The Crow - Die Krähe (VHS) Testbericht

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ab 6,88
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Erfahrungsbericht von Stormwatch2k3

Mordopfer, sind wir das nicht alle?

Pro:

fast alles

Kontra:

† der reale Tod von Brandon Lee †

Empfehlung:

Ja

Die Story:

In einer düsteren amerikanischen Großstadt wird jedes Jahr in der Nacht vom 30. Oktober, dem Vortag von Halloween, die \"Nacht des Teufels\" zelebriert. Dabei ziehen allerlei Kreaturen der Nacht durch die Stadt, welche Brände legen und Chaos verbreiten. Diese Nacht soll auch zum verhängnisvollen Schicksal von Eric Draven (Brandon Lee) und seiner Verlobten Shelly Webster (Sofia Shinas) werden. Denn diese beiden werden am Vortag ihrer Hochzeit von T-Bird (David Patrick Kelly) und seiner Gang, bestehend aus Tin Tin (Laurence Mason), Funboy (Michael Massee) und Skank (Angel David) auf bestialische Weise umgebracht, da sie ihren Vermieter verklagten.

Genau 1 Jahr später erhebt sich Eric Draven mit Hilfe einer mystischen Krähe wieder aus seinem Grab, um an den vieren grausame Rache zu üben. Doch das dezimieren von T-Bird\'s Gang stößt dem Gangsterboss Top Dollar (Michael Wincott) übel auf, da die vier für ihn arbeiteten. Er lässt die übelsten Figuren seines Kartells auflaufen, um Eric den Gar auszumachen. Diesem stehen lediglich Shellys beste Freundin Sarah (Rochelle Davis) und Sergeant Albrecht (Ernie Hudson), welcher in jener grausamen Nacht vor einem Jahr zum Tatort beordert wurde, zur Seite. Als Eric letztendlich erfährt, von wem der Mordauftrag in Wahrheit ausging, entbrennt ein heftiger Kampf mit furiosem Showdown ...

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Daten/Fakten zum Film:

- Originaltitel:
• The Crow

- Land: USA
- Jahr: 1994
- FSK: 18
- Regie: Alex Proyas
- Darsteller: Brandon Lee; Ernie Hudson; Rochelle Davis; Michael Wincott; David Patrick Kelly u.a.
- Laufzeit: ca. 98 min. (Uncut)
- Anbieter (DVD): Buena Vista (Special Edition)

- sonstiges:
Der Film wurde von mehreren Schicksalsschlägen überschattet. Z.B. kam die komplette Presseabteilung bei einem Autounfall ums Leben. Ein Kulissenbauer wurde durch ein Starkstromkabel sehr schwer verletzt.
Ein Maskenbildner überlebte schwer verletzt einen Autounfall. Ein Handwerker durchstieß seine Hand mit einem Schraubenzieher. Ein Transporter mitsamt Equipment verbrannte. Ein Stuntman brach sich bei einem Sturz mehrere Rippen. Durch einen Hurrikane wurden mehrere Filmsets zerstört. Und nicht zuletzt Brandon Lee\'s Tod, der durch grobe Fahrlässigkeit geschah. Der Film wurde auf Wunsch von Brandons Familie mit Hilfe von Computertechnik und Doubles fertiggestellt.

Brandon Lee war der Sohn von Kung-Fu-Legende Bruce Lee (\"Der Mann mit der Tigerkralle\" u.a.)

Der Film basiert auf einer Comicvorlage. Er zog zwei mittelmäßige Sequels (1996: \"The Crow – Die Rache der Krähe\" und 2000: \"The Crow – Tödliche Erlösung\"), sowie eine eher bemitleidenswerte Serie (\"The Crow: Stairway To Heaven\") nach sich.

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Fazit zum Film:

Mit diesem Werk hat Alex Proyas (\"Dark City\" u.a.) einen der erfolgreichsten Filme des Jahres 1994 abgeliefert. Traurig ist allerdings die Tatsache, das Brandon Lee seinen eigenen Erfolg nicht mehr miterleben konnte. Denn \"The Crow\" ist einfach ein geniales Werk. Es überzeugt durch seine düstere, fesselnde Atmosphäre, die zusätzlich durch den gut gewählten Soundtrack mit Bands wie \"The Cure\", \"Pantera\" etc. unterstützt wird. Die Effekte sind sehr gut gelungen und es ist mal wieder verblüffend, wie man trotz dem realen Tod des Hauptdarstellers mit Hilfe von Computer- und Doubletechnik einen Film dennoch zu Ende drehen kann, ohne das der Zuschauer auch nur das Geringste davon mitbekommt. Schnitt und Kameraarbeit sind sehr gut gelungen und spiegeln die Comicherkunft perfekt wieder ohne dabei kitschig zu wirken. Die Schauspieler leisten allesamt eine gute, solide Arbeit ohne jedoch besonders hervorzustechen.

Die meisten Darsteller hat man schon in zahlreichen Nebenrollen gesehen, wie z.B. Ernie Hudson, der vielen aus \"Ghostbusters\" bekannt sein dürfte oder Tony \"Candyman\" Todd. Da man dem Film als letztes Sahnehäubchen für die deutsche Fassung auch noch gute Synchronstimmen und Drehbuchbearbeiter verpasst hat, kommen auch die Dialoge sehr gut rüber. Mit 98 min. Laufzeit (inkl. Vor- und Nachspann) geht der Film auch gut ins Hirn ohne großartig langweilige Stellen zu haben. Störend sind teilweise die Romantikszenen – welche Zielgruppe man damit ins Kino locken wollte, dürfte ja jedem klar sein ;-) Schade ist lediglich, das im Vergleich zum amerik. Rohschnitt ca. 28 min. weggelassen wurden und diese angeblich eine noch bessere Musikuntermalung, sowie ein gewaltigeres Ende bieten soll. Aber egal. Der Film ist ein Muss für jeden Cineasten, noch dazu da er sich von gewöhnlichen Actionstreifen und Comicverfilmungen um Längen abhebt. Daher gibt’s satte 5 Sterne und ein dickes \"empfehlenswert\", was für den Kauf der DVD gleichermaßen gilt.

Für Freunde der folgenden Titel empfehlenswert:

• Spawn
• Blade
• The Punisher

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Kurze Anmerkung zur Altersfreigabe:

Bei der Altersfreigabe ab 18 gibt’s nichts zu meckern, da streckenweise ziemlich brutal.

© 2003; Stormwatch2k3 (KGFF)

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