Erfahrungsbericht von Lacrima_
Versteckt die rote Frabe ...
Pro:
gute Musik, fantastische leistungen der Schauspieler
Kontra:
schlechte Story, zu schleppend
Empfehlung:
Ja
+++ Carpe Diem liebe Leser +++
Nun habe selbst ich, nach zahlreichen Verschiebungen, den Weg in unser kleines und viel zu überteuertes Kino gefunden gehabt. Bewaffnet mit der schlechtesten Erwartung und der Hoffnung auf das Beste. Wer das Schlechteste erwartet, kann nur positiv überrascht werden. Zu mindestens dachte ich dies. Zugegeben, was es Filme betrifft bin ich extrem schwer zufriedenstellend und das könnte ein Grund sein, warum meine Meinung so ausfällt, wie sie eben ausfällt. Natürlich hatte ich im Vorfeld wohl etliche Berichte über den Film, „the Village- das Dorf“ gelesen und die meisten waren recht negativ, aber so wie ich halt bin musste ich mir paar Freunde schnappen und genau diesen schlecht bewerteten Film schauen. Wer nicht hören will muss eben fühlen, aber nun Genaueres ...
+++ Voraberwartungen +++
Auch, wenn ich immer versuche keine Erwartung zu haben, schaffe ich es meist doch nie. Wer von euch den Trailer kennt, der weis das die Szenen die gewählt wurden einen guten Eindruck hinter lassen und spannend so wie extrem gruslig wirken. Für jeden der den Trailer nicht kennen sollte, ist hier ein kleiner Eindruck.
„Versteckt die rote Farbe, sie lockt sie an ...“ genau dieser Satz wird von einer sehr bedrohlich klingenden Kinderstimme gesprochen und ist wohl das am längsten im Gedächtnis bleibende von allen Ausschnitten. Dabei sieht man zwei junge Frauen die etwas Rotes eingraben. Die roten Zeichen an den Türen und alle anderen Szenen, an die ich mich leider nicht mehr so genau erinnern kann, übermitteln einen sehr guten Eindruck, was es den Horrorfaktor des Filmes betrifft. Natürlich will somit auch jeder Gruselfan, wie ich es bin, genau diesen Film schauen. Die Vorerwartung ist also sehr hoch, was aber nicht unwesentlich an dem Trailer liegt, aber sehen wir in wiefern sie erfüllt wird.
+++ Story +++
Umgeben von Wald, mitten auf einer großen Wiese befindet sich ein Dorf. Ein idyllischer Ort erfüllt von Frieden und Glück bis in den kleinsten Grasshalm. Eine traumhafte Gemeinschaft von nicht mal 100 Menschen, die sich alle kennen und alle leiden können. Kein Hass, kein Neid, keine Gewalt, alles scheint regelrecht perfekt zu sein. Währen da nur nicht diese Bedrohung, welche die Bewohner zittern lässt ...
... Die Bedrohung hat keinen Namen, sie ist lediglich eine Legende- die Legende der Unaussprechlichen, die, wie den Bewohnern schnell bewusst wurde, nicht nur ein Mythos waren. Doch hatten diese Wesen vor langer Zeit einen Packt mit den Menschen des Dorfes abgeschlossen. Die Menschen verlassen das Dorf nicht und betreten somit nicht den Wald und die Kreaturen verlassen den Wald nicht und beträten somit das Dorf nicht. Doch gab es eine Sachen welche die Kreaturen wild machte und sie auf die Bewohner dieses Fleckes in Pennsylvania hetzte. Es war die böse Farbe, es war die rote Farbe und so wurde alles Rote augenblicklich vergraben, wenn man es entdeckte. Das einzige was vor diesen Wesen schütze war gelb, den die Farbe mochten sie nicht.
Aber da sich zwei Personen nicht an die Abmachung gehalten hatten griffen die Kreaturen an- beschmierten die Häuser mit roten Zeichen, hinterließen gehäutete Tiere und schlichen durch das Dorf, während sich die Einwohner zitternd und voller Angst in den extra dafür gebauten Kellergewölben versteckten. Eine dieser Personen die schuld an dem aggressiven Verhalten der Unaussprechlichen war Lucius Hunt, der Geliebte von Ivy der Tochter von einem der Ältesten, sowie der geistesgestörte Noah. Da, aber Lucius in Gewissensbissen versinkt verzeihen ihm die Bewohner.
Nachdem Noah, der ebenfalls in Ivy verliebt ist von ihrer und Lucius Hochzeit hört, versucht er diesen zu töten, was ihm auch beinahe gelingt. Jedoch überlebt dieser schwerverletzt und so kommt es das die blinde Ivy in die Stadt muss um Medizin zu holen. Doch um in die Stadt zu kommen, muss sie den Wald durchqueren ...
+++ Schauspieler +++
Was an diesem Film wirklich sehr gut ist, sind die Fähigkeiten der Schauspieler, die alles enorm gefühlvoll und authentisch rübergebracht haben. Diese Leistung finde ich verdient es gelobt zu werden, auch wenn die Handlung des Filmes nicht das selbe verdient hat.
Joaquin Phoenix spielt den Lucius Hunt, einen sehr wortarmen jungen Mann, der einer der Haupthelden ist. Er ist der Erste, der den Wunsch äußert das Dorf zu verlassen um wichtige Medikamente aus der Stadt zu holen. Er denkt das ihn die Wesen nicht angreifen werden, da er ein reines gewissen sowie Mut hat. Die Schauspielerischen Leistungen sind hier mehr als ausgezeichnet, obwohl die Rolle doch eigentlich recht schwer scheint.
Bryce Dallas Howard spielt Ivy Walker, ein blindes und sehr intelligentes Mädchen, das in Lucius Hunt verliebt ist und dessen Liebe auch erwidert wird. Obwohl sie blind ist, kann sie gewisse Dinge sehen, wie die Aura von Menschen und wagt sich in den Wald hinaus, da die wesen Mitleid mit ihr haben werden, weil sie nichts sehen kann. Ich stelle es mir extrem kompliziert vor einen Blinden zu spielen und auch, wenn man es nicht auf anhieb erkannt hat, hat die Schauspielerin dies sehr gut rübergebracht.
Adrien Brody spielt den geistesgestörten Noah Percy, dem auf Grund seiner Behinderung Dinge schnell verziehen werden und der ein recht beliebtes Mitglied dieser Gemeinde ist. Die Schauspielerischen Leistungen sind auch hier ausgezeichnet, denn man denkt das dieser Mann wirklich verrückt wäre.
In den weiteren Rollen spielen William Hurt, Cherry Jones, Fran Kranz, Branda Glesson und viele mehr.
+++ Regie +++
M. Night Shayamalan, ist der Mann welcher eine große Rolle zur Umsetzung dieses Filmes beigetragen hat. Neben „the Village- das Dorf“ ist dieser Mann auch für Filme wie The Sixth Sense, Signs und Unbreakable verantwortlich. An seinen Fähigkeiten ist wohl kaum zuzweifeln, wenn man die restlichen Werke von ihm kennt. Dies ist wohl ein Großmeister seines Fachs, wenn man an Sixth Sense denkt- ich glaube kaum das hier irgendwer behaupten kann das dieser Film langweilig und alles andere als unterhaltsam, sowie gruselig war. Allerdings muss man sagen, das er bei „The Village“ wohl eine schlechte Phase hatte, denn dies ist ihm eher weniger gelungen,
+++ schöne und interessante Details +++
Man kann nicht sagen, das wirklich alles an dem Film schlecht war- einige Dinge haben selbst mir gefallen, auch wenn ich nur schwer Begeisterung für etwas zeige. Ich fand die Idee mit den schwarzen Truhen sehr gut, in die man unerwünschte Erinnerungen ablegen konnte. Ich werde hier jetzt nicht mehr zu diesen schwarzen mysteriösen Truhen, welche jeder der Bewohner dort zu besitzen schien erwähnen, denn dann bliebe ja überhaupt keine Spannung mehr für euch.
Eine weitere sehr gute Idee war die Farbe, welche die Kreaturen verscheuchen sollte. Die Farbe war gelb, was ich zwar etwas ungeschickt gewählt finde, da die Blätter im Wald ebenfalls Gelb waren, aber na ja. Ich weis nicht ganz welchen Zusammenhang die zwei Farben gelb und rot haben, aber wenn ich es rausfinden sollte werde ich es euch wissen lassen. Dies fand ich sehr interessant, das es neben der Farbe die sie anzieht auch eine Farbe gab die sie verscheucht.
Das in diesem Dorf eigentlich Frieden herrschte, zumindest unter den Menschen die es bewohnten (nehmen wir das schwarze Schaf Noah aus der Bewertung raus) finde ich ist ein äußerst schöner Fakt, denn wo kann man behaupten das schon kein Mord und Todschlag herrscht.
+++ Kostüme und Requisiten +++
Die Kostüme und Requisiten lassen einen glauben man wäre wohl hundert Jahre in der Welt Geschichte zurück gereist. Kleine Häuschen, die Frauen alle in sehr Stoffreichen Kleidern und die Männer mit Melonen- hüten auf dem Kopf. Alles ist etwas eintönig, grau und braun- eben so wie man es aus den alten englische Filmen kennt, die sich auf dem Land abspielen. Die Atmosphäre ist sehr authentisch und das ganze Szenarium wirkt wie aus einem Bilderbuch oder Geschichtsbuch. Für die Kostüme sowie Requisiten gibt es auf alle Fälle ein Plus
+++ Meine Meinung +++
Dieser Film ist entgegen der Erwartung, alles andere als ein Gruselfilm. Es gibt mehrer Schockmomente, in denen man sich wirklich halb zu Tode erschreckt- aber dies liegt wohl nicht an der Spannung die man davor aufgebaut hatten, sondern an überraschenden Momenten, mit denen man nicht gerechnet hätte. Dieser Film enthält auch eine Reihe recht humorvoller Szenen und wird an einigen Stellen etwas in die Rubrik des Kitschigen gezogen. Was ebenfalls wesentlich mehr auftritt, ist eine Lovestory; als der Gruselfaktor- den während der gesamten Story sind mehrere Liebesgeschichten eingeschoben. Die wohl am meisten ausgebaute ist zwischen Ivy und Lucius, die beide keine Angst vor den Wesen haben und eine sehr eigene Art besitzen. Der Anfange des Filmes scheint noch recht viel versprechend, aber meiner Meinung nacht wird es so etwa ab der Mitte nur noch schleppend und Szeneweise schon beinahe langweilig. Ich hab ja schon mehrere weniger gute Filme im Kino gesehen, aber noch nie hatte ich eine halb schlafende Person auf meiner Schulter lehnen und selbst ich musste manchmal ein wenig gähnen, wenn der Schock der letzten Szene nachgelassen hatte- solche Schockmomente gab es nicht all zu oft. Was ich allerdings sehr positiv fand war die Musik- das beste am ganzen Film. Wenn man die Augen schließt, was man ja im Kino normaler Weise nicht machen sollte und der Musik ein wenig lauscht kommt die gruslige Stimmung durchaus besser rüber. Im Großen und ganzen war der Film nicht im geringsten das was ich erwartet hatte. Allerdings ist es gar nicht so schlecht, wenn man ihn von ein paar anderen Gesichtspunkten betrachtet, wie zum Beispiel der Musik, den Schauspielerischen Fähigkeiten und der Moral dieses Stückes, denn es zeigt das Menschen nicht friedlich leben können, es sei den man zwingt sie dazu, in dem man sie an einem Fleck bündelt. Wer unter keinen Umständen weg kann, wird friedlich und nett zu den anderen sein, da er nicht vor ihnen fliehen kann.
+++ Grunddaten +++
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: USA
Spielzeit: 108 Minuten
Regie: M. Night Shayamalan
Schauspieler: Bryce Dallas Howard, Joaquin Phoenix, Adrien Brody
FSK: ab 12
+++ Mein Fazit +++
Die sieben Euro die ich für diesen Film bezahlen musste, waren es eindeutig nicht wert, denn für das Geld hätte man sicher etwas besseres machen könne. Meine Lieblingsperson ( der Mann auf dem Turm wo die Glocke häng um die Menschen zu warnen, wenn die Kreaturen die Grenzen überschreiten sollten) kam nur zweimal kurz vor und meine andere Lieblingsperson war am ende tot- was aber nichts an der schlechten Story des Films beeinflusst. Wenn man von den Schauspielern und der sehr atmosphärischen Musik absieht war dieser Film eher enttäuschend, auch wenn das Dorf sehr gut Rüber kam und man sich in die zeit versetzen konnte, in der dieses Dorf abspielt, abgeschottet vom Rest der Welt- ich kann nicht direkt sagen ob man auf gar keinen fall in diesen Film gehen sollte, denn wer mit anderen Erwartungen und anderen vorlieben diesen Film schaut, dem könnte er durchaus gefallen.
Lacrima_
(für ciao! und yopi)
Nun habe selbst ich, nach zahlreichen Verschiebungen, den Weg in unser kleines und viel zu überteuertes Kino gefunden gehabt. Bewaffnet mit der schlechtesten Erwartung und der Hoffnung auf das Beste. Wer das Schlechteste erwartet, kann nur positiv überrascht werden. Zu mindestens dachte ich dies. Zugegeben, was es Filme betrifft bin ich extrem schwer zufriedenstellend und das könnte ein Grund sein, warum meine Meinung so ausfällt, wie sie eben ausfällt. Natürlich hatte ich im Vorfeld wohl etliche Berichte über den Film, „the Village- das Dorf“ gelesen und die meisten waren recht negativ, aber so wie ich halt bin musste ich mir paar Freunde schnappen und genau diesen schlecht bewerteten Film schauen. Wer nicht hören will muss eben fühlen, aber nun Genaueres ...
+++ Voraberwartungen +++
Auch, wenn ich immer versuche keine Erwartung zu haben, schaffe ich es meist doch nie. Wer von euch den Trailer kennt, der weis das die Szenen die gewählt wurden einen guten Eindruck hinter lassen und spannend so wie extrem gruslig wirken. Für jeden der den Trailer nicht kennen sollte, ist hier ein kleiner Eindruck.
„Versteckt die rote Farbe, sie lockt sie an ...“ genau dieser Satz wird von einer sehr bedrohlich klingenden Kinderstimme gesprochen und ist wohl das am längsten im Gedächtnis bleibende von allen Ausschnitten. Dabei sieht man zwei junge Frauen die etwas Rotes eingraben. Die roten Zeichen an den Türen und alle anderen Szenen, an die ich mich leider nicht mehr so genau erinnern kann, übermitteln einen sehr guten Eindruck, was es den Horrorfaktor des Filmes betrifft. Natürlich will somit auch jeder Gruselfan, wie ich es bin, genau diesen Film schauen. Die Vorerwartung ist also sehr hoch, was aber nicht unwesentlich an dem Trailer liegt, aber sehen wir in wiefern sie erfüllt wird.
+++ Story +++
Umgeben von Wald, mitten auf einer großen Wiese befindet sich ein Dorf. Ein idyllischer Ort erfüllt von Frieden und Glück bis in den kleinsten Grasshalm. Eine traumhafte Gemeinschaft von nicht mal 100 Menschen, die sich alle kennen und alle leiden können. Kein Hass, kein Neid, keine Gewalt, alles scheint regelrecht perfekt zu sein. Währen da nur nicht diese Bedrohung, welche die Bewohner zittern lässt ...
... Die Bedrohung hat keinen Namen, sie ist lediglich eine Legende- die Legende der Unaussprechlichen, die, wie den Bewohnern schnell bewusst wurde, nicht nur ein Mythos waren. Doch hatten diese Wesen vor langer Zeit einen Packt mit den Menschen des Dorfes abgeschlossen. Die Menschen verlassen das Dorf nicht und betreten somit nicht den Wald und die Kreaturen verlassen den Wald nicht und beträten somit das Dorf nicht. Doch gab es eine Sachen welche die Kreaturen wild machte und sie auf die Bewohner dieses Fleckes in Pennsylvania hetzte. Es war die böse Farbe, es war die rote Farbe und so wurde alles Rote augenblicklich vergraben, wenn man es entdeckte. Das einzige was vor diesen Wesen schütze war gelb, den die Farbe mochten sie nicht.
Aber da sich zwei Personen nicht an die Abmachung gehalten hatten griffen die Kreaturen an- beschmierten die Häuser mit roten Zeichen, hinterließen gehäutete Tiere und schlichen durch das Dorf, während sich die Einwohner zitternd und voller Angst in den extra dafür gebauten Kellergewölben versteckten. Eine dieser Personen die schuld an dem aggressiven Verhalten der Unaussprechlichen war Lucius Hunt, der Geliebte von Ivy der Tochter von einem der Ältesten, sowie der geistesgestörte Noah. Da, aber Lucius in Gewissensbissen versinkt verzeihen ihm die Bewohner.
Nachdem Noah, der ebenfalls in Ivy verliebt ist von ihrer und Lucius Hochzeit hört, versucht er diesen zu töten, was ihm auch beinahe gelingt. Jedoch überlebt dieser schwerverletzt und so kommt es das die blinde Ivy in die Stadt muss um Medizin zu holen. Doch um in die Stadt zu kommen, muss sie den Wald durchqueren ...
+++ Schauspieler +++
Was an diesem Film wirklich sehr gut ist, sind die Fähigkeiten der Schauspieler, die alles enorm gefühlvoll und authentisch rübergebracht haben. Diese Leistung finde ich verdient es gelobt zu werden, auch wenn die Handlung des Filmes nicht das selbe verdient hat.
Joaquin Phoenix spielt den Lucius Hunt, einen sehr wortarmen jungen Mann, der einer der Haupthelden ist. Er ist der Erste, der den Wunsch äußert das Dorf zu verlassen um wichtige Medikamente aus der Stadt zu holen. Er denkt das ihn die Wesen nicht angreifen werden, da er ein reines gewissen sowie Mut hat. Die Schauspielerischen Leistungen sind hier mehr als ausgezeichnet, obwohl die Rolle doch eigentlich recht schwer scheint.
Bryce Dallas Howard spielt Ivy Walker, ein blindes und sehr intelligentes Mädchen, das in Lucius Hunt verliebt ist und dessen Liebe auch erwidert wird. Obwohl sie blind ist, kann sie gewisse Dinge sehen, wie die Aura von Menschen und wagt sich in den Wald hinaus, da die wesen Mitleid mit ihr haben werden, weil sie nichts sehen kann. Ich stelle es mir extrem kompliziert vor einen Blinden zu spielen und auch, wenn man es nicht auf anhieb erkannt hat, hat die Schauspielerin dies sehr gut rübergebracht.
Adrien Brody spielt den geistesgestörten Noah Percy, dem auf Grund seiner Behinderung Dinge schnell verziehen werden und der ein recht beliebtes Mitglied dieser Gemeinde ist. Die Schauspielerischen Leistungen sind auch hier ausgezeichnet, denn man denkt das dieser Mann wirklich verrückt wäre.
In den weiteren Rollen spielen William Hurt, Cherry Jones, Fran Kranz, Branda Glesson und viele mehr.
+++ Regie +++
M. Night Shayamalan, ist der Mann welcher eine große Rolle zur Umsetzung dieses Filmes beigetragen hat. Neben „the Village- das Dorf“ ist dieser Mann auch für Filme wie The Sixth Sense, Signs und Unbreakable verantwortlich. An seinen Fähigkeiten ist wohl kaum zuzweifeln, wenn man die restlichen Werke von ihm kennt. Dies ist wohl ein Großmeister seines Fachs, wenn man an Sixth Sense denkt- ich glaube kaum das hier irgendwer behaupten kann das dieser Film langweilig und alles andere als unterhaltsam, sowie gruselig war. Allerdings muss man sagen, das er bei „The Village“ wohl eine schlechte Phase hatte, denn dies ist ihm eher weniger gelungen,
+++ schöne und interessante Details +++
Man kann nicht sagen, das wirklich alles an dem Film schlecht war- einige Dinge haben selbst mir gefallen, auch wenn ich nur schwer Begeisterung für etwas zeige. Ich fand die Idee mit den schwarzen Truhen sehr gut, in die man unerwünschte Erinnerungen ablegen konnte. Ich werde hier jetzt nicht mehr zu diesen schwarzen mysteriösen Truhen, welche jeder der Bewohner dort zu besitzen schien erwähnen, denn dann bliebe ja überhaupt keine Spannung mehr für euch.
Eine weitere sehr gute Idee war die Farbe, welche die Kreaturen verscheuchen sollte. Die Farbe war gelb, was ich zwar etwas ungeschickt gewählt finde, da die Blätter im Wald ebenfalls Gelb waren, aber na ja. Ich weis nicht ganz welchen Zusammenhang die zwei Farben gelb und rot haben, aber wenn ich es rausfinden sollte werde ich es euch wissen lassen. Dies fand ich sehr interessant, das es neben der Farbe die sie anzieht auch eine Farbe gab die sie verscheucht.
Das in diesem Dorf eigentlich Frieden herrschte, zumindest unter den Menschen die es bewohnten (nehmen wir das schwarze Schaf Noah aus der Bewertung raus) finde ich ist ein äußerst schöner Fakt, denn wo kann man behaupten das schon kein Mord und Todschlag herrscht.
+++ Kostüme und Requisiten +++
Die Kostüme und Requisiten lassen einen glauben man wäre wohl hundert Jahre in der Welt Geschichte zurück gereist. Kleine Häuschen, die Frauen alle in sehr Stoffreichen Kleidern und die Männer mit Melonen- hüten auf dem Kopf. Alles ist etwas eintönig, grau und braun- eben so wie man es aus den alten englische Filmen kennt, die sich auf dem Land abspielen. Die Atmosphäre ist sehr authentisch und das ganze Szenarium wirkt wie aus einem Bilderbuch oder Geschichtsbuch. Für die Kostüme sowie Requisiten gibt es auf alle Fälle ein Plus
+++ Meine Meinung +++
Dieser Film ist entgegen der Erwartung, alles andere als ein Gruselfilm. Es gibt mehrer Schockmomente, in denen man sich wirklich halb zu Tode erschreckt- aber dies liegt wohl nicht an der Spannung die man davor aufgebaut hatten, sondern an überraschenden Momenten, mit denen man nicht gerechnet hätte. Dieser Film enthält auch eine Reihe recht humorvoller Szenen und wird an einigen Stellen etwas in die Rubrik des Kitschigen gezogen. Was ebenfalls wesentlich mehr auftritt, ist eine Lovestory; als der Gruselfaktor- den während der gesamten Story sind mehrere Liebesgeschichten eingeschoben. Die wohl am meisten ausgebaute ist zwischen Ivy und Lucius, die beide keine Angst vor den Wesen haben und eine sehr eigene Art besitzen. Der Anfange des Filmes scheint noch recht viel versprechend, aber meiner Meinung nacht wird es so etwa ab der Mitte nur noch schleppend und Szeneweise schon beinahe langweilig. Ich hab ja schon mehrere weniger gute Filme im Kino gesehen, aber noch nie hatte ich eine halb schlafende Person auf meiner Schulter lehnen und selbst ich musste manchmal ein wenig gähnen, wenn der Schock der letzten Szene nachgelassen hatte- solche Schockmomente gab es nicht all zu oft. Was ich allerdings sehr positiv fand war die Musik- das beste am ganzen Film. Wenn man die Augen schließt, was man ja im Kino normaler Weise nicht machen sollte und der Musik ein wenig lauscht kommt die gruslige Stimmung durchaus besser rüber. Im Großen und ganzen war der Film nicht im geringsten das was ich erwartet hatte. Allerdings ist es gar nicht so schlecht, wenn man ihn von ein paar anderen Gesichtspunkten betrachtet, wie zum Beispiel der Musik, den Schauspielerischen Fähigkeiten und der Moral dieses Stückes, denn es zeigt das Menschen nicht friedlich leben können, es sei den man zwingt sie dazu, in dem man sie an einem Fleck bündelt. Wer unter keinen Umständen weg kann, wird friedlich und nett zu den anderen sein, da er nicht vor ihnen fliehen kann.
+++ Grunddaten +++
Produktionsjahr: 2004
Produktionsland: USA
Spielzeit: 108 Minuten
Regie: M. Night Shayamalan
Schauspieler: Bryce Dallas Howard, Joaquin Phoenix, Adrien Brody
FSK: ab 12
+++ Mein Fazit +++
Die sieben Euro die ich für diesen Film bezahlen musste, waren es eindeutig nicht wert, denn für das Geld hätte man sicher etwas besseres machen könne. Meine Lieblingsperson ( der Mann auf dem Turm wo die Glocke häng um die Menschen zu warnen, wenn die Kreaturen die Grenzen überschreiten sollten) kam nur zweimal kurz vor und meine andere Lieblingsperson war am ende tot- was aber nichts an der schlechten Story des Films beeinflusst. Wenn man von den Schauspielern und der sehr atmosphärischen Musik absieht war dieser Film eher enttäuschend, auch wenn das Dorf sehr gut Rüber kam und man sich in die zeit versetzen konnte, in der dieses Dorf abspielt, abgeschottet vom Rest der Welt- ich kann nicht direkt sagen ob man auf gar keinen fall in diesen Film gehen sollte, denn wer mit anderen Erwartungen und anderen vorlieben diesen Film schaut, dem könnte er durchaus gefallen.
Lacrima_
(für ciao! und yopi)
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