Swirl Bio-Entkalker Testbericht
ab 2,91 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2009
Auf yopi.de gelistet seit 08/2009
Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von Diescher
Wie produziere ich ganz schnell einen Kurzschluss?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Oder: Wie man Entkalkertabs in keinem Fall verwenden sollte.
Aber zu Anfang der Geschichte stand in diesem Fall der Kauf. Da wir hier in Erfurt sehr kalkhaltiges Wasser haben, müssen Wasserkocher, Kaffeemaschine und andere solche Dinge sehr oft entkalkt werden. Auf Nachfrage bei den Stadtwerken erfuhr ich, dass bei uns 24 ° dH (deutsche Härte) herrschen. Das entspricht auf einer Skala von 1 bis 8 der Note 7. Das find ich schon recht hoch. Nicht nur, dass die Waschmaschine nicht ohne Calgonderivate auskommen kann, das Regeneriersalz in der Spülmaschine viel schneller verbraucht ist, oder sich auch die Haut nach längerer Erfurt-Wasser-Abstinenz erst wieder an die Härte gewöhnen muss.
Nein, lässt man diese Entkalkeraufgabe zu lange schleifen, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum solcher Geräte sehr viel schneller abgelaufen als auf der Verpackung angegeben. Damit das eben nicht passiert, entkalke ich gut alle 4 Wochen (je nach Intensität der Nutzung) unseren Wasserkocher. Unsere Kaffeemaschine verstaubt mangels Brauchbarkeit im Keller. Wer Bedarf daran hat, kann sich melden.
In letzter Zeit habe ich immer den pulverigen Bio Kalklöser aus dem Hause Swirl benutzt. Da der ausverkauft war, griff ich zu seinem Bruder, der gleich nebenan im Regal stand. Sein genauer Name lautet „Swirl Schnell-Entkalker-Tabs gegen starke Verkalkung“. Als ich das las, dachte ich, das wäre genau das richtige. Leider weiß ich nicht mehr genau, was er genau gekostet hat. Ich werde das nach dem nächsten Einkaufsbummel nachreichen. Aber ich denke, dass man ungefähr mit 1,20 EUR bis 1,50 EUR rechnen muss.
Warum ich überhaupt zu diesen Mittelchen greife und nicht auf das gute alte billige Hausrezept Essig zurückgreife? Weil ich Essig nun einmal nicht riechen kann. Bei Essig hilft bei mir auch kein Mund- und Nasenschutz. Mir wird schlecht. Das geht überall hin, auch in die kleinste Ritze. Die ganze Wohnung riecht danach. Auf den Balkon kann ich nicht ausweichen, weil sich dann wohl die Nachbarn beschweren würden.
In einer Verpackung enthalten sind 4 einzeln verpackte Tabs à 12 Gramm. Sie sind ungefähr so groß wie die Tabs für die Spülmaschine oder die Calgontabs für die Waschmaschine. Auf der Packung sprudelt zwar ein rundes Tablett, in natura kommen sie eckig daher.
Geeignet ist der Entkalker für alle haushaltsüblichen Wasserkocher, Teekessel und Kaffeemaschinen. Nicht hingegen für Marmor (wer kann sich das leisten?), verzinkte und emaillierte Geräte.
Da oben kein Produktbild eingegeben ist, beschreiben ich euch entgegen meiner Gewohnheit die Verpackung: Wie alle Swirlprodukte ist die Haupthintergrundfarbe gelblich-orange und die Schrift blau. Das ganze besteht aus umweltfreundlicher Pappe. Vorn sind die Geräte und ein Tab aufgedruckt, auf der Rückseite die Anwendungshinweise. Die einzelnen Tabs sind nocheinmal in Folie verpackt. Für die Folienverpackung hab ich mir zwei Theorien zurecht gelegt:
● Für den Fall, dass ein Tabs zerbricht oder ein bischen was an den Ecken abbröselt, soll alles zusammengehalten werden, damit immer die richtige Dosierung für das erzielte Ergebnis gewählt wird.
● Man soll nicht mit den Händen an das Zeug kommen, wegen der Gesundheit und so. Doch zum einen wasche ich mir danach eh immer die Hände, zum anderen ist auf der Verpackung kein durchgestrichener Totenkopf zu sehen, der auf giftige Inhaltsstoffe hinweisen würde. Einzig und allein der Hinweis, dass der Wirkstoff die Augen reizen kann. Doch wer wischt sich schon die Augen aus, wenn er solche Chemie in den Händen hält. Der normale Mitbürger doch wohl nicht. Schlaue Leute werden meinen, die Kinder könnte sehr wohl auf die Idee kommen. Doch gehören Chemiekeulen und dergleichen nicht in Kinderhände und sollte auch immer verschlossen und außerhalb der Reichweite von Kinderhänden gelagert werden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Eltern ihre Kinder auf dem Arm tragen, wenn sie einen Wasserkocher entkalken.
Wer mir die Bedeutung näher erklären kann, schreibe mir bitte einen Kommentar oder eine Nettigkeit ins Gästebuch.
Aber wo wir schon mal bei den Inhaltsstoffen sind: Zitronensäure, Amidosulfonsäure und weitere „Hilfsstoffe“ machen den Entkalkervorgang zu einem unvergesslichen Erlebnis... Wenn man es nicht so ganz richtig macht.
Bei einem Wasserkocher oder anderen Heißwassergeräten (ich denke da an den guten alten Teekessel) füllt man das Gerät mit einem halben Liter Wasser pro verwendetem Tab. Da in unseren Kocher 1,5 Liter reinpassen, er aber nur bis gut zur Hälfte richtig dolle verkalkt ist, nehm ich also einen Liter Wasser und 2 Tabs. Die Rechnung ist ja noch sehr einfach. Nun wartet man, bis die Tabs aufgelöst sind, was im übrigen sehr schnell geht. Man muss nur warten, bis es nicht mehr sprudelt. Nun das Gerät wie immer einschalten.
Aber Achtung! Das Wasser darf nur erhitzt werden und keinesfalls kochen! Die Leute wissen, wovon die schreiben!
Hier kommen wir nämlich zu dem Punkt, an dem mein kleines Missgeschick anfing: Bis dahin hab ich noch alles richtig gemacht. Doch dann klingelte das Telefon, was mich völlig ablenkte. Es war nur ein kurzes Gespräch. Ich hätte es eigentlich auch geschafft, den Wasserkocher rechtzeitig auszuschalten. Da ich aber nebenbei noch das Bad geputz hatte, ging ich nach dem Anruf völlig ahnungslos ins Bad und tobte mich dort aus.
Weit kam ich jedoch nicht, weil plötzlich eine Totenstille in unserer Wohnung herrschte. Mit dem Radio waren auch unsere Vögel verstummt, kein Licht brannte, kein PC surrte mehr. Aus der Ferne war nur noch das Rödeln des Rasenmähers unseres Hausmeisters zu vernehmen.
Mein erster Gedanke galt ihm. Hatte er mit seiner alten Möhre von Rasenmäher doch glatt den ganzen Hausstrom lahmgelegt. Aber halt, irgendetwas konnte daran nicht stimmen. Der tuckerte ja noch vor sich hin.
Also tapste ich zu unserem Sicherungskasten und siehe da: der FI-Schalte war heruntergeklappt. Erst einmal wieder hoch. Klack, wieder runter. Hmm? Ich als technisches Genie wusste keinen besseren Rat als meinen Freund anzurufen. Aber auch das Telefon ging nicht. Blieb noch das Handy. Also gesagt, getan. Mit Funkanweisung probierte ich nun alle Sicherungen einzeln durch. Und trau, schau, wem? Als die von den Steckdosen in der Küche als einzige nicht ging, fielen bei mir sämtliche Groschen, die ich je gesammelt hatte, auf einmal.
Ich traute mich kaum, in die Küche zu gehen. Doch ich musste. Also langsam um die Ecke geschielt und da hatten wir den Salat. Rund um den Wasserkocher schwamm alles. Durch meine Vergesslichkeit konnte das Wasser sprudeln so lange und so hoch es wollte. Ein Tropfen hatte sich wohl dummerweise in die Steckdose verirrt und somit unseren Stromkreislauf zum Erliegen gebracht. Tja, so kann es gehen. Mir war das jedenfalls eine Lehre und ich werde von nun an den Wasserkocher nur noch entkalken, wenn ich in der Küche werkele und immer ein Auge auf die Sprudelkraft werfen kann.
Wenn man alles richtig macht, sollte man das nur erwärmte Wasser 30 bis 40 Minuten einwirken lassen. Damit der Kaffee und der Tee auch wieder danach schmecken, muss man nach dem Entkalken den Wasserkocher noch 2 mal gründlich ausspülen. Das heißt, einfach Wasser ganz normal und ohne Zusätze erhitzen.
Das Entkalken einer Kaffeemaschine ist auch recht einfach. Einen halben Liter Wasser in idr Kanne einfüllen, einen Tab darin auflösen. Dann ein Drittel der Flüssigkeit durchlaufen lassen. Das Gerät ausschalten, nach 10 Minuten den Rest durchlaufen lassen. 2 Spülgänge, und der Kalk lässt sich einige Zeit nicht mehr blicken.
Was mich ein bischen stutzig macht ist der Name des Produkts „... gegen starke Verkalkung“ und der Hinweis auf der Packungsrückseite, man solle bei sehr starker Verkalkung doch 2 Tabs verwenden. Ist nun die Dosis stärker als bei dem einfachen Entkalker oder nicht? Dann kann ich doch gleich den normalen in der doppelten Konzentration nehmen, oder nicht?
Die Wirkung ist jedoch sehr gut. Unser Heizstab im Wasserkocher blinkt wieder (mal sehen, wie lange). Die Wohnung stinkt nicht nach Essig. Das Wasserkochen geht wieder um einiges schneller.
Da die Umstände auf meiner eigenen Dusseligkeit beruhten, ich sonst mit dem Ergebnis vollkommen zufrieden bin, vergebe ich die Gesamtpunktzahl von 5 Sternen.
Bis zum nächsten Abenteuer ist noch ein wenig Zeit. Bis dahin genieße ich zunächst das schöne Wochenende.
Bis dahin
Diescher
Aber zu Anfang der Geschichte stand in diesem Fall der Kauf. Da wir hier in Erfurt sehr kalkhaltiges Wasser haben, müssen Wasserkocher, Kaffeemaschine und andere solche Dinge sehr oft entkalkt werden. Auf Nachfrage bei den Stadtwerken erfuhr ich, dass bei uns 24 ° dH (deutsche Härte) herrschen. Das entspricht auf einer Skala von 1 bis 8 der Note 7. Das find ich schon recht hoch. Nicht nur, dass die Waschmaschine nicht ohne Calgonderivate auskommen kann, das Regeneriersalz in der Spülmaschine viel schneller verbraucht ist, oder sich auch die Haut nach längerer Erfurt-Wasser-Abstinenz erst wieder an die Härte gewöhnen muss.
Nein, lässt man diese Entkalkeraufgabe zu lange schleifen, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum solcher Geräte sehr viel schneller abgelaufen als auf der Verpackung angegeben. Damit das eben nicht passiert, entkalke ich gut alle 4 Wochen (je nach Intensität der Nutzung) unseren Wasserkocher. Unsere Kaffeemaschine verstaubt mangels Brauchbarkeit im Keller. Wer Bedarf daran hat, kann sich melden.
In letzter Zeit habe ich immer den pulverigen Bio Kalklöser aus dem Hause Swirl benutzt. Da der ausverkauft war, griff ich zu seinem Bruder, der gleich nebenan im Regal stand. Sein genauer Name lautet „Swirl Schnell-Entkalker-Tabs gegen starke Verkalkung“. Als ich das las, dachte ich, das wäre genau das richtige. Leider weiß ich nicht mehr genau, was er genau gekostet hat. Ich werde das nach dem nächsten Einkaufsbummel nachreichen. Aber ich denke, dass man ungefähr mit 1,20 EUR bis 1,50 EUR rechnen muss.
Warum ich überhaupt zu diesen Mittelchen greife und nicht auf das gute alte billige Hausrezept Essig zurückgreife? Weil ich Essig nun einmal nicht riechen kann. Bei Essig hilft bei mir auch kein Mund- und Nasenschutz. Mir wird schlecht. Das geht überall hin, auch in die kleinste Ritze. Die ganze Wohnung riecht danach. Auf den Balkon kann ich nicht ausweichen, weil sich dann wohl die Nachbarn beschweren würden.
In einer Verpackung enthalten sind 4 einzeln verpackte Tabs à 12 Gramm. Sie sind ungefähr so groß wie die Tabs für die Spülmaschine oder die Calgontabs für die Waschmaschine. Auf der Packung sprudelt zwar ein rundes Tablett, in natura kommen sie eckig daher.
Geeignet ist der Entkalker für alle haushaltsüblichen Wasserkocher, Teekessel und Kaffeemaschinen. Nicht hingegen für Marmor (wer kann sich das leisten?), verzinkte und emaillierte Geräte.
Da oben kein Produktbild eingegeben ist, beschreiben ich euch entgegen meiner Gewohnheit die Verpackung: Wie alle Swirlprodukte ist die Haupthintergrundfarbe gelblich-orange und die Schrift blau. Das ganze besteht aus umweltfreundlicher Pappe. Vorn sind die Geräte und ein Tab aufgedruckt, auf der Rückseite die Anwendungshinweise. Die einzelnen Tabs sind nocheinmal in Folie verpackt. Für die Folienverpackung hab ich mir zwei Theorien zurecht gelegt:
● Für den Fall, dass ein Tabs zerbricht oder ein bischen was an den Ecken abbröselt, soll alles zusammengehalten werden, damit immer die richtige Dosierung für das erzielte Ergebnis gewählt wird.
● Man soll nicht mit den Händen an das Zeug kommen, wegen der Gesundheit und so. Doch zum einen wasche ich mir danach eh immer die Hände, zum anderen ist auf der Verpackung kein durchgestrichener Totenkopf zu sehen, der auf giftige Inhaltsstoffe hinweisen würde. Einzig und allein der Hinweis, dass der Wirkstoff die Augen reizen kann. Doch wer wischt sich schon die Augen aus, wenn er solche Chemie in den Händen hält. Der normale Mitbürger doch wohl nicht. Schlaue Leute werden meinen, die Kinder könnte sehr wohl auf die Idee kommen. Doch gehören Chemiekeulen und dergleichen nicht in Kinderhände und sollte auch immer verschlossen und außerhalb der Reichweite von Kinderhänden gelagert werden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Eltern ihre Kinder auf dem Arm tragen, wenn sie einen Wasserkocher entkalken.
Wer mir die Bedeutung näher erklären kann, schreibe mir bitte einen Kommentar oder eine Nettigkeit ins Gästebuch.
Aber wo wir schon mal bei den Inhaltsstoffen sind: Zitronensäure, Amidosulfonsäure und weitere „Hilfsstoffe“ machen den Entkalkervorgang zu einem unvergesslichen Erlebnis... Wenn man es nicht so ganz richtig macht.
Bei einem Wasserkocher oder anderen Heißwassergeräten (ich denke da an den guten alten Teekessel) füllt man das Gerät mit einem halben Liter Wasser pro verwendetem Tab. Da in unseren Kocher 1,5 Liter reinpassen, er aber nur bis gut zur Hälfte richtig dolle verkalkt ist, nehm ich also einen Liter Wasser und 2 Tabs. Die Rechnung ist ja noch sehr einfach. Nun wartet man, bis die Tabs aufgelöst sind, was im übrigen sehr schnell geht. Man muss nur warten, bis es nicht mehr sprudelt. Nun das Gerät wie immer einschalten.
Aber Achtung! Das Wasser darf nur erhitzt werden und keinesfalls kochen! Die Leute wissen, wovon die schreiben!
Hier kommen wir nämlich zu dem Punkt, an dem mein kleines Missgeschick anfing: Bis dahin hab ich noch alles richtig gemacht. Doch dann klingelte das Telefon, was mich völlig ablenkte. Es war nur ein kurzes Gespräch. Ich hätte es eigentlich auch geschafft, den Wasserkocher rechtzeitig auszuschalten. Da ich aber nebenbei noch das Bad geputz hatte, ging ich nach dem Anruf völlig ahnungslos ins Bad und tobte mich dort aus.
Weit kam ich jedoch nicht, weil plötzlich eine Totenstille in unserer Wohnung herrschte. Mit dem Radio waren auch unsere Vögel verstummt, kein Licht brannte, kein PC surrte mehr. Aus der Ferne war nur noch das Rödeln des Rasenmähers unseres Hausmeisters zu vernehmen.
Mein erster Gedanke galt ihm. Hatte er mit seiner alten Möhre von Rasenmäher doch glatt den ganzen Hausstrom lahmgelegt. Aber halt, irgendetwas konnte daran nicht stimmen. Der tuckerte ja noch vor sich hin.
Also tapste ich zu unserem Sicherungskasten und siehe da: der FI-Schalte war heruntergeklappt. Erst einmal wieder hoch. Klack, wieder runter. Hmm? Ich als technisches Genie wusste keinen besseren Rat als meinen Freund anzurufen. Aber auch das Telefon ging nicht. Blieb noch das Handy. Also gesagt, getan. Mit Funkanweisung probierte ich nun alle Sicherungen einzeln durch. Und trau, schau, wem? Als die von den Steckdosen in der Küche als einzige nicht ging, fielen bei mir sämtliche Groschen, die ich je gesammelt hatte, auf einmal.
Ich traute mich kaum, in die Küche zu gehen. Doch ich musste. Also langsam um die Ecke geschielt und da hatten wir den Salat. Rund um den Wasserkocher schwamm alles. Durch meine Vergesslichkeit konnte das Wasser sprudeln so lange und so hoch es wollte. Ein Tropfen hatte sich wohl dummerweise in die Steckdose verirrt und somit unseren Stromkreislauf zum Erliegen gebracht. Tja, so kann es gehen. Mir war das jedenfalls eine Lehre und ich werde von nun an den Wasserkocher nur noch entkalken, wenn ich in der Küche werkele und immer ein Auge auf die Sprudelkraft werfen kann.
Wenn man alles richtig macht, sollte man das nur erwärmte Wasser 30 bis 40 Minuten einwirken lassen. Damit der Kaffee und der Tee auch wieder danach schmecken, muss man nach dem Entkalken den Wasserkocher noch 2 mal gründlich ausspülen. Das heißt, einfach Wasser ganz normal und ohne Zusätze erhitzen.
Das Entkalken einer Kaffeemaschine ist auch recht einfach. Einen halben Liter Wasser in idr Kanne einfüllen, einen Tab darin auflösen. Dann ein Drittel der Flüssigkeit durchlaufen lassen. Das Gerät ausschalten, nach 10 Minuten den Rest durchlaufen lassen. 2 Spülgänge, und der Kalk lässt sich einige Zeit nicht mehr blicken.
Was mich ein bischen stutzig macht ist der Name des Produkts „... gegen starke Verkalkung“ und der Hinweis auf der Packungsrückseite, man solle bei sehr starker Verkalkung doch 2 Tabs verwenden. Ist nun die Dosis stärker als bei dem einfachen Entkalker oder nicht? Dann kann ich doch gleich den normalen in der doppelten Konzentration nehmen, oder nicht?
Die Wirkung ist jedoch sehr gut. Unser Heizstab im Wasserkocher blinkt wieder (mal sehen, wie lange). Die Wohnung stinkt nicht nach Essig. Das Wasserkochen geht wieder um einiges schneller.
Da die Umstände auf meiner eigenen Dusseligkeit beruhten, ich sonst mit dem Ergebnis vollkommen zufrieden bin, vergebe ich die Gesamtpunktzahl von 5 Sternen.
Bis zum nächsten Abenteuer ist noch ein wenig Zeit. Bis dahin genieße ich zunächst das schöne Wochenende.
Bis dahin
Diescher
Bewerten / Kommentar schreiben