Erfahrungsbericht von venus
IN 7 TAGEN BIST DU TOT !!!
Pro:
Idee der Story, Schauspieler-Besetzung
Kontra:
offenes Ende, Regie, Schnitt
Empfehlung:
Ja
Nach einer längeren Lernphase hatte mein Freund gestern endlich mal wieder Zeit, diese mit mir zu verbringen. „The Ring“, ein Video, bei dem man sterben muß, nachdem man es gesehen hat…, das hörte sich vielversprechend an.
Natürlich möchte ich nicht zuviel verraten, deshalb reiße ich den Inhalt nur an. Es gibt, finde ich nichts Schlimmeres, als einen Film zu sehen, über den ich schon alles weiß. Seht Ihr das auch so?
Inhalt
******
Zwei Mädchen sind alleine zu Hause und erzählen sich gegenseitig Gruselstories über ein Videoband, das schon einige Menschen umgebracht haben soll, 7 Tage nachdem man es gesehen hat. Katy erzählt, dass sie den Film gesehen hat und dass anschließend das Telefon läutete und eine Stimme sagte: “Noch 7 Tage“. Leider erwies sich dies später als wahr und ihre Freundin landet deshalb in der Psychiatrie.
Die Reporterin Rachel Keller, die die Hauptperson ist, stellt sich als die Tante des jungen Mädchens, Katy, heraus. Rachels Schwester bittet sie, herausfinden, wie es zu dem Herzinfarkt, der doch sehr untypisch ist für so ein junges Mädchen, gekommen ist.
Durch ihren Sohn und andere Umstände findet sie heraus, dass es ein Video gibt, dass die Menschen, die es gesehen haben, nach 7 Tagen umbringt. Auch ihre Nichte hat dieses Video gesehen, so viel steht fest.
Als sie das Video findet, schaut sie sich eine Kopie davon selbst an und ist mit jedem Tag mehr davon überzeugt, dass es auch sie treffen wird. Leider haben auch ihr Exmann und ihr Sohn das Video gesehen und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die Journalistin versucht innerhalb 7 Tagen, die Hintergründe und Zusammenhänge aufzudecken.
Allgemeines
***********
Hauptdarstellerin: Naomi Watts
Nebendarsteller:
Sohn: David Dorfman
Exmann: Martin Henderson
Freigegeben: ab 16 Jahren
Regie Gore Verbinski
Meine Kritik
************
Das Video, das die Opfer gesehen haben, ist in schwarz-weiß gehalten, was meines Erachtens die Dramatik noch verstärkt. Der Film „The Ring“ an sich, ist in Farbe.
Sureale Szenen, scheinbar zusammenhanglos zusammengeschnitten, spielen mit der Angst des Zuschauers. Die einzelnen Szenen erscheinen später wieder in den Gedanken der Hauptpersonen, hauptsächlich in Rachels Gedanken. Seltsame Dinge geschehen immer wieder innerhalb der sieben Tage, die die Hauptdarsteller immer weniger an der Glaubhaftigkeit des Gerüchtes zweifeln lassen. Naomi Watts spielt diese Rolle sehr überzeugend. Ich konnte ihre Angst förmlich spüren. Auch ihr „Sohn“, David Dorfmann, hat mich von seinen schauspielerischen Leistungen überzeugt. Melancholisch, traurig und sehr selbständig nimmt man ihm seine Trauer um die geliebte Cousine ab.
Dem Regisseur ist es meisterhaft gelungen, den Zuschauer immer wieder aufs Neue zu überraschen. Dies wurde durch den guten Schnitt noch unterlegt. Die bedrückende Stimmung kommt rüber und wirkt Angst erregend. Gruselig. Dies wird untermalt durch die für diese Szenen typisch-düstere Hintergrundmusik.
Die Story an sich ist interessant aufgebaut. Ich kann sie aber nicht mit anderen Thrillern dieser Art vergleichen, da ich normalerweise am liebsten Kömödien anschaue. The Ring hat es geschafft, meine Fantasie anzuregen, denn die ist unbedingt gefragt, deshalb fand ich den Film auch spannend bis zum Ende. Leider wurde ich nicht entspannt. Das finde ich ein bisschen schade.
Fazit:
******
Diese dramatische Geschichte würde ich persönlich allerdings nicht unter 18 Jahren freigeben. Empfindliche Seelen könnten mit Alpträumen reagieren, vor allem, wenn man sich so etwas (als Frau) zu Hause alleine anschaut. Stell Dir vor, dann klingelt hinterher auch noch das Telefon… Da würde mir das Blut in den Adern gefrieren.
Obwohl ich den Film sehr spannend fand und immer wieder aufs Neue überrascht wurde, gefällt mir nicht, daß einiges zum Schluß nicht aufgelöst wird.
Die Zusammenhänge sind mir zum Teil nicht ersichtlich. Die Grundidee hat mir gut gefallen, jedoch hat mich der Film nicht ganz überzeugt. Manche Filme sieht man sich gerne mehrmals an, das muß ich bei diesem nicht unbedingt haben.
Wer Stories mit offenem Ende mag, die spannend und auch gruselig sind, dem empfehle ich \"The Ring\" gerne weiter.
Nachtrag:
---------
Darkunit, deren Meinung ich sehr schätze, hatte bemängelt, daß in meinem ursprünglichen Bericht nicht rüberkommt, wie gut der Film eigentlich ist. Nun habe ich mir Gedanken gemacht, woran das liegen könnte. Vermutlich liegt es daran, daß mir \"The Ring\" wegen des offenen Endes nicht so zugesagt hat. Aus diesem Grund habe ich nun einiges geändert, einschließlich der Bewertung, damit auch meine Meinung authentisch ist.
Was denkt Ihr darüber? Ist es mir nun besser gelungen, Euch meine Meinung mitzuteilen?
Viele Grüsse und FROHE OSTERN
venus
Natürlich möchte ich nicht zuviel verraten, deshalb reiße ich den Inhalt nur an. Es gibt, finde ich nichts Schlimmeres, als einen Film zu sehen, über den ich schon alles weiß. Seht Ihr das auch so?
Inhalt
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Zwei Mädchen sind alleine zu Hause und erzählen sich gegenseitig Gruselstories über ein Videoband, das schon einige Menschen umgebracht haben soll, 7 Tage nachdem man es gesehen hat. Katy erzählt, dass sie den Film gesehen hat und dass anschließend das Telefon läutete und eine Stimme sagte: “Noch 7 Tage“. Leider erwies sich dies später als wahr und ihre Freundin landet deshalb in der Psychiatrie.
Die Reporterin Rachel Keller, die die Hauptperson ist, stellt sich als die Tante des jungen Mädchens, Katy, heraus. Rachels Schwester bittet sie, herausfinden, wie es zu dem Herzinfarkt, der doch sehr untypisch ist für so ein junges Mädchen, gekommen ist.
Durch ihren Sohn und andere Umstände findet sie heraus, dass es ein Video gibt, dass die Menschen, die es gesehen haben, nach 7 Tagen umbringt. Auch ihre Nichte hat dieses Video gesehen, so viel steht fest.
Als sie das Video findet, schaut sie sich eine Kopie davon selbst an und ist mit jedem Tag mehr davon überzeugt, dass es auch sie treffen wird. Leider haben auch ihr Exmann und ihr Sohn das Video gesehen und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die Journalistin versucht innerhalb 7 Tagen, die Hintergründe und Zusammenhänge aufzudecken.
Allgemeines
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Hauptdarstellerin: Naomi Watts
Nebendarsteller:
Sohn: David Dorfman
Exmann: Martin Henderson
Freigegeben: ab 16 Jahren
Regie Gore Verbinski
Meine Kritik
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Das Video, das die Opfer gesehen haben, ist in schwarz-weiß gehalten, was meines Erachtens die Dramatik noch verstärkt. Der Film „The Ring“ an sich, ist in Farbe.
Sureale Szenen, scheinbar zusammenhanglos zusammengeschnitten, spielen mit der Angst des Zuschauers. Die einzelnen Szenen erscheinen später wieder in den Gedanken der Hauptpersonen, hauptsächlich in Rachels Gedanken. Seltsame Dinge geschehen immer wieder innerhalb der sieben Tage, die die Hauptdarsteller immer weniger an der Glaubhaftigkeit des Gerüchtes zweifeln lassen. Naomi Watts spielt diese Rolle sehr überzeugend. Ich konnte ihre Angst förmlich spüren. Auch ihr „Sohn“, David Dorfmann, hat mich von seinen schauspielerischen Leistungen überzeugt. Melancholisch, traurig und sehr selbständig nimmt man ihm seine Trauer um die geliebte Cousine ab.
Dem Regisseur ist es meisterhaft gelungen, den Zuschauer immer wieder aufs Neue zu überraschen. Dies wurde durch den guten Schnitt noch unterlegt. Die bedrückende Stimmung kommt rüber und wirkt Angst erregend. Gruselig. Dies wird untermalt durch die für diese Szenen typisch-düstere Hintergrundmusik.
Die Story an sich ist interessant aufgebaut. Ich kann sie aber nicht mit anderen Thrillern dieser Art vergleichen, da ich normalerweise am liebsten Kömödien anschaue. The Ring hat es geschafft, meine Fantasie anzuregen, denn die ist unbedingt gefragt, deshalb fand ich den Film auch spannend bis zum Ende. Leider wurde ich nicht entspannt. Das finde ich ein bisschen schade.
Fazit:
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Diese dramatische Geschichte würde ich persönlich allerdings nicht unter 18 Jahren freigeben. Empfindliche Seelen könnten mit Alpträumen reagieren, vor allem, wenn man sich so etwas (als Frau) zu Hause alleine anschaut. Stell Dir vor, dann klingelt hinterher auch noch das Telefon… Da würde mir das Blut in den Adern gefrieren.
Obwohl ich den Film sehr spannend fand und immer wieder aufs Neue überrascht wurde, gefällt mir nicht, daß einiges zum Schluß nicht aufgelöst wird.
Die Zusammenhänge sind mir zum Teil nicht ersichtlich. Die Grundidee hat mir gut gefallen, jedoch hat mich der Film nicht ganz überzeugt. Manche Filme sieht man sich gerne mehrmals an, das muß ich bei diesem nicht unbedingt haben.
Wer Stories mit offenem Ende mag, die spannend und auch gruselig sind, dem empfehle ich \"The Ring\" gerne weiter.
Nachtrag:
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Darkunit, deren Meinung ich sehr schätze, hatte bemängelt, daß in meinem ursprünglichen Bericht nicht rüberkommt, wie gut der Film eigentlich ist. Nun habe ich mir Gedanken gemacht, woran das liegen könnte. Vermutlich liegt es daran, daß mir \"The Ring\" wegen des offenen Endes nicht so zugesagt hat. Aus diesem Grund habe ich nun einiges geändert, einschließlich der Bewertung, damit auch meine Meinung authentisch ist.
Was denkt Ihr darüber? Ist es mir nun besser gelungen, Euch meine Meinung mitzuteilen?
Viele Grüsse und FROHE OSTERN
venus
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