The Game (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2006
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Erfahrungsbericht von galeria
Ist es wirklich nur ein Spiel?
Pro:
Spannung und Nervenkitzel der Extraklasse
Kontra:
nix *g*
Empfehlung:
Ja
Hmmm...Michael Douglas ist doch ein Mann zum Schwärmen, oder? Und wenn er 10 mal mein Vater sein könnte, er ist ein toller Mann...davon mal abgesehen, seine jetzige Frau K. Zeta Jones könnte auch seine Tochter sein. Männer dürfen ja auch getrost alt werden, sie gewinnen im Alter noch an Reiz. Unser eins muss sich mit Antifaltencremes rumplagen und mit Orangenhaut und Fettpölsterchen. Männer dagegen....ungerecht war sie schon immer, diese Welt für uns Frauen *g*.
War da nicht Michael Douglas eben zu sehen? Schnell zurückblättern...tatsächlich! Ich saß auf der Couch und blätterte meine TV-Movie durch...und da stand, dass am 03.06. "The Game" auf ARD kommt. Ich hab den Film schon mal gesehen, aber der war so gut, ich musste ihn noch einmal sehen. Nun wollte mein Sohn aber unbedingt den Disney-Film gucken, also sah ich mir die Wiederholung nachts an, ganz alleine und in Ruhe, ohne Mann und ohne Kind. Und ohne Werbung *g*, dank ARD. Kommt ja selten mal vor, dass die was Gescheites bringen. Na ja, da war ja Pfingsten.
Michael Douglas spielt in "The Game" den schwerreichen Multimillionär Nicholas Van Orton, der einsam und gelangweilt sein Dasein in einer riesigen Villa fristet. Keine Freunde, keine Familie, bis auf einen Bruder, den er schon ewig nicht mehr gesehen hat. Seine Haushälterin, die ihn von klein auf an kennt, wohnt nebenan in einem kleinen Häuschen. Er ist ein Topmanager und ganz oben im Aktiengeschäft. Also DER Traummann schlechtin *lol*.
Sein Vater brachte sich durch einen Sturz vom Dach seines Hauses um, als Nicholas noch ein Junge war, er musste es mit ansehen. Das prägt natürlich und er hat sich im Laufe der Zeit zu einem eiskalten Geschäftsmann entwickelt.
Dann kam der 48.Geburtstag. Sein Bruder Conrad (Sean Penn) schenkte ihm einen Gutschein für einen Freizeitklub mit dem Namen CRS - Consumer Recreation Services. Misstrauisch meldete sich Nicholas dort an...und musste einen ganzen Tag lang dort verbringen, um langwierige und komplizierte Tests über sich ergehen zu lassen. Medizinisch und psychologisch musste er sich drangsalieren lassen, aber die Neugierde siegte und er hielt durch. Danach wußte er immer noch nicht, was das überhaupt alles zu bedeuten hatte. Nur dass es um ein Spiel geht.
Dann ein Anruf ein paar Tage später, mitten in einer Besprechung. Man sagte ihm am Telefon, sein Antrag um Aufnahme in diesem Klub wurde abgelehnt.
Er kam abends nach Hause und in der Auffahrt seiner Villa lag eine lebensgroße Clownspuppe, wie damals sein Vater nach dem Sturz vom Dach des Hauses. Er nimmt die Puppe mit ins Haus...plötzlich beginnt der Nachrichtensprecher aus dem Ferseher sich mit Nicholas zu unterhalten, ihn zu dem Spiel zu begrüßen und ihm weitere Instruktionen zu geben. Das Spiel hat nun doch begonnen.
Was dann folgt, ist eine Kette sehr verwirrender und auf die Psyche gehender Verrücktheiten. Er lernt eine Kellnerin kennen, muss einen Autounfall mit ansehen, der sich als getürkt heraus stellt. Christine, so heißt die Kellnerin (Deborah Unger), und er müssen dann durch irgendwelche mysteriösen Zufälle vor der Polizei fliehen.
Im Laufe der nächsten spannenden Minuten erlebt Nicholas, wie in sein Hotelzimmer eingebrochen wurde, Rauschgift, Nacktfotos und ein Pornofilm wurden in diesem Zimmer verteilt, und eine arge Verwüstung sollte das ganze wohl noch untermalen. Vor seiner Villa wurde auch nicht halt gemacht, eine vollgemalte Hippiebude erwartet ihn statt dessen. Ein Taxifahrer sperrt ihn dann im Taxi ein und läßt das Auto führerlos in einen Fluß rasen.
Und es kommt noch schlimmer, eines Tages wacht er in Mexiko auf und hat nicht einen Pfennig Geld mehr, seine Konten sind leer geräumt, der Multimillionär ist pleite, ein Bettler.
Dieser Film ist ein Psychothriller erster Klasse. Er verwirrt einen von Anfang an, nie weiß man, woran man ist, man erkennt wirklich bis zum Schluß nicht, wohin das ganze mal führen wird. Und auch jetzt werde ich Euch das Ende nicht erzählen. Man muss es gesehen haben. Der mächtige Mann wird zu einem machtlosen Bettler, dessen Leben auch noch auf dem Spiel steht. Alles, was er nur an Privilegien hat, wird ihm genommen.
Die Regie zu diesem perfidem Spiel führte David Fincher, der Regisseur von "Alien" (1992), "Sieben" (1995) und "Fight Club" (1999). Und wer diese Filme kennt, der weiß, dass auch "The Game" spannungsgeladen und nervenaufreibend ist.
Hier noch kurz die Schauspielergarde in "The Game":
***************************************************
Michael Douglas................Nicholas Van Orton
Sean Penn......................Conrad Van Orton (Bruder von Nicholas)
Deborah Unger..................Christine (die Kellnerin)
James Rebhorn..................Jim Feingold (machte bei CRS den Aufnahmetest mit Nicholas)
Peter Donat....................Samuel Sutherland (der Anwalt von Nicholas)
Carroll Baker..................Ilsa (Haushälterin in der Van Orten-Villa)
Anna Katerina..................Elizabeth (Exfrau von Nicholas)
Armin Müller-Stahl.............Anson Baer (Freund des Vaters von Nicholas)
Ich kann diesen Film nur empfehlen, falls er mal wieder im Fersehen kommen sollte, was wieder lange dauern kann. Aber es gibt ja auch noch Videotheken. Wer ihn noch nicht gesehen hat, es ist ein Erlebnis, ein Mordsspiel mit einem mehr als überraschenden Ende.
Eure Galeria.
War da nicht Michael Douglas eben zu sehen? Schnell zurückblättern...tatsächlich! Ich saß auf der Couch und blätterte meine TV-Movie durch...und da stand, dass am 03.06. "The Game" auf ARD kommt. Ich hab den Film schon mal gesehen, aber der war so gut, ich musste ihn noch einmal sehen. Nun wollte mein Sohn aber unbedingt den Disney-Film gucken, also sah ich mir die Wiederholung nachts an, ganz alleine und in Ruhe, ohne Mann und ohne Kind. Und ohne Werbung *g*, dank ARD. Kommt ja selten mal vor, dass die was Gescheites bringen. Na ja, da war ja Pfingsten.
Michael Douglas spielt in "The Game" den schwerreichen Multimillionär Nicholas Van Orton, der einsam und gelangweilt sein Dasein in einer riesigen Villa fristet. Keine Freunde, keine Familie, bis auf einen Bruder, den er schon ewig nicht mehr gesehen hat. Seine Haushälterin, die ihn von klein auf an kennt, wohnt nebenan in einem kleinen Häuschen. Er ist ein Topmanager und ganz oben im Aktiengeschäft. Also DER Traummann schlechtin *lol*.
Sein Vater brachte sich durch einen Sturz vom Dach seines Hauses um, als Nicholas noch ein Junge war, er musste es mit ansehen. Das prägt natürlich und er hat sich im Laufe der Zeit zu einem eiskalten Geschäftsmann entwickelt.
Dann kam der 48.Geburtstag. Sein Bruder Conrad (Sean Penn) schenkte ihm einen Gutschein für einen Freizeitklub mit dem Namen CRS - Consumer Recreation Services. Misstrauisch meldete sich Nicholas dort an...und musste einen ganzen Tag lang dort verbringen, um langwierige und komplizierte Tests über sich ergehen zu lassen. Medizinisch und psychologisch musste er sich drangsalieren lassen, aber die Neugierde siegte und er hielt durch. Danach wußte er immer noch nicht, was das überhaupt alles zu bedeuten hatte. Nur dass es um ein Spiel geht.
Dann ein Anruf ein paar Tage später, mitten in einer Besprechung. Man sagte ihm am Telefon, sein Antrag um Aufnahme in diesem Klub wurde abgelehnt.
Er kam abends nach Hause und in der Auffahrt seiner Villa lag eine lebensgroße Clownspuppe, wie damals sein Vater nach dem Sturz vom Dach des Hauses. Er nimmt die Puppe mit ins Haus...plötzlich beginnt der Nachrichtensprecher aus dem Ferseher sich mit Nicholas zu unterhalten, ihn zu dem Spiel zu begrüßen und ihm weitere Instruktionen zu geben. Das Spiel hat nun doch begonnen.
Was dann folgt, ist eine Kette sehr verwirrender und auf die Psyche gehender Verrücktheiten. Er lernt eine Kellnerin kennen, muss einen Autounfall mit ansehen, der sich als getürkt heraus stellt. Christine, so heißt die Kellnerin (Deborah Unger), und er müssen dann durch irgendwelche mysteriösen Zufälle vor der Polizei fliehen.
Im Laufe der nächsten spannenden Minuten erlebt Nicholas, wie in sein Hotelzimmer eingebrochen wurde, Rauschgift, Nacktfotos und ein Pornofilm wurden in diesem Zimmer verteilt, und eine arge Verwüstung sollte das ganze wohl noch untermalen. Vor seiner Villa wurde auch nicht halt gemacht, eine vollgemalte Hippiebude erwartet ihn statt dessen. Ein Taxifahrer sperrt ihn dann im Taxi ein und läßt das Auto führerlos in einen Fluß rasen.
Und es kommt noch schlimmer, eines Tages wacht er in Mexiko auf und hat nicht einen Pfennig Geld mehr, seine Konten sind leer geräumt, der Multimillionär ist pleite, ein Bettler.
Dieser Film ist ein Psychothriller erster Klasse. Er verwirrt einen von Anfang an, nie weiß man, woran man ist, man erkennt wirklich bis zum Schluß nicht, wohin das ganze mal führen wird. Und auch jetzt werde ich Euch das Ende nicht erzählen. Man muss es gesehen haben. Der mächtige Mann wird zu einem machtlosen Bettler, dessen Leben auch noch auf dem Spiel steht. Alles, was er nur an Privilegien hat, wird ihm genommen.
Die Regie zu diesem perfidem Spiel führte David Fincher, der Regisseur von "Alien" (1992), "Sieben" (1995) und "Fight Club" (1999). Und wer diese Filme kennt, der weiß, dass auch "The Game" spannungsgeladen und nervenaufreibend ist.
Hier noch kurz die Schauspielergarde in "The Game":
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Michael Douglas................Nicholas Van Orton
Sean Penn......................Conrad Van Orton (Bruder von Nicholas)
Deborah Unger..................Christine (die Kellnerin)
James Rebhorn..................Jim Feingold (machte bei CRS den Aufnahmetest mit Nicholas)
Peter Donat....................Samuel Sutherland (der Anwalt von Nicholas)
Carroll Baker..................Ilsa (Haushälterin in der Van Orten-Villa)
Anna Katerina..................Elizabeth (Exfrau von Nicholas)
Armin Müller-Stahl.............Anson Baer (Freund des Vaters von Nicholas)
Ich kann diesen Film nur empfehlen, falls er mal wieder im Fersehen kommen sollte, was wieder lange dauern kann. Aber es gibt ja auch noch Videotheken. Wer ihn noch nicht gesehen hat, es ist ein Erlebnis, ein Mordsspiel mit einem mehr als überraschenden Ende.
Eure Galeria.
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