Hasbro Tabu Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von P.Nibel
ggnnnn...hmmmpppff...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich sitze auf meinem Melkschemel, Schweißperlen stehen mir auf der Stirn. Mein Hände zu Fäusten geballt. Acht Augen mustern mich streng von der Seite. Links zwei, rechts zwei. Mir gegenüber sitzt ein Freund der nun gespannt auf etwas wartet.
Ich soll das Wort Hasenfuss erklären. Nun, denn...hnnngg...aber es geht nicht...ich presse, drücke, will gestikulieren. Ich blicke nervös auf den Halter vor mir. Darin steckt eine Karte mit fünf Wörtern, sogenannten Tabu-Wörtern, die bei der Erklärung des Begriffes nicht benutzt werden dürfen.
Ich sehe: Angst, Tier, Bein und Schuh. Na fein, das kann ja heiter werden. Mein Blick schweift zur Sanduhr, die unbarmherzig rieselt. "Keine Zeit, nun mach doch...!" werde ich ermutigt.
Okay: Es lebt im Wald. "Äh...Bär, Wolf, Vogel, Fuchs...hmm...." Ich verdrehe die Augen und schüttel den Kopf. Es lebt im Wald und rennt schnell. Schneller als der Igel. "Aaahh...öhm..ach, der Hase..." JAAA! Und womit läuft er? "Hää, na mit den Beinen." Jaa, schon aber anders. "Auf Pfoten, Füssen,..." JAAAA, JAAA, das ist es. Und nun zusammen! "Äh...HASENFUSS...?" Uff, geschafft. Nächste Karte.
Ein lautes WWWUIIEEPMIEP sagt mir, die Zeit ist vorbei. Mein Nachbar, der während dessen kontrollierte, ob ich auch kein Tabu-Wort benutze grinst mich an und legt den Quietsche-Ball weg. Der Sanduhr-Beobachter rechts neben hier, schiebt die Sanduhr von sich.
Ich stehe auf und wechsle die Seiten (am Tisch...nur am Tisch). Nun kommt der grinsende Quietsch-Ball-Drücker zwischen mich und meinen ratenden Freund. Das Spiel beginnt erneut. Nur sind wir jetzt die Kontrolleure...hähä
Für den erratenen Begriff erhalten wir einen Punkt und unsere Spielfigur zieht daher um ein Feld weiter. Wer zuerst im Ziel angelangt hat....naaaa? GEWONNEN!
Wie ein Analphabet sitzt man stets vor seiner Karte mit den Tabu-Wörtern und weiss zunächst nicht, wie man das entsprechende Wort am besten und schnellsten erklären soll. (c) P.Nibel 10.05.01. Hat sich da Hasbro von einigen traurigen Schicksalen in unserer Weltgeschichte inspirieren lassen. Mir fällt da vorrangig die Stasi ein - was Du siehst, das darfst Du nicht aussprechen.
Und trotzdem es macht einen Mordsgaudi, Begriffe zu umschreiben, zu erklären oder zu beobachten, wie sich
die Gegenspieler quälen. Hach, was habe ich gelacht.
Das Lachen ist mir allerdings vergangen, als ich das Spiel namens "Tabu" gekauft habe. 85 fette deutsche Mark wurden dafür verlangt. Dafür bietet Hasbro, der Hersteller, 250 Karten, einen Spielplan, einen Kartenhalter, einen qualitativ hochwertigen Quietschball *feix*, eine Sanduhr, und zwei Spielfiguren.
Aber darüber spricht man ja nicht.
Gnnnn...hmmmpf.... P.Nibel
P.S.: Ab dem 01.01.2002 soll dieses Spiel allerdings günstiger werden. Dann kostet es nämlich nur noch 43,46 €. Also, ab dato ZUSCHLAGEN!! *leiselach*
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-05 13:14:53 mit dem Titel ggnnnn...hmmmpppff...
Ich sitze auf meinem Melkschemel, Schweißperlen stehen mir auf der Stirn. Mein Hände zu Fäusten geballt. Acht Augen mustern mich streng von der Seite. Links zwei, rechts zwei. Mir gegenüber sitzt ein Freund der nun gespannt auf etwas wartet.
Ich soll das Wort Hasenfuss erklären. Nun, denn...hnnngg...aber es geht nicht...ich presse, drücke, will gestikulieren. Ich blicke nervös auf den Halter vor mir. Darin steckt eine Karte mit fünf Wörtern, sogenannten Tabu-Wörtern, die bei der Erklärung des Begriffes nicht benutzt werden dürfen.
Ich sehe: Angst, Tier, Bein und Schuh. Na fein, das kann ja heiter werden. Mein Blick schweift zur Sanduhr, die unbarmherzig rieselt. \"Keine Zeit, nun mach doch...!\" werde ich ermutigt.
Okay: Es lebt im Wald. \"Äh...Bär, Wolf, Vogel, Fuchs...hmm....\" Ich verdrehe die Augen und schüttel den Kopf. Es lebt im Wald und rennt schnell. Schneller als der Igel. \"Aaahh...öhm..ach, der Hase...\" JAAA! Und womit läuft er? \"Hää, na mit den Beinen.\" Jaa, schon aber anders. \"Auf Pfoten, Füssen,...\" JAAAA, JAAA, das ist es. Und nun zusammen! \"Äh...HASENFUSS...?\" Uff, geschafft. Nächste Karte.
Ein lautes WWWUIIEEPMIEP sagt mir, die Zeit ist vorbei. Mein Nachbar, der während dessen kontrollierte, ob ich auch kein Tabu-Wort benutze grinst mich an und legt den Quietsche-Ball weg. Der Sanduhr-Beobachter rechts neben hier, schiebt die Sanduhr von sich.
Ich stehe auf und wechsle die Seiten (am Tisch...nur am Tisch). Nun kommt der grinsende Quietsch-Ball-Drücker zwischen mich und meinen ratenden Freund. Das Spiel beginnt erneut. Nur sind wir jetzt die Kontrolleure...hähä
Für den erratenen Begriff erhalten wir einen Punkt und unsere Spielfigur zieht daher um ein Feld weiter. Wer zuerst im Ziel angelangt hat....naaaa? GEWONNEN!
Wie ein Analphabet sitzt man stets vor seiner Karte mit den Tabu-Wörtern und weiss zunächst nicht, wie man das entsprechende Wort am besten und schnellsten erklären soll. (c) P.Nibel 10.05.01. Hat sich da Hasbro von einigen traurigen Schicksalen in unserer Weltgeschichte inspirieren lassen. Mir fällt da vorrangig die Stasi ein - was Du siehst, das darfst Du nicht aussprechen.
Und trotzdem es macht einen Mordsgaudi, Begriffe zu umschreiben, zu erklären oder zu beobachten, wie sich
die Gegenspieler quälen. Hach, was habe ich gelacht.
Das Lachen ist mir allerdings vergangen, als ich das Spiel namens \"Tabu\" gekauft habe. 45 fette Euro wurden dafür verlangt. Dafür bietet Hasbro, der Hersteller, 250 Karten, einen Spielplan, einen Kartenhalter, einen qualitativ hochwertigen Quietschball *feix*, eine Sanduhr, und zwei Spielfiguren.
Aber darüber spricht man ja nicht.
Gnnnn...hmmmpf.... P.Nibel
Ich soll das Wort Hasenfuss erklären. Nun, denn...hnnngg...aber es geht nicht...ich presse, drücke, will gestikulieren. Ich blicke nervös auf den Halter vor mir. Darin steckt eine Karte mit fünf Wörtern, sogenannten Tabu-Wörtern, die bei der Erklärung des Begriffes nicht benutzt werden dürfen.
Ich sehe: Angst, Tier, Bein und Schuh. Na fein, das kann ja heiter werden. Mein Blick schweift zur Sanduhr, die unbarmherzig rieselt. "Keine Zeit, nun mach doch...!" werde ich ermutigt.
Okay: Es lebt im Wald. "Äh...Bär, Wolf, Vogel, Fuchs...hmm...." Ich verdrehe die Augen und schüttel den Kopf. Es lebt im Wald und rennt schnell. Schneller als der Igel. "Aaahh...öhm..ach, der Hase..." JAAA! Und womit läuft er? "Hää, na mit den Beinen." Jaa, schon aber anders. "Auf Pfoten, Füssen,..." JAAAA, JAAA, das ist es. Und nun zusammen! "Äh...HASENFUSS...?" Uff, geschafft. Nächste Karte.
Ein lautes WWWUIIEEPMIEP sagt mir, die Zeit ist vorbei. Mein Nachbar, der während dessen kontrollierte, ob ich auch kein Tabu-Wort benutze grinst mich an und legt den Quietsche-Ball weg. Der Sanduhr-Beobachter rechts neben hier, schiebt die Sanduhr von sich.
Ich stehe auf und wechsle die Seiten (am Tisch...nur am Tisch). Nun kommt der grinsende Quietsch-Ball-Drücker zwischen mich und meinen ratenden Freund. Das Spiel beginnt erneut. Nur sind wir jetzt die Kontrolleure...hähä
Für den erratenen Begriff erhalten wir einen Punkt und unsere Spielfigur zieht daher um ein Feld weiter. Wer zuerst im Ziel angelangt hat....naaaa? GEWONNEN!
Wie ein Analphabet sitzt man stets vor seiner Karte mit den Tabu-Wörtern und weiss zunächst nicht, wie man das entsprechende Wort am besten und schnellsten erklären soll. (c) P.Nibel 10.05.01. Hat sich da Hasbro von einigen traurigen Schicksalen in unserer Weltgeschichte inspirieren lassen. Mir fällt da vorrangig die Stasi ein - was Du siehst, das darfst Du nicht aussprechen.
Und trotzdem es macht einen Mordsgaudi, Begriffe zu umschreiben, zu erklären oder zu beobachten, wie sich
die Gegenspieler quälen. Hach, was habe ich gelacht.
Das Lachen ist mir allerdings vergangen, als ich das Spiel namens "Tabu" gekauft habe. 85 fette deutsche Mark wurden dafür verlangt. Dafür bietet Hasbro, der Hersteller, 250 Karten, einen Spielplan, einen Kartenhalter, einen qualitativ hochwertigen Quietschball *feix*, eine Sanduhr, und zwei Spielfiguren.
Aber darüber spricht man ja nicht.
Gnnnn...hmmmpf.... P.Nibel
P.S.: Ab dem 01.01.2002 soll dieses Spiel allerdings günstiger werden. Dann kostet es nämlich nur noch 43,46 €. Also, ab dato ZUSCHLAGEN!! *leiselach*
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-05 13:14:53 mit dem Titel ggnnnn...hmmmpppff...
Ich sitze auf meinem Melkschemel, Schweißperlen stehen mir auf der Stirn. Mein Hände zu Fäusten geballt. Acht Augen mustern mich streng von der Seite. Links zwei, rechts zwei. Mir gegenüber sitzt ein Freund der nun gespannt auf etwas wartet.
Ich soll das Wort Hasenfuss erklären. Nun, denn...hnnngg...aber es geht nicht...ich presse, drücke, will gestikulieren. Ich blicke nervös auf den Halter vor mir. Darin steckt eine Karte mit fünf Wörtern, sogenannten Tabu-Wörtern, die bei der Erklärung des Begriffes nicht benutzt werden dürfen.
Ich sehe: Angst, Tier, Bein und Schuh. Na fein, das kann ja heiter werden. Mein Blick schweift zur Sanduhr, die unbarmherzig rieselt. \"Keine Zeit, nun mach doch...!\" werde ich ermutigt.
Okay: Es lebt im Wald. \"Äh...Bär, Wolf, Vogel, Fuchs...hmm....\" Ich verdrehe die Augen und schüttel den Kopf. Es lebt im Wald und rennt schnell. Schneller als der Igel. \"Aaahh...öhm..ach, der Hase...\" JAAA! Und womit läuft er? \"Hää, na mit den Beinen.\" Jaa, schon aber anders. \"Auf Pfoten, Füssen,...\" JAAAA, JAAA, das ist es. Und nun zusammen! \"Äh...HASENFUSS...?\" Uff, geschafft. Nächste Karte.
Ein lautes WWWUIIEEPMIEP sagt mir, die Zeit ist vorbei. Mein Nachbar, der während dessen kontrollierte, ob ich auch kein Tabu-Wort benutze grinst mich an und legt den Quietsche-Ball weg. Der Sanduhr-Beobachter rechts neben hier, schiebt die Sanduhr von sich.
Ich stehe auf und wechsle die Seiten (am Tisch...nur am Tisch). Nun kommt der grinsende Quietsch-Ball-Drücker zwischen mich und meinen ratenden Freund. Das Spiel beginnt erneut. Nur sind wir jetzt die Kontrolleure...hähä
Für den erratenen Begriff erhalten wir einen Punkt und unsere Spielfigur zieht daher um ein Feld weiter. Wer zuerst im Ziel angelangt hat....naaaa? GEWONNEN!
Wie ein Analphabet sitzt man stets vor seiner Karte mit den Tabu-Wörtern und weiss zunächst nicht, wie man das entsprechende Wort am besten und schnellsten erklären soll. (c) P.Nibel 10.05.01. Hat sich da Hasbro von einigen traurigen Schicksalen in unserer Weltgeschichte inspirieren lassen. Mir fällt da vorrangig die Stasi ein - was Du siehst, das darfst Du nicht aussprechen.
Und trotzdem es macht einen Mordsgaudi, Begriffe zu umschreiben, zu erklären oder zu beobachten, wie sich
die Gegenspieler quälen. Hach, was habe ich gelacht.
Das Lachen ist mir allerdings vergangen, als ich das Spiel namens \"Tabu\" gekauft habe. 45 fette Euro wurden dafür verlangt. Dafür bietet Hasbro, der Hersteller, 250 Karten, einen Spielplan, einen Kartenhalter, einen qualitativ hochwertigen Quietschball *feix*, eine Sanduhr, und zwei Spielfiguren.
Aber darüber spricht man ja nicht.
Gnnnn...hmmmpf.... P.Nibel
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