The Game (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Vorsicht, wenn Dein Fernseher mit Dir spricht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Huete dreht sich mein erster Beitrag mal wieder um einen Film, denn Abwechslung muß sein und belebt das Leben. Dieser Streifen lief vor kurzem auch im Fernsehen, aber ich habe ihn schon auf Video und schaue ihn von Zeit zu Zeit immer wieder mal gern als.
Es geht um einen Thriller mit Michael Douglas und Sean Penn, die in diesem Streifen zwei Brüder verkörpern, wie sie wohl verschiedener nicht sein können.
Der eine, Nicolas van Orten, gespielt von Michael Dougslas, ich eine Geschäftsmann par excellenz, wie man ihn icht besser überspitz karikieren könnte, nämlich eiskalt, berechnend und fühlt sich nur wohl, wenn alles nach ihm läuft und er alles unter Kontrolle hat. Die Gefühlskälte die mit diesem Wesen einhergeht mag auch Grund für die Scheidung gewesen sein, Vermutung des Autoren, seit der er in einer riesigen Villa, will ich auch haben, zwar allein, aber natürlich nicht ohne das entsprechende Personal lebt.
Der andere Conrad van Orten, logischerweise dann gespielt von Sean Penn, eher ein Lebenmann, der in den Tag hineinlebt, auf jeden Fall sein Leben nicht in so festen Bahnen eingerichtet hat.
Um das Verhältnis beider näher zu beschreiben, kann man glaube ich sehr gut die Sequenz zu rate ziehen, als sich beide am Anfang des Filmes anläßlich Nicolas´ Geburtstag in einem Restaurant zum Essen treffen. beide kommen einem doch sehr distanziert und unterkühlt vor, aber man merkt doch, daß sie sich im Grunde auch mögen, wenn vielleicht auch Conrad Nicolas ein bisschen mehr als vice versa, aber auch eine gewisse Spannung zwischen beiden ist zu erkennen, also ein etwas zwiespätiges Verhältnis.
Aber was schenkt man einem erfolgreichen Geschäftsmann, ein Vermögen von mehreren hundert Millionen Dollar, der alles hat, was man für Geld bekommen kann und wenn nicht sich jederzeit kaufen könnte. Conrad schenkt ihm einen öminösen Gutschein und impft ihm ein, sich bei der bezogenen Firma auf jeden Fall mal vorzustellen.
Das macht Nicolas dann auch und obwohl ihm die ganze Sache sehr obskur vorkommt, ihm ein Fragebogen vorgelegt wird, der neben Fragen nach seinem Vermögen auch etwas merkwürdige wie \"Haben Sie als Kind Tiere gequält ?\" oder \"Haben Sie Schuldgefühle, wenn Sie masturbieren ?\" und das worum es geht, es soll eine Art Spiel sein, absolut im Dunkeln bleibt, läßt er sich darauf ein, füllt den Bogen aus und zahlreiche psychologische und physische Untersuchungen über sich ergehen, dafür verschiebt er sogar Termine, was wohl sonst überhaupt nicht seinem Naturell entspricht.
Als er nach der Arbeit nach Hause kommt, liegt in seiner Einfahrt ein Körper, der sich aber nicht als Mensch, sondern als eine Clowspuppe herausstellt und damit beginnt \"The Game\", aber für Nicolas eigentlich der reinste Horror. Er nimmt die Puppe mit ins Haus und plötzlich spricht ihn der Nachrichtensprecher im Fernsehen persönlich an und erklärt ihm noch ein paar Sachen.
Um das ganze mal etwas abzukürzen und Euch die Spannung nicht zu nehmen, fasse ich das Folgende mal zusammen. Das ganze Leben von Nicolas gerät aus den Fugen, manchmal springt er aus seiner Sicht dem Tod nur knapp von der Schippe, weil zum Beispiel ein Taxi, das er nimmt, im Wasser landet, und Ähnliches, wobei ihm immer wieder Christine, gespielt von Deborah Unger, über den Weg läuft, nicht ohne Grund, weil sie bei dieser Spielefirma CRS angestellt ist, sich aber im Laufe der Handlung mehr oder weniger mit ihm verbündet, aber vielleicht auch nur, um ihn ein wenig zu lenken.
Bald sieht Nicolas hinter jedem und allem eine Verschörung, was auch meistens stimmt, aber nicht immer, so dass man zwar meinen könnte, er leide unter Paranoia, aber in so eine Situation zu kommen wie er, wünscht sich wohl keiner, denn diese Paranoia ist durchaus gegründet und der Zuschauer leidet regelrecht mit und fragt sich immer wieder, was wohl als nächstes passiert. Gegen Ende ist Nicolas in dem Glauben CRS wollte sich nur sein Vermögen unter den Nagel reissen bzw. hätte dies auch schon getan.
Der Film finalisiert sich zunächst darin, dass Nicolas selbst auf seinen Bruder Conrad schießt und sich anschließend in die Tiefe stürzt.
Das Enbde wird wie immer natürlich nicht verraten, nur soviel, daß mit diesem \"Geschenk\" Conrad seinem Bruder nur die eigentliche Sinnlosigkeit seinen verplanten erfolgreichen Lebens vor Augen halten wollte und im vermitteln wollte, daß im Leben auch ganz andere Werte zählen.
So nach der diesmal etwas längeren Inhaltsangabe zunächst noch die technischen Daten dieses US-Films aus dem Jahre 1997, mit einer Spieldauer von 122 Minuten und einer FSK 12 Freigabe, wobei ich eigentlich FSK 16 besser finden würde, aber nunja, mich fragt ja wie immer keiner.
Unter der regie von David Fincher spielen neben den schon erwähnten Michael Douglas, Sean Penn und Deborah Unger noch Armin Müller-Stahl, Tommy Flanagan, James Rebhorn und viele andere.
Dieser Psycho-Thriller ist absolut spannend von der ersten bis zur letzten Minuten inzeniert, nicht zuletzt deshalb, das er zu keiner Zeit vorhersehbar ist. Man kann sich auch sehr gut in die Figur des Nicolas hineinversetzen, so daß man richtig mitfühlt und mitleidet, so daß man denkt, was soll dem armen Kerl denn jetzt noch passieren und auf jeden Fall zu der Überzeugung kommt, an so einem Spiel auf jeden Fall NICHT telzunehmen und ist regelrecht fertig, wenn der Film zu Ende ist. Auch ist die Handlung so rasant und bis in Detail geplant, das einem viele Nuancen erst beim mehrmaligen Schauen bewußt werden, so daß sich hier ein nochmaliges Vergnügen sich den Film reinzuziehen auf jeden Fall lohnt.
Beeindruckend ist auch die schauspielerische Klasse der Haupt- und Nebendarsteller, die einem manchmal vergessen lassen, daß es sich ja nur um einen Film handelt. Keine Geste, kein verhalten, kein Satz wirkt aufgesetzt oder gespielt, hier sieht man, daß wirklich Profis am Werk sind und keine Diletanten a la GZSZ oder so, auch wenn ich mir jetzt sicher den Zorn einiger zugezogen habe, aber das ist bestenfalls als schlechtes Laienspiel in meinen Augen anzusehen.
Großes Kino wird halt doch meistens in Hollywood gemacht und die sogenannten Weltstars sind dies ja nicht ohne Grund, denn sie verstehen ihr Handwerk ebenso wie der Regiesseur, dem es gelungen es den Spannungsbogen wirklich über den ganzen Film zu ziehen, ohne das er zu irgendeiner Zeit langatmig oder vorhersehbar wirkt.
Ein Filmvergnügen allererster Güte, daß ich Euch nur empfehlen kann, denn dieser Film ist sicher das Ansehen wert, und viel besser als viele Neuere, die nur so mit Technik und Special-Effekts protzen, wenn die Story schwach ist, die Schauspieler stümperhaft und die Regie mittelmäßig, hilfs das alles nicht und diese Filme werden schnell vergessen sein, während \"The Game\" sicher einen Platz unter, wie sagt es ein Fernsehsender immer so schön, den \"Besten Filmen aller Zeiten\" verdient hat, denn er läßt keine wünsche übrig und bietet zwei Stunden von spannungsgeladener Unterhaltung, die einem kaum die Zeit zum Atmen lassen.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind, wie immer.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer Gerd
© kerlimaus99 17.02.2003
Es geht um einen Thriller mit Michael Douglas und Sean Penn, die in diesem Streifen zwei Brüder verkörpern, wie sie wohl verschiedener nicht sein können.
Der eine, Nicolas van Orten, gespielt von Michael Dougslas, ich eine Geschäftsmann par excellenz, wie man ihn icht besser überspitz karikieren könnte, nämlich eiskalt, berechnend und fühlt sich nur wohl, wenn alles nach ihm läuft und er alles unter Kontrolle hat. Die Gefühlskälte die mit diesem Wesen einhergeht mag auch Grund für die Scheidung gewesen sein, Vermutung des Autoren, seit der er in einer riesigen Villa, will ich auch haben, zwar allein, aber natürlich nicht ohne das entsprechende Personal lebt.
Der andere Conrad van Orten, logischerweise dann gespielt von Sean Penn, eher ein Lebenmann, der in den Tag hineinlebt, auf jeden Fall sein Leben nicht in so festen Bahnen eingerichtet hat.
Um das Verhältnis beider näher zu beschreiben, kann man glaube ich sehr gut die Sequenz zu rate ziehen, als sich beide am Anfang des Filmes anläßlich Nicolas´ Geburtstag in einem Restaurant zum Essen treffen. beide kommen einem doch sehr distanziert und unterkühlt vor, aber man merkt doch, daß sie sich im Grunde auch mögen, wenn vielleicht auch Conrad Nicolas ein bisschen mehr als vice versa, aber auch eine gewisse Spannung zwischen beiden ist zu erkennen, also ein etwas zwiespätiges Verhältnis.
Aber was schenkt man einem erfolgreichen Geschäftsmann, ein Vermögen von mehreren hundert Millionen Dollar, der alles hat, was man für Geld bekommen kann und wenn nicht sich jederzeit kaufen könnte. Conrad schenkt ihm einen öminösen Gutschein und impft ihm ein, sich bei der bezogenen Firma auf jeden Fall mal vorzustellen.
Das macht Nicolas dann auch und obwohl ihm die ganze Sache sehr obskur vorkommt, ihm ein Fragebogen vorgelegt wird, der neben Fragen nach seinem Vermögen auch etwas merkwürdige wie \"Haben Sie als Kind Tiere gequält ?\" oder \"Haben Sie Schuldgefühle, wenn Sie masturbieren ?\" und das worum es geht, es soll eine Art Spiel sein, absolut im Dunkeln bleibt, läßt er sich darauf ein, füllt den Bogen aus und zahlreiche psychologische und physische Untersuchungen über sich ergehen, dafür verschiebt er sogar Termine, was wohl sonst überhaupt nicht seinem Naturell entspricht.
Als er nach der Arbeit nach Hause kommt, liegt in seiner Einfahrt ein Körper, der sich aber nicht als Mensch, sondern als eine Clowspuppe herausstellt und damit beginnt \"The Game\", aber für Nicolas eigentlich der reinste Horror. Er nimmt die Puppe mit ins Haus und plötzlich spricht ihn der Nachrichtensprecher im Fernsehen persönlich an und erklärt ihm noch ein paar Sachen.
Um das ganze mal etwas abzukürzen und Euch die Spannung nicht zu nehmen, fasse ich das Folgende mal zusammen. Das ganze Leben von Nicolas gerät aus den Fugen, manchmal springt er aus seiner Sicht dem Tod nur knapp von der Schippe, weil zum Beispiel ein Taxi, das er nimmt, im Wasser landet, und Ähnliches, wobei ihm immer wieder Christine, gespielt von Deborah Unger, über den Weg läuft, nicht ohne Grund, weil sie bei dieser Spielefirma CRS angestellt ist, sich aber im Laufe der Handlung mehr oder weniger mit ihm verbündet, aber vielleicht auch nur, um ihn ein wenig zu lenken.
Bald sieht Nicolas hinter jedem und allem eine Verschörung, was auch meistens stimmt, aber nicht immer, so dass man zwar meinen könnte, er leide unter Paranoia, aber in so eine Situation zu kommen wie er, wünscht sich wohl keiner, denn diese Paranoia ist durchaus gegründet und der Zuschauer leidet regelrecht mit und fragt sich immer wieder, was wohl als nächstes passiert. Gegen Ende ist Nicolas in dem Glauben CRS wollte sich nur sein Vermögen unter den Nagel reissen bzw. hätte dies auch schon getan.
Der Film finalisiert sich zunächst darin, dass Nicolas selbst auf seinen Bruder Conrad schießt und sich anschließend in die Tiefe stürzt.
Das Enbde wird wie immer natürlich nicht verraten, nur soviel, daß mit diesem \"Geschenk\" Conrad seinem Bruder nur die eigentliche Sinnlosigkeit seinen verplanten erfolgreichen Lebens vor Augen halten wollte und im vermitteln wollte, daß im Leben auch ganz andere Werte zählen.
So nach der diesmal etwas längeren Inhaltsangabe zunächst noch die technischen Daten dieses US-Films aus dem Jahre 1997, mit einer Spieldauer von 122 Minuten und einer FSK 12 Freigabe, wobei ich eigentlich FSK 16 besser finden würde, aber nunja, mich fragt ja wie immer keiner.
Unter der regie von David Fincher spielen neben den schon erwähnten Michael Douglas, Sean Penn und Deborah Unger noch Armin Müller-Stahl, Tommy Flanagan, James Rebhorn und viele andere.
Dieser Psycho-Thriller ist absolut spannend von der ersten bis zur letzten Minuten inzeniert, nicht zuletzt deshalb, das er zu keiner Zeit vorhersehbar ist. Man kann sich auch sehr gut in die Figur des Nicolas hineinversetzen, so daß man richtig mitfühlt und mitleidet, so daß man denkt, was soll dem armen Kerl denn jetzt noch passieren und auf jeden Fall zu der Überzeugung kommt, an so einem Spiel auf jeden Fall NICHT telzunehmen und ist regelrecht fertig, wenn der Film zu Ende ist. Auch ist die Handlung so rasant und bis in Detail geplant, das einem viele Nuancen erst beim mehrmaligen Schauen bewußt werden, so daß sich hier ein nochmaliges Vergnügen sich den Film reinzuziehen auf jeden Fall lohnt.
Beeindruckend ist auch die schauspielerische Klasse der Haupt- und Nebendarsteller, die einem manchmal vergessen lassen, daß es sich ja nur um einen Film handelt. Keine Geste, kein verhalten, kein Satz wirkt aufgesetzt oder gespielt, hier sieht man, daß wirklich Profis am Werk sind und keine Diletanten a la GZSZ oder so, auch wenn ich mir jetzt sicher den Zorn einiger zugezogen habe, aber das ist bestenfalls als schlechtes Laienspiel in meinen Augen anzusehen.
Großes Kino wird halt doch meistens in Hollywood gemacht und die sogenannten Weltstars sind dies ja nicht ohne Grund, denn sie verstehen ihr Handwerk ebenso wie der Regiesseur, dem es gelungen es den Spannungsbogen wirklich über den ganzen Film zu ziehen, ohne das er zu irgendeiner Zeit langatmig oder vorhersehbar wirkt.
Ein Filmvergnügen allererster Güte, daß ich Euch nur empfehlen kann, denn dieser Film ist sicher das Ansehen wert, und viel besser als viele Neuere, die nur so mit Technik und Special-Effekts protzen, wenn die Story schwach ist, die Schauspieler stümperhaft und die Regie mittelmäßig, hilfs das alles nicht und diese Filme werden schnell vergessen sein, während \"The Game\" sicher einen Platz unter, wie sagt es ein Fernsehsender immer so schön, den \"Besten Filmen aller Zeiten\" verdient hat, denn er läßt keine wünsche übrig und bietet zwei Stunden von spannungsgeladener Unterhaltung, die einem kaum die Zeit zum Atmen lassen.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind, wie immer.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer Gerd
© kerlimaus99 17.02.2003
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