Supersonic Speed - Die Happy Testbericht

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ab 7,61
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von vampire-lady

was will man meckern

4
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wozu ist ICQ gut? Zum CD-Tips einholen zum Beispiel. Ich quakte da so durch die Gegend und bekam den Hinweis auf eine Homepage der Band Die Happy, wo man auch den ein oder anderen Anspieltip erhält. Drei Takte gehört, VL stürzte am nächsten Tag in den Media Markt und griff sich die Supersonic Speed dieser Band, die übrigens auch live ein ziemlicher Kracher sein soll.

Cover: hauptsächlich in rot und schwarz gehalten. Rückseite und Booklet zeigen Bandfotos, Songtexte sind vorhanden, wie üblich meist mit Lupe auch lesbar.

Das sind die einzelnen Tracks: (!) = Anspieltips

01. If (!)
Ein Bombenanfang für eine CD, könnte man kaum besser machen. Erinnert an eine Hardcore-Version von Alannis Morissette ohne Sirene in der Stimme. Hat mir nach einer halben Minute sowas von gut gefallen, daß ich erst mal das buchstäbliche Kreuz in die CD machte.

02. Go For It
Eher ein 0815-Song wie man ihn von jeder Band her kennt, die noch nicht so ganz lange auf dem Markt ist. Kann man hören, aber auch sein lassen. Ich lasse es lieber.

03. One Million Miles (!)
eine typische Rockballade, die im Refrain aber noch recht gut abgeht und im Ansatz etwas an Metal erinnert. In den 80ern spielten viele Bands Titel dieser Art (*wehmütig erinner*)

04. Violent Dreams
Beginnt ziemlich schleichend mit viel Gitarrengeklimper, hat aber auch im Refrain wieder sein Tempo. Außerdem finde ich das die Stimme der Sängerin hier schön zur Geltung kommt. Ansonsten kann man es sich einfach anhören, wenn man diese Musikrichtung mag.

05. Supersonic Speed (!)
Der Schnellmerker begreift es: der Titelsong des Albums. Wer die Guano Apes mag, wird diesen Song lieben. Der Song geht mindestens so gut ab wie seinerzeit Proud like a God. Perfekter Rausschmeisser an einem bösartigen Montagmorgen um Sieben!

06. Happy Now
Steht im genauen Gegensatz zum Vorgängertitel. Happiness kommt dabei nun nicht gerade auf, aber der Titel ist schön melodisch zum Mitsummen.

07. 5 PM
Weil man bei Happy Now so schön ins Dösen gerät, wird man freundlicherweise auch nicht sofort wieder aufgeweckt. Wieder ein schöner ruhiger Titel – wobei ich Happy Now schöner finde.

08. Wasted
Wieder eine schöne Crossover Scheibe, die abgeht, sehr schnelle und trügerisch lahme Passagen hat, die statt in Singe- eher in Schreierei übergehen. Sehr hübsch gemacht.

09. Higher Ground
Ein lautes aber trotzdem melodisches Stück, haut einen zwar nicht unbedingt vom Stuhl ist aber auch nicht grottenübel, wenn man Rockmusik mag, wird man einfach mitwippen und sich wohlfühlen, aber kaum in den nächsten CD-Shop stürmen wollen.

10. Like A Flower
Ein flotter Song, der irgendwie gute Laune macht.

11. Show Me Heaven
Was soll ich sagen, vielleicht eine laute Ballade, keine Ahnung – hin und wieder leiernd wie Fußballgesänge im Stadion. Nicht so mein Fall.. Skip..

12. Fortune
Die Stimme der Sängerin geht während der Strophen ein wenig gegen die Klampfe unter. Die Scheibe würde ich auch mal wieder als massenuntauglichen typischen Crossovertitel bezeichnen.

13. Now Or Never
Hier hört man nur Gesang und Gitarre – kommt einfach immer wieder gut!

Bleibt zu hoffen, daß man in Zukunft von dieser Kapelle etwas mehr zu hören bekommt – zumal da bestimmt noch einige positive Weiterentwicklung drinstecken mag. Meinen Geschmack haben sie zumindest ziemlich getroffen. Ähnlich heftig, wie die Guano Apes hat die Band schon mal die Sängerin mit der eindeutig schöneren Stimme. Dazu kommen immer wieder sehr schöne melodische Teile, die mich an Musik erinnern, wie es sie damals in der „guten alten Zeit“ noch gab und die mich an eine Band wie Skid Row erinnert haben.

Ich habe mir mittlerweile das Nachfolgealbum angehört, nu wo Die Happy bekannt sind, klingen sie wesentlich verpopter :(

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