Erfahrungsbericht von Ritzilein
Mein 11. September 2001 und danach
Pro:
hier kann man nichts schreiben, also lest besser den Bericht.
Kontra:
hier kann man nichts schreiben, also lest besser den Bericht.
Empfehlung:
Nein
Hallo alle miteinander.
Gerade habe ich gesehen, daß es noch eine Kategorie über den 11. September gibt und ich möchte hierzu gerne etwas posten.
Ich komme gerade aus New York zurück. Dies war mein zweiter Aufenthalt in der Stadt. Das erste Mal war ich am 11. September letzen Jahres dort.
Hier kommt als erstes mal mein Posting vom letzten Jahr, so wie es mir kurz nach den Anschlägen ging. Ich bin sicher, daß es sich alles etwas verwirrt anhört, aber ehrlich gesagt möchte ich meine Gedanken nun nicht mehr korrigieren, so war es nun mal. Nach diesem Bericht schildere ich dann mal, wie mir New York ein halbes Jahr später vorkam...
Ritzileins Posting aus September 2001:
Mein erster Tag in New York, war der 11. September 2001. Dies ist eine persoenliche Meinung und ich hoffe, niemand nimmt mir uebel, dass ich sie hier poste.
Am Dienstag dem 11. Septembre 2001 sass ich in einem Zug, der von Linden, New Jersey nach Manhattan fuhr. Der Blick auf die Skyline war wunderschoen und ich sagte noch zu meiner Freundin, wie toll die Skyline doch aussehen wuerde. Sie erwiderte nur mit einem Lächeln, schauta aber nicht hin, denn sie sah dieses Bild ja Tag fuer Tag.
Eine Minute später änderte sich dieses Bild gedoch drastisch. Plötzlich war danur noch ein Loch und eine Menge Qualm zu sehen. Wir wussten nicht, was passiert war, sollten es aber bald erfahren.
In der City trennten sich unsere Wege, ich besuchte eine andere Freundin im Studentenwohnheim und sie ging zur Arbeit. Bis dato hatte ich mich zwar erschrocken, was im WTC passiert war, jedoch kam der ganze Schrecken noch nicht an mich heran. Als ich im Studentenwohnheim ankam, sah schon alles anders aus. Die University of New York befindet sich relativ nah an Ground Zero, ich war etwa einen Kilometer entfernt. Das zweite Flugzeig war schon in den Tower gerast und alles schien durchzudrehen. Als ich erfuhr, dass ein zweites Flugzeug hineingerast war, dachte ich immer nur, wie man nur so blöd sein kann, und solch einen Turm uebersieht, aber dann wurde plötzlich alles klar.
Auf den Strassen brach die Panik aus und tausende von Menschen wanderten nach Norden. Die waren teilweise mit Asche bedeckt oder mit Blut beschmiret. Ich kam mir vor, als sei ich die Einzige, die nach Süden wollte.
Im Studentenwohnheim war ich Gott sei Dank erst einmal gut untergebracht, denn ich konnte es auf den Strassen kaum aushalten. Meine Freundin hatte einen Nervenzusammenbruch und weinte nur noch. Alle weinten. Wenn man auf die Strasse kam, dann sah man nur verzweifelte und tränenüberstroente Gesichter weit und breit.
Ich ging wieder nach draussen und suchte nach einem Laden, weil ich eine Telefonkarte kaufen wollte, um meine Eltern zu informieren, dass es mir gut geht. Dann musste ich das Unfaßbare mitansehen. Erst war er noch da, der brennende Turm. Menschen sprangen aus dem ich weiss nicht wievielten Stockwerk und sie sahen so unecht aus. Es war alles wie ein Traum und dann brach das ganze Gebäude in sich zusammen. Ich sah nur noch Qualm und Staub.
Die darauffolgenden Stunden waren schrecklich. Es gab keine Möglichkeit zu telefonieren, weil die Telefone sehr lange ausgefallen waren. Gott sei Dank funktionierte das Internet und so konnte ich wenigstens meine Familie verstaendigen, um ihnen zu sagen, dass es mit gut geht.
Ich wusste nicht, wie ich meine Freundin wiedertreffen sollte, oder wo sie ueberhaupt arbeitete. Wie ich nach Hause komme, oder ob ueberhaupt, das war noch eine ganz andere Frage.
Abends haben wir uns dann doch wiedergetroffen (dank E-mails) und gegen Mitternacht haben wir Manhattan sogar verlassen koennen.
Die darauffolgenden Tage waren grausig, immer wieder brachen wir in Tränen aus. Ich glaube so richtig verarbeiten kann ich das erst jetzt, wenn es ueberhaupt irgendwann klappt.
Dies war mein erster Urlaub in New York. 6 Tage. An drei von den sechs Tagen war ich verzweifelt und an den uebrigen 3 umsicher und traurig. Dennoch bin ich froh, dass ich da war. Nicht, weil ich es gerne mit angesehen habe, nein ich bin froh, weil ich mich mit eigenen Augen ueberzeugen konnte, dass die Menschen, die ich liebe in Sicherheit sind. Ich weiss nicht, was ich getan haette, wenn ich nur die Nachrichten in Deutschland haette sehen koennen.
Ich weiss, viele Menschen koennen den Patriotismus der Amerikaner nicht verstehen, aber ich verstehe sie teilweise sehr gut. Ich weiss auch, dass die USA sich diesen Anschlag nicht einfach so gefallen lassen duerfen, es muss etwas passieren, ich hoffe nur, dass es kontrolliert und gut durchdacht geschieht.
Bei dieser Katastrophe filt mir einmal wieder der Zusammenhalt und der Stolz der Amerikaner auf und in einer gewissen Art und Weise bewundere ich sie dafuer.
Tja, eigentlich hatte ich vor, einige schoene Erfahrungsberichte ueber meine Reise zu posten, daraus ist nun nichts geworden. Aber wenigstens konnte ich meine Gefühle hiredurch zum Ausdruck bringen, das ist ein gutes Gefühl.
Ein trauriger Gruss an alle.
Bianca
Okay, das war damals, heute ist alles etwas anders. Ich habe lange überlegt, ob ich wirklich nach New York zurückkehren will, nach alldem, was ich damals gesehen habe. Ganz wohl war mir bei dem Gedanken nicht, aber als meine amerikanische Freundin mir im Dezember erzählte, daß sie heiraten würde, wußte ich, ich muß zur Hochzeit.
Also war der Grund meines Besuchs wirklich schön und ich wollte mir all diese schönen Ereignisse nicht entgehen lassen, weil irgendwelche blöden Terrorristen die Welt einschüchtern wollen.
Alle möglichen Leute sagten mir, ich solle nicht fliegen aber ich flog.
Die Hochzeit war in Atlantic City und ich war weit weg von New York. Trotzdem fuhr ich nach ein paar Tagen zusammen mit meiner Freundin in die Stadt. Wir machten all den Sightseeing-Kram, den Touristen so machen. Wir gingen am Rockefeller Center Eis laufen, bummelten über die 5th Avenue und fuhren rauf auf das Empire State Building.
Oben auf der Plattform wurde mir zum ersten Mal richtig bewußt, wie es sein müßte, wenn man auf einem solch hohen Gebäude ist und plötzlich etwas passieren könnte. Ich hatte für einen Moment echte Probleme, aber dann vergass ich diese Idee und verbrachte den Rest des Tages unbekümmert.
Am nächsten Tag war ich mit einer anderen Freundin in New York. Ich bemerkte, wie angespannt sie immer noch war, solbald sie Sirenen hörte oder eine Ambulanz sah. Für die New Yorker an sich scheinen die Terroroanschläge immer noch präsent zu sein.
Ich fuhr alleine runter zum World Trade Center - oder besser Ground Zero. Tja, da dachte ich, ich sei mit vielen Leuten dort hin unterwegs, aber im Endeffakt war ich die Einzige, die am WTC ausstieg.
Als ich aus dem U-Bahn-Schacht kam, kam mir alles gottverlassen vor. Es regnete in Ströhmen und ich stand mitten vor diesem Loch, wo einst die höchten Gebäude von New York standen.
Die Hochhäuser die an das WTC angrenzten, sind zum Teil aufgerissen. Eine große Amerika-Flagge verbirgt ein Riesenloch hinter sich. Ich bin sicher, dass all diese Gebäude noch abgerissen werden müssen.
In der Gegend waren zu dem Zeitpunkt (9 Uhr morgens) nur Hilfskräfte, die die Schuttmassen wegbrachten und Polizisten, die zur Hilfe bereitstanden (falls Jemand Hilfe brauchte).
Ich war überrascht, dass der meiste Schutt des WTC schon abtransportiert war. Eigentlich war hinten den Bauzäunen kaum noch etwas zu sehen.
Eigentlich hatte ich auf die Aussichtsplattform gewollt, aber als ich so dastand und diese Riesenfläche von Gar nichts vor mir sah, verging mir plötzlich die Lust, überhaupt noch etwas anzusehen. Also stiefelte ich einmal um den Block, um mir einen Kaffee zu faufen und danach wieder zurückzufahren.
Angrenzend an Ground Zero ist eine kleine Kirche, die wie durch ein Wunder total unbeschädigt blieb. Ich kenne den Namen der Kirche nicht, aber an den Zäunen, die die Kirche umgeben, hängen immer noch all die Plakate, die Leute aus aller Welt gemalt haben. Und in ganz New York hängen noch die Vermisstenanzeigen, die mich schon im September wahnsinnig traurig machten.
Tja, über New York kann ich nun sagen, dass es eine wahnsinnig tolle Stadt ist. Ich bin froh, dass ich wieder hingeflogen bin und ich bin mir sicher, dass dies nicht das letze Mal war.
Die New Yorker tun mir leid, obwohl ich denke, dass sie sich sehr tapfer halten.
Da die Freiheitsstatue seit den Terroranschlägen geschlossen ist, habe ich immer wieder einen guten Grund hinüberzufliegen, denn eines Tages will ich auch die besteigen *g*.
Ich hoffe, dass es niemals wieder einen Anschlag wie den am 11. September geben wird, aber leider weiß ich auch, wie krank und fanatisch manche Menschen auf dieser Welt sind.
Also laßt uns alle hoffen, dass es nur besser wird!
Liebe Grüße,
Eure Bianca
Gerade habe ich gesehen, daß es noch eine Kategorie über den 11. September gibt und ich möchte hierzu gerne etwas posten.
Ich komme gerade aus New York zurück. Dies war mein zweiter Aufenthalt in der Stadt. Das erste Mal war ich am 11. September letzen Jahres dort.
Hier kommt als erstes mal mein Posting vom letzten Jahr, so wie es mir kurz nach den Anschlägen ging. Ich bin sicher, daß es sich alles etwas verwirrt anhört, aber ehrlich gesagt möchte ich meine Gedanken nun nicht mehr korrigieren, so war es nun mal. Nach diesem Bericht schildere ich dann mal, wie mir New York ein halbes Jahr später vorkam...
Ritzileins Posting aus September 2001:
Mein erster Tag in New York, war der 11. September 2001. Dies ist eine persoenliche Meinung und ich hoffe, niemand nimmt mir uebel, dass ich sie hier poste.
Am Dienstag dem 11. Septembre 2001 sass ich in einem Zug, der von Linden, New Jersey nach Manhattan fuhr. Der Blick auf die Skyline war wunderschoen und ich sagte noch zu meiner Freundin, wie toll die Skyline doch aussehen wuerde. Sie erwiderte nur mit einem Lächeln, schauta aber nicht hin, denn sie sah dieses Bild ja Tag fuer Tag.
Eine Minute später änderte sich dieses Bild gedoch drastisch. Plötzlich war danur noch ein Loch und eine Menge Qualm zu sehen. Wir wussten nicht, was passiert war, sollten es aber bald erfahren.
In der City trennten sich unsere Wege, ich besuchte eine andere Freundin im Studentenwohnheim und sie ging zur Arbeit. Bis dato hatte ich mich zwar erschrocken, was im WTC passiert war, jedoch kam der ganze Schrecken noch nicht an mich heran. Als ich im Studentenwohnheim ankam, sah schon alles anders aus. Die University of New York befindet sich relativ nah an Ground Zero, ich war etwa einen Kilometer entfernt. Das zweite Flugzeig war schon in den Tower gerast und alles schien durchzudrehen. Als ich erfuhr, dass ein zweites Flugzeug hineingerast war, dachte ich immer nur, wie man nur so blöd sein kann, und solch einen Turm uebersieht, aber dann wurde plötzlich alles klar.
Auf den Strassen brach die Panik aus und tausende von Menschen wanderten nach Norden. Die waren teilweise mit Asche bedeckt oder mit Blut beschmiret. Ich kam mir vor, als sei ich die Einzige, die nach Süden wollte.
Im Studentenwohnheim war ich Gott sei Dank erst einmal gut untergebracht, denn ich konnte es auf den Strassen kaum aushalten. Meine Freundin hatte einen Nervenzusammenbruch und weinte nur noch. Alle weinten. Wenn man auf die Strasse kam, dann sah man nur verzweifelte und tränenüberstroente Gesichter weit und breit.
Ich ging wieder nach draussen und suchte nach einem Laden, weil ich eine Telefonkarte kaufen wollte, um meine Eltern zu informieren, dass es mir gut geht. Dann musste ich das Unfaßbare mitansehen. Erst war er noch da, der brennende Turm. Menschen sprangen aus dem ich weiss nicht wievielten Stockwerk und sie sahen so unecht aus. Es war alles wie ein Traum und dann brach das ganze Gebäude in sich zusammen. Ich sah nur noch Qualm und Staub.
Die darauffolgenden Stunden waren schrecklich. Es gab keine Möglichkeit zu telefonieren, weil die Telefone sehr lange ausgefallen waren. Gott sei Dank funktionierte das Internet und so konnte ich wenigstens meine Familie verstaendigen, um ihnen zu sagen, dass es mit gut geht.
Ich wusste nicht, wie ich meine Freundin wiedertreffen sollte, oder wo sie ueberhaupt arbeitete. Wie ich nach Hause komme, oder ob ueberhaupt, das war noch eine ganz andere Frage.
Abends haben wir uns dann doch wiedergetroffen (dank E-mails) und gegen Mitternacht haben wir Manhattan sogar verlassen koennen.
Die darauffolgenden Tage waren grausig, immer wieder brachen wir in Tränen aus. Ich glaube so richtig verarbeiten kann ich das erst jetzt, wenn es ueberhaupt irgendwann klappt.
Dies war mein erster Urlaub in New York. 6 Tage. An drei von den sechs Tagen war ich verzweifelt und an den uebrigen 3 umsicher und traurig. Dennoch bin ich froh, dass ich da war. Nicht, weil ich es gerne mit angesehen habe, nein ich bin froh, weil ich mich mit eigenen Augen ueberzeugen konnte, dass die Menschen, die ich liebe in Sicherheit sind. Ich weiss nicht, was ich getan haette, wenn ich nur die Nachrichten in Deutschland haette sehen koennen.
Ich weiss, viele Menschen koennen den Patriotismus der Amerikaner nicht verstehen, aber ich verstehe sie teilweise sehr gut. Ich weiss auch, dass die USA sich diesen Anschlag nicht einfach so gefallen lassen duerfen, es muss etwas passieren, ich hoffe nur, dass es kontrolliert und gut durchdacht geschieht.
Bei dieser Katastrophe filt mir einmal wieder der Zusammenhalt und der Stolz der Amerikaner auf und in einer gewissen Art und Weise bewundere ich sie dafuer.
Tja, eigentlich hatte ich vor, einige schoene Erfahrungsberichte ueber meine Reise zu posten, daraus ist nun nichts geworden. Aber wenigstens konnte ich meine Gefühle hiredurch zum Ausdruck bringen, das ist ein gutes Gefühl.
Ein trauriger Gruss an alle.
Bianca
Okay, das war damals, heute ist alles etwas anders. Ich habe lange überlegt, ob ich wirklich nach New York zurückkehren will, nach alldem, was ich damals gesehen habe. Ganz wohl war mir bei dem Gedanken nicht, aber als meine amerikanische Freundin mir im Dezember erzählte, daß sie heiraten würde, wußte ich, ich muß zur Hochzeit.
Also war der Grund meines Besuchs wirklich schön und ich wollte mir all diese schönen Ereignisse nicht entgehen lassen, weil irgendwelche blöden Terrorristen die Welt einschüchtern wollen.
Alle möglichen Leute sagten mir, ich solle nicht fliegen aber ich flog.
Die Hochzeit war in Atlantic City und ich war weit weg von New York. Trotzdem fuhr ich nach ein paar Tagen zusammen mit meiner Freundin in die Stadt. Wir machten all den Sightseeing-Kram, den Touristen so machen. Wir gingen am Rockefeller Center Eis laufen, bummelten über die 5th Avenue und fuhren rauf auf das Empire State Building.
Oben auf der Plattform wurde mir zum ersten Mal richtig bewußt, wie es sein müßte, wenn man auf einem solch hohen Gebäude ist und plötzlich etwas passieren könnte. Ich hatte für einen Moment echte Probleme, aber dann vergass ich diese Idee und verbrachte den Rest des Tages unbekümmert.
Am nächsten Tag war ich mit einer anderen Freundin in New York. Ich bemerkte, wie angespannt sie immer noch war, solbald sie Sirenen hörte oder eine Ambulanz sah. Für die New Yorker an sich scheinen die Terroroanschläge immer noch präsent zu sein.
Ich fuhr alleine runter zum World Trade Center - oder besser Ground Zero. Tja, da dachte ich, ich sei mit vielen Leuten dort hin unterwegs, aber im Endeffakt war ich die Einzige, die am WTC ausstieg.
Als ich aus dem U-Bahn-Schacht kam, kam mir alles gottverlassen vor. Es regnete in Ströhmen und ich stand mitten vor diesem Loch, wo einst die höchten Gebäude von New York standen.
Die Hochhäuser die an das WTC angrenzten, sind zum Teil aufgerissen. Eine große Amerika-Flagge verbirgt ein Riesenloch hinter sich. Ich bin sicher, dass all diese Gebäude noch abgerissen werden müssen.
In der Gegend waren zu dem Zeitpunkt (9 Uhr morgens) nur Hilfskräfte, die die Schuttmassen wegbrachten und Polizisten, die zur Hilfe bereitstanden (falls Jemand Hilfe brauchte).
Ich war überrascht, dass der meiste Schutt des WTC schon abtransportiert war. Eigentlich war hinten den Bauzäunen kaum noch etwas zu sehen.
Eigentlich hatte ich auf die Aussichtsplattform gewollt, aber als ich so dastand und diese Riesenfläche von Gar nichts vor mir sah, verging mir plötzlich die Lust, überhaupt noch etwas anzusehen. Also stiefelte ich einmal um den Block, um mir einen Kaffee zu faufen und danach wieder zurückzufahren.
Angrenzend an Ground Zero ist eine kleine Kirche, die wie durch ein Wunder total unbeschädigt blieb. Ich kenne den Namen der Kirche nicht, aber an den Zäunen, die die Kirche umgeben, hängen immer noch all die Plakate, die Leute aus aller Welt gemalt haben. Und in ganz New York hängen noch die Vermisstenanzeigen, die mich schon im September wahnsinnig traurig machten.
Tja, über New York kann ich nun sagen, dass es eine wahnsinnig tolle Stadt ist. Ich bin froh, dass ich wieder hingeflogen bin und ich bin mir sicher, dass dies nicht das letze Mal war.
Die New Yorker tun mir leid, obwohl ich denke, dass sie sich sehr tapfer halten.
Da die Freiheitsstatue seit den Terroranschlägen geschlossen ist, habe ich immer wieder einen guten Grund hinüberzufliegen, denn eines Tages will ich auch die besteigen *g*.
Ich hoffe, dass es niemals wieder einen Anschlag wie den am 11. September geben wird, aber leider weiß ich auch, wie krank und fanatisch manche Menschen auf dieser Welt sind.
Also laßt uns alle hoffen, dass es nur besser wird!
Liebe Grüße,
Eure Bianca
17 Bewertungen, 1 Kommentar
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07.04.2002, 16:02 Uhr von Jakini
Bewertung: sehr hilfreichIch glaube, so wirklich vorstellen kann sich das niemand, wenn man es nicht selber erlebt hat.
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