Erfahrungsbericht von DieEine
Wer oder was oder wo ist der Ring?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Da mich moderne Mythen wie die Spinne in der Yukka-Palme schon immer interessiert haben und es auch in gewisser Weise mit meinem Studium der Informationswissenschaften zu tun hat, war klar, dass ich mir auch \"The Ring\" ansehen werde, denn schließlich wird dort auch einer dieser Mythen behandelt, das werdet ihr jetzt in meinem Bericht lesen.
Die Handlung
*************
Es geht ein Videoband um an einer amerikanischen Highschool. Wer dieses Videoband, auf dem man nur unzusammenhängende Bildfetzen sieht, sieht, erhält danach einen Telefonanruf, in dem einem eine Stimme mitteilt, dass man nur noch sieben Tage zu leben hat. Die junge Katie sieht mit ihrem Freund dieses Video und ist sieben Tage darauf tot.
Katies Mutter bittet ihre Schwester, die Journalistin Rachel (Naomi Watts), die mysteriösen Umstände Katies Tod aufzuklären.
Rachel stellt Katies Freunden ein paar Fragen und erfährt so von dem Video. Sie findet heraus, wo Katie das Wochenende mit ihrem Freund verbracht hat, fährt in das Haus und findet dort das Video, welches sie sich nach einigem Zögern auch anguckt. Als das Band zu Ende ist, klingelt plötzlich das Telefon und auch Rachel erfährt, dass sie in sieben Tagen sterben wird.
Das will Rachel aber nicht hinnehmen und so beschäftigt sie sich mit dem Band und mit dem, was man dort zu sehen bekommt. Allerdings braucht sie dabei Hilfe von ihrem Ex-Freund Noah (Martin Henderson), da er sich mit Videos und Kameras auskennt.
Noah glaubt nicht an den Fluch das Bandes und sieht es sich an. Auch hier klingelt das Telefon, nachdem das Video zu Ende gelaufen ist und das Rennen gegen die Zeit beginnt.
Die beiden stellen fest, dass das Video keine Zeitspur besitzt und man so nicht feststellen kann, wo es herkommt und wer es aufgenommen hat. Rachel bearbeitet eine Kopie des Videos und kommt dem Rätsel der Bilder Schritt für Schritt näher. Während ihrer Ermittlungen sieht sie immer mehr Bilder, die auf dem Video sind, aber das Puzzle zusammensetzen können sie und Noah irgendwie nicht.
Sie efahren von einer Frau, die auf dem Video zu sehen ist: Anna Morgen. Sie war Pferdezüchterin, aber litt unter Halluzinationen. Die Pferde des Gutes starben auch auf mysteriöse Art und Weise - sie ertranken und es scheint als würde Annas Adoptivkind Samara eine große Rolle spielen und helfen das Rätsel um das Video zu lösen.
Als auch noch Rachels kleiner Sohn Aidan (David Dorfman) das Video sieht, spitzt sich die Lage gefährlich zu.
Meine Meinung
**************
Ich habe eine Schwäche für Psycho-Thriller, die leicht in das Genre des Horrorfilms übergehen und so fand ich \"The Ring\" anfangs auch sehr spannend. Die Bilder, in denen er erzählt wird, sind skurril, aber doch real. Auch an der Spannung habe ich nichts auszusetzen. Ich kenne wenige Filme, bei denen ich im Kinosessel so oft aufgeschreckt bin. Das ist vor allem der guten Schnitttechnik und der Regie von Gore Verbinski zu verdanken, der es immer wieder schafft die einzelnen Szenen durch einen Spannungsmoment ineinander übergehen zu lassen.
Auch gegen die Schauspieler kann ich nichts sagen, auch wenn ich dieses Aidan-Kind (David Dorfman) reichlich fehlbesetzt fand, was aber auch an seiner sehr undurchsichtigen, sehr oberflächlich angelegten Rolle liegen kann. Die Schauspieler und ihrer Leistung steht bei einem solchen Film meiner Meinung nach aber auch nicht so unbedingt zu Debatte, denn der Film lebt von Bildern und Effekten und natürlich seiner Geschichte, zu der die Schauspieler nur ihren Teil beitragen und den Film nur stützen.
Alles in allem fand ich den Film anfangs sehr gut. Eigentlich fand ich ihn spannend, gruselig und interessant inszeniert bis zu den letzten zehn Minuten. Der Film endet nämlich nicht dort wo er eigentlich enden sollte, nämlich mit einem Happy End, sondern hat daran völlig unmotiviert noch ein paar reichlich unlogische und total unrealistische Szenen drangeklatscht bekommen.
Ich habe ja nichts gegen Horror-Psycho-Filme ohne Happy End, aber das Ende muss zum Rest des Films passen und ich möchte einfach nicht in den letzten zehn Minuten noch so verwirrt werden, dass ich den Film überhaupt nicht mehr verstehe und am Ende in meinem Kinosessel sitze und mich frage, was das ganze jetzt sollte. Wenn ich auf sowas Wert lege, schau ich mir Filme von David Lynch an.
Nein, bei \"The Ring\" kann ich sagen, dass der Schluss den Film total versaut hat und mir das Kinoerlebnis in letzter Sekunde doch noch vermiest hat und sowas kommt mir echt selten vor.
Vielleicht schaue ich mir noch irgendwann mal die japanische Ur-Fassung dazu an, denn \"The Ring\" ist auch nur ein Remake, weil die Amis alle guten ausländischen Filme neu aufnehmen, sie können anscheinend alles besser.
Warum sie das immer tun, bleibt mir ebenso ein Rätsel wie das Video, aber ich lebe ja noch ein paar Jahre, um das herauszufinden - zumindest hat im Kino keiner für mich angerufen.
Übrigens: ich sprech mal eine Empfehlung aus, weil der Film ja größtenteils sehr gut ist und es sicher genug Leute gibt, die mit dem Ende was anfangen können.
Die Handlung
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Es geht ein Videoband um an einer amerikanischen Highschool. Wer dieses Videoband, auf dem man nur unzusammenhängende Bildfetzen sieht, sieht, erhält danach einen Telefonanruf, in dem einem eine Stimme mitteilt, dass man nur noch sieben Tage zu leben hat. Die junge Katie sieht mit ihrem Freund dieses Video und ist sieben Tage darauf tot.
Katies Mutter bittet ihre Schwester, die Journalistin Rachel (Naomi Watts), die mysteriösen Umstände Katies Tod aufzuklären.
Rachel stellt Katies Freunden ein paar Fragen und erfährt so von dem Video. Sie findet heraus, wo Katie das Wochenende mit ihrem Freund verbracht hat, fährt in das Haus und findet dort das Video, welches sie sich nach einigem Zögern auch anguckt. Als das Band zu Ende ist, klingelt plötzlich das Telefon und auch Rachel erfährt, dass sie in sieben Tagen sterben wird.
Das will Rachel aber nicht hinnehmen und so beschäftigt sie sich mit dem Band und mit dem, was man dort zu sehen bekommt. Allerdings braucht sie dabei Hilfe von ihrem Ex-Freund Noah (Martin Henderson), da er sich mit Videos und Kameras auskennt.
Noah glaubt nicht an den Fluch das Bandes und sieht es sich an. Auch hier klingelt das Telefon, nachdem das Video zu Ende gelaufen ist und das Rennen gegen die Zeit beginnt.
Die beiden stellen fest, dass das Video keine Zeitspur besitzt und man so nicht feststellen kann, wo es herkommt und wer es aufgenommen hat. Rachel bearbeitet eine Kopie des Videos und kommt dem Rätsel der Bilder Schritt für Schritt näher. Während ihrer Ermittlungen sieht sie immer mehr Bilder, die auf dem Video sind, aber das Puzzle zusammensetzen können sie und Noah irgendwie nicht.
Sie efahren von einer Frau, die auf dem Video zu sehen ist: Anna Morgen. Sie war Pferdezüchterin, aber litt unter Halluzinationen. Die Pferde des Gutes starben auch auf mysteriöse Art und Weise - sie ertranken und es scheint als würde Annas Adoptivkind Samara eine große Rolle spielen und helfen das Rätsel um das Video zu lösen.
Als auch noch Rachels kleiner Sohn Aidan (David Dorfman) das Video sieht, spitzt sich die Lage gefährlich zu.
Meine Meinung
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Ich habe eine Schwäche für Psycho-Thriller, die leicht in das Genre des Horrorfilms übergehen und so fand ich \"The Ring\" anfangs auch sehr spannend. Die Bilder, in denen er erzählt wird, sind skurril, aber doch real. Auch an der Spannung habe ich nichts auszusetzen. Ich kenne wenige Filme, bei denen ich im Kinosessel so oft aufgeschreckt bin. Das ist vor allem der guten Schnitttechnik und der Regie von Gore Verbinski zu verdanken, der es immer wieder schafft die einzelnen Szenen durch einen Spannungsmoment ineinander übergehen zu lassen.
Auch gegen die Schauspieler kann ich nichts sagen, auch wenn ich dieses Aidan-Kind (David Dorfman) reichlich fehlbesetzt fand, was aber auch an seiner sehr undurchsichtigen, sehr oberflächlich angelegten Rolle liegen kann. Die Schauspieler und ihrer Leistung steht bei einem solchen Film meiner Meinung nach aber auch nicht so unbedingt zu Debatte, denn der Film lebt von Bildern und Effekten und natürlich seiner Geschichte, zu der die Schauspieler nur ihren Teil beitragen und den Film nur stützen.
Alles in allem fand ich den Film anfangs sehr gut. Eigentlich fand ich ihn spannend, gruselig und interessant inszeniert bis zu den letzten zehn Minuten. Der Film endet nämlich nicht dort wo er eigentlich enden sollte, nämlich mit einem Happy End, sondern hat daran völlig unmotiviert noch ein paar reichlich unlogische und total unrealistische Szenen drangeklatscht bekommen.
Ich habe ja nichts gegen Horror-Psycho-Filme ohne Happy End, aber das Ende muss zum Rest des Films passen und ich möchte einfach nicht in den letzten zehn Minuten noch so verwirrt werden, dass ich den Film überhaupt nicht mehr verstehe und am Ende in meinem Kinosessel sitze und mich frage, was das ganze jetzt sollte. Wenn ich auf sowas Wert lege, schau ich mir Filme von David Lynch an.
Nein, bei \"The Ring\" kann ich sagen, dass der Schluss den Film total versaut hat und mir das Kinoerlebnis in letzter Sekunde doch noch vermiest hat und sowas kommt mir echt selten vor.
Vielleicht schaue ich mir noch irgendwann mal die japanische Ur-Fassung dazu an, denn \"The Ring\" ist auch nur ein Remake, weil die Amis alle guten ausländischen Filme neu aufnehmen, sie können anscheinend alles besser.
Warum sie das immer tun, bleibt mir ebenso ein Rätsel wie das Video, aber ich lebe ja noch ein paar Jahre, um das herauszufinden - zumindest hat im Kino keiner für mich angerufen.
Übrigens: ich sprech mal eine Empfehlung aus, weil der Film ja größtenteils sehr gut ist und es sicher genug Leute gibt, die mit dem Ende was anfangen können.
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