Ring (DVD) Testbericht

Ring-dvd-horrorfilm
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Erfahrungsbericht von Arcenciel18

Sadako lässt grüßen...

Pro:

einfallsreiche Story

Kontra:

eher weniger überzeugende Darsteller

Empfehlung:

Ja

Allgemeines
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In Japan bekannt unter Ringu, sind bereits zwei Fortsetzungen davon entstanden.
Der Film wurde 1998 unter der Regie von Hideo Nakata gedreht.
Laufzeit: etwa 95 Minuten
Freigabe: ab 16 Jahren

Schauspieler
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Nanako Matsushima spielt die Reporterin Reiko Asakawa
Rikiya Otaka spielt Yoichi Asakawa, deren Sohn
Hiroyuki Sanada spielt Ryuji Takayama, den Vater und Ex – Mann

Einleitung
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Ringu ist der erste Teil einer japanischen Trilogie.
The Ring, der vor kurzem in den Kinos lief, ist die Neuverfilmung des ersten Teiles.
Ein Remake des zweiten Teiles ist schon in Planung.
Der Film ist zurückzuführen auf das Buch „Ringu“, geschrieben von Suzuki Koji, welches 1991 erschienen ist.

Die Story
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Unter mysteriösen Umständen musste Tomoko, die Nichte der Reporterin Reiko Asakawa, aus dem Leben scheiden.
Tomoko starb am selben Tag wie ihre vier Freunde, die laut Aussagen von Freunden „das Video“ gesehen haben.
Bei ihren Nachforschungen stößt Reiko auf den Naturpark Izu, wo die vier in einer kleinen Hütte ein paar schöne Tage verbracht haben.
Dort findet sie das Videoband, welches sie sich auch ansieht.
Es zeigt nicht zusammenhängende, unlogische Bilder, eine Frau im Spiegel und zuletzt einen Brunnen.
Kurz darauf klingelt das Telefon, noch sieben Tage…
Der einzige, an den sie sich jetzt wenden kann, ist ihr Exmann Ryuji.
In ihrem Apartment sehen sie sich das Video noch einmal an, diesmal bleibt das Telefon still.
Ryuji; der dem ganzen nicht so recht seinen Glauben schenken will, bittet um eine Kopie des Videos.
Als auch noch Reiko’s Sohn das Video zu Gesicht bekommt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
Die Spur führt nach Oshima, einer nicht weit entfernten Vulkaninsel.
Dort soll vor mehr als 40 Jahren eine Frau mit hellseherischen Fähigkeiten gelebt haben.
Auf dem Schiff erfahren sie, dass die Hellseherin eine Tochter gehabt haben soll.
Die beiden wohnen bei ihrem Ehemann, der einzige, der von dieser Familie noch übrig geblieben ist.
Er ist nicht begeistert von den neugierigen Besuchern.
Erst in dieser Rahmenhandlung merkt man, dass das Video den beiden übersinnliche Fähigkeiten verliehen hat.
Durch die Berührung mit einzelnen Gegenständen sehen sie die Vergangenheit.
Der Gastgeber soll seine Frau für materielle Zwecke ausgenutzt haben.
Die Insel bleibt also ihre erwarteten Antworten schuldig, aus Verzweiflung kommt Reiko die Idee.
Das Telefon hat nur ein einziges Mal geläutet, in dem Naturpark Izu.
In der Hoffnung, dort den Fluch aufheben zu können, führt der Weg zurück.
Ryuji findet den Brunnen, der auf dem Video zu sehen ist.
Der Brunnen offenbart ihnen die schreckliche Wahrheit, vor langer Zeit wurde dort Sadako, die Tochter der Hellseherin, von deren Ehemann in den Brunnen geworfen, wo sie verendet ist.
Der Vater hielt sein Kind für ein Monster, da sie allein durch Willenskraft fähig war, Menschen zu töten.
Als Reiko das Skelett des Mädchens findet, ist ihre Zeit eigentlich schon verstrichen.
Der Fluch scheint aufgehoben…
Das Happy End wird vorgetäuscht, einen tag später stirbt Ryuji.
Das, was Reiko gerettet hat, und alle anderen retten wird, war das Kopieren der Kassette…

Meine Meinung zu
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den Schauspielern
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Nanako Matsushima spielte die Rolle der Verängstigten zwar perfekt, doch ihr Mutterdasein im Film war nicht besonders überzeugend.
Das gleiche gilt auch für Hiroyuki Sanada, der ja eigentlich der Vater des Kleinen ist.
Beim Zuschauen kam es mir so vor, als stimme die Chemie der Schauspieler untereinander einfach nicht.
Leider kann ich zu den Schauspielern nichts weiteres sagen, da sie mir alle unbekannt sind.
dem Film
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Da es mein erster japanischer Film war, war das Ganze etwas ungewohnt.
Die japanischen Zeitungsausschnitte, die eingeblendet wurden, waren teilweise etwas störend, die deutschen Untertitel fehlten hier.
Auf Hintergrundmusik wurde bis auf die spannenden Szenen verzichtet, was aber den Film über nicht auffällt.
Obwohl der Film, in dem so gut wie kein Tropfen Blut fließt, sofort auf die Psyche des Zusehers übergeht, zieht er sich an manchen Stellen schon etwas.
Am Ende bleiben viele Fragen offen, was ich nicht besonders positiv finde (obwohl, es liefert Stoff für Teil 2).
Manche Szenen im Film waren nicht nachzuvollziehen, der Zuseher hat keine Ahnung, wo sie herkommen und was sie aussagen.

The Ring und Ringu im Vergleich
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Da ich beide Filme gesehen habe und jetzt auch über beide einen Bericht geschrieben habe, werde ich versuchen, sie zu vergleichen.
Grundsätzlich war es die gleiche Story, obwohl es in manchen Handlungen zu Abweichungen kam.
In Ringu erfährt man, wie das Video angeblich zustande kam.
Ein Junge wollte eine Sendung aufnehmen, hat aber vermutlich den falschen Kanal eingestellt.
Diese Information bleibt uns in dem Remake vorenthalten.
Beide Filme beginnen mit zwei Freundinnen, die alleine zu Hause sind, wobei jeweils eine das Video gesehen hat.
In „The Ring“ spielt die Freundin eine Rolle, sie wurde in die Irrenanstalt eingeliefert, wo sie der Reporterin auch ein Interview gibt.
In „Ringu“ wird sie nur einmal kurz erwähnt.
Die Geschichte der Mutter des Mädchens ist in beiden Filmen komplett unterschiedlich.
Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass beide Familien auf einer Insel gelebt haben.
In „The Ring“ hat das Mädchen, um das sich schließlich alles dreht, mehr Szenen als in „Ringu“.

Fazit
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Letztendlich muss ich zugeben, dass mir das Remake besser gefallen hat als das Original.
Die Atmosphäre wie die Schauspieler kamen im wesentlich bekannteren „The Ring“ einfach besser rüber.
Für eingefleischte „The Ring“ Fans natürlich weiterzuempfehlen, alle anderen, die das Remake schon gesehen haben, auf eigene Gefahr!

Die DVD
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Ton: Dolby Digital 2.0
Sprachen: nur deutsch und japanisch
Als Extras werden angeboten: japanischer, deutscher und englischer Trailer, Bilder und ein Hörspiel

10 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Pfiesteria

    06.08.2004, 15:49 Uhr von Pfiesteria
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand die Neuauflage ja schon recht gruselig...