Grand Theft Auto: Liberty City Stories (PSP Spiel) Testbericht
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- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von NavySeall
Spielst Du Mit Der Mafia , Spielst Du Mit Dem Tod
Pro:
Toll umgesetzt, schöne Grafik und Atmosphäre, Preisreduziert
Kontra:
Es ist ein Gangster - Spiel und das trifft sicher nicht jeden Geschmack
Empfehlung:
Ja
Norman Mailer
Da ich ein großer GTA Fan bin, der aber oft unterwegs ist, führte für mich kein Weg um die einzigen beiden mobilen Versionen von GTA (abgesehen vom Gameboy-Format), die man per PSP selbst dann spielen kann, wenn man am Bahnhof wartet oder mit dem Zug reist. Da seit Aufnahme der Spiele in die Platinumreihe etwa 15, 20 ? für den Spaß nicht viel ist, habe ich mir ohne zu zögern sofort GTA Liberty City Stories und Vice City Stories für die PSP gekauft. Über Vice City habe ich bereits einen Bericht geschrieben, da liegt es natürlich Nahe, dass ich auch noch ein paar Worte über seinen großen Bruder Liberty City Stories verliere. Die Verwandtschaft der beiden Spiele nutze ich dabei auch das ein oder andere Mal zu einem Vergleich.
Bei Liberty City Stories handelt es sich um die Konvertierung des einige Zeit früher erschienenen GTA III für PC und Playstation 2. Um die bloße Konvertierung aber auch für die alteingesessenen Hasen wie mich etwas spannender zu machen, haben die Entwickler neben einer komplett neuen Story auch zahlreiche weitere, aber nicht tief greifende Veränderungen eingebaut.
Spielprinzip
Für die wenigen, die das Spielprinzip von GTA im Allgemeinen nicht kennen, ist es sehr schnell erklärt: Es handelt sich hierbei um ein Action Spiel, das nicht linear gespielt wird. Das heißt, der Spieler bewegt sich mit seiner Figur frei durch eine Stadt und kann nach eigenem Ermessen Aufträge annehmen und ausführen. Damit sich aber auch diese Freiheit mit einem vernünftigen Handlungsstrang vereinen lässt, müssen Aufträge in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden. Bei den Aufträgen handelt es sich um sehr vielseitige Missionen. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass sie meistens im Interesse einer verbrecherischen Organisation sind. Aus diesem Grund gehen die GTA Spiele in ihrer Thematik nah mit den Themen, Auftragsmord, Prostitution, Schmuggel, Drogenhandel etc. einher.
Im Gegensatz zur einem Ego-Shooter steuert man die GTA Spiele seit der 3. Generation nicht aus der Ich-Perspektive sondern schaut dem Protagonisten quasi "über die Schulter" (Teil I und II fanden noch aus der Vogelperspektive statt).
Um sich durch die Stadt zu bewegen, kann man von diversen Viehekeln Gebrauch machen, die gängigsten sind jedoch Autos und Motorräder. Des weiteren finden aber auch Boote, Helikopter, LKWs, Flugzeuge etc. Anwendung.
GTA III begründete im Jahr 2001 auf PC und PS2 eine neue Generation von GTA Spielen. Auf dieser Basis bauten anschließend Vice City und San Andreas auf und erreichten zusammen Verkaufszahlen von über 40 Mio Exemplaren (und das nur für PS2). Auch die ersten Schritte auf der PSP beginnen mit diesem GTA Teil, auf den unmittelbar Vice City Stories folgte.
In GTA Liberty City Stories übernimmt der Spieler die Geschicke des Kleinkriminellen Toni Cipriani, der 1998 nach Liberty City zurückkehrt, nachdem er für einige Zeit untertauchen muss. Im Auftrag seinem Clan, den Leones, arbeitet er daran, die Kontrolle der Stadt seinen Mafiosis zu sichern, was nicht ganz einfach ist, wenn der korrupte Bürgermeister von dem feindlichen Clan gestellt wird. Also muss ein Mann aus den eigenen Reihen Bürgermeister werden. . .
Neben dieser Hauptstory, die den roten Faden durch das Spiel zieht, tauchen auch des Öfteren zusammenhangslose Nebenaufgaben auf, in denen sich Geld verdienen lässt oder schlicht auch ganz humorvoll sind. Dazu passt auch die ständige Schimpferei von Toni's Mutter, die durch seinen mangelnden Erfolg enttäuscht von ihrem Sohn ist.
Mit diesem Hintergrund reiht sich auch die PSP Version nahtlos in die oben beschriebene Thematik von GTA ein und entführt den Spieler in die dunkle Mafiawelt um Waffen, Drogen, Glücksspiel, Prostitution usw.
Kulisse bildet abermals die an New York erinnernde Großstadt Liberty City, die die Entwickler von Rockstar Games nahezu unverändert aus der PC/PS2 Fassung übernommen haben. Nur kleine Veränderungen fallen dem alteingesessenen GTA-Veteran hier und da auf, die aber keinen besonders großen Effekt haben. GTA-typisch ist zu Beginn des Spiels noch nicht die gesamte Stadt begehbar und wird im Laufe der Geschichte nach und nach in drei Teilen frei geschaltet. Die Waffen orientieren sich dabei an seinen großen Bruder auf dem PC und reichen von einfachen Pistolen bis hin zu Raketenwerfern, die man schon mal für den ein oder anderen Helikopter benötigt. Alles in allem schafft die Umgebung eine sehr düstere Atmosphäre, die einen klaren Kontrast zu der schillernden Welt von Vice City schafft.
Grafik
Die Figuren, Autos und Umgebung sind sehr polygonstark und besitzen scharfe Texturen und flüssige Animationen. Nicht ganz so schön wie bei Vice City, aber trotzdem herausragend ist der Tageswechseln. Besonders die Sonnenauf- und Untergänge setzen die tiefen Häuserschluchten von Liberty City beeindruckend in Szene. Grafikfehler, wie es sehr selten bei Vice City der Fall ist, wenn Texturen nicht schnell genug geladen werden, kann ich bei diesem Teil nicht feststellen. Ärgerlich ist aber, dass dieses Spiel, wie alle anderen PSP Spiele darunter leidet, dass es auch bei höchster Helligkeitsstufe schwer zu spielen ist, wenn die Umgebung hell ist, oder sogar die Sonne auf das Display scheint und spiegeln. Im Fall von GTA: Liberty City Stories ist dies durch die dunkel gehaltene Welt sogar noch schlimmer.
Sound
Normalerweise geh ich bei einer Spielbeschreibung nicht auch noch extra auf den Sound ein, aber wie alle GTA Teile besticht auch dieser durch eine reichhaltige Fülle von Musikstücken, die in zehn Radiosender ablaufen. Dabei orientiert sich die Musik größtenteils an den 90er Jahren, gemischt mit Radiosendern, die ausschließlich 70er oder 80er Jahre Musik spielen oder auch Klassik-Sendern, die in den chicen Mafia-Schlitten laufen.
Eine Liste der lizenzierten Lieder in dem Spiel kann unter
http://de.gta.wikia.com/wiki/Liberty_City_Stories_Soundtrack
einges ehen werden.
Fazit
Wer den vielen Spielspaß, den GTA bietet auch unterwegs nicht missen möchte, der kommt an GTA Liberty City für die PSP nicht herum. Die Story und die Handlungsweise braucht sich nicht hinter der seines großen Bruders zu verstecken. Die Grafik ist schön detailliert und setzt die Stadt toll in Szene. Der komplett neue (!) Soundtrack mit an die 100 neuen Liedern läd darüber hinaus ebenfalls zum Spielen ein. Inzwischen ist das Spiel preisreduziert in der Platinum-Serie und für gerade einmal 18 ? zu haben. Ein absolutes Top Preis/Leistungs-Verhältnis. Da ich das Platinum Angebot genutzt habe, kann ich nicht beurteilen in welcher Weise sich diese Ausstattung von der ursprünglichen Version unterscheidet. Anbei findet man aber in der PSP-Box mit der UMD neben der sachlich gehaltenen Bedienungsanleitung noch ein kleines Poster.
Danke fürs Lesen und Bewerten,
NavySeall
27 Bewertungen, 10 Kommentare
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30.05.2008, 00:36 Uhr von mrwong
Bewertung: sehr hilfreichs.h. liebe grüße felix ;-)
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06.05.2008, 18:26 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichschön beschrieben lg
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03.05.2008, 19:24 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und liebe Grüße sagt der STRIKER`
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30.04.2008, 17:35 Uhr von MasterSirTobi
Bewertung: sehr hilfreichSchön geschrieben und sehr gut formuliert. SH
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29.04.2008, 23:23 Uhr von UltraError
Bewertung: sehr hilfreichInformativer Bericht Mfg UltraError
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29.04.2008, 19:51 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSehr informativ Dein Bericht, LG Pet
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28.04.2008, 20:16 Uhr von Hasehern
Bewertung: sehr hilfreichSuper bericht schau doch mal bei mir vorbei!
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24.04.2008, 22:40 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreicheinwandfreier Bericht, lg
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24.04.2008, 00:33 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Abend, SH und LG Miraculix1967
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23.04.2008, 21:29 Uhr von Bigfatalex
Bewertung: sehr hilfreichsuper!
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