The Village - Das Dorf (VHS) Testbericht

The-village-das-dorf-vhs-thriller
ab 12,16
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Erfahrungsbericht von Phobia

The Village- das Dorf oder Angst erzeugt Unfreiheit

Pro:

einzelne Momente spannend dargestellt, interessante Ideen

Kontra:

der Film kann mit seinen vielen Ideen und deren Umsetzung nicht überzeugen.

Empfehlung:

Nein

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The Village:
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Facts:
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freigegeben ab 12 Jahren
Drehbuch, Regie: M. Night Shyamalan

u.a. mit:

Jaquin Phoenix, Bryce Dallas Howard, Andrien Brody, Sigourney Weaver, William Hurt, Brendan Gleeson, Cherry Jones, Judy Greer, Michael Pitt,…



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Story:
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Covington Woods, so lautet der Name eines von der Außenwelt abgeschirmten Dorfes.
Abgeschirmt durch den angsterzeugenden Einfluss der „Unaussprechlichen“, die in dem nahe gelegenen Wald zu leben scheinen.
Nur die Ältesten der Gemeinde, die gleichzeitig eine Art Dorfrat bilden, haben in ihrer Vergangenheit ein Leben außerhalb von Covington Woods kennenlernen dürfen, bzw. müssen.

Alles beginnt mit der Beerdigung eines Kindes, das an einer Krankheit sterben musste, die man vielleicht mit Medikamenten aus der Stadt hätte heilen können.
Während des Beerdigungsmahls sind gruselige Geräusche aus dem nahe liegenden Wald zu vernehmen, an denen scheinbar nur der Geisteskranke Noah sein Vergnügen finden kann.
Wenig später stoßen Kinder auf einen gehäuteten Tierkadaver. Im Unterricht wird dieses Thema vertieft und von dem Lehrer- einem der Dorfältesten (Edward Walker)- die Frage gestellt, wer diesen Tierkadaver verursacht haben könnte. Die Antwort eines der Schüler lautet, die „Unaussprechlichen“. Edward Walker bejaht dies und fragt weiterfürend nach deren Beweggründen. Er selbst erklärt, dass die Unaussprechlichen schon seit geraumer Zeit nicht mehr die Grenze übertreten, sondern sich immer an eine Art Waffenstillstand gehalten hätten, der besagt, dass die Dorfbewohner nicht den Wald dieser Wesen betreten und diese nicht ins Dorf eindringen würden.
Was also hat diese gefürchteten Wesen dazu veranlasst, gegen dieses Abkommen scheinbar zu verstoßen.

Trotz der beängstigenden Ereignisse trägt der wortkarge Lushus auf der folgenden Ältestenversammlung sein Anliegen vor, durch den verbotenen Wald in die Stadt gehen zu dürfen, um angesichts des aktuellen Todesfalles eines Kindes Medikamente besorgen zu können. Diese Bitte stößt allerdings nicht auf den Zuspruch der Ältesten.
Als Lushus zusammen mit der blinden Ivy, der Tochter von Edward Walker (Lushus und Ivy verbindet eine tiefe Zuneigung) und deren Gefährten Noah am Waldrand sitzt, müssen er und Ivy beobachten, wie Noah scheinbar sehr routiniert den verbotenen Wald betritt.
Nach diesem Ereignis ist Lushus noch mehr in seiner Furchtlosigkeit vor den Unaussprechlichen bestärkt und spricht ein weiteres Mal bei den Ältesten vor. Aber auch trotz seiner neuen Argumente erzielt er nicht die erhoffte Erlaubnis, die nächste Stadt aufsuchen zu dürfen.
Daraufhin betritt Lushus den Wald heimlich, was scheinbar ungeahnte Konsequenzen mit sich bringt.
Denn eines nachts kehren die Unaussprechlichen im Dorf ein. Die Dorfbewohner verstecken sich verängstigt in ihren Kellern, und als sie diese wieder verlassen, finden sie Markierungen an ihren Haustüren. Eine Warnung der Unaussprechlichen???
Auf einer Dorfversammlung anlässlich dieser erschreckenden Ereignisse stellt sich Lushus reuig als Verantwortlicher des Geschehens und verspricht, nie wieder seine Gemeinde durch das Betreten des Waldes zu gefährden.
Doch das Schrecken scheint noch nicht beendet. Auf der Hochzeitsparty von Kitty, Ivys Schwester, stoßen Kinder abermals auf Massen von Tierkadavern.
Kommt also Lushus Einsicht zu spät?

Als aber Ivys Verehrer Noah nach der Bekanntgabe der geplanten Hochzeit von Ivy und Lushus aus Eifersucht mit einem Messer auf seinen Nebenbuhler einsticht, steht die Gemeinde vor einem schwerwiegenden Gewissenskonflikt. Wenn sie das Leben des Verletzten retten wollen, benötigen sie dringend Medikamente aus der Stadt. Werden die Dorfbewohner und insbesondere die mutige und entschlossene Ivy den sicheren Tod Lushus in Kauf nehmen oder trotz der scheinbar schon getätigten Warnungen gegen ihr Waffenstillstandsabkommen mit den Unaussprechlichen verstoßen und damit womöglich noch schlimmere Ereignisse herauf beschwören?


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persönlicher Eindruck:
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Tja, was soll ich jetzt wieder dazu sagen? Was als Horror-Thriller beginnt, endet eigentlich mehr oder weniger in einem Drama. Dementsprechend ist dieser Film auch sehr vielseitig gestaltet. Er beinhaltet nicht nur das Thema der angsteinflößenden Unaussprechlichen, sondern erzählt u.a. eine große und einige kleine Liebesgeschichten. Er greift Fragen des Idealismus auf und stellt den Gegensatz zweier Welten dar.
Dabei wirkt er besonders durch die blinde Ivy phasenweise sogar mystisch.
Meine persönliche Meinung ist, dass die Ideen dieses Films sehr interessant sind, aber leider in ihrer Umsetzung nicht wirklich überzeugen. Nach meiner Ansicht ist dieser Film einfach viel zu überladen von einzelnen Handlungssträngen bzw. den einzelnen Thematiken, die miteinander verknüpft werden sollen. In diesem Fall komme ich leider zu dem Schluss, dass bei the Village weniger einfach mehr gewesen wäre. Mehr an Überzeugungskraft.
Ehrlich gesagt war ich nach den vielen guten Kritiken zu diesem Film und meinen dementsprechenden hohen Erwartungen ziemlich enttäuscht von diesem Machwerk.

Dabei ist er phasenweise doch sehr spannend. Die akustische Untermalung des Films ist z.B.
ausgezeichnet gewählt. Außerdem wird Spannung oftmals gerade dadurch erzeugt, dass in bestimmten Szenen eben viel verhüllt bleibt. Nur selten werden beispielsweise die eigentlichen Unaussprechlichen tatsächlich gezeigt. Spannung wird in the Village oftmals durch die Stimmung des Filmes erzeugt. Szenen in dem verbotenen Wald haben mich dabei ansatzweise an Blairwitch Project erinnert, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Trotzdem kann ich persönlich diesen Film nicht, bzw. nur sehr eingeschränkt empfehlen. Dabei mag er aber wiederum sehr vielen Filmfreunden gefallen, zumindest wenn man vielen anderen Kritiken Glauben schenken kann, woran zumindest ich weniger Zweifel hege.

8 Bewertungen, 1 Kommentar

  • pumba

    03.04.2005, 15:27 Uhr von pumba
    Bewertung: sehr hilfreich

    ....hab mir etwas mehr unter dem Film vorgestellt