Erfahrungsbericht von IvoryB
Der Teufelskreis des Todes ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wäre es wirklich wahr hätte ich nur noch 5 Tage zu leben ... denn am Samstag habe ich „The Ring“ geschaut ...
Schon die Vorschau dieses Films hat mich wieder einmal angezogen und daher kam es mir natürlich gelegen, dass eine Freundin ihn jetzt schon auf DVD hat, jaja, nicht gerade legal ... aber wir sind ja alle keine Engel! *SMILE*
Also trafen wir uns am Samstag und der Horror begann, Lichter ausgeschaltet, Kerzen angemacht, denn wir wollte uns so richtig gruseln, denn wie hieß es schon in der Vorschau: “Bevor du stirbst, siehst du den Ring!”
Kurzer Inhalt:
------------------
Ein Mädchen erzählt zu Beginn des Filmes ihrer Freundin Becca über eine bizarre Videokassette, wenn man sich diesen ansieht, stirbst man genau sieben Tage später, dies erfährt man durch einen Anruf direkt nach dem Ansehen des besagten Videos, eine Stimme flüstert „Noch sieben Tag“ aus dem Hörer und legt dann wieder auf.
Bei den Erzählungen über diese Kassette wird Becca plötzlich leichenblass, denn ihr wird klar, dass sie diese Kassette vor genau sieben Tagen mit ein paar Freunden gesehen hat ... und Becca überlebt den siebten Tag nicht, sie stirbt mit 17 Jahren an einem Herzinfakt.
Die Journalistin Rachael Keller (Naomi Watts) untersucht auf Drängen von Beccas Mutter die genaueren Umstände des Todes.
Schnell stößt sie auf weitere Todesfälle in Beccas Freundeskreis und auf die Legende von einer scheinbar tödlichen Videokassette, die sich Becca und ihre Freunde genau sieben Tage vor ihrem Tod angesehen haben.
Obwohl Rachael an dieser unrealistischen Geschichte zweifelt kann sie diese Kassette auftreiben ... und da ihr nicht im Traum einfällt, dass man durch diese Kassette sterben könnte schaut sie sich das Video an, das sich als extrem bizarr und ekelhaft herausstellt. Sobald sie sich Clip auf dem Band zu Ende angesehen hat, klingelt das Telefon und eine weibliche Stimme prophezeit ihr: \"Noch sieben Tage!\"
Völlig verstört nimmt sie das Band mit nach Hause und versucht, das Rätsel des Films zu entschlüsseln, um ihr Leben und mittlerweile auch das ihres Sohnes, der die Kassette durch Zufall gesehen hat, zu retten.
Mit Hilfe eines Videoexperten, ihrem Ex-Mann Noah (Martin Henderson), entdeckt sie, dass das Video noch mehr Geheimnisse hütet als sie tatsächlich geglaubt hat ... und der pure Alptraum beginnt ... aufgeteilt auf SIEBEN Tage ...
MEINUNG:
---------------
„The Ring“ ist das amerikanische Remake des japanischen Filmes „Ringu“!
Ich kenne das Original leider nicht, kann daher also nichts dazu sagen, ob dieses Remake besser oder schlechter ist, allerdings kann ich sagen, dass mich dieser Film absolut gefesselt hat, ich tatsächlich eine Gänsehaut bekommen habe und er schlichtweg furcheinflößend war.
Der Beginn des Filmes ist eigentlich allzu bekannt, zwei Teenager unterhalten sich über eine Horrorlegende, sicherlich bekannt aus „Scream“, „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ oder „Düstere Legenden“.
Und auch kommen zwischendrin immer wieder bekannte Situationen vor, unter anderem, dass Rachels Sohn Aidan desöfteren zu sehr an den kleinen Jungen von „The sixth Sense“ erinnert.
Dazu muss ich allerdings auch noch sagen, dass mir diese Kinder in solchen Filmen immer viel zu frühreif vorkommen. Sie geben niemals kindische Kommentare ab. Sie wissen schon über alles Bescheid, machen Mama oder Papa mit schlauen hintergründigen Bemerkungen absolut nachdenklich, sie wissen alles immer schon im voraus und sie haben immer Recht ...
Die Hauptrolle der ermittelnden Zeitungsjournalistin Rachel spielt die Australierin Naomi Watts, die vielleicht einigen aus dem Thriller Mulholland Drive bekannt ist, ansonsten eher unbekannt. Die Schauspielerin war mir persönlich völlig unbekannt, aber sie spielte ihre Rolle wirklich extrem gut. Sie zeigt die richtige Mischung aus Angst, Coolness und Stärke, die nötig ist.
Die zweite Hauptrolle Martin Henderson, unter anderem bekannt aus Windtalkers, mir auch völlig unbekannt, fällt dagegen etwas ab, denn irgendwie kommt er einem etwas hohl vor, aber dagegen zeigen die anderen Darsteller, die nur kleine Rollen besitzen was sie drauf haben.
Bei mir hat sich von Anfang an eine äußerst bedrohliche Atmosphäre breit gemacht, diese düsteren Farben, die Spannung vor dem ersten Mordopfer, die Kameraeinstellung und die Wendungen des Filmes haben mich persönlich ziemlich mitgenommen.
DAS VIDEO:
-----------------
Was natürlich das Wichtigste des Filmes ist und daher natürlich auch von mir beschrieben wird ist : DAS VIDEO!!!! Es besteht aus einer scheinbar sinnlosen Aneinanderreihung von Bildern, die nur so zu beschreiben sind:
EXTREM BIZARR, KONFUS, DURCHEINANDER, TEILWEISE EKELHAFT, VERWIRREND, AUFWÜHLEND und durch die vermeintlich amateurhafte Qualität des Clips in schwarz/weiss wirkt das Video besonders authentisch und wirklich furcheinflößend. Ich habe die Bilder auf jeden Fall noch jetzt im Kopf.
Der Film ansich ist wirklich clever und nachdenklich gemacht. Nach und nach ergeben Bilder, die vorher sinn- und zusammenhanglos erschienen, einen Sinn – eine absolute Stärke des Films.
Rachel kommt einer tragischen Familiengeschichte auf die Spur, die der Schlüssel zu allem ist.
Der einfache Horror, den Verbinski verbreitet, entsteht fast ausschließlich im Kopf - wirklich blutige Szenen oder Gewalt sind selten zu sehen. Vielmehr wird Furcht und Gänsehaut durch simple Vorzeichen wie plötzliches Nasenbluten und unerklärliche Handabdrücke erzeugt.
Die dritte Hauptrolle in diesem Film spielt der Fernseher und zwar absolut perfekt. *SMILE*. Wenn man selbst vor dem Fernseher sitzend das Video über den Fernseher in dem Film schaut wirkt es noch gruseliger, vor allen Dingen wenn man erkennt wie gebannt die Menschen in dem Film das Video anschauen.
Was ich auf jeden Fall noch bemerken muss ist, dass ich schon lange keine solche Spannung in einem Film gespürt habe, eine besondere Szene, ohne dass ich viel verrate hat mich besonders mitgenommen (nur für die vielleicht, die den Film schon gesehen haben!). Die Szene mit dem tobenden Pferd auf der Fähre, das seine Raserei nicht überlebt, erreicht eine dermaßen hohe Intensität, dass einem der kalte Schauer über den Rücken läuft.
Aufgeteilt ist der Film auf fast genau sieben Tage, so dass man wirklich mitten in der Geschichte ist. Man durchlebt die vermeintlich letzten Tage des Opfers, ohne zu wissen, was dann wirklich passieren wird, denn keiner kannte die genauen Todesursachen der vorherigen Opfer. Wie kann es dazu kommen, dass das Herz einer gesunden 17-jähringen einfach aufhört zu schlagen?!
Das Ende und die Aufklärung ist überraschend und unvorhersehbar. Man glaubt alles ist geklärt und ... stopp, ich sag nichts mehr ... aber ist es das wirklich??
Ich kann Euch den Film wirklich empfehlen, auch wenn man sich zum Ende wünscht das alles noch ein wenig mehr aufgelöst und erklärt würde, aber das Besondere an dem Film ist einfach diese kribbelnde Spannung und nicht die perfekte, auf den Punkt genaue Auflösung des Videos und seines Daseins ...
Herzlichen Dank fürs Lesen und Kommentieren,
Eure gegruselte Ivory
Schon die Vorschau dieses Films hat mich wieder einmal angezogen und daher kam es mir natürlich gelegen, dass eine Freundin ihn jetzt schon auf DVD hat, jaja, nicht gerade legal ... aber wir sind ja alle keine Engel! *SMILE*
Also trafen wir uns am Samstag und der Horror begann, Lichter ausgeschaltet, Kerzen angemacht, denn wir wollte uns so richtig gruseln, denn wie hieß es schon in der Vorschau: “Bevor du stirbst, siehst du den Ring!”
Kurzer Inhalt:
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Ein Mädchen erzählt zu Beginn des Filmes ihrer Freundin Becca über eine bizarre Videokassette, wenn man sich diesen ansieht, stirbst man genau sieben Tage später, dies erfährt man durch einen Anruf direkt nach dem Ansehen des besagten Videos, eine Stimme flüstert „Noch sieben Tag“ aus dem Hörer und legt dann wieder auf.
Bei den Erzählungen über diese Kassette wird Becca plötzlich leichenblass, denn ihr wird klar, dass sie diese Kassette vor genau sieben Tagen mit ein paar Freunden gesehen hat ... und Becca überlebt den siebten Tag nicht, sie stirbt mit 17 Jahren an einem Herzinfakt.
Die Journalistin Rachael Keller (Naomi Watts) untersucht auf Drängen von Beccas Mutter die genaueren Umstände des Todes.
Schnell stößt sie auf weitere Todesfälle in Beccas Freundeskreis und auf die Legende von einer scheinbar tödlichen Videokassette, die sich Becca und ihre Freunde genau sieben Tage vor ihrem Tod angesehen haben.
Obwohl Rachael an dieser unrealistischen Geschichte zweifelt kann sie diese Kassette auftreiben ... und da ihr nicht im Traum einfällt, dass man durch diese Kassette sterben könnte schaut sie sich das Video an, das sich als extrem bizarr und ekelhaft herausstellt. Sobald sie sich Clip auf dem Band zu Ende angesehen hat, klingelt das Telefon und eine weibliche Stimme prophezeit ihr: \"Noch sieben Tage!\"
Völlig verstört nimmt sie das Band mit nach Hause und versucht, das Rätsel des Films zu entschlüsseln, um ihr Leben und mittlerweile auch das ihres Sohnes, der die Kassette durch Zufall gesehen hat, zu retten.
Mit Hilfe eines Videoexperten, ihrem Ex-Mann Noah (Martin Henderson), entdeckt sie, dass das Video noch mehr Geheimnisse hütet als sie tatsächlich geglaubt hat ... und der pure Alptraum beginnt ... aufgeteilt auf SIEBEN Tage ...
MEINUNG:
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„The Ring“ ist das amerikanische Remake des japanischen Filmes „Ringu“!
Ich kenne das Original leider nicht, kann daher also nichts dazu sagen, ob dieses Remake besser oder schlechter ist, allerdings kann ich sagen, dass mich dieser Film absolut gefesselt hat, ich tatsächlich eine Gänsehaut bekommen habe und er schlichtweg furcheinflößend war.
Der Beginn des Filmes ist eigentlich allzu bekannt, zwei Teenager unterhalten sich über eine Horrorlegende, sicherlich bekannt aus „Scream“, „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ oder „Düstere Legenden“.
Und auch kommen zwischendrin immer wieder bekannte Situationen vor, unter anderem, dass Rachels Sohn Aidan desöfteren zu sehr an den kleinen Jungen von „The sixth Sense“ erinnert.
Dazu muss ich allerdings auch noch sagen, dass mir diese Kinder in solchen Filmen immer viel zu frühreif vorkommen. Sie geben niemals kindische Kommentare ab. Sie wissen schon über alles Bescheid, machen Mama oder Papa mit schlauen hintergründigen Bemerkungen absolut nachdenklich, sie wissen alles immer schon im voraus und sie haben immer Recht ...
Die Hauptrolle der ermittelnden Zeitungsjournalistin Rachel spielt die Australierin Naomi Watts, die vielleicht einigen aus dem Thriller Mulholland Drive bekannt ist, ansonsten eher unbekannt. Die Schauspielerin war mir persönlich völlig unbekannt, aber sie spielte ihre Rolle wirklich extrem gut. Sie zeigt die richtige Mischung aus Angst, Coolness und Stärke, die nötig ist.
Die zweite Hauptrolle Martin Henderson, unter anderem bekannt aus Windtalkers, mir auch völlig unbekannt, fällt dagegen etwas ab, denn irgendwie kommt er einem etwas hohl vor, aber dagegen zeigen die anderen Darsteller, die nur kleine Rollen besitzen was sie drauf haben.
Bei mir hat sich von Anfang an eine äußerst bedrohliche Atmosphäre breit gemacht, diese düsteren Farben, die Spannung vor dem ersten Mordopfer, die Kameraeinstellung und die Wendungen des Filmes haben mich persönlich ziemlich mitgenommen.
DAS VIDEO:
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Was natürlich das Wichtigste des Filmes ist und daher natürlich auch von mir beschrieben wird ist : DAS VIDEO!!!! Es besteht aus einer scheinbar sinnlosen Aneinanderreihung von Bildern, die nur so zu beschreiben sind:
EXTREM BIZARR, KONFUS, DURCHEINANDER, TEILWEISE EKELHAFT, VERWIRREND, AUFWÜHLEND und durch die vermeintlich amateurhafte Qualität des Clips in schwarz/weiss wirkt das Video besonders authentisch und wirklich furcheinflößend. Ich habe die Bilder auf jeden Fall noch jetzt im Kopf.
Der Film ansich ist wirklich clever und nachdenklich gemacht. Nach und nach ergeben Bilder, die vorher sinn- und zusammenhanglos erschienen, einen Sinn – eine absolute Stärke des Films.
Rachel kommt einer tragischen Familiengeschichte auf die Spur, die der Schlüssel zu allem ist.
Der einfache Horror, den Verbinski verbreitet, entsteht fast ausschließlich im Kopf - wirklich blutige Szenen oder Gewalt sind selten zu sehen. Vielmehr wird Furcht und Gänsehaut durch simple Vorzeichen wie plötzliches Nasenbluten und unerklärliche Handabdrücke erzeugt.
Die dritte Hauptrolle in diesem Film spielt der Fernseher und zwar absolut perfekt. *SMILE*. Wenn man selbst vor dem Fernseher sitzend das Video über den Fernseher in dem Film schaut wirkt es noch gruseliger, vor allen Dingen wenn man erkennt wie gebannt die Menschen in dem Film das Video anschauen.
Was ich auf jeden Fall noch bemerken muss ist, dass ich schon lange keine solche Spannung in einem Film gespürt habe, eine besondere Szene, ohne dass ich viel verrate hat mich besonders mitgenommen (nur für die vielleicht, die den Film schon gesehen haben!). Die Szene mit dem tobenden Pferd auf der Fähre, das seine Raserei nicht überlebt, erreicht eine dermaßen hohe Intensität, dass einem der kalte Schauer über den Rücken läuft.
Aufgeteilt ist der Film auf fast genau sieben Tage, so dass man wirklich mitten in der Geschichte ist. Man durchlebt die vermeintlich letzten Tage des Opfers, ohne zu wissen, was dann wirklich passieren wird, denn keiner kannte die genauen Todesursachen der vorherigen Opfer. Wie kann es dazu kommen, dass das Herz einer gesunden 17-jähringen einfach aufhört zu schlagen?!
Das Ende und die Aufklärung ist überraschend und unvorhersehbar. Man glaubt alles ist geklärt und ... stopp, ich sag nichts mehr ... aber ist es das wirklich??
Ich kann Euch den Film wirklich empfehlen, auch wenn man sich zum Ende wünscht das alles noch ein wenig mehr aufgelöst und erklärt würde, aber das Besondere an dem Film ist einfach diese kribbelnde Spannung und nicht die perfekte, auf den Punkt genaue Auflösung des Videos und seines Daseins ...
Herzlichen Dank fürs Lesen und Kommentieren,
Eure gegruselte Ivory
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