Erfahrungsbericht von waskostas
The Village ? - Nein Danke!
Pro:
absolut nichts, sorry.
Kontra:
Langeweile und absolut nichts empfehelnswertes
Empfehlung:
Nein
Es ist nichts neues, dass ein angeblich guter Film überhäuft mit Lob und tollen Kritiken ein absoluter Reinfall ist. Der Trailer zum Film ist wohl das Beste daran - alles andere kann man sich wirklich ersparen.
Ich will hier nun nicht wieder zum x-ten Mal die Daten über Schauspieler etc. aufführen, das kann man sich auf diversen Seiten genauer anschauen und dort auch entsprechend Kritiken und Empfehlungen einholen, ich möchte meine eigene Meinung zum Film hinterlassen.
Eine gute Seite im Netz für Daten und Infos zu Filmen bietet www.kino.de - dort ist alles nötige an Daten zu finden.
Kurz zum Inhalt des Films:
In dem kleinen Dörfchen Covington leben die Leute inmitten eines großen Waldes, in dessen Dunkel sich dem Mythos zufolge geheimnisvolle Kreaturen tummeln (Pennsylvania Ende des 19. Jahrhunderts ). Vor langer Zeit traf man ein Abkommen, wonach die Bürger nicht in den Wald gehen und im Gegenzug von den Kreaturen in Ruhe gelassen werden. Aufgrund der fehlenden Medizin, die für einen Bewohner benötigt wird, macht sich die blinde Tochter der Bürgermeisters auf den Weg durch den Wald....
Gespannt und Neugierig war ich schon, als wir uns entschieden haben den Film zu sehen. Der Trailer ist ja nun wirklich gut gemacht und das ganze Trara um den Film (was ich eigentlich überhaupt nicht mag) - ließ einen spannenden Kinoabend versprechen. Hier erinnerte ich mich an Schlagworte wie "The Sixth Sense" etc. und das war wohl auch der Grund warum ich mich habe breitschlagen lassen The Village zu sehen - das war ein großer Fehler.
Das ganze erschien mir merkwürdigerweise schon von Anbeginn etwas Kurios, irgendwie kam keine "Stimmung" rüber und das lag bestimmt nicht am Kino, der Leinwand oder gar dem Publikum. Nach einer dreiviertel Stunde der absoluten Öde, hatte ich eigentlich schon die Nase voll, und das ganze erzeugte bei mir einen Geschmack von einem "Zeugen Jehovas"-Vortrag. Schon die Geschichte, dass 60 Menschen abgeschirmt von der "realen Welt" leben ist etwas unrelistisch. Nur ein kleiner Denkanstoss: Fortpflanzung ;-)
Meine Versuche das Kino zu verlassen wurden lediglich von meinen Begleitern/Innen verhindert also blieb ich weiterhin.
Leere und abgedroschene Phrasen schlugen mir da um die Ohren. "...wir danken für die Zeit die uns bleibt...". Man wird förmlich erschlagen von Bildern die eher einer Sektendokumentation ähnelten. Hier hat man keine Wert auf Kostüme gelegt sondern einfach altbewährtes aus irgendeiner Serie oder einem Film abgekupftert.
öde und trübe Bilder, die nun absolut nichts unheimliches oder gar gruseliges vermittelten machten jede Sekunde zur Qual. Ständig sich wiederholende Ansichten einer Wiese mit Waldumrandung, eines Hauses und des Gemeinschaftstisches brachten hier keinerlei Abwechslung fürs Auge sondern ließen die Set-Größe beim Dreh erahnen.
Selbst den Nachtszenen konnte ich leider nichts gruseliges oder unheimliches entnehmen, hier wurde gänzlich auf jegliche trickreiche Schatten/Licht Spielerei verzichtet. Wie damit Spannung aufkommen soll ist mir nich ganz klar.
Schauspieler gab es genug, die eigentlich alle mehr als gut waren, doch das hat in diesem Film absolut nichts genutzt. Die Geschichte an sich scheint einfach zu lasch, zu öde, zu leicht und zu schnell konnte ich schon von Anbeginn erahnen worum es ging. Schnell wird klar wer die Fäden in Händen hält, ebenso schnell war klar, dass hier alles irgendwie ein Fake ist.
Spannung kam bei mir den ganzen Film über absolut nicht auf... wenn ich zurückblicke kann ich behaupten im ganzen Film gab es ganze 5 Minuten Spannung. Ganze drei Mal ist eines der angeblichen "Monster" zu sehen und dies wird durch die Kamerafahrten leider eher schlecht als recht dem Betrachter shcmackhaft gemacht.
Nach über einer Stunde des "sich an den Kopf Fassens" und an meinem Geschmack zweifelns - schienen nun auch meine Begleiter sich über den Film aufzuregen. "Einfach zu Blöd..", hieß es da und dann endlich das befreiende "Lass uns gehen". Doch wir blieben, immerhin hatten wir ja bezahlt und hofften zumindest ein furioses Ende. Das blieb leider aus.
Das Kino lachte, als nun die Schlüsselperson (die blinde Tochter des Bürgermeisters) an eine Wand bzw. eine Art Mauer gerät und nach dem drüberklettern einen Wachmann findet. Die Szene war einfach zu absurd, wie naiv wird dort eine Person dargestellt, die ein Gebit bewachen soll und plötzlich aus heiterem Himmel eine Frau auf der Straße findet? Selbst mit viel Fantasie und auch wenn man alle logischen Gedankengänge abschalten würde scheint das einfach nur lächerlich. Ganz abgesehen von dem Diebstahl der Medikamente vor den Augen des Chefs.
Nunja, irgendwie scheint der Versuch auf Special Effekte zu verzichten und die Kamera in Bewegungen zu versetzen, die wir von alten und bekannten Kultfilmen wie (z.B. BlairWitch) kennen nicht zur Geschichte zu passen.
Fackeln, die das Dorf rundherum umzingeln um den Rand des Waldes zu markieren, sowie Wimpel mit Fahnen lassen das ganze noch trauriger und löcherlicher aussehen. Erinnert eher an einen Ausschnitt aus einem Ritterfilm kurz vor einem Tournier.
Nein liebe Leser - ich bin eigentlich kein Mensch, der schnell ein Urteil über etwas fällt, doch das war wirklich zuviel. Absolut in KEINEM Vergleich zu anderen Filmen von M. Night Shyamalan, und ehrlich gesagt fällt mir momentan kein Film ein der schlechter als "The Village" war.
Seid mir bitte nicht böse, denn Ihr diesen Bericht lest, ich kann aber meinen Frust nicht verbergen und in den letzten 25 Jahren habe ich kaum schlechtere Filme gesehen - beachte man einen grandiosen Titel wie The Sixth Sense - der einer meiner absoluten Favoriten ist.
Nun ja, wünsche Euch dennoch viel Spaß und bin ebensogespannt auf Eure Meinung zum Film. Noch einkleiner Tipp: je niedriger die Erwartung desto geringer die Enttäuschung.
Gruß und bis bald
Ksp.
©2004 auf allen möglichen Meinungs-Plattformen by waskostas.
Ich will hier nun nicht wieder zum x-ten Mal die Daten über Schauspieler etc. aufführen, das kann man sich auf diversen Seiten genauer anschauen und dort auch entsprechend Kritiken und Empfehlungen einholen, ich möchte meine eigene Meinung zum Film hinterlassen.
Eine gute Seite im Netz für Daten und Infos zu Filmen bietet www.kino.de - dort ist alles nötige an Daten zu finden.
Kurz zum Inhalt des Films:
In dem kleinen Dörfchen Covington leben die Leute inmitten eines großen Waldes, in dessen Dunkel sich dem Mythos zufolge geheimnisvolle Kreaturen tummeln (Pennsylvania Ende des 19. Jahrhunderts ). Vor langer Zeit traf man ein Abkommen, wonach die Bürger nicht in den Wald gehen und im Gegenzug von den Kreaturen in Ruhe gelassen werden. Aufgrund der fehlenden Medizin, die für einen Bewohner benötigt wird, macht sich die blinde Tochter der Bürgermeisters auf den Weg durch den Wald....
Gespannt und Neugierig war ich schon, als wir uns entschieden haben den Film zu sehen. Der Trailer ist ja nun wirklich gut gemacht und das ganze Trara um den Film (was ich eigentlich überhaupt nicht mag) - ließ einen spannenden Kinoabend versprechen. Hier erinnerte ich mich an Schlagworte wie "The Sixth Sense" etc. und das war wohl auch der Grund warum ich mich habe breitschlagen lassen The Village zu sehen - das war ein großer Fehler.
Das ganze erschien mir merkwürdigerweise schon von Anbeginn etwas Kurios, irgendwie kam keine "Stimmung" rüber und das lag bestimmt nicht am Kino, der Leinwand oder gar dem Publikum. Nach einer dreiviertel Stunde der absoluten Öde, hatte ich eigentlich schon die Nase voll, und das ganze erzeugte bei mir einen Geschmack von einem "Zeugen Jehovas"-Vortrag. Schon die Geschichte, dass 60 Menschen abgeschirmt von der "realen Welt" leben ist etwas unrelistisch. Nur ein kleiner Denkanstoss: Fortpflanzung ;-)
Meine Versuche das Kino zu verlassen wurden lediglich von meinen Begleitern/Innen verhindert also blieb ich weiterhin.
Leere und abgedroschene Phrasen schlugen mir da um die Ohren. "...wir danken für die Zeit die uns bleibt...". Man wird förmlich erschlagen von Bildern die eher einer Sektendokumentation ähnelten. Hier hat man keine Wert auf Kostüme gelegt sondern einfach altbewährtes aus irgendeiner Serie oder einem Film abgekupftert.
öde und trübe Bilder, die nun absolut nichts unheimliches oder gar gruseliges vermittelten machten jede Sekunde zur Qual. Ständig sich wiederholende Ansichten einer Wiese mit Waldumrandung, eines Hauses und des Gemeinschaftstisches brachten hier keinerlei Abwechslung fürs Auge sondern ließen die Set-Größe beim Dreh erahnen.
Selbst den Nachtszenen konnte ich leider nichts gruseliges oder unheimliches entnehmen, hier wurde gänzlich auf jegliche trickreiche Schatten/Licht Spielerei verzichtet. Wie damit Spannung aufkommen soll ist mir nich ganz klar.
Schauspieler gab es genug, die eigentlich alle mehr als gut waren, doch das hat in diesem Film absolut nichts genutzt. Die Geschichte an sich scheint einfach zu lasch, zu öde, zu leicht und zu schnell konnte ich schon von Anbeginn erahnen worum es ging. Schnell wird klar wer die Fäden in Händen hält, ebenso schnell war klar, dass hier alles irgendwie ein Fake ist.
Spannung kam bei mir den ganzen Film über absolut nicht auf... wenn ich zurückblicke kann ich behaupten im ganzen Film gab es ganze 5 Minuten Spannung. Ganze drei Mal ist eines der angeblichen "Monster" zu sehen und dies wird durch die Kamerafahrten leider eher schlecht als recht dem Betrachter shcmackhaft gemacht.
Nach über einer Stunde des "sich an den Kopf Fassens" und an meinem Geschmack zweifelns - schienen nun auch meine Begleiter sich über den Film aufzuregen. "Einfach zu Blöd..", hieß es da und dann endlich das befreiende "Lass uns gehen". Doch wir blieben, immerhin hatten wir ja bezahlt und hofften zumindest ein furioses Ende. Das blieb leider aus.
Das Kino lachte, als nun die Schlüsselperson (die blinde Tochter des Bürgermeisters) an eine Wand bzw. eine Art Mauer gerät und nach dem drüberklettern einen Wachmann findet. Die Szene war einfach zu absurd, wie naiv wird dort eine Person dargestellt, die ein Gebit bewachen soll und plötzlich aus heiterem Himmel eine Frau auf der Straße findet? Selbst mit viel Fantasie und auch wenn man alle logischen Gedankengänge abschalten würde scheint das einfach nur lächerlich. Ganz abgesehen von dem Diebstahl der Medikamente vor den Augen des Chefs.
Nunja, irgendwie scheint der Versuch auf Special Effekte zu verzichten und die Kamera in Bewegungen zu versetzen, die wir von alten und bekannten Kultfilmen wie (z.B. BlairWitch) kennen nicht zur Geschichte zu passen.
Fackeln, die das Dorf rundherum umzingeln um den Rand des Waldes zu markieren, sowie Wimpel mit Fahnen lassen das ganze noch trauriger und löcherlicher aussehen. Erinnert eher an einen Ausschnitt aus einem Ritterfilm kurz vor einem Tournier.
Nein liebe Leser - ich bin eigentlich kein Mensch, der schnell ein Urteil über etwas fällt, doch das war wirklich zuviel. Absolut in KEINEM Vergleich zu anderen Filmen von M. Night Shyamalan, und ehrlich gesagt fällt mir momentan kein Film ein der schlechter als "The Village" war.
Seid mir bitte nicht böse, denn Ihr diesen Bericht lest, ich kann aber meinen Frust nicht verbergen und in den letzten 25 Jahren habe ich kaum schlechtere Filme gesehen - beachte man einen grandiosen Titel wie The Sixth Sense - der einer meiner absoluten Favoriten ist.
Nun ja, wünsche Euch dennoch viel Spaß und bin ebensogespannt auf Eure Meinung zum Film. Noch einkleiner Tipp: je niedriger die Erwartung desto geringer die Enttäuschung.
Gruß und bis bald
Ksp.
©2004 auf allen möglichen Meinungs-Plattformen by waskostas.
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