The Simpsons Testbericht

The-simpsons
ab 11,03
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Unterhaltungswert:  sehr gut
  • Informationsgehalt:  gut
  • Präsentation:  sehr gut
  • Action:  viel
  • Spaß:  sehr viel
  • Spannung:  viel
  • Romantik:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Mattes1203

Matt groening, Ivar Combrinck, Homer Simpson & Co.

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1991 tauchte sie das erste mal in Deutschland auf: ein kahlköpfiger, etwas fettleibiger Mann mit seiner Familie. Damals liefen die ersten Folgen noch im Nachmittagsprogramm des ZDF. Seit Beginn der elften Staffel (1994) läuft die Serie auf Pro 7. Statt im Vorabendprogramm wird die Serie um 21.15 Uhr ausgestrahlt, also zur besten Sendezeit. Die zwölfte Staffel mit 22 Folgen läuft seit Herbst 2001, wieder um 21.15 Uhr.
Produziert von Fox Cable International, werden „Die Simpsons“ in den USA im Fernsehkanal Fox der Twentieth Century Fox ausgestrahlt.
Heute, auch nach fast 11 Jahren, verfolgen Medienanalysen zufolge zwei Millionen Zuschauer aller Altersklassen die Geschichten von Homer, Marge, Lisa, Bart und Maggie, obwohl es sich um Wiederholungen der Staffeln 1 bis 10 handelt.
Um die Serie zu verstehen, sollte man sich Matt Groening etwas näher betrachten. 1954 geboren, verwendet er in den Folgen fast alles, womit er selbst groß geworden ist. In typischer Simpsonmanier wurden zum Beispiel Szenen aus „Psycho“, „Citizen Cane“, „Shining“ und „Terminator 2“ gesendet. Viele Prominente reißen sich darum, einen Gastauftritt zu erhalten und ihre Rollen auch selbst zu sprechen.
Für das Casting der deutschen Synchronsprecher kam Matt Groening persönlich nach München, um einen Eindruck der Stimmqualität zu erhalten. Dabei gefiel ihm die deutsche Lisa besser als das Original.
Ausgewählt wurden schließlich Norbert Gastell (Homer), Elisabeth Volkmann (Marge), Sandra Schwittau (Bart) und Sabine Bohlmann (Lisa).
Im Original wird Barts Rolle ebenfalls von einer Frau gesprochen, da den Regisseuren die Stimme eines Zehnjährigen zu langweilig ist. Übrigens hat Norbert Gastell, der seit 1956 im Geschäft ist, schon Stars wie James Garner und Telly Savallas synchronisiert. Homer zu synchronisieren ist auch heute noch eine große Herausforderung. Von einem grobschlächtigen und dumpfen bis zum jämmerlich weinenden und kindisch lachenden Homer wird von der Stimmenmodulation auch sehr viel abverlangt.
Als Dialogregisseur hat Ivar Combrinck bei der Übersetzung der Manuskripte freie Hand. Vieles muß er umschreiben, da sich so manche Amerikanismen einfach nicht übersetzen lassen.

In den USA wurde vor kurzem eine Folge ausgestrahlt, in der angeblich Lügen verbreitet werden und ein völlig verzerrtes Bild der Stadt Rio de Janeiro zeigt. Jetzt erwägt José Guinle, Chef der Tourismusbörse der Stadt, rechtliche Schritte gegen den Produzenten einzuleiten. Seiner Meinung nach ist die Folge nicht an den sozialen Mißständen interessiert, sondern macht Rio de Janeiro lächerlich zu machen. Ferner wird so getan, als ob alle Kinder arm und Verbrecher sind. Sender Fox als Macher wird aufgefordert, einen Teil des Erlöses der Folge für brasilianische Sozialprojekte zu spenden und sich zu entschuldigen. Die Entschuldigung kam prompt, aber „Simpsons“ - Produzent James Brooks konnte von seinem trockenen Humor nicht ablassen. Zitat: „ Sollte die Entschuldigung nicht ausreichen, bietet Homer Simpson dem brasilianischen Präsidenten an, mit ihm auf Fox zu boxen!“

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