The Game (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2006
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Erfahrungsbericht von trampastheo
Michael Douglas besser als in seinem Oskarfilm Wall Street?
Pro:
Hochspannender Thriller mit einer einmaligen Performance von Michael Douglas - intelligenter Film mit unvorhersehbarer Story - mehr als 2 Stunden lang - Teilnahme von Deborah Unger und Sean Penn
Kontra:
---
Empfehlung:
Ja
Als großer Fan von Michael Douglas habe ich mittlerweile alle seine Filme gesehen. Ob seinen Oskarfilm Wall Street, einen perfekten Mord oder Traffic - alle Film von Douglas sind ein Muss. In the Game habe ich bis heute den Eindruck, dass er an der Seite von Sean Penn seine beste Rolle hatte.
Handlung
Nicholas van Orton (gespielt von Michael Douglas) ist ein klassischer Geschäftsmann. Er verbindet Durchsetzungsvermögen und Intelligenz! Allein sein Barvermögen liegt, wie man später im Film mitbekommen wird, bei mehr als 600 Millionen Dollar! Doch er ist ein harter, manchmal sogar herzloser Mann. Er ist geschieden, hat sehr wenige Kontakt zu seinem Bruder und lebt mittlerweile allein in seiner Villa. Doch sein Leben wird sich schlagartig ändern. Sein Bruder Conrad (gespielt von Sean Penn) sucht ihn auf und will ihm, zu seinem bevorstehenden 48. Geburtstag am 12. Oktober (Berichtschutz trampastheo), ein Geschenk machen. Er gibt ihm einen Gutschein von einem Freizeitservice namens CRS (Consumer Recreation Services). Es soll sich um ein Unternehmen halten, dass einem im Leben das gibt, was einem fehlt. Nicholas sucht CRS auf und ist nach anfänglichem Bedenken bereit einzuwilligen, um an einem Spiel (The Game) teilzunehmen. Was jedoch das Spiel auf sich hat und was ihn erwarten wird, kann ihm vom Angestellten nichts gesagt werden. Obwohl er Stunden später von CRS telefonisch informiert wird, dass er doch nicht am Spiel teilnehmen kann, scheint etwas merkwürdiges zu geschehen. In einem Restaurant wird er von einer Bedienung mit Wein überschüttet und erhält kurz darauf auch eine Notiz, der entlassenen Dame namens Christine (gespielt von Deborah Unger) zu folgen. Aber die merkwürdigen Begebenheiten scheinen weiterzugehen. Ein Mann liegt auf einmal vor ihnen auf der Strasse, kurz darauf verschwindet im Krankenhaus auf mysteriöse Art und Weise das ganze Personal und später bleiben die beiden noch im Fahrstuhl stecken. Kann all das Zufall sein? Hat etwa das Spiel begonnen? Als Nicholas und Christine dann auch noch von der Polizei verfolgt werden, Nicholas mit einer echten Waffe und Drogen in Kontakt kommt und dann auch noch mit einem Taxi auf dem Grund des Hafenbeckens landet, steht fest, dass The Game gerade für ihn angefangen kann. Doch wie weit kann das Spiel gehen? Für Nicholas bricht die Welt zusammen, als er erfährt, dass sein Schweizer Bankkonto auf mysteriöse Art und Weise ausgeplündert ist! Mittlereile geht es nicht mehr um ein Spiel, sondern ums nackte Überleben.
Meinung zum Film und seinen Protagonisten
The Game ist vielleicht der intelligenteste Film, den ich bis heute gesehen habe. Es sind wieder einige Tage vergangen, seitdem ich ihn mir erneut angeschaut habe, aber irgendwie scheinen mir die Einzelheiten nicht aus dem Kopf zu gehen. Wer wünscht sich nicht so ein kreatives Geschenk zu seinem Geburtstag? In unserer Gesellschaft des Wohlstands, haben wir mittlerweile alles schon zwei- und dreifach zu Hause rumliegen. Aber solch ein Geschenk, bei dem man nicht weiß, was einen beim nächsten Schritt außerhalb des Hauses erwartet ist einfach nervenzerreisend. Aber Moment mal: ich sagte außerhalb des Hauses! Bei The Game ist jedoch auch innerhalb des Hauses viel los und sogar da ist unser Michael Douglas vor niemandem sicher. Das Einfallsreichtum von Regisseur David Fincher (Sieben) ist einfach faszinierend. Wer kommt schon auf die Idee einen Fernsehnachrichtensprecher zu engagieren, damit dieser mitten in seinen Nachrichten ein Gespräch mit dem im ahnungslos im Wohnzimmer sitzenden Nicholas beginnt. Einfach Klasse die Idee. Als Zuschauer verliert man irgendwann im Film den Faden, so wie Nicholas die Kontrolle über sein Leben verliert. Und das ist der große Reiz an The Game: ist das ganze nun wirklich ein Spiel oder steckt hinter CRS eine Gangstergemeinschaft, die es sich zum Ziel gemacht hat, Millionäre auszurauben und sie zu dann zu eliminieren? Denn es verschwimmen eindeutig die Grenzen zwischen Spiel und wahrer Intrige spätestens als Nicholas nach einem Drink von Christine bewusstlos zu Boden geht und später in einem Sarg im Mexiko wieder aufwacht! Unglaubliche Geschichte! Wie würde man selbst reagieren, wenn man auf einmal nicht mehr wüsste, was einem geschieht? Wenn man nicht mehr die Kontrolle über seine Leben haben würde? Der Thriller hat wirklich sehr viele spannende Momente vorzuweisen. Als einer der atemberaubendsten ist die Taxifahrt von Nicholas anzusehen. Der Taxifahrer lässt Nicholas nicht raus, die Türen lassen sich von innen nicht öffnen (erinnert mich irgendwie an eine ähnliche Szene beim Film der Knochensammler mit Angelina Jolie und Denzel Washington) und das Taxi landet im Wasser, wobei die Lebensgefahr für Nicholas sehr groß ist.
Michael Douglas hat mich schon in so vielen Filmen fasziniert. Letztens habe ich ihn bei "Sag kein Wort gesehen" und war wieder von seinem Talent vor der Kamera beeindruckt. Aber in The Game übertrifft sich Michael selbst. Er hat auch schon in "ein perfekter Mord" in einem guten Intrigenfilm mitgespielt, aber dort war er nicht das Opfer - hier ist er es! Und Michael ist für die Rolle des ahnungslosen Opfers wie geschaffen. Seine Arroganz am Anfang, seine Wut später und seine Verzweiflung am Ende, kommen perfekt rüber! Sehr viele Naheinstellungen der Kameraperspektive zeigen die unglaublichen Gesichtszüge von Douglas. Als er z.B. in diesem Sarg in Mexiko zu sich kommt, wirkt er wir terrorisiert. Gegen Ende des Films hat Nicholas seine Wut nicht mehr unter Kontrolle, was Michael Douglas wiederum aus schauspielerischer Sicht hervorragend meistert! Sean Penn ist eher in einer Nebenrolle zu sehen. Insgesamt wird man ihn nur in drei Szenen des Films sehen, wobei diese natürlich ausschlaggebend für den Verlauf bzw. das Finale des Films sein werden. Zwar ist Sean Penn sicherlich kein großer Name in Hollywood (das waren noch Zeiten mit Madonna was?), aber er hat mich mit seiner schauspielerischen Leistung überzeugen können. Seine letzten Worte an seinen Bruder, bei dem ihr im sozusagen die Lehre aus der ganzen Sache beibringt, sollte man für sein Leben lang in Erinnerung behalten. Denn Arroganz sollte nicht unser täglicher Begleiter werden. Die weibliche Präsenz im Film durch Deborah Unger ist fantastisch, denn diese Frau hat eine unglaubliche Ausstrahlung und imponiert durch ihr Talent. Auch ein deutscher Schauspieler ist im Film in drei Szenen zu sehen: der bekannte Armin Müller Stahl spielt den entlassenen Senioren, der ein Opfer der Härte von Nicholas wird. Besonders habe ich mich im Film vom Auftritt eines wunderschönen Schäferhunds, aber auch eines Tigers im Zoo gefreut. Prachttiere in einem einzigartigen Thriller! Der Film ist 122 Minuten lang und ist ab einem Alter von 12 Jahren freigegeben.
Fazit
Vielleicht bin ich noch vom Film so beeindruckt, dass ich etwas voreilig bin, aber ich bin der Überzeugung, dass dies sogar der beste Film von Michael Douglas ist (im Thriller-Genre allemal)! Unglaubliche Hochspannung und verwirrende Geschehnisse, lassen das Herz des Thriller Fans höher schlagen. Es gibt glaube ich keinen anderen Film, der solch eine intelligente Handlung vorzuweisen hat! Die Story ist wirklich originell.
Handlung
Nicholas van Orton (gespielt von Michael Douglas) ist ein klassischer Geschäftsmann. Er verbindet Durchsetzungsvermögen und Intelligenz! Allein sein Barvermögen liegt, wie man später im Film mitbekommen wird, bei mehr als 600 Millionen Dollar! Doch er ist ein harter, manchmal sogar herzloser Mann. Er ist geschieden, hat sehr wenige Kontakt zu seinem Bruder und lebt mittlerweile allein in seiner Villa. Doch sein Leben wird sich schlagartig ändern. Sein Bruder Conrad (gespielt von Sean Penn) sucht ihn auf und will ihm, zu seinem bevorstehenden 48. Geburtstag am 12. Oktober (Berichtschutz trampastheo), ein Geschenk machen. Er gibt ihm einen Gutschein von einem Freizeitservice namens CRS (Consumer Recreation Services). Es soll sich um ein Unternehmen halten, dass einem im Leben das gibt, was einem fehlt. Nicholas sucht CRS auf und ist nach anfänglichem Bedenken bereit einzuwilligen, um an einem Spiel (The Game) teilzunehmen. Was jedoch das Spiel auf sich hat und was ihn erwarten wird, kann ihm vom Angestellten nichts gesagt werden. Obwohl er Stunden später von CRS telefonisch informiert wird, dass er doch nicht am Spiel teilnehmen kann, scheint etwas merkwürdiges zu geschehen. In einem Restaurant wird er von einer Bedienung mit Wein überschüttet und erhält kurz darauf auch eine Notiz, der entlassenen Dame namens Christine (gespielt von Deborah Unger) zu folgen. Aber die merkwürdigen Begebenheiten scheinen weiterzugehen. Ein Mann liegt auf einmal vor ihnen auf der Strasse, kurz darauf verschwindet im Krankenhaus auf mysteriöse Art und Weise das ganze Personal und später bleiben die beiden noch im Fahrstuhl stecken. Kann all das Zufall sein? Hat etwa das Spiel begonnen? Als Nicholas und Christine dann auch noch von der Polizei verfolgt werden, Nicholas mit einer echten Waffe und Drogen in Kontakt kommt und dann auch noch mit einem Taxi auf dem Grund des Hafenbeckens landet, steht fest, dass The Game gerade für ihn angefangen kann. Doch wie weit kann das Spiel gehen? Für Nicholas bricht die Welt zusammen, als er erfährt, dass sein Schweizer Bankkonto auf mysteriöse Art und Weise ausgeplündert ist! Mittlereile geht es nicht mehr um ein Spiel, sondern ums nackte Überleben.
Meinung zum Film und seinen Protagonisten
The Game ist vielleicht der intelligenteste Film, den ich bis heute gesehen habe. Es sind wieder einige Tage vergangen, seitdem ich ihn mir erneut angeschaut habe, aber irgendwie scheinen mir die Einzelheiten nicht aus dem Kopf zu gehen. Wer wünscht sich nicht so ein kreatives Geschenk zu seinem Geburtstag? In unserer Gesellschaft des Wohlstands, haben wir mittlerweile alles schon zwei- und dreifach zu Hause rumliegen. Aber solch ein Geschenk, bei dem man nicht weiß, was einen beim nächsten Schritt außerhalb des Hauses erwartet ist einfach nervenzerreisend. Aber Moment mal: ich sagte außerhalb des Hauses! Bei The Game ist jedoch auch innerhalb des Hauses viel los und sogar da ist unser Michael Douglas vor niemandem sicher. Das Einfallsreichtum von Regisseur David Fincher (Sieben) ist einfach faszinierend. Wer kommt schon auf die Idee einen Fernsehnachrichtensprecher zu engagieren, damit dieser mitten in seinen Nachrichten ein Gespräch mit dem im ahnungslos im Wohnzimmer sitzenden Nicholas beginnt. Einfach Klasse die Idee. Als Zuschauer verliert man irgendwann im Film den Faden, so wie Nicholas die Kontrolle über sein Leben verliert. Und das ist der große Reiz an The Game: ist das ganze nun wirklich ein Spiel oder steckt hinter CRS eine Gangstergemeinschaft, die es sich zum Ziel gemacht hat, Millionäre auszurauben und sie zu dann zu eliminieren? Denn es verschwimmen eindeutig die Grenzen zwischen Spiel und wahrer Intrige spätestens als Nicholas nach einem Drink von Christine bewusstlos zu Boden geht und später in einem Sarg im Mexiko wieder aufwacht! Unglaubliche Geschichte! Wie würde man selbst reagieren, wenn man auf einmal nicht mehr wüsste, was einem geschieht? Wenn man nicht mehr die Kontrolle über seine Leben haben würde? Der Thriller hat wirklich sehr viele spannende Momente vorzuweisen. Als einer der atemberaubendsten ist die Taxifahrt von Nicholas anzusehen. Der Taxifahrer lässt Nicholas nicht raus, die Türen lassen sich von innen nicht öffnen (erinnert mich irgendwie an eine ähnliche Szene beim Film der Knochensammler mit Angelina Jolie und Denzel Washington) und das Taxi landet im Wasser, wobei die Lebensgefahr für Nicholas sehr groß ist.
Michael Douglas hat mich schon in so vielen Filmen fasziniert. Letztens habe ich ihn bei "Sag kein Wort gesehen" und war wieder von seinem Talent vor der Kamera beeindruckt. Aber in The Game übertrifft sich Michael selbst. Er hat auch schon in "ein perfekter Mord" in einem guten Intrigenfilm mitgespielt, aber dort war er nicht das Opfer - hier ist er es! Und Michael ist für die Rolle des ahnungslosen Opfers wie geschaffen. Seine Arroganz am Anfang, seine Wut später und seine Verzweiflung am Ende, kommen perfekt rüber! Sehr viele Naheinstellungen der Kameraperspektive zeigen die unglaublichen Gesichtszüge von Douglas. Als er z.B. in diesem Sarg in Mexiko zu sich kommt, wirkt er wir terrorisiert. Gegen Ende des Films hat Nicholas seine Wut nicht mehr unter Kontrolle, was Michael Douglas wiederum aus schauspielerischer Sicht hervorragend meistert! Sean Penn ist eher in einer Nebenrolle zu sehen. Insgesamt wird man ihn nur in drei Szenen des Films sehen, wobei diese natürlich ausschlaggebend für den Verlauf bzw. das Finale des Films sein werden. Zwar ist Sean Penn sicherlich kein großer Name in Hollywood (das waren noch Zeiten mit Madonna was?), aber er hat mich mit seiner schauspielerischen Leistung überzeugen können. Seine letzten Worte an seinen Bruder, bei dem ihr im sozusagen die Lehre aus der ganzen Sache beibringt, sollte man für sein Leben lang in Erinnerung behalten. Denn Arroganz sollte nicht unser täglicher Begleiter werden. Die weibliche Präsenz im Film durch Deborah Unger ist fantastisch, denn diese Frau hat eine unglaubliche Ausstrahlung und imponiert durch ihr Talent. Auch ein deutscher Schauspieler ist im Film in drei Szenen zu sehen: der bekannte Armin Müller Stahl spielt den entlassenen Senioren, der ein Opfer der Härte von Nicholas wird. Besonders habe ich mich im Film vom Auftritt eines wunderschönen Schäferhunds, aber auch eines Tigers im Zoo gefreut. Prachttiere in einem einzigartigen Thriller! Der Film ist 122 Minuten lang und ist ab einem Alter von 12 Jahren freigegeben.
Fazit
Vielleicht bin ich noch vom Film so beeindruckt, dass ich etwas voreilig bin, aber ich bin der Überzeugung, dass dies sogar der beste Film von Michael Douglas ist (im Thriller-Genre allemal)! Unglaubliche Hochspannung und verwirrende Geschehnisse, lassen das Herz des Thriller Fans höher schlagen. Es gibt glaube ich keinen anderen Film, der solch eine intelligente Handlung vorzuweisen hat! Die Story ist wirklich originell.
52 Bewertungen, 2 Kommentare
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12.05.2005, 12:49 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichist wirklich total super :o) schöner bericht, liebe grüße tammy
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12.05.2005, 12:18 Uhr von feldhase
Bewertung: sehr hilfreichda stimme ich dir vollkommen zu! Ich habe den Film bereits ein paar Mal gesehen und er ist immer wieder richtig spannend und so untypisch! Ein tolle Filmidee! Klasse Bericht! Gruß vom Feldhasen
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