Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von NoSoul

Sweet Home Alabama: süß, traumhaft usw. einfach nur Kitsch

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Komödie/Lovestory, USA 2002, 108 Minuten

Regie: Andy Tennant
Darsteller: Reese Witherspoon, Patrick Dempsey, Dakota Fanning, Candice Bergen, Josh Lucas


Inhalt:

Eine erfolgreich aufstrebende New Yorker Modedesignerin, Melnie Carmichael, erhält von einem Traumprinzen, dem Sohn der Bürgermeisterin, einen traumhaften Heiratsantrag. Doch bevor sie heiraten kann, muss sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Denn sie kommt eigentlich aus einem Kaff in Alabama und ist dort sogar mit einem Typen verheiratet, der nicht in die Scheidung einwilligen will. Die Beiden hatten sich schon im Sandkasten verliebt, doch Melanie verließ dann dieses Kaff, um in der Stadt Karriere zu machen.
Ihre Wiederkehr führt nun zu Zweifeln, was sie eigentlich will. Erinnerungen an eine vielleicht provinzielle, aber dennoch schöne Kind- und Jugendzeit, und ihr Noch-Ehemann lässt sie an ihren Lebensweg zweifeln, bis sie sich schließlich zwischen dem New Yorker-Traumprinzen und dem Dorftypen entscheiden muss...


Bewertung:

Eine typisch romantische Hollywood-Liebeskomödie, voller Vorhersehbarkeit und träumerischen Kitsch. Genau das Richtige für Frischverliebte. Wer Filme wie „ Die Hochzeit meines besten Freundes“ oder „Only you“ mag, wird auch mit diesem Streifen richtig bedient sein.
Der Humor dieses Films resultiert hauptsächlich aus dem Aufeinanderprallen zweier Lebensweisen. Auf der einen Seite die feine New Yorker Gesellschaft mit einem Schuss Yankee-Arroganz, personifiziert in der Bürgermeisterin, und auf der anderen Seite provinzielle Südataatler, vor allem in Melanies Eltern dargestellt. Viele Szenen animieren auch sehr zum Lachen, allerdings kämpft der Film oft darum nicht zu platt zu werden. Besonders zum Ende hin, verliert er diesen Kampf leider in einigen Szenen. Insbesondere in den Szenen, in denen die Bürgermeisterin auftritt. Sie ist die „böse“ Figur in diesem Stück und wirkt wie eine platte Karikatur eines Politikers, der alles nur nach der Medienwirksamkeit bewertet. Ständig regt sie sich nur auf und bekommt gegen Ende mit lautstarkem Beifall der Südstaatler natürlich eins ins Maul. Ohne diese Klischee-Figur wäre der Film um Längen besser.
Der Rest der Figuren wirkt glaubhafter, außer vielleicht die Eltern der Braut. Die Protagonisten sind gut besetzt und natürlich alle miteinander, wie es in solchen Filmen nun mal sein muss, perfekte Traumpartner.

Fazit:

Den Film sollten sich nur Menschen antun, die solchen Kitsch mögen. Ein derberer Humor wäre auch vorteilhaft, um an ihm Gefallen zu finden.

10 Bewertungen