Erfahrungsbericht von grandmastr
Peinlich
Pro:
Schauspieler, der Anfang
Kontra:
15. Minute Aufwärts, zu frühe Auflösung, Logikfehler
Empfehlung:
Nein
Ich bin eine der Menschen die lieber warten bis ein Film aus dem Kino auf den heimatlichen Fernseher kommt. Doch es gibt auch Ausnahmen. Herr der Ringe war eine solche Ausnahme. „The Village“ war auch eine Ausnahme. Ich wurde eingeladen von meiner Schwester und da kann ich nicht nein sagen. Als gingen wir erstmal ins Kino.
=>Handlung<=
Also es gibt da ein Dorf, was recht altertümlich ist. Ein Dorf in dem jeder jeden kennt. Doch das Dorf liegt mitten in einem Wald. In diesen Wald darf keiner, wirklich GAR keiner reingehen weil dort die unaussprechlichen leben. Keiner weiß genau wieso aber alle haben Angst.
Natürlich geht doch jemand in den Wald und so kommen die Kreaturen, die Unaussprechlichen, ins Dorf. Sie töten Tiere und Häuten sie, die verbreiten Angst und Schrecken und markieren Häuser mit roter Farbe.
In dem Dorf leben zwei Menschen die einander lieben. Jedoch gibt es einen geistig etwas zurückgebliebenen Menschen, der sich ebenfalls verliebt hat, die der andere liebt. Da er jedoch recht Chancenlos ist greift er Lucius (der andere der in Ivy, die Frau, verliebt ist) mit einem Messer an und verletzt ihn lebensgefährlich. Medizin muss her und die kann nur in der Stadt geholt werden, doch die ist hinter dem Wald.
=>Meine Meinung<=
Der Film ist wirklich gut. Zumindest in den ersten Minuten. Die Regie hat es gut verstanden die Spannung aufzubauen, so das der Zuschauer regelrecht die Explosion erfährt. Doch die Lunte ist wohl unterwegs aus gegangen denn dieser Zustand wird schlicht nicht erreicht. Die Explosion, wo die Spannung kaum noch auszuhalten ist in dem Film einfach nicht vorhanden.
Anfangs wird das Leben im Dorf gezeigt, die Harmonie und es wird gesagt was los ist. Wieso man nicht in den Wald darf. Danach ist nix mehr richtig los. Es geschehen immer die gleichen, vorhersehbaren Dinge. Das unerwartete fehlt komplett. Bestes Beispiel dafür ist die Häutung eines Tieres, danach gibt es eine Feier und…na ratet mal, wieder eine Häutung.
Was mir auch absolut missfallen hat ist, das die Spannung durch die enorm frühe Auflösung genommen wird. Wenn die Auflösung ganz am Ende gewesen wäre, sehr schön aber dadurch das danach der Film noch weiterging, das es danach eigentlich erst richtig losging, dadurch wird viel genommen.
Was mir absolut missfallen hat ist, das man in dem Film jegliche Logik beiseite geschoben hat. Beispiele dafür sind:
Die Lehrerin die durch den Wald geht um Medikamente zu holen ist blind. Sie sieht nix und rennt mal eben tagelang durch einen Wald? Sie wird unterwegs angegriffen aber überlebt ohne Blessuren? Völlig unlogisch.
Wenn man sich die Größe der Lichtung anschaut dann fällt auf das ein Dorf hinpasst aber es danach eng wird. Wo kommt die ganze Nahrung her, die geschätzt 100-200 Leute mindestens durchs Leben bringen muss? Wo kommt das Holz her, wenn der Wald nicht betreten werden darf? Der Regisseur hat gut die Umgebung gezeigt, mir sind die vielen Tiere sehr wohl aufgefallen aber nicht einmal habe ich Felder, Brunnen oder so etwas gesehen.
Das Dorf liegt in einem Reservat, ist komplett eingezäunt und wird überwacht. Ja Gratulation, wieso merkt in einigen Jahrzehnten keiner das dort ein Dorf ist? Irgendwie muss man das Gebiet doch Überwachen, beispielsweise durch Flugzeuge und dann wäre wohl ein Dorf in einem Naturschutzgebiet aufgefallen.
=>Maske<=
Einige Masken sind gut gelungen. So sehen die Bewohner sehr gelungen aus, so wie hart arbeitende Menschen halt früher aussahen, und auch das Monster sieht recht annehmbar aus, wenn auch aus einem billigen Horrorstreifen entnommen. Die Kulisse würde ich als nahezu perfekt bezeichnen. Das Dorf sieht schlicht echt aus.
Mies ist hingegen ist die Kleidung der Dorfbewohner geworden. Diese sehen alle genau gleich aus. Was mir absolut missfallen hat sind die Tiere. Also da liegen tote Tiere, die alle gleich aussehen. Die Tiere sind gehäutet. Und was sieht man? Nix! Kein Blut und keine Wunden an den Tieren.
Als die Lehrerin durch den Wald geht wird sie sehr schmutzig, doch kurz danach ist vom Schmutz kaum noch was zu sehen.
=>Schauspieler<=
Ein großes Lob an die Akteure. Sie haben mich dazu gebracht den Film noch etwas positiver zu sehen als ich eigentlich wollte. Besonders Hervorheben muss man dabei natürlich Ivy und Lucius aber auch den geistig zurückgebliebenen, der sehr echt wirkt.
=>Regie<=
Komplettaussetzer. Sorry aber das ist wirklich nur noch peinlich was da geschehen ist. Das Drehbuch ist mies geworden. Neben dem schon genannten Problem mit der viel zu frühen Auflösung woher die „Monster“ kommen haben mich die völlig inhaltslosen Unterhaltungen tierisch genervt. Auch die dauernde Vorhersehbarkeit der Ereignisse ab der etwa 15. Minute sind lahm.
Gerade im Hinblick das der Regisseur schon einige der beliebtesten Filme in dem Bereich gemacht hat muss man sagen das dieser Film peinlich ist.
=>Fazit<=
Geht nicht in den Film. Der Trailer ist wegen der Stimme fast schon besser als der Film. Doch diese Stimme, die in dem Trailer die Sachen flüstert, fehlt komplett. Der Trailer verspricht viel zu viel. Wartet bis der Film im TV kommt und selbst dann würde ich noch ernsthaft überlegen mir das anzuschauen.
=>Randdaten<=
The Village
USA 2003
Regie: M.Night Shymalan
FSK: ab 12 Jahre
Länge: 108 Minuten
=>Handlung<=
Also es gibt da ein Dorf, was recht altertümlich ist. Ein Dorf in dem jeder jeden kennt. Doch das Dorf liegt mitten in einem Wald. In diesen Wald darf keiner, wirklich GAR keiner reingehen weil dort die unaussprechlichen leben. Keiner weiß genau wieso aber alle haben Angst.
Natürlich geht doch jemand in den Wald und so kommen die Kreaturen, die Unaussprechlichen, ins Dorf. Sie töten Tiere und Häuten sie, die verbreiten Angst und Schrecken und markieren Häuser mit roter Farbe.
In dem Dorf leben zwei Menschen die einander lieben. Jedoch gibt es einen geistig etwas zurückgebliebenen Menschen, der sich ebenfalls verliebt hat, die der andere liebt. Da er jedoch recht Chancenlos ist greift er Lucius (der andere der in Ivy, die Frau, verliebt ist) mit einem Messer an und verletzt ihn lebensgefährlich. Medizin muss her und die kann nur in der Stadt geholt werden, doch die ist hinter dem Wald.
=>Meine Meinung<=
Der Film ist wirklich gut. Zumindest in den ersten Minuten. Die Regie hat es gut verstanden die Spannung aufzubauen, so das der Zuschauer regelrecht die Explosion erfährt. Doch die Lunte ist wohl unterwegs aus gegangen denn dieser Zustand wird schlicht nicht erreicht. Die Explosion, wo die Spannung kaum noch auszuhalten ist in dem Film einfach nicht vorhanden.
Anfangs wird das Leben im Dorf gezeigt, die Harmonie und es wird gesagt was los ist. Wieso man nicht in den Wald darf. Danach ist nix mehr richtig los. Es geschehen immer die gleichen, vorhersehbaren Dinge. Das unerwartete fehlt komplett. Bestes Beispiel dafür ist die Häutung eines Tieres, danach gibt es eine Feier und…na ratet mal, wieder eine Häutung.
Was mir auch absolut missfallen hat ist, das die Spannung durch die enorm frühe Auflösung genommen wird. Wenn die Auflösung ganz am Ende gewesen wäre, sehr schön aber dadurch das danach der Film noch weiterging, das es danach eigentlich erst richtig losging, dadurch wird viel genommen.
Was mir absolut missfallen hat ist, das man in dem Film jegliche Logik beiseite geschoben hat. Beispiele dafür sind:
Die Lehrerin die durch den Wald geht um Medikamente zu holen ist blind. Sie sieht nix und rennt mal eben tagelang durch einen Wald? Sie wird unterwegs angegriffen aber überlebt ohne Blessuren? Völlig unlogisch.
Wenn man sich die Größe der Lichtung anschaut dann fällt auf das ein Dorf hinpasst aber es danach eng wird. Wo kommt die ganze Nahrung her, die geschätzt 100-200 Leute mindestens durchs Leben bringen muss? Wo kommt das Holz her, wenn der Wald nicht betreten werden darf? Der Regisseur hat gut die Umgebung gezeigt, mir sind die vielen Tiere sehr wohl aufgefallen aber nicht einmal habe ich Felder, Brunnen oder so etwas gesehen.
Das Dorf liegt in einem Reservat, ist komplett eingezäunt und wird überwacht. Ja Gratulation, wieso merkt in einigen Jahrzehnten keiner das dort ein Dorf ist? Irgendwie muss man das Gebiet doch Überwachen, beispielsweise durch Flugzeuge und dann wäre wohl ein Dorf in einem Naturschutzgebiet aufgefallen.
=>Maske<=
Einige Masken sind gut gelungen. So sehen die Bewohner sehr gelungen aus, so wie hart arbeitende Menschen halt früher aussahen, und auch das Monster sieht recht annehmbar aus, wenn auch aus einem billigen Horrorstreifen entnommen. Die Kulisse würde ich als nahezu perfekt bezeichnen. Das Dorf sieht schlicht echt aus.
Mies ist hingegen ist die Kleidung der Dorfbewohner geworden. Diese sehen alle genau gleich aus. Was mir absolut missfallen hat sind die Tiere. Also da liegen tote Tiere, die alle gleich aussehen. Die Tiere sind gehäutet. Und was sieht man? Nix! Kein Blut und keine Wunden an den Tieren.
Als die Lehrerin durch den Wald geht wird sie sehr schmutzig, doch kurz danach ist vom Schmutz kaum noch was zu sehen.
=>Schauspieler<=
Ein großes Lob an die Akteure. Sie haben mich dazu gebracht den Film noch etwas positiver zu sehen als ich eigentlich wollte. Besonders Hervorheben muss man dabei natürlich Ivy und Lucius aber auch den geistig zurückgebliebenen, der sehr echt wirkt.
=>Regie<=
Komplettaussetzer. Sorry aber das ist wirklich nur noch peinlich was da geschehen ist. Das Drehbuch ist mies geworden. Neben dem schon genannten Problem mit der viel zu frühen Auflösung woher die „Monster“ kommen haben mich die völlig inhaltslosen Unterhaltungen tierisch genervt. Auch die dauernde Vorhersehbarkeit der Ereignisse ab der etwa 15. Minute sind lahm.
Gerade im Hinblick das der Regisseur schon einige der beliebtesten Filme in dem Bereich gemacht hat muss man sagen das dieser Film peinlich ist.
=>Fazit<=
Geht nicht in den Film. Der Trailer ist wegen der Stimme fast schon besser als der Film. Doch diese Stimme, die in dem Trailer die Sachen flüstert, fehlt komplett. Der Trailer verspricht viel zu viel. Wartet bis der Film im TV kommt und selbst dann würde ich noch ernsthaft überlegen mir das anzuschauen.
=>Randdaten<=
The Village
USA 2003
Regie: M.Night Shymalan
FSK: ab 12 Jahre
Länge: 108 Minuten
19 Bewertungen, 3 Kommentare
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24.07.2005, 22:03 Uhr von NancyNoack
Bewertung: sehr hilfreichAber den Film ansich fand ich auch ganz schön schwach. Lg, Nancy
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30.12.2004, 16:45 Uhr von Baloucat
Bewertung: sehr hilfreichHatte auch mehr erwartet. Das mit der Blinden im Wald fand ich das Schlimmste. Sowas hab ich auch mit 12 nicht mehr geglaubt. LG
-
29.10.2004, 19:13 Uhr von oexel
Bewertung: sehr hilfreichAlso ich fand den Film ziemlich spannend. Zudem hatte er ein überraschendes Ende
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