Erfahrungsbericht von c_obst
Sie kommen nie ohne Grund
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute,
vor kurzem war ich im Kino und hab mir den Film „The Village“ reingezogen. Wie ich dazu kam und was ich von diesem Film halte will ich nun zum Besten geben.
--Wie wurde ich auf den Film aufmerksam—
Irgendwann hab ich mal im Kino einen Trailer von „The Village“ gesehen. Der Trailer war scharf geschnitten und verbreitete eine richtig mysteriöse Stimmung. Da war die Rede von den „Unaussprechlichen“ die im Wald leben und von einem Waffenstillstand zwischen den „Unaussprechlichen“ und den Dorfbewohnern. Es wurde davon gesprochen, dass die „Unaussprechlichen“ nie ohne Grund in das Dorf kämen und dass sie jetzt die Häuser markiert hätten, auch von der verbotenen Farbe (rot), die die „Unaussprechlichen“ anziehen war die Rede. Ich dachte mir, das hört sich mal nach einem richtigen Horror-Reißer an, Spannung und etwas Blut in einen abendfüllenden Film gepackt, genau meine Richtung.
Kurz vor Kinostart in Deutschland wurde dann auch noch mal im TV die Werbetrommel gedreht und ich hab mir endgültig vorgenommen den Film anzukucken, eben heute.
--Die Darsteller—
Bryce Dallas Howard als Ivy Walker
Joaquin Phoenix als Lucius Hunt
Adrien Brody als Noah Percy
William Hurt als Edward Walker
Sigourney Weaver als Alice Hunt
--Der Film—
“The Village“ USA 2003
Regie: M. Night Shyamala
FSK: ab 12
Länge: 108 Minuten
--Die Story—
Der Film beginnt mit der Beerdigung eines Kindes auf dem Friedhof eines kleinen Dorfes irgendwo auf dem Land und auf dem Grabstein ist das Sterbedatum 1897 zu lesen. Jetzt wissen wir schon in welcher Epoche wir uns befinden und warum die Leute so komische Sachen anhaben. Es ist die Rede von vielen Kranken die sterben müssen und man könne kaum etwas dagegen unternehmen.
Alles ist so wie man sich die gute alte Zeit eben vorstellt, die Bewohner halten zusammen und helfen sich gegenseitig, eben alles Friede, Freude Eierkuchen. Zwei junge Mädchen fegen irgend eine Veranda und haben einen Riesen Spaß bis sie eine kleine Blume sichten, die die verbotene Farbe (rot) hat. Schnell lassen sie alles liegen und vergraben sie unter der Erde.
Es gibt auch einen Ältestenrat im Dorf, in dem die acht oder neun Dorfältesten sitzen und alle wichtigen Entscheidungen treffen, auch Alice Hunt (Sigourney Weaver) und Edward Walker (William Hurt) sind. Als der Ältestenrat mal wieder tagt kommt der sehr mutig „Junge, der nicht gerne spricht“ Lucius Hunt (Joaquin Phoenix) ins Spiel. Er will sich vom Rat die Genehmigung geben lassen, sich durch den Wald in die Stadt durchzuschlagen um für die Kranken im Dorf (die man übrigens nie sieht) Medizin zu holen. Er meint, dass die „Unaussprechlichen“ wie Tiere handeln, seine reinen Gedanken spüren und ihn nicht angreifen würden. Die Ältesten, darunter auch seine Mutter Alice Hunt sind von dem Vorschlag gar nicht begeistert und verbieten Ihm in die Stadt zu gehen.
Als Lucius dann direkt an der durch Pfähle mit Lampen gekennzeichneten Grenzlinie arbeiten muss übertritt er aus Neugier die Grenze und macht ein paar Schritte ins „Feindesland“ mit denen ja ein Waffenstillstand herrscht. Weil er Rascheln und knackende Äste hört bekommt er es dann doch mit der Angst zu tun und läuft wieder zurück auf die sichere Seite.
Dieser kleine Ausflug hat aber schwere Folgen. In der darauf folgenden Nacht übertritt auch eine „Kreatur“ die Grenze und wird dabei von einem Wachposten an der Demarkationslinie bemerkt. Die Warnglocke wird vom Wachmann bzw. –jungen geläutet und im Dorf brechen Panikzustände aus. Jeder versteckt sich im Keller, die Lichter werden gelöscht und der „Unaussprechliche“ macht einen Rundgang durch das Dorf. Am Morgen darauf sind an vielen Haustüren rote Streifen (wie in der Werbung) zu sehen die der „Unaussprechliche“ dort hinterlassen hat.
Lucius gesteht seinen unerlaubten Grenzübertritt (ganz ohne Visum) und wird dafür gerügt. In den Ganzen wirren dieser Vorfälle vertieft sich die Beziehung zwischen Lucius Hunt und Ivy Walker, einer latenten Liebe von Lucius. Ivy ist blind und hat einen besten Freund namens Noah Percy (Adrien Brody), der geistig etwas zurückgeblieben ist.
Die beiden verloben sich und es kommt zu einer Folgenschweren Eifersuchtstat es besten Freundes von Ivy. Noah verletzt Lucius so schwer, dass keiner weiß ob er durchkommen wird.
Ivy entschließt sich daraufhin selbst durch den Wald den keiner betreten darf in die Stadt aufzubrechen um Medikamente für ihren Verlobten zu besorgen. Sie spricht ihren Vater Eduard Walker (ja, der aus dem Ältestenrat) darauf an und bekommt auch die Genehmigung das zu tun was sie vorhat.
Daraufhin bricht Ivy mit zwei Begleitern in den Wald auf……………..
--Die Atmosphäre—
Der Film ist atmosphärisch sehr eng gewebt, die düsteren Bilder, der tolle mystische Soundtrack und nicht zuletzt die Darsteller erzeugen eine Stimmung höchster Spannung. Von Anfang an wird man mit Informationen geradezu überflutet, die im Film nicht in einen Zusammenhang gebracht werden. Diese Denkarbeit muss der Zuschauer selbst erledigen. Darum ist es auch so, dass gegen Mitte des Streifens etwas Spannung rausgenommen wird und man mal etwas Zeit hat die ganzen Informationen ein bisschen zu sortieren und sich darüber Gedanken zu machen wie’s wohl weiter gehen wird und zieht erst ziemlich gegen Ende wieder an. Die Rollen sind durch die Bank gut besetzt und repräsentieren die einzelnen Charaktäre sehr gut. Besonders hervorzuheben ist hier Bryce Dallas Howard die die Rolle als blinde “ Ivy Walker“ hervorragend ausfüllt.
--Fazit—
Wie schon gesagt hab ich mich nach den Werbungen, Trailern und auch der Website auf einen Horrorfilm erster Güte eingestellt und war deshalb auch Anfangs recht enttäuscht vom Film. Nach Überwindung dieses Tiefpunkts lies ich mich dann aber in den Film fallen und war überrascht, dass es doch noch Streifen gibt in denen man so viel nachdenken muss.
Rückblicken kann ich nur sagen: Ein richtig guter Film mit einem fantastischen Ende. Kleinere Abzüge gibt’s nur in der B-Note.
Viel Spaß beim Kucken
vor kurzem war ich im Kino und hab mir den Film „The Village“ reingezogen. Wie ich dazu kam und was ich von diesem Film halte will ich nun zum Besten geben.
--Wie wurde ich auf den Film aufmerksam—
Irgendwann hab ich mal im Kino einen Trailer von „The Village“ gesehen. Der Trailer war scharf geschnitten und verbreitete eine richtig mysteriöse Stimmung. Da war die Rede von den „Unaussprechlichen“ die im Wald leben und von einem Waffenstillstand zwischen den „Unaussprechlichen“ und den Dorfbewohnern. Es wurde davon gesprochen, dass die „Unaussprechlichen“ nie ohne Grund in das Dorf kämen und dass sie jetzt die Häuser markiert hätten, auch von der verbotenen Farbe (rot), die die „Unaussprechlichen“ anziehen war die Rede. Ich dachte mir, das hört sich mal nach einem richtigen Horror-Reißer an, Spannung und etwas Blut in einen abendfüllenden Film gepackt, genau meine Richtung.
Kurz vor Kinostart in Deutschland wurde dann auch noch mal im TV die Werbetrommel gedreht und ich hab mir endgültig vorgenommen den Film anzukucken, eben heute.
--Die Darsteller—
Bryce Dallas Howard als Ivy Walker
Joaquin Phoenix als Lucius Hunt
Adrien Brody als Noah Percy
William Hurt als Edward Walker
Sigourney Weaver als Alice Hunt
--Der Film—
“The Village“ USA 2003
Regie: M. Night Shyamala
FSK: ab 12
Länge: 108 Minuten
--Die Story—
Der Film beginnt mit der Beerdigung eines Kindes auf dem Friedhof eines kleinen Dorfes irgendwo auf dem Land und auf dem Grabstein ist das Sterbedatum 1897 zu lesen. Jetzt wissen wir schon in welcher Epoche wir uns befinden und warum die Leute so komische Sachen anhaben. Es ist die Rede von vielen Kranken die sterben müssen und man könne kaum etwas dagegen unternehmen.
Alles ist so wie man sich die gute alte Zeit eben vorstellt, die Bewohner halten zusammen und helfen sich gegenseitig, eben alles Friede, Freude Eierkuchen. Zwei junge Mädchen fegen irgend eine Veranda und haben einen Riesen Spaß bis sie eine kleine Blume sichten, die die verbotene Farbe (rot) hat. Schnell lassen sie alles liegen und vergraben sie unter der Erde.
Es gibt auch einen Ältestenrat im Dorf, in dem die acht oder neun Dorfältesten sitzen und alle wichtigen Entscheidungen treffen, auch Alice Hunt (Sigourney Weaver) und Edward Walker (William Hurt) sind. Als der Ältestenrat mal wieder tagt kommt der sehr mutig „Junge, der nicht gerne spricht“ Lucius Hunt (Joaquin Phoenix) ins Spiel. Er will sich vom Rat die Genehmigung geben lassen, sich durch den Wald in die Stadt durchzuschlagen um für die Kranken im Dorf (die man übrigens nie sieht) Medizin zu holen. Er meint, dass die „Unaussprechlichen“ wie Tiere handeln, seine reinen Gedanken spüren und ihn nicht angreifen würden. Die Ältesten, darunter auch seine Mutter Alice Hunt sind von dem Vorschlag gar nicht begeistert und verbieten Ihm in die Stadt zu gehen.
Als Lucius dann direkt an der durch Pfähle mit Lampen gekennzeichneten Grenzlinie arbeiten muss übertritt er aus Neugier die Grenze und macht ein paar Schritte ins „Feindesland“ mit denen ja ein Waffenstillstand herrscht. Weil er Rascheln und knackende Äste hört bekommt er es dann doch mit der Angst zu tun und läuft wieder zurück auf die sichere Seite.
Dieser kleine Ausflug hat aber schwere Folgen. In der darauf folgenden Nacht übertritt auch eine „Kreatur“ die Grenze und wird dabei von einem Wachposten an der Demarkationslinie bemerkt. Die Warnglocke wird vom Wachmann bzw. –jungen geläutet und im Dorf brechen Panikzustände aus. Jeder versteckt sich im Keller, die Lichter werden gelöscht und der „Unaussprechliche“ macht einen Rundgang durch das Dorf. Am Morgen darauf sind an vielen Haustüren rote Streifen (wie in der Werbung) zu sehen die der „Unaussprechliche“ dort hinterlassen hat.
Lucius gesteht seinen unerlaubten Grenzübertritt (ganz ohne Visum) und wird dafür gerügt. In den Ganzen wirren dieser Vorfälle vertieft sich die Beziehung zwischen Lucius Hunt und Ivy Walker, einer latenten Liebe von Lucius. Ivy ist blind und hat einen besten Freund namens Noah Percy (Adrien Brody), der geistig etwas zurückgeblieben ist.
Die beiden verloben sich und es kommt zu einer Folgenschweren Eifersuchtstat es besten Freundes von Ivy. Noah verletzt Lucius so schwer, dass keiner weiß ob er durchkommen wird.
Ivy entschließt sich daraufhin selbst durch den Wald den keiner betreten darf in die Stadt aufzubrechen um Medikamente für ihren Verlobten zu besorgen. Sie spricht ihren Vater Eduard Walker (ja, der aus dem Ältestenrat) darauf an und bekommt auch die Genehmigung das zu tun was sie vorhat.
Daraufhin bricht Ivy mit zwei Begleitern in den Wald auf……………..
--Die Atmosphäre—
Der Film ist atmosphärisch sehr eng gewebt, die düsteren Bilder, der tolle mystische Soundtrack und nicht zuletzt die Darsteller erzeugen eine Stimmung höchster Spannung. Von Anfang an wird man mit Informationen geradezu überflutet, die im Film nicht in einen Zusammenhang gebracht werden. Diese Denkarbeit muss der Zuschauer selbst erledigen. Darum ist es auch so, dass gegen Mitte des Streifens etwas Spannung rausgenommen wird und man mal etwas Zeit hat die ganzen Informationen ein bisschen zu sortieren und sich darüber Gedanken zu machen wie’s wohl weiter gehen wird und zieht erst ziemlich gegen Ende wieder an. Die Rollen sind durch die Bank gut besetzt und repräsentieren die einzelnen Charaktäre sehr gut. Besonders hervorzuheben ist hier Bryce Dallas Howard die die Rolle als blinde “ Ivy Walker“ hervorragend ausfüllt.
--Fazit—
Wie schon gesagt hab ich mich nach den Werbungen, Trailern und auch der Website auf einen Horrorfilm erster Güte eingestellt und war deshalb auch Anfangs recht enttäuscht vom Film. Nach Überwindung dieses Tiefpunkts lies ich mich dann aber in den Film fallen und war überrascht, dass es doch noch Streifen gibt in denen man so viel nachdenken muss.
Rückblicken kann ich nur sagen: Ein richtig guter Film mit einem fantastischen Ende. Kleinere Abzüge gibt’s nur in der B-Note.
Viel Spaß beim Kucken
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