The Real Thing - Faith No More Testbericht

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ab 3,15
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Erfahrungsbericht von Moonspell

That golden Moment...

Pro:

11 Klassiker

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Faith no More gibts ja seit einigen Jährchen leider nicht mehr, doch seit kurzem gefällt mir ihre Musik wieder mehr als je zu vor. Bereits 1989 erschien dieses Album der Crossover Pioniere.


Diskografie:
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1985: We care a lot
1987: Introduce yourself
1989: The real Thing
1992: Angel Dust
1995: King for a day, fool for a lifetime
1997: Album of the year
1998: Who cares a lot? Greatest Hits


Das Line-Up 1989:
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Mike Patton: Gesang
Mike Bordin: Drums
Roddy Bottum : Keyboard
Bill Gould: Bass
Jim Martin: Gitarre


Die Tracks:
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From out to nowhere 10/10
Epic 10/10
Falling to pieces 10/10
Surprise! You´re Dead! 8/10
Zombie Eaters 9/10
The Real Thing 10/10
Underwater Love 8/10
The Morning after 8/10
Woodpecker from Mars 7/10
War Pigs 10/10
Edge of the World 9/10



Die Cd: The Real Thing
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Gleich der erste Song \"From out to nowhere\" ist ein Klassiker, zu recht. Gitarren und Keyboards wurden schön kombiniert, ein recht flotter, rockiger Song, mit Mike Patton in Höchstform, der Refrain ist supereingängig, ebenso wie der Vers, lockere Rockmusik, mit Keyboards veredelt. Macht Spass. Danach folgt auch schon der ebenfalls zeitlose Megahit \"Epic\" dieser ist \"typisch\" alter Crossover, funkiger Bass, Rapeinlagen, schöner Refrains, ein wunderbarer Refrain, dieses Lied MUSS jeder mal gehört haben. Geiles Riff, schöner Refrain, gegen Ende mit Klavierbegleitung, richtig stimmungsvoll und episch :O). Unbedingt mal reinhören. Auch der dritte Song \"Falling to Pieces\" bleibt dem Konzept der Vorgänger treu, schön eingesetzte Keyboards, Sprachgesang wechselt mit normalem Gesang, geile Riffs und funkig, groovigen Bass, und vor allem geht alles schön ins Ohr.

Die ersten drei Songs bisher nicht sonderlich hart, sondern schön und harmonisch und vor allem sehr eingängig.

Weiter gehts mit Song Nummer 4, \"Surprise! You´re Dead!\" Mit dem bisher sperrigsten und bösesten und auch härtesten Riff beginnt der Song, und zwar gleich mit dem Refrain. Klingt irgendwie nach Black Sabbath nur eben mit Crossoverelementen. Der Gesang bleibt allerdings unverkennbar Mike Patton. Ein nicht ganz so harmonischer aber umso mitreissender Song, zu den man gut Bangen kann. \"Zombie Eaters\" beginnt mit einem schönen akkustischen Gitarrenintro, Mike singt dazu langsam und sehr gefühlvoll - die erste Ballade. Keyborads unterstützen Mike und den Ausnahmegitarristen Jim Martin, von dem man heutzutage leider nichts mehr hört. Zwei Minuten später wird der Song rockig, und funkig, verliert aber keineswegs von seinem dunklen, melancholischen Charakter. Der Titelsong \"The Real Thing\" steht als nächstes auf dem Programm. Dieser wechselt von langsamen zu eher rockigeren Passagen, geht wieder sehr, sehr geil ins Ohr, und fällt nicht aus dem Rahmen, klingt sehr ähnlich wie die meisten anderen Songs, ist auf dieser Cd allerdings kein Minuspunkt.

Song vier bis sechs sind also durchaus abwechslungsreich von einem geil rockigen \"Surprise! You´re Dead!\" zu einer Ballade, und einer sehr eingängigen Nummer ist alles vertreten.

Weiter mit Nummer Sieben \"Underwater Love\", die könnte von der Musik her beinahe von HIM stammen, hätte nicht Ville Valo damals noch fast in die Windeln gemacht. Eine Nummer auf der das Keyboard ständig präsent ist, mit einer sehr schönen, harmonischen Melodie, dahinter funkt der Bass wieder extrem heftig und die Gitarre brät ein gutes Riff. Ebenfalls ein sehr guter Song. \"The morning after\" groovt mit einer guten Bassline los und ist ein eher ruhiger und stimmungsvoller Song. Manchmal verzweifelt, verletzlich, dann wieder kraftvoll und stark. Sehr geiles Wechselspiel. \"Woodpecker from Mars\" folgt mit der Nummer 9, und einer sehr komischen Intromelodie, irgendwo zwischen orientalisch und spacigen Klängen angesiedelt. Der Bass funkt dazu wieder ungeheim ähem...funkig. Es bleibt aber nur ein Instrumental, eher chillig als alles andere, aber nicht schlecht.

Wieder sehr abwechslungsreich die letzten drei Songs, psychedelischer ruhiger Song mit härteren Einlagen, danach eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ein schräges Instrumental.


Mit \"War Pigs\" wird Black Sabbath gehuldigt. Vom Sound her durchaus Original, nur mit etwas atmosphärischen Keyboards aufgepeppt. Patton versucht natürlich gar nicht erst nach Ozzy zu klingen, sondern zieht sein eigenes Ding durch, und das ist gut so. Ich bin mir sicher, wäre auch von Faith no More ein Klassiker der Rockgeschichte geworden, sehr genial!
Den Abschluss macht schliesslich \"Edge of the World\" zum Abschluss einen lockeren, groovigen Song, der etwas an die Musik der 20er Jahre erinnert, Klavierbarmusik, mit jazzigem Bass. Ein würdiger Abschluss.


Fazit:
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Ein perfektes Stück zeitloser Rock/Crossover Musik, dass mir heute mehr gefällt als jemals zuvor. 11 Klassiker auf einem Album und mit Ausnahme des Instrumentals eine wirklich perfekte Cd, die ich jedem nur uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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