Tchibo TCM 64691 Testbericht

Tchibo-tcm-64691
ab 47,54
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  gut
  • Reinigung:  schwierig

Erfahrungsbericht von bigmanu

Was duftet so herrlich durch Manu´s Küche...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

es ist mal wieder der Duft von frischgebackenem Brot.


Schon seit dem ich meinen eigenen Haushalt habe, backe ich selber Brot. So ein frisches selbstgebackenes Brot schmeckt einfach lecker, und ist vor allem am Wochenende schön, wenn die Läden geschlossen haben. Vor einiger Zeit hatte ich mir deshalb auch einen Brotbackautomaten gekauft, und zwar von Le Caf. Leider ist mir dieser kurz vor Weihnachten kaputtgegangen, und eine Reparatur lohnte sich nicht mehr. Es war für mich aber klar, ein neuer muss her.


So kurz vor Weihnachten war ich mit Geld nicht gerade reich gesegnet, und zu allem Unglück macht auch noch unsere Waschmaschine schlapp. Deshalb schaute ich mich bei eBay nach einem gebrachtem Brotbackautomaten um, um nicht ganz so viel ausgeben zu müssen. Wie immer wurde ich auch diesmal fündig, und so ersteigerte ich mir dort für 35,00 Euro den TCM 64691 von Tschibo, ein neuwertiger Brotbackautomat der vom Besitzer nie benutzt wurde. Der Neupreis dieses Gerätes sollte einmal 50,00 Euro gewesen sein, also habe ich doch ein nettes Schnäppchen gemacht :o)


Im Lieferumfang des TCM 64691 waren einmal der Brotbackautomat selber, eine Backform, ein Knethaken, ein Messbecher und ein Messlöffel enthalten. Der Messlöffel ist auf der einen Seite mit einer Esslöffelabmessung und auf der anderen mit einer Teelöffelabmessung ausgestattet. Außerdem war noch eine leicht verständliche und ausreichende Bedienungsanleitung dabei, die ich mir als erstes durchgelesen habe.


Da dies mein zweiter Brotbackautomat ist, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten bei der Bedienung, außerdem ist sie auch wirklich sehr einfach. Der TCM 64691 verfügt über eine Backkapazität von 400 bis 600 g Mehl, wobei 600 g Mehl ein Brot von ca. 1000 g Gewicht ergibt. Seine Leistung beträgt 715 Watt, was wirklich ausreichend ist.


Vom Aussehen her unterscheidet sich dieser Brotbackautomat nicht sehr von meinem alten Gerät. Er verfügt über ein weißes Kunststoffgehäuse und ist von viereckiger Form. Oben am Gerät, neben der Öffnungsklappe für die Backform befindet sich ein digitales Bedienungsfeld, das mit Softtasten ausgestattet ist. An der LED-Anzeige kann man erkennen, was man eingestellt hat und wie lange die Backzeit noch andauert.


Wenn man nun daran geht, sein Brot zu backen hat man die Wahl zwischen acht verschiednen Programmen:

Da ist einmal das Basisprogramm, das von mir am häufigsten gewählt wird. Dieses Programm ist für alle Brotsorten mit hellem Mehl geeignet (Krustenbrot, Weizenbrot) und dauert 3 Stunden bis zum fertigen Brot.

Das Programm „Schnell“ ist für alle hellen Weizenmehlbrote geeignet, wobei ich dieses eigentlich weniger benutze. Bis zum fertigen Brot dauert dieses Programm 2 Stunden und 20 Minuten.

Von mir häufig verwendet wird das Programm „Weissbrot“. Wir essen sehr gerne Weißbrot aus einer Backmischung vom Penny, von der ich immer einige Packungen im Haus habe. Gerade am Sonntag, backe ich dieses Brot sehr häufig. Das Programm Weißbrot dauert 3 Stunden und 50 Minuten.

Noch nicht benutzt habe ich das Programm „Vollkornbrot“. Ich selber esse zwar sehr gerne Vollkornbrot, aber meine Kinder und mein Mann überhaupt nicht. Also kaufe ich mir weiterhin das bisschen Vollkornbrot, das ich selber esse. Das Programm „Vollkornbrot“ dauert ganze 3 Stunden und 40 Minuten.

Wer gerne Rosienensemmel, Hefezopf oder andere süße Brotsorten isst, der kann hier das Programm „Hefekuchen“ zum Backen wählen. Dieses Programm dauert 2 Stunden und 50 Minuten. Ich backe gerne einen süßen Hefezopf, und benutzte dieses Programm deshalb schon öfter mal.

Für die Zubereitung von Gebackenem das Backpulver enthält gibt es auch ein extra Programm, es nennt sich „Gebäck“. Dieses habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Dieses Programm dauert, laut Betriebsanleitung eine Stunde und 50 Minuten.

Sehr nützlich und von mir auch oft genutzt ist das Programm „Teig“. Hier kann man einen Teig zubereiten ohne ihn zu Backen. Ich bereite damit gerne meinen Pizzateig oder Teig für Brötchen zu. Das Programm läuft eine Stunde und 30 Minuten.

Als letztes Programm wäre da noch das „Backen“. Wenn man die Aufgehzeit des Teiges selber bestimmen möchte, kann man damit den bereits im Programm Teig gekneteten Teig backen. Dieses Programm läuft eine Stunde lang.


Doch bevor man das entsprechende Programm wählt, muss man den Backbehälter erst einmal mit den Zutaten befüllen. Man sollte zuerst die flüssigen Zutaten (Wasser, Milch etc.) in den Behälter füllen, und dann den Rest. Die Hefe kommt ganz zum Schluss obendrauf. Auch sollte man auf keinen Fall vergessen, den Knethaken aufzustecken. Ist mir einmal passiert, und natürlich ist das Brot dann rein gar nichts geworden. Sind alle Zutaten im Backbehälter, dann man das gewünschte Programm auswählen und den ON/OFF Schalter betätigen. Vorher kann man auch noch wählen, ob man sein Brot hell, mittel oder dunkler möchte. Ist der Schalter gedrückt knetet der Automat los, und durch das Sichtfenster im Deckel kann man das Geschehen im Inneren beobachten.


Möchte man sein Brot am nächsten Morgen frisch auf den Tisch haben, aber nicht schon um 6.00 Uhr dafür aufstehen *ggg*, dann kann man die Zeitwahl des Gerätes nutzen. Dafür bereitet man am Abend alles zu und gibt es in den Backbehälter. Dann stellt man die Zeit auf 13 Stunden ein, und am Morgen hat man dann frisches Brot zum Frühstück.


Das fertige Brot sollte man sehr vorsichtig entnehmen, das der Brotbehälter natürlich extrem heiß ist. Manchmal hängt es etwas fest, da der Knethaken ja noch im Brot steckt. Das ist auch der einzig Nachteil an diesem Brot, das mehr oder weniger kleine Loch, das beim Entfernen des Knethakens entsteht. Ist der Backbehälter abgekühlt sollte man ihn auch sofort reinigen. Der Behälter ist beschichtet und lässt sich sehr gut reinigen. Auf keinen Fall mit spitzen Gegenständen im Brotbehälter hantieren, da ansonsten die Beschichtung leidet und das Brot dann kleben bleibt.


Ich selber habe mir beim Kauf meines ersten Brotbackautomaten zwei Backbücher zugelegt, in denen sehr viele leckere Rezepte zu finden sind. Wer keine Lust hat, die verschiedenen Mehlsorten und Zutaten zu kaufen, der holt sich einfach eine Backmischung. Mir persönlich gefallen die Brotbackmischungen vom Penny Markt im Moment am besten. Ich kaufe meist das Weißbrot dort, das mögen wir am liebsten.


Mein Fazit:
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Brotbackautomaten von Tschibo. Durch eBay habe ich ihn recht günstig bekommen, aber auch der Normalpreis von 50,00 Euro ist noch erträglich. Er bietet viele verschiedene Wahlmöglichkeiten, die Bedienungsanleitung ist sehr einfach und die Bedienung wirklich kinderleicht. Es waren sogar einige Rezepte im Lieferumfang mit enthalten.

Von mir eine hundertprozentig Weiterempfehlung und alle fünf Sterne. Diesen Brotbackautomaten kann ich nur wärmstens weiterempfehlen.

Gruss von Eurer BigManu

16 Bewertungen