Ring (VHS) Testbericht

Ring-vhs-horrorfilm
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Erfahrungsbericht von T_Goose

Wenn das Telefon klingelt ist es zu spät

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser. In letzter Zeit habe ich endlich wieder einmal mehr Zeit häufiger ins Kino zu gehen. Da trifft es sich auch ganz gut, dass endlich wieder mehr Filme in den Kino laufen, die mich interessieren. So war es auch bei „The Ring“, den ich mir letzte Woche angesehen habe. The Ring ist dabei ein Remake eines japanischen Originals. Ich war sehr gespannt!
Nachdem ich bereits den Schocker „Ghost Ship“ gesehen hatte, wollte ich unbedingt auch den zweiten aktuellen Schocker sehen. Über den Film möchte ich euch nun in meinem Bericht schreiben und wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Story :
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Die beiden Teenager Becca ( Rachel Bella ) und Katie ( Amber Tamblyn ) sitzen vor dem Fernseher. Katie erzählt Becca, dass sie zusammen mit ihren Freund und zwei anderen Freunden letztes Wochenende ein Video gesehen hat. Es stellt sich heraus, das es DAS Video ist, bei dem schon viele Menschen nach sieben Tagen gestorben sind, nachdem sie es gesehen haben. Katie erzählt, dass nachdem sie das Video gesehen habe, das Telefon geklingelt hätte und ihr eine Frau gesagt hätte, dass sie noch sieben Trage zu leben hätte. Doch bisher ist noch nichts passiert. Beide sind sehr besorgt, doch Katie hält es für einen bösen Scherz. Als sie wieder aus der Küche zurückkommt, und die Türe zu ihrem Zimmer öffnet, ist Katie auf der Stelle tot!

Auf ihrer Beerdingung bekommt ihre Tante und Journalistin Rachel Keller (Naomi Watts ) von ihrem ungewöhnlichen Tod mit. Die Ärzte haben bei ihr einen plötzlichen Herzinfarkt als Todesursache festgestellt, doch welches 16jährige Mädchen erleidet schon so etwas? Neugierig fängt sie an zu recherchieren.

Rachel findet schnell heraus, das Katies Freund und die anderen beiden Freunde die das Video auch gesehen haben, alle am gleichen Tag um 22 Uhr auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen sind. Katies Freunde erzählen Rachel, dass das alles mit einem geheimnisvollen Video zu tun hat. Wer es sieht bekommt einen Anruf und hat dann nur noch sieben Tage zu leben. Doch Rachel hält dies alles für ein Märchen. Trotzdem macht sie sich auf den Weg zu der Hütte, wo die 4 Freunde das Video gemeinsam gesehen haben.
Als Rachel das Video in der Hütte findet ist sie neugierig. Sie möchte unbedingt wissen, was dahinter steckt. Sie schaut es sich an, welches sehr surreal wirkt und als das Video fertig ist, klingelt das Telefon. Niemand weiß, dass sie in der Hütte ist, wer soll sie also anrufen? Rahel geht ans Telefons und hört eine Frauenstimme: “Noch sieben Tage.“

Rachel ist sehr beunruhigt. Da alle Bilder die sie von sich macht, genauso verzerrt aussehen wie die Bilder der vier Teenager, sucht sie ihren Ex-Freund und Videoexperte Noah ( Martin Henderson) um Hilfe auf. Sie gibt Noah ein Kopie des Video, welches er sich auch ansieht. Und auch bei ihm klingelt auf mysteriöse Art und Weise das Telefon. Auch bei ihm sagt eine Frauenstimme „Noch sieben Tage“.

Damit noch nicht genug, so findet auch Rachels kleiner Sohn Aiden ( David Dorfman ) das Video und schaut es sich an. Rachel macht sich nun immer mehr Vorwürfe, aber das Schlimmst ist, dass ihnen allen die Zeit wegzulaufen droht. Rachel und Noah versuchen alles, um eine Lösung für alle zu finde...

Meinung :
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Der Film ist ein wahrer Schocker. Das kann ich nicht anders sagen. Dabei wurde von den Machern aber nicht auf das gewohnte Gesplatter und viel Blut zurückgegriffen. Nein! Der Zuschauer wird viel mehr nervlich und psychisch geschockt. So wird immer wieder eine ungeheure Spannung aufgebaut, so dass die Nerven bereits zum zu reißen drohen, und dann ist es auch so weit. Die Erlösung kommt für viele Zuschauer im Kinosaal durch einen Schrei! Das ist wirklich war. Es war totenstill und plötzlich gab es vereinzelte Schreie! Dabei wurden schon Kleinigkeiten, die man auf DEM Video gesehen hat zu einem Schockerlebnis. Immer wenn ich etwas bekanntes aus dem Video wiedererkannt habe, bin ich immer leicht zusammengezuckt. Das war einfach super erschreckend. Auch wenn jemand das Video gesehen hatte und anschließend das Telefon klingelte, musste ich immer wieder ein wenig zucken, obwohl ich doch mittlerweile wusste, dass es klingeln würde. Und ein schreckhafter Mensch bin ich eigentlich auch nicht. Da haben die Macher des Films wirklich ganze Arbeit geleistet und sorgen so für ein paar Adrenalinausstöße.

Das Video an sich ist wie bereits gesagt sehr surreal. Es zeigt einzelne Bildfetzen. Angefangen mit einem weißen schimmernden Ring, einer Frau im Spiegel, ein Leuchtturm, eine Wiese mit toten Pferden, eine einsame Leiter, ein Brunnen, ein Mädchen und schon ist es zu Ende! Diese Bilder werden aber nur für wenige Augenblicke, vielleicht 1-2 Sekunden gezeigt, dann wird auf ein anderes Bild umgeblendet. So kann man gar nicht alles richtig erkennen und das trögt zusätzlich zur Spannung bei. Alles sieht aus, wie in einem schlechten Traum. Und für diejenigen, die das Video gesehen haben, werden die Bilder zu einem wahren Alptraum.
Wie das Video allerdings entstanden ist und wer es aufgenommen hat, kann im Film nicht gelöst werden. Das bietet also weiteren Stoff für eine Fortsetzung.

Die Schauspieler im Film sind mir alle nicht bekannt. Doch sie spielen ihre Rolle alle sehr gut und auch überzeugend.

Amber Tamblyn (Katie), Rachael Bella ( Becca ), spielen zu Beginn die beiden unschuldigen Teenager. Sie haben meiner Meinung nach die schwere Aufgabe, den Zuschauer gleich von dem mysteriösen Video zu überzeugen. Sie bauen dabei einen sehr guten Spannungsbogen auf, indem sie genau erzählen, wie das mit dem Video abläuft. Und als jeder denkt, die Gefahr wäre vorbei, kommt Katie auf seltsame Art und Weise ums Leben. Ich finde, dass die beiden ihre Rolle sehr gut und überzeugend gespielt haben und diesen schweren ersten Part perfekt auf den Zuschauer rübergebracht haben. Die Spannung ist da und jeder ich wollte unbedingt wissen, wie es denn nun weiter geht.

Naomi Watts, die die Rolle der Rachel Keller spielt, hat die Hauptrolle im Film. Sie ist die neugierige Journalistin, die dem Geheimnis des Videos auf die Spur gehen will. Mit ihrem Mut, der im Laufe des Films schon fast in Verzweiflung übergeht, da auch für sie die zeit immer enger wird, sucht sie unaufhaltsam. Aber obwohl sie in großen Schwierigkeiten steckt, ist sie auch immer noch in großer Sorge um ihren Sohn Aiden und ihren Ex Noah. Diese Gefühle kann sie einfach nicht verbergen. Sie spielt ihre Rolle sehr gut und gehört für mich zu der bestechendsten Schauspielerin in diesem Film. Wirklich hervorragend.

Die Rolle von Noah wird von Martin Henderson gespielt. Er glaubt Rachel zwar zu Beginn des Film ihre unglaubliche Geschichte nicht, aber im Laufe der Zeit, verliert er seine Skepsis und sucht gemeinsam mit ihr, nach einer Lösung. Er spielt die Rolle des Videofreaks gut, aber nicht so überzeugend, wie die Rolle von Rachel.

Zu guter letzt möchte ich noch auf den kleinen Aiden eingehen, der von David Dorfman gespielt wird. Der kleine Junge hat für mich irgendwie eine ähnliche Bedeutung wie der Junge in „The 6th Sence“. Er ist sehr still und trotzdem hat er etwas besonders. Er weiß, dass die Videoseher sterben müssen. Er sagt, SIE würde es ihm sagen. Es scheint, als würde ein Geist mit ihm sprechen. Außerdem malt er seltsame Bilder, auf denen Dinge zu sehen sind, die im Laufe des Films gezeigt werden. Nur eben, viel viel später. So hat er auch schon ein paar Tage vor dem Tod von Katie, dieses auf einem Bild gemalt! Das finde ich sehr mysteriös. Die Rolle wird von David Dorfman einfach bestens gespielt und der kleine Junge sorgt zusätzlich für einen hohen Anteil an Spannung.

Filmdaten :
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USA 2002
Titel : The Ring
Schauspieler : Naomi Watts (Rachel Keller), Martin Henderson (Noah), David Dorfman (Aidan), Brian Cox (Richard Morgan), Jane Alexander (Dr. Grasnik), Lindsay Frost (Ruth), Pauley Perrette (Beth), Amber Tamblyn (Katie), Rachael Bella (Becca), Sara Rue (Babysitter), Shannon Cochran (Anna Morgan), Daveigh Chase (Samara Morgan)
Buch : Ehren Kruger
Regie : Gore Verbinski
Länge : 110 Minuten
FSK : ab 16 Jahren
Homepage : http://movies.uip.de/ring

Fazit :
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Mir hat der Film sehr gut gefallen. Die Schockmomente waren sehr hoch, auch oder gerade deswegen, weil kein Wert auf wilde Metzeleien mit viel Blut Wert gelegt wurde. Die nervliche Anspannung war einfach deutlich höher und in dem Fall auch wesentlich besser. Im Vergleich zu „Ghost Ship“ habe ich mich mehr erschreckt, das dürfte wohl für sich sprechen.
Die Schauspieler fand ich sehr gut und ich habe ihnen ihre Rolle abgenommen. Am besten fand ich die Rolle von Rachel und Aiden, die einfach perfekt waren. Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut und der Spannungsbogen wird sehr lange gehalten. Auch wenn der Film 110 Minuten dauert, ist mir nicht langweilig geworden. Das gibt es auch selten.
Ich bewerte den Film mit der Note 2, da er mir sehr gut gefallen hat und mich auch ordentlich geschockt hat. Er ist absolut empfehlenswert, aber nichts für schwache Nerven. Wenn ich mir demnächst ein Video ansehe und anschließend das Telefon klingelt, werde ich mir Sicherheit nicht dran gehen. Wer weiß was passiert!

Ich danke euch allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren

Ciao T_Goose

21 Bewertungen