Ring (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von Bjoern.Becher
Subtiler Horror kommt vom Videoband
Pro:
Film, Ring-Video als Extra, Booklet der DVD
Kontra:
dtsch. Synchro, Bild
Empfehlung:
Ja
Das Buch „Ring“ des neuen Star-Horror-Autors Suzuki Koji wurde gleich mehrmals zur Vorlage für einen Film. Zuerst 1995 für das japanische Fernsehen, was aber wohl zu einem eher enttäuschenden und zumindest wenig Aufsehen erregenden Ergebnis führte. Dann nahmen sich 1998 der Drehbuchautor Takashashi Hiroshi und der Regisseur Nakata Hideo des Stoffes an und sorgten für eine Ring-Mania. Denn der Film wurde sofort ein großer Erfolg und erreichte Kultcharakter. So kam es ein Jahr später gleich zum ersten Remake aus Korea. Zudem folgte noch eine TV-Serie, sowie ein Prequel und ein Sequel.
Auch Hollywood entdeckte den Stoff und da man gute Filme nicht importiert, sondern selbst neu dreht, dauerte es nicht sehr lange bis Regisseur Gore Verbinski 2002 ein Remake in die amerikanischen Kinos brachte. Unverständlicherweise bekam Verbinski dabei bescheinigt, dass er die Atmosphäre des Originals sehr gut eingefangen habe. Doch die Klasse des Films von Hideo bleibt wohl unerreicht.
I N H A L T
°°°°°°°°°°°°
Protagonistin des Streifens ist die Reporterin Reiko Asakawa (Nanako Matsushima), die gerade ein Reportage über ein Video macht, welches angeblich sieben Tage nach dem Ansehen zum Tode führt, als sie erfährt, dass ihre Nichte Tomoko (Yuko Takeuchi) ums Leben gekommen ist.
Schnell findet sie heraus, dass Tomoko das besagte Video gesehen hat, und auch drei Freunde von ihr, die mit ihr das Video angeschaut haben, ums Leben gekommen sind. Reiko forscht weiter nach und entdeckt schließlich in einer Ferienhausanlage das unheilbringende Video. Sie schaut es sich an und kurze Zeit darauf klingelt das Telefon und ihr wird der Tod in sieben Tagen prophezeit (nicht wie im amerikanischen Remake ausdrücklich durch eine Stimme, sondern durch einen Ton über die Gedanken). Genauso wie es ihr bei den Reportagen über das Video erzählt wurde.
Reiko sucht Hilfe bei ihrem Ex-Mann Ryuji (Hiroyuki Sanada), der ihr natürlich zuerst nicht glaubt. So schaut er sich das Band an und wird daraufhin neugierig. Er ermittelt und findet etwas über die Personen auf dem Band heraus. Als sich dann ihr gemeinsamer Sohn Yoichi (Rikiya Otaka) das Band anschaut, wird auch Ryuji endlich die Gefahr des Videos richtig bewusst. Gemeinsam mit Reiko ermittelt er weiter, was hinter dem Video steckt.
Doch ihre Zeit drängt, denn die sieben Tage sind bald vorbei.
M E I N U N G
°°°°°°°°°°°°
Mit “Ring” schuf Nakata Hideo einen Film, den man schon jetzt getrost als Genreklassiker bezeichnen kann. Mit ganz einfachen Mitteln schafft es Hideo Grauen beim Zuschauer zu erzeugen. Er verzichtet auf Blut und Splatter und setzt stattdessen auf subtilen Horror, auf die Angst des Wettlaufs gegen die Zeit, auf die Angst vor dem Ungewissen. Der Zuschauer fragt sich den ganzen Film angstvoll, was den nun passieren wird. Hideo lässt dem Zuschauer keine Atempause.
Überzeugen kann dabei im Vergleich zum amerikanischen Remake, dass sich Hideo aufs Wesentliche beschränkt. Während der amerikanische Regisseur Verbinski versuchte auf Nebenkriegsschauplätzen weitere Dramatik in den Film zu bringen (und damit scheiterte), zentriert sich die Geschichte von Hideo einzig und allein auf Reiko und Ryuji und ihre Suche nach dem Ursprung des Videos.
Hideo versucht zudem (im Gegensatz zu Verbinski) den Zuschauer nicht mit einer Erklärungsflut zu belästigen, er lässt dem Zuschauer Raum für eigene Interpretationen. Und dies ist nötig, denn die eigenen Überlegungen des Zuschauers erhöhen den vom Film subtil ausgehenden Horror ungemein.
Dazu sorgt die ganze düstere Atmosphäre des Films von Beginn an für eine unglaubliche Spannung. Die größten Spannungsmomente des Films werden behutsam aufgebaut und brechen trotzdem unerwartet und erschreckend über den Zuschauer herein. Gerade dies unterscheidet das Original ein ganzes Stück vom Remake, wo die Spannungsmomente schlecht aufgebaut werden und unpassend kommen. Die düstere Atmosphäre des Originals ist zudem unerreicht.
Selbst wer den amerikanischen „The Ring“ gesehen hat, sollte sich unbedingt das Original ansehen, da dieser Streifen um mindestens eine Klasse besser ist, als das zu weilen sogar recht kitschige Remake. Wer keinen von beiden kennt, sollte auf jeden Fall zum Original greifen. Der Genuss des Films ist übrigens um einiges schöner, wenn man das Remake noch nicht kennt.
D V D
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Technische Informationen:
Bildformat: 1:1,85 (anamorph)
Tonformat: DD 2.0.
Sprache: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Extras:
- Hörbuch
- Trailer
- Bildergalerie
- Hidden Feature: Das Ring-Video
Erst einmal muss man Anolis und e-m-s loben, dass sie diesen Streifen, der 1999 im Rahmen des Fantasy Film Festes leider nur sehr kurz den Weg in die deutschen Kinos fand, für den deutschen Markt nun zugänglich gemacht haben. Schade ist dabei nur, dass die deutsche Synchronisation leider nicht sehr gut gelungen ist. Die Stimmen passen teilweise vom Klang nicht zu den Rollen und sind leider auch oftmals asynchron zu den Lippenbewegungen.
Richtige Fans greifen aber sowieso auf die Originaltonspur mit deutschen Untertiteln zurück. Dies ist zum Glück möglich, da sich beides ebenfalls auf der DVD befindet. Diese kann ebenso wie die deutsche Tonspur in Sachen Klang überzeugen und ist für eine Stereo-Tonspur sogar ausgesprochen gut gelungen.
Das Bilder hat leider kein Referenzniveau, was man aber bei asiatischen Filmen öfters in Kauf nehmen muss. Das Master wird wohl hier, wie meistens bei asiatischen Filmen der Fall, nicht das beste gewesen sein. Vor allem die oft vorkommende Farbe schwarz wirkt dabei nicht richtig kräftig.
Als Extra hat man einen Teil aus einer Kurgeschichte von Sean Chang mit dem Titel „The Woman“ auf die DVD gepackt. Dazu gibt es den Trailer sowohl den für den deutschen Markt, als auch den UK-Trailer, den Originaltrailer und ein japanischer „Export-Trailer“ in Originalsprache mit englischen Untertitel. Ein ebenfalls in japanischer Sprache mit englischen Untertiteln versehener Trailer macht zudem reichlich Lust auf den zweiten Teil von Ring. Des weiteren befindet sich noch eine Bildergalerie zu „Ring“ auf der DVD.
Lobenswert ist es, dass man auch das mysteriöse Video aus dem Film auf die DVD gepackt hat. Dabei hat man es dem DVD-Besitzer aber nicht ganz einfach gemacht, denn man hat das Video als Hidden Feature versteckt. Um das Video zu sehen, muss man im Extra-Menü nach ganz oben gehen bis ein kleiner Totenkopf erscheint und diesen schließlich auswählen. Aber Vorsicht: Nach dem Anschauen des Videos wird das Bild dunkel und plötzlich fängt das Telefon an zu klingeln. Wer da nicht schreckhaft zusammen zuckt, muss schon sehr starke Nerven haben.
Weitere Extras gibt es leider nicht, was aber wohl am Alter des Films liegt. Zum Zeitpunkt der Produktion hat man sicher nicht mit diesem Erfolg und schon gar nicht mit einer großartigen DVD-Veröffentlichung. Zum Ausgleich dafür ist das Menü sehr gut geraten, vor allem die Kapitelanwahl mit mehreren Fernsehern und das Extra-Menü mit dem immer wieder vorkommenden Rauschen aus dem Video können überzeugen. Als weiterer Ausgleich befindet sich zudem ein interessantes Booklet als Beilage in der DVD-Hülle. In diesem klärt der „Wicked Vision“ - Redakteur Jörg Kopetz den DVD-Besitzer über die Hintergründe der Ring-Saga auf und liefert viele interessante Infos. Sehr lobenswert dieses Booklet, vielleicht schauen sich ja auch andere DVD-Publisher diese tadellose Arbeit von Anolis und e-m-s ab.
F A Z I T
°°°°°°°°°°°°
„Ring“ ist ein absolut sehenswerter Film, den man jedem nur empfehlen kann (mit Ausnahme vielleicht von etwas sanfteren und schreckhaften Gemütern). Der Film beweist auch, welch gute Horrorfilme aus Asien kommen können. Mit dem Prequel „Ring 0“ und dem Sequel „Ring 2“, gibt es ja zwei weitere Streifen, die viel Spannung versprechen und aktuell sorgt in Asien der Film „A tale of two sisters“ für Furore, der wie die drei Ring-Streifen leider ebenfalls wieder von Hollywood neu aufgearbeitet wird. Vielleicht schafft es e-m-s ja auch diesen Streifen nach Deutschland zu bringen.
Denn mit „Ring“ gelingt ihnen dies sehr gut. Trotz der nicht optimalen Synchronisation und des sicher nicht überragenden Bilds kann die DVD insgesamt voll überzeugen. Dafür sorgen vor allem das sehr gute Booklet, das schöne Menü und das Video als Hidden Feature.
Film: 9 von 10 Punkten!
DVD: 4 von 5 Punkten!
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Gesamt: 9 Punkte auf meiner 10er Skala!
D A T E N
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Titel Deutschland: Ring - Das Original
Originaltitel: Ringu
Genre: Horror
Japan 1998, FSK 16, Laufzeit: 96 Minuten
Darsteller: Nanako Matsushima (Reiko Asakawa), Miki Nakatani (Mai Takano), Hiroyuki Sanada (Ryuji Takayama), Yuko Takeuchi (Tomoko Oishi), Hitomi Sato (Masami Kurahashi), Yoichi Numata (Takashi Yamamura), Yutaka Matsushige (Yoshino), Katsumi Muramatsu (Koichi Asakawa), Rikiya Otaka (Yoichi Asakawa), Masako (Shizuko Yamamura), Daisuke Ban (Dr. Heihachiro Ikuma), Kiyoshi Risho (Omiya, Kameramann), Yuurei Yanagi (Okazaki), Yôkô Ôshima (Reikos Tante), Kiriko Shimizu (Ryomi Oishi), Rie Inou (Sadako Yamamura)
Regie: Hideo Nakata
Produzenten: Takashige Ichise, Shinya Kawai, Takenori Sento
Drehbuch: Hiroshi Takahashi, nach dem Roman von Kôji Suzuki
Musik: Kenji Kawai
Kamera: Junichirô Hayashi
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
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Offizielle Homepage: http://www.ring-dasoriginal.de
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0178868
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=4950
© Björn Becher 2003
Auch Hollywood entdeckte den Stoff und da man gute Filme nicht importiert, sondern selbst neu dreht, dauerte es nicht sehr lange bis Regisseur Gore Verbinski 2002 ein Remake in die amerikanischen Kinos brachte. Unverständlicherweise bekam Verbinski dabei bescheinigt, dass er die Atmosphäre des Originals sehr gut eingefangen habe. Doch die Klasse des Films von Hideo bleibt wohl unerreicht.
I N H A L T
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Protagonistin des Streifens ist die Reporterin Reiko Asakawa (Nanako Matsushima), die gerade ein Reportage über ein Video macht, welches angeblich sieben Tage nach dem Ansehen zum Tode führt, als sie erfährt, dass ihre Nichte Tomoko (Yuko Takeuchi) ums Leben gekommen ist.
Schnell findet sie heraus, dass Tomoko das besagte Video gesehen hat, und auch drei Freunde von ihr, die mit ihr das Video angeschaut haben, ums Leben gekommen sind. Reiko forscht weiter nach und entdeckt schließlich in einer Ferienhausanlage das unheilbringende Video. Sie schaut es sich an und kurze Zeit darauf klingelt das Telefon und ihr wird der Tod in sieben Tagen prophezeit (nicht wie im amerikanischen Remake ausdrücklich durch eine Stimme, sondern durch einen Ton über die Gedanken). Genauso wie es ihr bei den Reportagen über das Video erzählt wurde.
Reiko sucht Hilfe bei ihrem Ex-Mann Ryuji (Hiroyuki Sanada), der ihr natürlich zuerst nicht glaubt. So schaut er sich das Band an und wird daraufhin neugierig. Er ermittelt und findet etwas über die Personen auf dem Band heraus. Als sich dann ihr gemeinsamer Sohn Yoichi (Rikiya Otaka) das Band anschaut, wird auch Ryuji endlich die Gefahr des Videos richtig bewusst. Gemeinsam mit Reiko ermittelt er weiter, was hinter dem Video steckt.
Doch ihre Zeit drängt, denn die sieben Tage sind bald vorbei.
M E I N U N G
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Mit “Ring” schuf Nakata Hideo einen Film, den man schon jetzt getrost als Genreklassiker bezeichnen kann. Mit ganz einfachen Mitteln schafft es Hideo Grauen beim Zuschauer zu erzeugen. Er verzichtet auf Blut und Splatter und setzt stattdessen auf subtilen Horror, auf die Angst des Wettlaufs gegen die Zeit, auf die Angst vor dem Ungewissen. Der Zuschauer fragt sich den ganzen Film angstvoll, was den nun passieren wird. Hideo lässt dem Zuschauer keine Atempause.
Überzeugen kann dabei im Vergleich zum amerikanischen Remake, dass sich Hideo aufs Wesentliche beschränkt. Während der amerikanische Regisseur Verbinski versuchte auf Nebenkriegsschauplätzen weitere Dramatik in den Film zu bringen (und damit scheiterte), zentriert sich die Geschichte von Hideo einzig und allein auf Reiko und Ryuji und ihre Suche nach dem Ursprung des Videos.
Hideo versucht zudem (im Gegensatz zu Verbinski) den Zuschauer nicht mit einer Erklärungsflut zu belästigen, er lässt dem Zuschauer Raum für eigene Interpretationen. Und dies ist nötig, denn die eigenen Überlegungen des Zuschauers erhöhen den vom Film subtil ausgehenden Horror ungemein.
Dazu sorgt die ganze düstere Atmosphäre des Films von Beginn an für eine unglaubliche Spannung. Die größten Spannungsmomente des Films werden behutsam aufgebaut und brechen trotzdem unerwartet und erschreckend über den Zuschauer herein. Gerade dies unterscheidet das Original ein ganzes Stück vom Remake, wo die Spannungsmomente schlecht aufgebaut werden und unpassend kommen. Die düstere Atmosphäre des Originals ist zudem unerreicht.
Selbst wer den amerikanischen „The Ring“ gesehen hat, sollte sich unbedingt das Original ansehen, da dieser Streifen um mindestens eine Klasse besser ist, als das zu weilen sogar recht kitschige Remake. Wer keinen von beiden kennt, sollte auf jeden Fall zum Original greifen. Der Genuss des Films ist übrigens um einiges schöner, wenn man das Remake noch nicht kennt.
D V D
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Technische Informationen:
Bildformat: 1:1,85 (anamorph)
Tonformat: DD 2.0.
Sprache: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Extras:
- Hörbuch
- Trailer
- Bildergalerie
- Hidden Feature: Das Ring-Video
Erst einmal muss man Anolis und e-m-s loben, dass sie diesen Streifen, der 1999 im Rahmen des Fantasy Film Festes leider nur sehr kurz den Weg in die deutschen Kinos fand, für den deutschen Markt nun zugänglich gemacht haben. Schade ist dabei nur, dass die deutsche Synchronisation leider nicht sehr gut gelungen ist. Die Stimmen passen teilweise vom Klang nicht zu den Rollen und sind leider auch oftmals asynchron zu den Lippenbewegungen.
Richtige Fans greifen aber sowieso auf die Originaltonspur mit deutschen Untertiteln zurück. Dies ist zum Glück möglich, da sich beides ebenfalls auf der DVD befindet. Diese kann ebenso wie die deutsche Tonspur in Sachen Klang überzeugen und ist für eine Stereo-Tonspur sogar ausgesprochen gut gelungen.
Das Bilder hat leider kein Referenzniveau, was man aber bei asiatischen Filmen öfters in Kauf nehmen muss. Das Master wird wohl hier, wie meistens bei asiatischen Filmen der Fall, nicht das beste gewesen sein. Vor allem die oft vorkommende Farbe schwarz wirkt dabei nicht richtig kräftig.
Als Extra hat man einen Teil aus einer Kurgeschichte von Sean Chang mit dem Titel „The Woman“ auf die DVD gepackt. Dazu gibt es den Trailer sowohl den für den deutschen Markt, als auch den UK-Trailer, den Originaltrailer und ein japanischer „Export-Trailer“ in Originalsprache mit englischen Untertitel. Ein ebenfalls in japanischer Sprache mit englischen Untertiteln versehener Trailer macht zudem reichlich Lust auf den zweiten Teil von Ring. Des weiteren befindet sich noch eine Bildergalerie zu „Ring“ auf der DVD.
Lobenswert ist es, dass man auch das mysteriöse Video aus dem Film auf die DVD gepackt hat. Dabei hat man es dem DVD-Besitzer aber nicht ganz einfach gemacht, denn man hat das Video als Hidden Feature versteckt. Um das Video zu sehen, muss man im Extra-Menü nach ganz oben gehen bis ein kleiner Totenkopf erscheint und diesen schließlich auswählen. Aber Vorsicht: Nach dem Anschauen des Videos wird das Bild dunkel und plötzlich fängt das Telefon an zu klingeln. Wer da nicht schreckhaft zusammen zuckt, muss schon sehr starke Nerven haben.
Weitere Extras gibt es leider nicht, was aber wohl am Alter des Films liegt. Zum Zeitpunkt der Produktion hat man sicher nicht mit diesem Erfolg und schon gar nicht mit einer großartigen DVD-Veröffentlichung. Zum Ausgleich dafür ist das Menü sehr gut geraten, vor allem die Kapitelanwahl mit mehreren Fernsehern und das Extra-Menü mit dem immer wieder vorkommenden Rauschen aus dem Video können überzeugen. Als weiterer Ausgleich befindet sich zudem ein interessantes Booklet als Beilage in der DVD-Hülle. In diesem klärt der „Wicked Vision“ - Redakteur Jörg Kopetz den DVD-Besitzer über die Hintergründe der Ring-Saga auf und liefert viele interessante Infos. Sehr lobenswert dieses Booklet, vielleicht schauen sich ja auch andere DVD-Publisher diese tadellose Arbeit von Anolis und e-m-s ab.
F A Z I T
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„Ring“ ist ein absolut sehenswerter Film, den man jedem nur empfehlen kann (mit Ausnahme vielleicht von etwas sanfteren und schreckhaften Gemütern). Der Film beweist auch, welch gute Horrorfilme aus Asien kommen können. Mit dem Prequel „Ring 0“ und dem Sequel „Ring 2“, gibt es ja zwei weitere Streifen, die viel Spannung versprechen und aktuell sorgt in Asien der Film „A tale of two sisters“ für Furore, der wie die drei Ring-Streifen leider ebenfalls wieder von Hollywood neu aufgearbeitet wird. Vielleicht schafft es e-m-s ja auch diesen Streifen nach Deutschland zu bringen.
Denn mit „Ring“ gelingt ihnen dies sehr gut. Trotz der nicht optimalen Synchronisation und des sicher nicht überragenden Bilds kann die DVD insgesamt voll überzeugen. Dafür sorgen vor allem das sehr gute Booklet, das schöne Menü und das Video als Hidden Feature.
Film: 9 von 10 Punkten!
DVD: 4 von 5 Punkten!
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Gesamt: 9 Punkte auf meiner 10er Skala!
D A T E N
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Titel Deutschland: Ring - Das Original
Originaltitel: Ringu
Genre: Horror
Japan 1998, FSK 16, Laufzeit: 96 Minuten
Darsteller: Nanako Matsushima (Reiko Asakawa), Miki Nakatani (Mai Takano), Hiroyuki Sanada (Ryuji Takayama), Yuko Takeuchi (Tomoko Oishi), Hitomi Sato (Masami Kurahashi), Yoichi Numata (Takashi Yamamura), Yutaka Matsushige (Yoshino), Katsumi Muramatsu (Koichi Asakawa), Rikiya Otaka (Yoichi Asakawa), Masako (Shizuko Yamamura), Daisuke Ban (Dr. Heihachiro Ikuma), Kiyoshi Risho (Omiya, Kameramann), Yuurei Yanagi (Okazaki), Yôkô Ôshima (Reikos Tante), Kiriko Shimizu (Ryomi Oishi), Rie Inou (Sadako Yamamura)
Regie: Hideo Nakata
Produzenten: Takashige Ichise, Shinya Kawai, Takenori Sento
Drehbuch: Hiroshi Takahashi, nach dem Roman von Kôji Suzuki
Musik: Kenji Kawai
Kamera: Junichirô Hayashi
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
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Offizielle Homepage: http://www.ring-dasoriginal.de
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0178868
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=4950
© Björn Becher 2003
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