Tchibo Privat Kaffee African Blue Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Duft:
- Verträglichkeit:
Erfahrungsbericht von Ardie
African Blue - ein starker Kaffee fuer starke Typen
Pro:
Gutes Aroma Guter Geschmack Kräftig und voll
Kontra:
Verpackung nicht wiederverschließbar
Empfehlung:
Ja
Liebe Yopi-Gemeinde,
es ist ein Jammer: man bekommt in Deutschland fast keine sortenreinen Kaffees, oder habt Ihr schon mal im Laden einen Jamaica Blue Mountain oder einen Menterlin etc. gesehen? Nein, die gibt es nämlich meist nicht einmal in gut assortierten Delikatessengeschaeften wie etwa beim Dallmayr oder Kaefer in München.
Also muss man mit den marktüblichen Verschnitten vorlieb nehmen. Ich habe jahrelang alles ausprobiert, was sich Kaffee nennt, meist mit mehr oder weniger Enttäuschung: die handelsüblichen Kaffees sind entweder zu schwächlich oder sie schmecken leer oder nach geröstetem Sägemehl (vielleicht ist ja auch welches drin?).
Aber vor einigen Jahren schon habe ich dann meine persönliche Offenbarung erlebt, als ich mir erstmals von Tchibo den African Blue besorgte, damals noch in Form ungemahlener Bohnen.
Der hohe Anteil afrikanischer Sorten sorgt für die notwendige Stärke, die ein Kaffee nun einmal haben muss, der diesen Namen auch verdient (wenn ich schon Kaffee trinke, dann soll er auch nach Kaffee schmecken, und nicht nach Spülwasser!). Die Würze und Fülle dieses Kaffees läßt einen wirklich den relativ hohen Preis von knapp 6.- Euro für 2x250g vergessen.
Das sehr gute Aroma läßt mich allerdings vermuten, dass nicht nur afrikanische Sorten in dieser Mischung vertreten sind, ein solches Aroma kommt wohl eher aus Südamerika, Kolumbien wahrscheinlich: dort wachsen die Kaffeesorten, die ein tolles Aroma garantieren.
Sehr positiv finde ich auch, dass dem African Blue die übertriebene Säure fehlt, die viele andere Kaffees für meinen Gaumen disqualifziert.
Will heissen: ein dickes Lob für die Kaffeblender bei Tchibo, sie haben da einen echt guten Kaffee geschaffen, der auch anspruchsvolle Kaffeetrinker zufriedenstellt. Und wenn man sagt, dass der African Blue teuer ist, dann schaue man sich mal die Preise an, die im Fachversandhandel für sortenreine Kaffees verlangt werden...
Eine kleine negative Anmerkungen noch am Schluss:
die Verpackung läßt sich nach dem ersten Öffnen nicht mehr richtig verschließen, wenn man nicht gerade eine Aktenklammer oder eine Wäscheklammer zur Hand hat
Hier noch ein Tip für Kaffeefreunde: probiert mal den African Blue mit etwas frisch gemahlener Muskatnuss drin!!!
Viel Freude am Genuss!
Ardie
es ist ein Jammer: man bekommt in Deutschland fast keine sortenreinen Kaffees, oder habt Ihr schon mal im Laden einen Jamaica Blue Mountain oder einen Menterlin etc. gesehen? Nein, die gibt es nämlich meist nicht einmal in gut assortierten Delikatessengeschaeften wie etwa beim Dallmayr oder Kaefer in München.
Also muss man mit den marktüblichen Verschnitten vorlieb nehmen. Ich habe jahrelang alles ausprobiert, was sich Kaffee nennt, meist mit mehr oder weniger Enttäuschung: die handelsüblichen Kaffees sind entweder zu schwächlich oder sie schmecken leer oder nach geröstetem Sägemehl (vielleicht ist ja auch welches drin?).
Aber vor einigen Jahren schon habe ich dann meine persönliche Offenbarung erlebt, als ich mir erstmals von Tchibo den African Blue besorgte, damals noch in Form ungemahlener Bohnen.
Der hohe Anteil afrikanischer Sorten sorgt für die notwendige Stärke, die ein Kaffee nun einmal haben muss, der diesen Namen auch verdient (wenn ich schon Kaffee trinke, dann soll er auch nach Kaffee schmecken, und nicht nach Spülwasser!). Die Würze und Fülle dieses Kaffees läßt einen wirklich den relativ hohen Preis von knapp 6.- Euro für 2x250g vergessen.
Das sehr gute Aroma läßt mich allerdings vermuten, dass nicht nur afrikanische Sorten in dieser Mischung vertreten sind, ein solches Aroma kommt wohl eher aus Südamerika, Kolumbien wahrscheinlich: dort wachsen die Kaffeesorten, die ein tolles Aroma garantieren.
Sehr positiv finde ich auch, dass dem African Blue die übertriebene Säure fehlt, die viele andere Kaffees für meinen Gaumen disqualifziert.
Will heissen: ein dickes Lob für die Kaffeblender bei Tchibo, sie haben da einen echt guten Kaffee geschaffen, der auch anspruchsvolle Kaffeetrinker zufriedenstellt. Und wenn man sagt, dass der African Blue teuer ist, dann schaue man sich mal die Preise an, die im Fachversandhandel für sortenreine Kaffees verlangt werden...
Eine kleine negative Anmerkungen noch am Schluss:
die Verpackung läßt sich nach dem ersten Öffnen nicht mehr richtig verschließen, wenn man nicht gerade eine Aktenklammer oder eine Wäscheklammer zur Hand hat
Hier noch ein Tip für Kaffeefreunde: probiert mal den African Blue mit etwas frisch gemahlener Muskatnuss drin!!!
Viel Freude am Genuss!
Ardie
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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21.12.2008, 16:27 Uhr von ansabi2000
Bewertung: sehr hilfreichwünsche allen einen schönen 4. Advent, freue mich über gegenlesungen
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