The Cell (DVD) Testbericht

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ab 9,07
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Erfahrungsbericht von Filabubi

Jennifer Lopez,DRINGT in ihn EIN!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hast Du Dir auch schon einmal überlegt, wie es denn in den Gedanken, Deines Gegenübers aussehen mag? Wolltest Du nicht auch schon eine kleine Maus sein,in seine Gedanken eindringen und dort umher irren? Einfach nur einen kleinen Blick, in das tiefste Innere werfen. Manchmal wünsche ich mir das und sicherlich wäre es ab und zu auch von grossem Vorteil.

In dem Film, “The Cell“ von dem Regisseur Tarsem Singh, geht es um die oben genannte Möglichkeit, in die Gedankenwelt anderer einzudringen. Catherine Deane (Jennifer Lopez) und Ihre wissenschaftlichen Kollegen, experimentieren in einem Forschungszentrum, mit dieser neuen und bisher einzigartigen Technologie. Sie wollen helfen denn durch diese Möglichkeit, gelingt es ihnen erstmals, mit einem kleinen Jungen, der seit längerer Zeit im Koma liegt, in direkter Verbindung zu treten. Catherine ist diejenige, die die Reisen in das andere ICH unternimmt und mit diesen, eine Bindung zu dem Jungen herstellt. Die Reise in das andere ICH kann man sich wie einen andere und neue Welt vorstellen in der jede Person, seine eigene individuelle Welt besitzt. Für Catherine und Ihr Team sind die kleinen Erfolge in dieser Therapie wichtig denn mit grossen Sprüngen ist leider nicht zu rechen.......

Zur selben Zeit an einem anderen Ort, mordet der Serienkiller Carl Stargher (Vincent d´Onofrio) mit äusserster Brutalität vor sich hin. Carl tötet seine weiblichen Opfer nicht gleich, sondern sperrt sie 40 Stunden in eine Glaszelle um ihnen somit ein wenig Hoffnung auf eine Rettung, zu geben. Solange sie eingesperrt sind, steigern sie sich immer mehr in die Angst hinein und genau dies will er, denn er liebt es, sich daran zu ergötzten. Die 40 Stunden sind natürlich schnell herum und von einem Moment auf den anderen, springt in der vollautomatischen Zelle, eine Sprinkleranlage an und die Frauen ertrinken qualvoll. Das folgende Ritual wird dann nach der Ertränkung, bei jedem einzelnen Opfer durchgeführt. Carl bleicht alle Leichen, so das sie aussehen wie Puppen und nach dieser Prozedur, werden sie an irgendeiner Stelle, abgeladen. Schon einige Frauen vielen ihm zum Opfer und das FBI sucht und forscht, fieberhaft nach weiteren Einzelheiten und Spuren. Peter Novak (Vince Vaughn) ist der verantwortliche FBI Agent in diesem Fall und bemerkt, dass der Täter, langsam aber sicher nachlässig wird. Carl passieren immer mehr “Leichtsinnsfehler“ und er hinterlässt an den Tatorten verräterische Spuren. Peter braucht somit nicht mehr all zu lange um auf den Standort des Täters zu kommen. FBI Agenten, umstellen das Haus des Serientäters und schlagen zu......
Mit einer Gegenwehr brauchen die Beamten, nicht zu rechnen denn Carl, liegt Ohnmächtig auf dem Boden. Die Diagnose der Ärzte, ist schnell gestellt und Carl leidet an einer sehr seltenen Schizophrenie deren Folge eine Koma ist. Das Aufwachen des Täters, wäre eigentlich nicht so wichtig nur leider hat Carl, kurz bevor das Haus gestürmt wurde, erneut eine Frau entführt, die nun an irgendeinem fremden Ort gefangen ist und die 40 Stunden fangen an laufen.......

Die einzige Möglichkeit, an den Ort des Schreckens zu gelangen, ist ein Gespräch mit Carl und so, kommt das Team um Catherine Deane mit ins Spiel. Die Zweifel sind bei dem Team gross denn noch nie war Catherine in den Gedanken eines Serienkiller und in der höchstens 40 Stunden umfassenden Zeitspanne, ist eine Lösung bzw. Antwort sehr unwahrscheinlich. Trotzdem wagt es Catherine und macht sich auf den Weg in die Gedanken verwirrten und irren Menschen dessen Reaktionen man nie vorhersagen kann........

Wird Catherine die Antwort auf die alles entscheidende Frage finden?
Wie sieht die Welt innerhalb von Carl aus?

Diese Fragen werde ich jetzt nicht beantworten denn die Spannung sollte erhalten bleiben.


Meine Kritik
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Die Thematik von “The Cell“ ist ein überaus interessanter Filmstoff denn die Gedankenwelt, hat auch in unserer Realität einen bestimmten Reiz. Die Traumdeutung, dass Unterbewusstsein, wären z.B zwei dieser Sparten die eng mit diesem Film, in Verbindung stehen. Wenn man das Unterbewusstsein, in Bildern fassen könnte und dieser in einer “fast“ realer Weise agieren könnte, dann wäre dies ein riesiger Fortschritt für die gesamte Forscherwelt und würde unbegrenzte Möglichkeiten eröffnen.

“The Cell“, befasst sich wie schon erwähnt mit diesem Thema, nur leider, geht dieser Film nicht sehr tief in die eigentliche Thematik ein, sondern zeigt nur einen recht kleinen Einblick in die Welt des Unterbewusstseins. Genau dies, hat mich an diesem Film etwas gestört denn das Zeug, zu einem wirklich “Kultfilm“, hätte “The Cell“, auf jedenfall gehabt. Vor allem, eine festere , intensivere und längere Bindung zwischen Catherine und Carl hätte ich mir in diesem gewünscht, denn der Zuschauer würde so, einen besseren Einblick in das kaputte und verworrene Unterbewusstseins von Carl bekommen. Das dies nicht unbedingt langweilig (was in meinen Augen auch der Grund dafür war, weshalb die Macher nicht weiter gingen) sein muss, bewies schon der Film “Das Schweigen der Lämmer“ als Clarice Starling und Hannibal Lektor sich gegenseitig analysierten.

Die Traumwelten überzeugten mich in optischer Linie, voll und ganz. Die Farbenpracht, die Kostüme, die Masken und die Effekte liessen meinen Atem, teilweise stocken. Die Szenen sind faszinierend und machen Lust auf noch mehr.
Die irreale Traumwelt, ist in diesem Film, nicht all zu kompliziert aufgebaut und sicherlich wird man alles auf Anhieb verstehen (Was man nicht von allen Filmen behaupten kann).

Davon abgesehen, ist die Auswahl der Schauspieler sehr gut getroffen. Jennifer Lopez zeigt sich in diesem Film äusserst positiv und macht neugierig auf hoffentlich weitere Filme mit ihr. Die Rolle des Serienkillers war für meinen Geschmack etwas zu passiv denn um seine Gedankenwelt, dreht es sich in diesem Film und dafür, zeigte er sich zu wenig.

Der Film an sich, wirkt in keiner Minute langweilig und die 107 Minuten verinnten so schnell, wie der Sand durch die Finger. Die an manchen Stellen sehr blutigen Szenen, die in meinen Augen dringend zu diesem Film gehören, rechtfertigen die Altersfreigabe ab 18 Jahren. Angeblich gibt es auch eine geschnittene Version die ab 16 Jahren freigegeben ist aber da kann ich mir vorstellen, dass genau diese Teile herraus geschnitten sind und somit dem Filmfeeling etwas abhanden kommt.

Die Regie
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Tarsem Singh der 1969 in Indien geboren wurde, hatte vor diesem Film, eigentlich noch nichts mit einem richtigen Kinofilm zu tun gehabt. Seinen Namen machte er sich in Werbebranche mit sehr erfolgreiche Werbespots. Für REM drehte er 1991 einen Clip zu “Losing My Religion” und gewann damit den MTV Musik Award. Seit dem reissen sich eine Menge Firmen um ihn und gehört somit zu den bestbezahltesten Werbe-Regisseure.


Die Schauspieler
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Jennifer Lopez geboren am 24.Juli 1970 spielt in dem Film, die Therapeutin Catherine Deane. Sie ist in den Armenvierteln der New Yorker Bronx aufgewachsen und startete ihre Filmkarriere 1991 mit der Sitcom “ In Living Color“ und vier Jahre später, war sie das erste mal auf Leinwand, in dem Film “ My Family / Mi Familia“
zu bewundern. Von nun an, ging ihre Karriere steil bergauf und spiele in Streifen wie “Money Train“, “Blood & Wine“ und dem etwas bizarren “U-Turn“ von Oliver Stone mit. Jennifer lies sich nicht aufhalten, wurde 1997 von dem Magazin “People“ unter schönsten 50 Menschen der Welt gewählt und unterschrieb 1998 einen Vertrag mit dem japanischen Musikkonzern Sony. 1999 erschien ihr erstes Album und dies schlug wie eine Bombe in den internationalen Charts ein. Seit dem, kann man sie abwechselnd in Musikvideos und Kinofilmen bewundern. Wir danken es die liebe Jennifer.

Vincent Anthony Vaughn, geboren am 28.März 1970 spielt den FBI Agenten Peter Novak und seine Karriere begann 1989 in einem US-weit ausgestrahltem Werbefilm, für den er sogar seine Schulkarriere an den Nagel hing. Die Wege nach Hollywood und somit in einen Film waren schwer und er musste sich jahrelang abrackern um überhaupt an eine kleine Nebenrollen zu kommen. 1996 sollte dies allerdings Früchte tragen denn in diesem Jahr, bekam er eine Hauptrolle in dem Film “Swinger“. Nachdem er wirkliche Aufmerksamkeit erlangt hat, sah man ihn in dem Filmen “ The Locusts“ und “Jurassic Park – Vergessene Welt“ wieder.

Vincent d´Onofrio, geboren am 30.Juni 1959 der in “The Cell“ den Serienkiller spielt, hatte schon von jungen Jahren an Erfahrung mit dem “spielen“ denn sein Vater, führte die Regie in einigen Theaterstücken. Nachdem er einige Film Nebenrollen erlangt hat, bekam er die Zusage, für die Rolle des “dicken“ Marinesoldaten Leonard in dem Film “Full Metal Jacked“. Weiterhin sah man ihn schon in Filmen wie “The Player“ und “JFK - Tatort Dallas“.

Die DVD-Fassung
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Nicht nur Film ist beeindruckend, sondern auch die DVD–Fassung die mit 2 DVD´s ausgeliefert wird.

DVD 1 – Der Film

Auf dieser DVD, findet man neben dem Hauptfilm, natürlich die direkte Anwahlmöglichkeit der insgesamt 22 Kapiteln. Die Auswahl der Sprach- und Tonmöglichkeiten, sind auch nicht zu verachten. Zur Wahl, stehen die deutsche Fassung, in Dolby Digital 5.1 und DTS oder die englische Fassung in Dolby Digital 5.1 wahlweise mit englischen, deutschen oder gar keinen Untertiteln. Weiterhin bestehen die zwei Möglichkeiten, erstens die Filmmusik zu isolieren und zweitens, während dem Film, die original Kommentare des Regisseurs zu hören.

DVD 2 – Special Features

Nun aber zu der DVD, die die interessanten Zusatzinformationen anbietet.
Als aller erstes, erspäht man denn aus deutschen Landen stammenden Bonusfilm “Geteiltes Leid“ der eine 12:02 minütige Spieldauer hat. Dieser Kurzfilm, zeigt auf interessante Weise, dass nicht alles so ist, wie es am Anfang erscheinen mag. Unbedingt anschauen, so meine Empfehlung! Die Hauptdarsteller sind Florian Lukas und Sven Wisser.

Nun zu den “Extras“ die auf dieser DVD gewaltig sind.

“Geschnittene Szenen“

8 Szenen die in dem Film nicht auftauchen, warten darauf, angeschaut zu werden. Die Szenen sind in englischer Sprache (deutsche Untertitel) gehalten und bei den meisten, muss man sagen, dass es nicht weiter tragisch ist das diese Szenen heraus geschnitten wurden. Wenn man möchte, kann man den originalen Audiokommentar des Regisseurs am Set mithören.

“Dokumentationen“

Der erste Punkt “Reflections on Tarsem“ ist eine Reflektion der Filmcrew über Tarsem Singh, die Story und die Idee des eigentlichen Filmes. 11:50 interessante Minuten mit einer Menge Lob für den herrausragenden Regisseur waten auf Dich.

Der zweite Punkt “Visual Effects Dokumentation“ ist wiederum unterteilt in 6 Kapitel. Dieser Film, lebt von seinen besonderen visuellen Effekten und aus diesem Grund wird diesem Extra, eine gesamt Spielzeit von 21:46 Minuten eingeräumt. Es ist überaus interessant, zu sehen, welche Probleme, Schwierigkeiten und Hindernisse es bei den Arbeiten an den visuellen Effekten gab.

“Trailer“

Hier findet man den deutschen (2:18) und zwei amerikanische Filmtrailer (2:18 und 1:25).

“Filmographien“

Von 14 der bekanntesten Mitgliedern in dieser Filmcrew, werden hier die bisherigen Tätigkeiten (Filmtitel und Erscheinungsjahr) in Film und Fernsehen veröffentlicht.

“Interaktive Extras“

Der Empathie-Test ist eine nette und spassige Dreingabe. Es gilt einige Fragen zu beantworten und es sollten immer die genommen werden, die am ehesten zu einem passen. Empathie bedeutet übersetzt, Einfühlungsvermögen und dieser Test soll zeigen, wie gut oder wie schlecht, Du auf andere Menschen eingehen kannst. Natürlich kann/sollte man diesen kleinen Test nicht ernst nehmen denn für eine genau Analysie ist dieses “Spiel“ natürlich nicht geeignet.

Weiterhin findet man hier eine recht Umfangreiche Erklärung zum Thema “Gehirn“. Also falls Du irgend jemanden von dem Kauf dieser DVD überzeugen musst, sage einfach, dass du hier auch noch etwas lernen tust.

“Promotion“

Die Werbung darf natürlich auch nicht fehlen und somit sind auf dieser DVD noch 6 Trailer von anderen bald erscheinenden Filmen. Gesamt Spielzeit: 11:13 Minuten

Fazit
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“The Cell“ sollte keiner, der auf Filme mit irrealem Inhalt und phantastischen optischen Effekte steht, verpassen denn hier werden die Augen, ein reines Freudenspiel mitmachen. Die Bilder die man während den “Traumgängen“, zu sehen bekommt, wird man so schnell nicht mehr vergessen. Zwar hätte ich mir, wie oben schon erwähnt, eine etwas tiefere Beschäftigung mit dem eigentlichen Thema gewünscht aber trotzdem bleibt dieser Film, überaus sehenswert. Die Story über einen Psychopaten ist zwar nicht gerade neu aber die Verbindung mit dem Bewusstsein, macht diesen Film wieder äusserst interessant. Für einen oder mehrer spannende Abende mit einer Packung Chips, ist dieser Film auf jedenfall geeignet. Viel Spass denn den wirst Du bei “The Cell“ auf jedenfall haben.

P.S Vegiss nicht, es ist nicht die Realität.

12 Bewertungen, 7 Kommentare

  • L-E-G-A-T-U-S

    11.05.2003, 01:45 Uhr von L-E-G-A-T-U-S
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nicht schlecht! Legatus

  • kitten

    29.09.2002, 01:03 Uhr von kitten
    Bewertung: sehr hilfreich

    meine schwester guckt ihn grad auf dvd ;)

  • Sunny21

    16.03.2002, 23:54 Uhr von Sunny21
    Bewertung: sehr hilfreich

    so so der fila nun auch wieder hier

  • Patrick75

    21.02.2002, 15:07 Uhr von Patrick75
    Bewertung: sehr hilfreich

    LOL! Interessanter Titel. Versaut sei, wer dabei schmutziges denkt. Aber wenn versaut mehr Spaß macht, ziehe ich mir halt auch den Schuh an ;) Gruß, Pat

  • denjuandemarco

    15.02.2002, 11:47 Uhr von denjuandemarco
    Bewertung: sehr hilfreich

    schön berichtet...

  • Sprudellady

    15.02.2002, 11:43 Uhr von Sprudellady
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich finde die Idee von "The Cell" nicht schlecht,wurde leider nicht gut im Film umgesetzt.Die schauspielerische Leistung von J.Lo hat mich keineswegs überzeugt ...ich empfand den Film als langatmend und anstrengend.lieben gruss hellokittie

  • Filmfreund

    15.02.2002, 11:42 Uhr von Filmfreund
    Bewertung: sehr hilfreich

    wow - was für ein text. um alles wirken zu lassen, muss man fast 2mal lesen gruß filmfreund