The Machinist (DVD) Testbericht

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ab 7,59
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Erfahrungsbericht von Tuvok

irgendwie kompliziert und öde

Pro:

toll gespielte Charakterstudie

Kontra:

zu wenig Action und Grusel

Empfehlung:

Ja

TREVOR REZNIK (Christian Bale) hat seit 1 Jahr nicht geschlafen. In einer Fabrik stellt er Spezialschrauben her für Werkzeuge. Er ist mit den meisten Kollegen nur äußerlich befreundet, führt aber ein sehr einsames Leben, und nur seine Freundin STEVIE (Jennifer Jason Leigh) die als Prostituierte arbeitet kennt ihn recht gut, da er sich nur Ihr bis jetzt öffnet.

Sie würde auch Ihren Job für ihn aufgeben, aber eine Heiratsfrage stand bisher nie zum Thema. Bei einem Unfall wo er durch einen neuen Arbeitskollegen IVAN abgelenkt wird, passiert seinem Kollegen MILLER (Michael Ironside) ein folgenschwerer Unfall, wo er seinen ganzen linken Arm verliert.

TREVOR weiß von seiner Schuld, und so ist er noch mehr im Ansehen bei seinem Chef TUCKER gefallen. Und hier dürfte es angefangen haben, denn bald erleidet TREVOR bald einen ähnlichen Unfall, schiebt natürlich IVAN die schuld zu, auch das er sich mit STEVIE zerstreitet, oder mit seiner neuen Freundin MARIA, der Kellnerin vom Flughafen mit der es nicht klappt, da gibt es auch Troubles.

Er ist zunehmend gewohnt jede wichtige Tätigkeit aufzuschreiben, die er machen soll, wie auch sein Gewicht das täglich abnimmt, und von 90 Kg auf 59 Kg am Ende runtergeht, und eines Tages entdeckt er auf seinem Kühlschrank ein Post – It, ein mörderisches welches.

Er glaubt bei ihm sei eingebrochen, nichts wurde je gefunden. Er sieht zunehmend schlechter aus, und verliert immer mehr von sich, seiner Integrität aber nicht, seinem Charakter auch nicht, wird aber zunehmend wilder, verunsicherter, überhaupt als sein Kühlschrank voller Blut ist.

Viele Leute sagen das der 88 Minuten lange Film etwas undurchsichtig war, das der Film mehrere Schlüsse zuließ, aber wenn ich denke, das dieser Film der sich am Ende für mich sehr klar aufklärt, und Ähnlichkeiten mit „Fight Club“ und „Identität“ hat sehr leicht aufklärt, auch ohne das man einen Gedankenerklärer dabei hat. Noch dazu ist der Film von einem spanischen Regisseur gedreht, und etwas sympathischer dadurch wird, das es eben keine Kitsch Hollywood Pseudo- Horror Erklärungs- Übertriebenheitsphase Film ist. Der Schluss ist wirklich gut, aber das sieht man ja eh im Kino.

Anfangs dachte ich mir, meine Güte ist der Film düster, alleine schon durch die sehr ruhige Kameraführung und vor allem durch die etwas für mich zu stark bläulich und gräulich wirkenden Farben, die wie ich finde, übertrieben waren, da man ja nicht in Wirklichkeit so sieht, außer man hat einen Blaulichtfilterbrillendeckel auf, und das ganze noch dazu mit grauem durchsichtigem Papier.

Wieder zurück zum Film, der Freund der Ivan, den was Trevor sucht, der sah anfangs aus für mich wie Morpheus aus Matrix, und er hat auch so kurz gewirkt, dieses überlegene, Sonnenbrillengesicht. Was ich komisch fand ist eine einzige Handbewegung auf die Trevor sah, dann war da ein Unfall wo Miller die Hand abgerissen wird, es ist niemand so richtig sauböse, alle sind so verständnisvoll und ruhig.

Am besten und überzeugendsten fand ich den unglaublich guten Darsteller Christian Bale der für seine Rolle 30 Kg abgenommen hat, der so was von abgemagert aussah, von 90 Kg auf 59 Kg abgenommen hat, er sah wirklich so aus, es ist ein Wahnsinn den zu sehen, so dünn, so abgemagert, so ausgezehrt, auch seine Beziehung zu seiner Hurenfreundin, die wirklich nett ist, die hätte für ihn den Scheißjob aufgegeben.

Oder auch sehr gut die Maria, die Mutter von Nicolas, die Frau die Kellnerin am Flughafen ist, die Trevor dauernd besucht, in die sich jeder normale Mensch verliebt hätte, da sie zuckersüß ist. Die Sachen die eigenartig sind, sind für mich zu wenig, nicht so gut wie der ähnliche Film „The Butterfly Effekt“ und dann hat der Film eine Wendung genommen, intern, und kritikmäßig wie „12 Monkeys“ und dann kam dieses Kritikmässig subtile geheimnisvolle durch, was nicht so wie „Akte X“ war, leider wie ich feststelle, sondern so wie ein Universitätsstudium zur Erforschung der Heiratsgewohnheiten von Gesundheitsgesetzbüchern in Ost Timor. Also einfach langweilig, es fehlt einfach Action und alles mögliche.

Aber was den Film hauptsächlich rettet ist die Darstellung von Christian Bale eben, denn die paar gewöhnlichen Dialoge sind eh zu wenig finde ich, und die gute Kameraführung, die behutsame Einführung der Lebensweise eines Mannes der total runtergekommen ist.

Wenn man denkt das dieser Mann so lange mit einem Apfel am Tag und einem Joghurt seine Diät geschafft hat, ist es wirklich verwunderlich das er noch lebt, der hat wirklich Nerven. Brad Anderson der Regisseur hat alleine schon durch seinen Horrorfilm „Session 9“ vor 3 Jahren Aufmerksamkeit erregt, doch dieser hier ist eigentlich besser, vom anderen habe ich nur Ausschnitte gesehen, irgendwann mal, und kann nicht dazu viel erzählen.

Ich finde das seine Rolle, voller Integrität und Warmherzigen Blickpunkten sehr gut gemacht und gespielt wurde, und mit Hilfe der ganzen Bildkompositionen von Hell und dunkel, und dem bisschen Erzählstrang dem Hauptdarsteller sehr viel für zukünftige Projekte wiedergibt, viel mehr als seine letzte Rolle in „American Psycho“ wo er einen Yuppie spielt, einen wahrhaft bösen.

Ich habe irgendwie das Gefühl das in vielen anderen ähnlichen Rollen die Subjektiven Werte eines Darstellers zu sehr in den Vordergrund geraten das sie schon unabsichtlich ärgerlich plakativ wirken, aber das ist hier nicht der Fall. Eine Gesichte wie diese neurotische Weltverschwörungsgeschichte hat im Ansatz eine sehr gute Idee, ist aber für mich zu wenig spannend, und so vergebe ich, wegen der guten Leistung hauptsächlich

79,10 von 100

15 Bewertungen, 2 Kommentare

  • sape26

    22.10.2005, 20:39 Uhr von sape26
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich bin absolut begeistert von dem Film!!Der is genau nach meinem Geschmack!!Allerdings ist mir Christian Bale schon etwas zuuuu dünn..grenzt schon an Magersucht und da denk ich mir:muss das sein?Aber von der Handlung her findi ch ihn superklasse!!Erinnert

  • Willi_W

    07.04.2005, 19:06 Uhr von Willi_W
    Bewertung: sehr hilfreich

    Soweit nicht schlecht, eine Gliederung würde das ganze noch abrunden. mfg W