Erfahrungsbericht von Raimok
11. September - Erinnerungen eines mittelbar Betroffenen
Pro:
da gibt es kein Pro
Kontra:
das haben wohl alle mitbekommen
Empfehlung:
Nein
Vor nicht allzulanger Zeit begingen wir den wohl traurigsten Jahrestag eines Ereignisses, was wohl niemand mehr vergessen wird und welches, wie kaum ein anderes, die Menschen betroffen und fassungslos gemacht hat. Die Rede ist vom 11. September und immer, wenn ich daran zurück denke, kann ich diesen Wahnsinn noch immer nicht begreifen und stelle mir die Frage nach dem WARUM???
Meine Frau und ich verbrachten unseren Urlaub wieder einmal in den Staaten. Wir waren mit dem Auto auf einer großen Rundreise, deren Startpunkt und Endziel Philadelphia war. Die meine Reiseberichte kennen, werden sicherlich wissen, wieso. Unser Weg führte uns über das Shennandoah- Valley und Charlotte nach Atlanta, wo wir mehrere Tage verbrachten, ehe wir weiter nach Savannah fuhren. Dort war der südlichste Punkt unserer Reise erreicht und wir machten uns daran, entlang der Atlantikküste wieder Richtung Norden zu fahren. Ein weiterer längerer Zwischenstopp erfolgte in Charleston, ehe wir am Morgen des 10. September naxh Raleigh aufbrachen. Die Stimmung war riesig, genau wie das Wetter und wir freuten uns schon auf Philadelphia, da wir von dort aus in die Karibik nach St. Thomas weiterfliegen wollten. Raleigh und auch der nächste Stop Virginia Beach waren eigentlich nur als kurze Zwischenstops geplant, da die Fahrtstrecke sonst zu lang gewesen wäre.
So erreichten wir unser Ziel Raleigh am Nachmittag, wo wir auch sofort unser Zimmer bezogen. Hier erwartete uns noch eine angenehme Überraschung, man hatte uns upgegradet und wir hatten in unserem Zimmer einen Whirlpool. Das Hallo war natürlich groß und das Teil wurde nach einem ausführlichen Sightseeing am Abend auch ausführlich getestet. Dazu noch ein paar Gläschen kalifornischer Rotwein und das Leben war echt zum Geniessen und konnte doch bitte so weitergehen. Man konnte sagen , wir fühlten uns sauwohl.
Am nächsten Morgen sind wir nicht so spät aufgestanden, denn wir wollten beizeiten in Virginia Beach sein, um uns dort noch ein wenig am Strand zu vergnügen. Der Fernseher lief natürlich nebenbei und als wir fertig waren, gingen wir runter in die Lobby, um zu frühstücken. Bis dahin war es ein ganz normaler Morgen. Als wir in der Lobby ankamen, hatte CNN sein Programm geändert und zeigte einen brennenden Turm. Wir brauchten eine Weile, um zu begreifen, dass dies das World Trade Center war. Da die Nachrichtenlage aber noch unklar war, gingen alle von einem normalen Hochhausbrand aus, ehe erste Stimmen laut wurden, das ein Sportflugzeug in das Gebäude gekracht wäre.
Man stellte sich zwar die Frage, wie so was geschehen konnte, aber machte sich sonst eigentlich keine weiteren Gedanken, außer was für ein Idiot dieser Pilot wohl gewesen sein mag. Gleichwohl starrten wir alle weiter gebannt in den Fernseher, um zu sehen, wie man das Problem lösen würde.
Ich kann mich noch genau erinnern, was dann geschah und ich glaube, dies hat sich ganz fest in mein Gedächtnis eingeprägt. Ich trank gerade einen Schluck Kaffee, als am rechten Bildrand das zweite Flugzeug auftauchte. Es machte einen Bogen und krachte in den zweiten Tower. Aber wer kennt diese Bilder nicht. In diesem Moment schrieen alle auf und waren absolut fassungslos, wie den das passieren konnte. An einen terroristischen Hintergrund dachte aber in diesem Moment noch niemand, alle waren viel zu benommen und verstört. Auch wir glaubten unseren Augen nicht schüttelten nur entsetzt mit dem Kopf. Dann haben wir ganz schnell unsere Eltern angerufen, sie sollten doch den Fernseher einschalten, da hier irgend etwas seltsames passieren würde. Da wir aber keine Zeit mehr hatten, setzten wir uns in unser Auto und fuhren nach Virginia Beach, immer mit einem Ohr am Radio hängend, um Neuigkeiten zu erfahren. Aber wir glaubten nicht, was wir da hörten. Noch 2 Flugzeuge abgestürzt, Bombenexplosion vor dem Außen- Ministerium und so weiter und so fort, die Nachrichten überschlugen sich und brachten immer neue Horror- Meldungen. Das einzige, was sich herauskristallisierte, war das es sich um einen Terror- Anschlag handeln musste.
Und dann kam die Meldung, die mich ernsthaft an meinen Englisch- Kenntnissen zweifeln ließ. Die Gebäude wären eingestürzt ? das konnte doch nicht sein, das ging doch nicht. Sofort angehalten und zu Hause angerufen. Dort wurde uns diese Meldung dann aber bestätigt.
Schließlich kam dann auch noch die Meldung, dass der komplette Luftraum gesperrt ist. Das war dann die entgültige Hiobsbotschaft für uns., schließlich wollten wir ja am 13. September weiterfliegen.
Die Gefühle und Gedanken, die uns zu dieser Zeit durch den Kopf gingen, kann man gar nicht beschreiben, die gingen von Bestürzung über Fassungslosigkeit und Trauer bis zur Wut.
In Virginia Beach angekommen, bezogen wir sofort unser Zimmer und schalteten den Fernseher ein, um diese schrecklichen Bilder noch einmal zu sehen. Schließlich beratschlagten wir, was wir noch tun wollten, den so richtige Lust auf irgendwelche Unternehmungen verspürte keiner. Wir einigten uns auf ein wenig Shopping, doch bei der Mall angekommen, stellten wir fest, dass alles zugemacht hatte auf Grund dieser Tragödie.
So blieb uns nichts anderes übrig, als ein Paar Fahrräder auszuleihen und an den Strand zu gehen. Während dessen starteten am laufenden Band Kampfflugzeuge über uns und liefen die ganzen Kriegsschiffe aus, den bei Virginia Beach ist der größte Flottenstützpunkt der USA.
Man kann sagen, das gesamte Leben war regelrecht ausgestorben, nirgendwo sah man Menschen, die Restaurants und Geschäfte hatten zu ? es war regelrecht gespenstisch. Irgendwo konnten wir dann noch ne Pizza auftreiben, so das wir wenigstens was zum Essen hatten.
Am nächsten Tag ging es dann nach Philly. Zu allem Überfluss war auch noch unser Auto kaputt, so das wir ein Neues brauchten. Des weiteren machten wir uns natürlich Sorgen, was mit unserem Flug passieren am nächsten Tag passieren würde, da der Termin der Flugaufnahme vom Morgen dieses Tages auf den Nachmittag verschoben wurde.
In Philadelphia bezogen wir dann unser Zimmer im Airport- Hotel, und langsam fingen wir an, uns echt Sorgen zu machen. Die Aufnahme des Flugverkehrs war immer noch nicht in Sicht und wir hatten nur noch für eine Nacht ein Hotelzimmer. Was würde passieren, wenn wir nicht fliegen könnten???
Sicherheitshalber reservierten wir unser Zimmer auf unbestimmte Zeit, dabei kam uns das Hotel entgegen. Das Zimmer kostete pro Nacht ?nur? 123$, sonst war es doppelt so teuer, mit der Option, so lange zu bleiben, bis die Flieger wieder flogen. Zumindest dieses Problem war gelöst ? und wir konnten froh sein, dies beizeiten gemacht zu haben, denn am nächsten Tag war das Hotel voll.
Und dann begann das große Warten. Am nächsten Morgen ging natürlich gar nichts und keiner konnte einem sagen, wann es überhaupt weiter ging. Von der Fluggesellschaft war auch keine Hilfe zu erwarten, auch die durften den Flughafen nicht betreten. Jeden Tag haben wir bei unserem Hotel in St. Thomas angerufen, um den aktuellen Tag zu stornieren. Nebenbei kamen aber auch die Gedanken, diesen Urlaub abzubrechen und das nächste ,sofern mal eins ging, Flugzeug nach Hause zu nehmen. Etliche Anrufe nach Hause wurden getätigt, wo schon die wildesten Gerüchte bei mir auf Arbeit kursierten. Irgendeiner hatte verbreitet, wir wären in New York gewesen. So war man ganz froh, als wir uns meldeten.
Freitag Abend dann endlich die erlösende Meldung ? sie fliegen wieder. Erst nur die amerikanischen Gesellschaften auf Inlandsflügen, aber für Samstag waren dann schon viel mehr Flüge geplant. Auch unsere Maschine sollte endlich gehen, so das wier uns entschlossen, o.k. wir fliegen. Wir wollten relativ zeitig, so 3,5 Stunden vorher beim Check- in sein, da es sicherlich etwas längewr dauern sollte. 4 Stunden vorher waren wir da und es erwartete uns die Hölle. Eine einzige Reihe mit Leuten auf einer Länge von ca. 2 Meilen. Nach über 3 Stunden hatten wir gerade die Hälfte geschafft. Unser Flieger war eigentlich unweigerlich weg. In diesem Moment mussten wir dann die Deutschen, die kein Englisch verstehen, spielen und an den Schalter gehen. Schließlich hatte auch jemand Erbarmen und wir konnten unser Gepäck abgeben, aber ohne Garantie, das dieses den Flieger noch erreichen würde. Wir sind dann auf den schnellsten Weg zum Flugzeug, mussten eine strenge Kontrolle über uns ergehen lassen und erreichten mit Müh und Not noch den Flieger. Einsteigen, Türen zu und Start waren eins.
Während des Fluges gab es nichts, was nur im entferntesten einer Waffe ähnlich sah. Selbst Wein war nicht zu bekommen wegen dem Schraubverschluss. Der Flughafen in St. Thomas war brechend voll, da alles die Insel verlassen wollte. Das Positive war, unser Gepäck war doch angekommen ? wie die das gemacht haben, ist mir immer noch ein Rätsel.
Im Hotel waren wir fast die einzigen Gäste, so das es schon wieder zu langweilig war und die Insel war auch fast ausgestorben.
Alles in allem ein Urlaub, den ich so schnell nicht vergessen werde und ich kann nur hoffen, das sich diese schrecklichen Ereignisse nicht wiederholen werden.
Danke für Euer Interesse
Raimo
Meine Frau und ich verbrachten unseren Urlaub wieder einmal in den Staaten. Wir waren mit dem Auto auf einer großen Rundreise, deren Startpunkt und Endziel Philadelphia war. Die meine Reiseberichte kennen, werden sicherlich wissen, wieso. Unser Weg führte uns über das Shennandoah- Valley und Charlotte nach Atlanta, wo wir mehrere Tage verbrachten, ehe wir weiter nach Savannah fuhren. Dort war der südlichste Punkt unserer Reise erreicht und wir machten uns daran, entlang der Atlantikküste wieder Richtung Norden zu fahren. Ein weiterer längerer Zwischenstopp erfolgte in Charleston, ehe wir am Morgen des 10. September naxh Raleigh aufbrachen. Die Stimmung war riesig, genau wie das Wetter und wir freuten uns schon auf Philadelphia, da wir von dort aus in die Karibik nach St. Thomas weiterfliegen wollten. Raleigh und auch der nächste Stop Virginia Beach waren eigentlich nur als kurze Zwischenstops geplant, da die Fahrtstrecke sonst zu lang gewesen wäre.
So erreichten wir unser Ziel Raleigh am Nachmittag, wo wir auch sofort unser Zimmer bezogen. Hier erwartete uns noch eine angenehme Überraschung, man hatte uns upgegradet und wir hatten in unserem Zimmer einen Whirlpool. Das Hallo war natürlich groß und das Teil wurde nach einem ausführlichen Sightseeing am Abend auch ausführlich getestet. Dazu noch ein paar Gläschen kalifornischer Rotwein und das Leben war echt zum Geniessen und konnte doch bitte so weitergehen. Man konnte sagen , wir fühlten uns sauwohl.
Am nächsten Morgen sind wir nicht so spät aufgestanden, denn wir wollten beizeiten in Virginia Beach sein, um uns dort noch ein wenig am Strand zu vergnügen. Der Fernseher lief natürlich nebenbei und als wir fertig waren, gingen wir runter in die Lobby, um zu frühstücken. Bis dahin war es ein ganz normaler Morgen. Als wir in der Lobby ankamen, hatte CNN sein Programm geändert und zeigte einen brennenden Turm. Wir brauchten eine Weile, um zu begreifen, dass dies das World Trade Center war. Da die Nachrichtenlage aber noch unklar war, gingen alle von einem normalen Hochhausbrand aus, ehe erste Stimmen laut wurden, das ein Sportflugzeug in das Gebäude gekracht wäre.
Man stellte sich zwar die Frage, wie so was geschehen konnte, aber machte sich sonst eigentlich keine weiteren Gedanken, außer was für ein Idiot dieser Pilot wohl gewesen sein mag. Gleichwohl starrten wir alle weiter gebannt in den Fernseher, um zu sehen, wie man das Problem lösen würde.
Ich kann mich noch genau erinnern, was dann geschah und ich glaube, dies hat sich ganz fest in mein Gedächtnis eingeprägt. Ich trank gerade einen Schluck Kaffee, als am rechten Bildrand das zweite Flugzeug auftauchte. Es machte einen Bogen und krachte in den zweiten Tower. Aber wer kennt diese Bilder nicht. In diesem Moment schrieen alle auf und waren absolut fassungslos, wie den das passieren konnte. An einen terroristischen Hintergrund dachte aber in diesem Moment noch niemand, alle waren viel zu benommen und verstört. Auch wir glaubten unseren Augen nicht schüttelten nur entsetzt mit dem Kopf. Dann haben wir ganz schnell unsere Eltern angerufen, sie sollten doch den Fernseher einschalten, da hier irgend etwas seltsames passieren würde. Da wir aber keine Zeit mehr hatten, setzten wir uns in unser Auto und fuhren nach Virginia Beach, immer mit einem Ohr am Radio hängend, um Neuigkeiten zu erfahren. Aber wir glaubten nicht, was wir da hörten. Noch 2 Flugzeuge abgestürzt, Bombenexplosion vor dem Außen- Ministerium und so weiter und so fort, die Nachrichten überschlugen sich und brachten immer neue Horror- Meldungen. Das einzige, was sich herauskristallisierte, war das es sich um einen Terror- Anschlag handeln musste.
Und dann kam die Meldung, die mich ernsthaft an meinen Englisch- Kenntnissen zweifeln ließ. Die Gebäude wären eingestürzt ? das konnte doch nicht sein, das ging doch nicht. Sofort angehalten und zu Hause angerufen. Dort wurde uns diese Meldung dann aber bestätigt.
Schließlich kam dann auch noch die Meldung, dass der komplette Luftraum gesperrt ist. Das war dann die entgültige Hiobsbotschaft für uns., schließlich wollten wir ja am 13. September weiterfliegen.
Die Gefühle und Gedanken, die uns zu dieser Zeit durch den Kopf gingen, kann man gar nicht beschreiben, die gingen von Bestürzung über Fassungslosigkeit und Trauer bis zur Wut.
In Virginia Beach angekommen, bezogen wir sofort unser Zimmer und schalteten den Fernseher ein, um diese schrecklichen Bilder noch einmal zu sehen. Schließlich beratschlagten wir, was wir noch tun wollten, den so richtige Lust auf irgendwelche Unternehmungen verspürte keiner. Wir einigten uns auf ein wenig Shopping, doch bei der Mall angekommen, stellten wir fest, dass alles zugemacht hatte auf Grund dieser Tragödie.
So blieb uns nichts anderes übrig, als ein Paar Fahrräder auszuleihen und an den Strand zu gehen. Während dessen starteten am laufenden Band Kampfflugzeuge über uns und liefen die ganzen Kriegsschiffe aus, den bei Virginia Beach ist der größte Flottenstützpunkt der USA.
Man kann sagen, das gesamte Leben war regelrecht ausgestorben, nirgendwo sah man Menschen, die Restaurants und Geschäfte hatten zu ? es war regelrecht gespenstisch. Irgendwo konnten wir dann noch ne Pizza auftreiben, so das wir wenigstens was zum Essen hatten.
Am nächsten Tag ging es dann nach Philly. Zu allem Überfluss war auch noch unser Auto kaputt, so das wir ein Neues brauchten. Des weiteren machten wir uns natürlich Sorgen, was mit unserem Flug passieren am nächsten Tag passieren würde, da der Termin der Flugaufnahme vom Morgen dieses Tages auf den Nachmittag verschoben wurde.
In Philadelphia bezogen wir dann unser Zimmer im Airport- Hotel, und langsam fingen wir an, uns echt Sorgen zu machen. Die Aufnahme des Flugverkehrs war immer noch nicht in Sicht und wir hatten nur noch für eine Nacht ein Hotelzimmer. Was würde passieren, wenn wir nicht fliegen könnten???
Sicherheitshalber reservierten wir unser Zimmer auf unbestimmte Zeit, dabei kam uns das Hotel entgegen. Das Zimmer kostete pro Nacht ?nur? 123$, sonst war es doppelt so teuer, mit der Option, so lange zu bleiben, bis die Flieger wieder flogen. Zumindest dieses Problem war gelöst ? und wir konnten froh sein, dies beizeiten gemacht zu haben, denn am nächsten Tag war das Hotel voll.
Und dann begann das große Warten. Am nächsten Morgen ging natürlich gar nichts und keiner konnte einem sagen, wann es überhaupt weiter ging. Von der Fluggesellschaft war auch keine Hilfe zu erwarten, auch die durften den Flughafen nicht betreten. Jeden Tag haben wir bei unserem Hotel in St. Thomas angerufen, um den aktuellen Tag zu stornieren. Nebenbei kamen aber auch die Gedanken, diesen Urlaub abzubrechen und das nächste ,sofern mal eins ging, Flugzeug nach Hause zu nehmen. Etliche Anrufe nach Hause wurden getätigt, wo schon die wildesten Gerüchte bei mir auf Arbeit kursierten. Irgendeiner hatte verbreitet, wir wären in New York gewesen. So war man ganz froh, als wir uns meldeten.
Freitag Abend dann endlich die erlösende Meldung ? sie fliegen wieder. Erst nur die amerikanischen Gesellschaften auf Inlandsflügen, aber für Samstag waren dann schon viel mehr Flüge geplant. Auch unsere Maschine sollte endlich gehen, so das wier uns entschlossen, o.k. wir fliegen. Wir wollten relativ zeitig, so 3,5 Stunden vorher beim Check- in sein, da es sicherlich etwas längewr dauern sollte. 4 Stunden vorher waren wir da und es erwartete uns die Hölle. Eine einzige Reihe mit Leuten auf einer Länge von ca. 2 Meilen. Nach über 3 Stunden hatten wir gerade die Hälfte geschafft. Unser Flieger war eigentlich unweigerlich weg. In diesem Moment mussten wir dann die Deutschen, die kein Englisch verstehen, spielen und an den Schalter gehen. Schließlich hatte auch jemand Erbarmen und wir konnten unser Gepäck abgeben, aber ohne Garantie, das dieses den Flieger noch erreichen würde. Wir sind dann auf den schnellsten Weg zum Flugzeug, mussten eine strenge Kontrolle über uns ergehen lassen und erreichten mit Müh und Not noch den Flieger. Einsteigen, Türen zu und Start waren eins.
Während des Fluges gab es nichts, was nur im entferntesten einer Waffe ähnlich sah. Selbst Wein war nicht zu bekommen wegen dem Schraubverschluss. Der Flughafen in St. Thomas war brechend voll, da alles die Insel verlassen wollte. Das Positive war, unser Gepäck war doch angekommen ? wie die das gemacht haben, ist mir immer noch ein Rätsel.
Im Hotel waren wir fast die einzigen Gäste, so das es schon wieder zu langweilig war und die Insel war auch fast ausgestorben.
Alles in allem ein Urlaub, den ich so schnell nicht vergessen werde und ich kann nur hoffen, das sich diese schrecklichen Ereignisse nicht wiederholen werden.
Danke für Euer Interesse
Raimo
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