The Diary Of Alicia Keys - Alicia Keys Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von koala

Koalas musikalisches Tagebuch

5
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

wunderschöne, abwechslungsreiche, harmonische Lieder

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Mit dem Song „I keep on falling...“ wurde ich vor langer Zeit auf Alicia Keys aufmerksam und durch zufälliges Stöbern in der Musikabteilung habe ich mir dieses Album mal zum Probehören ausgesucht und spontan gesagt, das ist gut/gefällt mir/möchte ich haben.

„the diary of alicia keys“ ist das zweite Album von Alicia Keys, nach dem sie eine ca. zweijährige Pause machte. Die Singleauskopplung „You don’t know my name“ ist wohl einigen bekannt.

Das Cover zeigt in der linken Bildhälfte eine hochkant stehende Klaviertastatur und rechts daneben zur Hälfte (also halbes Gesicht und halber Oberkörper von) Alicia Keys.
Das Booklet enhält leider keine Texte der Songs, enthält u. a. drei sehr schöne Fotos von Alicia Keys und zu jedem Song ist aufgeführt, wer ihn geschrieben/produziert hat usw., woraus hervorgeht, dass die meisten Songs Alicia Keys selbst geschrieben hat.

Der Aufkleber auf der CD selbst ist mit vielen unterschiedlichen Schlüsseln geschmückt, was ich sehr passend zum Namen finde.

Alicia Keys über ihr Album:
„These songs are like my diary entrees. Writing helps me thru.”


1. Harlem´s Noctune
Das erste Stück ist sehr kurz, aber ein äußerst beeindruckendes Klavierspiel.
Eine wunderschöne Einleitung und ein Vorgeschmack auf Alicia Keys tolle Stimme.


2. Karma
Hip Hop und etwas Klassik. Bläser und Streicher sorgen für den klassischen Teil. Diesmal wenig Klavier und mehr Bass.

“What goes around, comes around,
what goes up, must come down.“


3. Heartburn
Diesmal ohne Klavierbegleitung, dafür Drums und Gitarre.
Alicia zeigt was sie mit ihrer Stimme machen kann. Dieser Song ist mal ganz anders als gewohnt, leicht „flippig“, aber nicht übertrieben oder ausgeflippt.


4. If I was your woman
Schöner Soul mit toller Klavierbegleitung. Alicias Stimme zuzuhören, macht einfach Spaß und gute Laune bringt der Song auch rüber. Gefällt mir sehr gut.

“If I was your woman
And you were my man
You\'d have no other woman
You\'d be weak as a lamb.
If you had the strength,
To walk out my door.
My love would overrule my sins.
And I\'d call you back for more.”


5. You don’t know my name
Diesen Song gab es auch als Single-Auskopplung und ist als Video wohl auch einigen bekannt.
Hier bekommt man schönen, tollen Soul zu hören und wieder/wie gewohnt/wie nicht anders erwartet eine ganz hervorragende Klavierbegleitung.
Was mir überhaupt nicht gefällt, ist der Monolog von Alicia zum Ende des Song (wie im Video auch). Das ist äußerst langweilig, weil nur Alicia spricht, kein Gesang, keine Musik und hier springe ich, wenn möglich, immer auf den nächsten Song weiter.
Bis auf den Schluss eines meiner Lieblingslieder.

“Baby, baby, baby
from the day I saw you
I really, really wanted to catch your eye
there\'s something special \'bout you
I must really like you
\'cause not alotta guys are worth my time
Oooh baby, baby, baby
It\'s gettin kinna crazy
\'cause you are takin over my mind”


6. If I ain’t got you
Diesmal präsentiert uns Alicia eine wunderschöne Ballade. Der Song ist eigentlich sehr ruhig, aber im Refrain wird es stimmungsvoller, dieser ist kräftiger. Hier hören wir Klavier, Drums und zum Schluss noch Bläser, alles wunderbar aufeinander abgestimmt und dezent.

“Some people want it all
but I don’t want nothing at all
if it ain’t you baby”.


7. Diary (feat. Tony!Toni!Toné!)
Diese Blues-Ballade beginnt mit dem Klavier. Es ist ein ruhiger Song, Alicia bringt sehr Gefühl mit ihrer Stimme zum Ausdruck. Tony singt erst zum Schluss mit Aicia ein kurzes Stück zusammen.

“Lay your head on my pillow
Here you can be yourself
No one has to know what you are feeling
No one but me and you”


8. Dragon Days

Tiefe Klaviertöne und Gitarre und instrumentale Parts, ebenfalls gemütlich und ruhig.


9. Wake up
Streicher beginnen, dann setzen Drums gleichzeitig mit Alicia ein.
Ein sehr schönes, nicht ganz ruhiger/gemütlicher Song, aber auch nicht flott.
Sie spielt wieder mit ihrer Stimme und zum Ende machen sich die Streicher ziemlich bemerkbar. Eines meiner Lieblingslieder, mit dem es auch noch eine anfangs scherzhafte, dann schmerzhafte Erinnerung für mich an einen Mann gibt.

“When are we gonna wake up
Baby, it\'s time for loving
When are we gonna wake up
My baby, before it\'s too late”


10. So simple (feat. Lellow)
Es fängt schon mit einer quitschigen Stimme an und klingt auch verzerrt oder etwas entstellt (oder technisch bearbeitet) und wird in sehr hohen Tönen gesungen.
Gefällt mir nicht so gut.


11. When you really love someone
Wieder von Anfang an wunderschönes Klavierspiel, hinzu kommen Streicher und Schlagzeug. Eine wunderbare Ballade, bei der Alicia ihre Stimme voll einsetzt.
Wieder ein ganz toller Song.


12. Feeling you, feeling me (Interlude)

Instrumentaler Anfang von vielen Instrumenten. Der Gesang spielt hier ausnahmsweise nur eine Nebenrolle, denn die Instrumentalität steht eindeutig im Vordergrund. Ein kurzes, ruhiges Stück und zur Abwechslung mal ganz anders als alle anderen Stücke dieses Albums.


13. Slow down
Ruhiger, aber trotzdem kräftiger Gesang. Alicia singt wieder mit sehr viel Gefühl und es gibt viel Klavier zu hören.


14. Samsonite Man
Es fängt langsam an, ein Beat wird vorgegeben, dann rundet Alicias Stimme alles ab.
Sehr kräftig gesungen, trotzdem aber auch gefühlvoll. Zwischendurch auch mal nur Klavier ohne Gesang.
Beim ersten hören des Refrains dachte ich gleich an die Koffermarke Samsonite und dachte noch, da muss ich mich verhört haben und sah auf der CD nach.
Etwas gemischt (Gesang und Instrumental) und nicht so mein Geschmack.


15. Nobody not really
Der letzte Song ist wieder schön und rundet das Album hervorragend ab.
Es ist ein flotterer, aber kürzerer Song, erinnert mich etwas Jazz (Bläser) und natürlich auch wieder mit Klavier.

“Who really cares?
Who really cares when I talk?
What I feel?
What I say?
Nobody not really“



Meine Meinung

Das Album ist eine tolle Mischung. Mir gefällt es sehr gut und ich mag die komplette CD. Es gibt für mich kein Stück, dass ich gar nicht mag. Für einen Lieblingssong kann ich mich nicht entscheiden, dass liegt auch an der Stimmung, in der ich mich befinde, ob ich lieber etwas Ruhiges oder Flotteres gerade am Liebsten mag.

Verschiedene Musikrichtungen werden geboten, flotte und ruhige Songs, mal mehr oder weniger Instrumentales und fast durchgängig hervorragende Klavierbegleitung. Eine Stimme, die viele Facetten zeigt und immer wieder überzeugt oder eventuell auch experimentiert.

Alicia hat fast alle Songs selbst geschrieben, eine stolze Leistung meiner Meinung nach.

Musik ist Geschmackssache. Ich habe diese CD nun schon seit fast einem Jahr und höre sie immer noch total gern. Bei manchen Songs singe ich noch immer gerne den Refrain oder stellenweise den Text mit, was mir schon immer viel Spaß gemacht hat. Leider sind im Booklet keine Text abgedruckt, das vermisse ich oder bemängel es sogar. Denn dann könnte ich auch Textpassagen nachlesen, die ich akustisch nicht so gut verstehe und die dadurch keinen Sinn für mich ergeben.

Ich bin kein musikalisch begabter Mensch, spiele kein Instrument und kann keine Noten lesen. Eine Bitte an diejenigen, die sich besser mit Instrumenten auskennen, falls ich Fehler gemacht habe, einfach mitteilen und ich verbessere es.

23 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Lea89

    09.11.2004, 20:52 Uhr von Lea89
    Bewertung: sehr hilfreich

    nur dieses duett mit usher... *uauagh*