Ring (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von klukklukkluk
ringringring* - Wer traut sich ans Telefon?
Pro:
Atmosphäre, Spannung, Schauspieler, Story ...
Kontra:
Synchronisation, die Qualität der DVD
Empfehlung:
Ja
Story :
Der Schrecken beginnt, als die junge Tomoko in den Besitz eines Videos gerät, dass offensichtlich mit einem bösen Fluch behaftet ist. Eine Woche nachdem sie es sich angesehen hat, stirbt das junge Mädchen auf mysteriöse Art und Weise.
Die Tante der Verstorbenen, Asakawa, ist eine Reporterin und befasst sich umgehend mit dem Fall. Sie findet heraus das der Tod des Mädchens kein Einzelfall war, denn drei ihrer Freunde fanden ebenfalls den Tod, den sich die Gerichtsmediziner nicht erklären können. Weitere Recherchen ergeben das sich die vier in einem Ferienhaus aufgehalten haben, welches die junge Reporterin besucht und prompt auf ein Video stösst. Sie schaut es sich an und erhält im Anschluss einen Telefonanruf, der ihr ihren Tod in sieben Tagen prophezeit.
Asakawa ist nach dem Anruf sichtlich geschockt und bittet deshalb ihren Ex-Mann Ryuji zu Hilfe. Dieser schaut sich einen Tag später eine Kopie des Bandes an. Erst ist er skeptisch, doch dann befasst er sich zusammen mit Asakawa eine Lösung des Problems zu finden. Als die beiden immer mehr Hinweise über die Kassette und deren Entstehung finden, wissen sie, dass ihre Lage ernst ist. Es scheint als ob es einen Ausweg aus ihrer misslichen Lage geben soll, doch der Schein trügt...
Technische Daten :
Originaltitel : Ringu
Darsteller : Nanako Matsushima, Hiroyuki Sanada, Miki Nakatani
Regie : Hideo Nakata
Tonformat : Dolby Digital 2.0
Bildformat : 1 : 1,85 | 16 : 9
Sprachen : Deutsch und Japanisch
Untertitel : Deutsch ( ausblendbar )
FSK : 16
Ländercode : 2
Drehland und Jahr : Japan 1998
Filmlänge : ca. 95 Minuten
Bild- und Tonqualität :
Gemessen an den heutigen Standards ist diese Silberscheibe sicherlich nicht das, was man als high-end bezeichnen würde. Beim Bild kommen die Farben nicht richtig zur Geltung und zudem sind die dunklen Szenen alles andere als klar und deutlich zu erkennen. Der Ton ist zwar gelungen und unterstreicht die Spannung im Film erheblich, doch durch eine Aufwertung des Dolby-Systems wäre sicherlich mehr Dynamik im Akustikbereich möglich gewesen, was dem Film wohl nicht geschadet hätte. Alles in allem muss man aber zufrieden sein, da es wesendlich schlechtere Bild- und Tonqualitäten gibt, die im Umlauf sind.
Features der DVD :
Neben fünf Trailern und einer Bildergalerie gibt es, in dem schlicht animierten Menü, noch einen Teil eines Hörbuchs als Beilage. Viel ist das sicherlich nicht, aber wer braucht nach so einem Film schon Extras?
Meine Meinung :
Was braucht der moderne Mensch um gänzlich glücklich zu werden? Unter anderem sicherlich ein Telefon und einen Videorekorder, doch derjenige, der das grandiose Original von diesem Film betrachten durfte, wird diese beiden Wohlstandsgüter schnell von seiner „must-have“ Liste streichen.
Das war jetzt sicherlich eine masslose Übertreibung meinerseits, allerdings bin ich nicht sicher ob ich direkt nach dem Ende des Films ans Telefon gegangen wäre, wenn es denn geschellt hätte. Ich hatte zuvor ja schon viel über den Film gehört und auch über den amerikanischen Abklatsch, den ich mir erst gar nicht antun wollte, aber das ich so etwas zu Gesicht bekommen würde, damit konnte ich nicht rechnen.
Nachdem der Streifen recht unspektakulär anfängt, weist er dann gradlinig und schonungslos auf das, was einem im Verlauf erwarten soll. Ein Rätsel, dessen Lösung irgendwo zwischen Himmel und Hölle liegt. Der Versuch der Klärung steht in den 95 Minuten im Mittelpunkt und das mit einer atemberaubenden Spannung sowie einer Atmosphäre, wie sie die Filmliebhaber aus „Blairwitch Project“ kennen.
Man erwartet stets das Unerwartete, da sich die Grenzen zwischen dem Realen und dem Irrealen unaufhörlich näherkommen und schliesslich sogar vermischen; was natürlich auch die Mischung zweier Filmgenre mit sich bringt. Was als Psychothriller beginnt, wird im Verlauf zu einem mystischem Horrorfilm, der allerdings ohne direkte Gewaltdarstellung auskommt. Aufgrund der Schockeffekte und der beängstigenden Darstellungsweise ist die Einstufung in die FSK 16 aber durchaus zu vertreten ( wenn man es denn überhaupt kann ), da eine Sichtung des Streifens sicherlich zu einem realen Alptraumfestival führen kann.
Insgesamt gesehen ist „Ring“ also ein absolutes Meisterwerk, dass alles bietet, was ein schockierender Film benötigt. Ich empfehle jedem das japanische Original, mit seinen authentischen Schauspielern, denn besser geht es nicht! Kleine Abstriche müssen lediglich bei der DVD-Qualität und der deutschen Synchronisation gemacht werden, aber diese Minimalverfehlungen sind bei der Qualität des Films vernachlässigbar klein!
Die DVD VÖ war am 15.05.2003 – Informationen und Bildmaterial gibt es auf der Homepage des Herstellers: www.e-m-s.de
Gruss Kluk
43 Bewertungen, 4 Kommentare
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01.12.2004, 04:11 Uhr von XCUSSIX
Bewertung: sehr hilfreichda kann ich nixmehr hinzufügen, find ihn auch genauso wie du ihn beschrieben hast, klasse bericht...
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13.08.2004, 15:21 Uhr von Vampiria
Bewertung: sehr hilfreichund ich finde immernoch das Remake um Klassen besser *g*
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13.08.2004, 15:02 Uhr von Robocop2.
Bewertung: sehr hilfreichIch stimme dir voll und ganz zu, dieser Film ist einfach genial und meiner Meinung nach auch besser als das Ami Remake. MfG Dominic
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11.08.2004, 01:47 Uhr von kleineswoelkchen
Bewertung: sehr hilfreichauch diesen Film mal sehen, aber damit warte ich noch ein Weilchen und ganz ehrlich, ich würde bestimmt auch nicht an ein klingeldes Telefon gehen, wenn der Film gerade lief. gruss andy
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