The Village - Das Dorf (VHS) Testbericht

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ab 12,16
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Erfahrungsbericht von DieEine

Friedlich, idyllisch und im Wald haust das Grauen

Pro:

Mystery-Thriller mit Aha-Effekt, innovativ, spannend, trocken inszeniertes Ende

Kontra:

Wahl der Schauspieler

Empfehlung:

Ja

Vor einiger Zeit kam mal wieder eine Filmeinladung ins Haus geflattert. Im Gegensatz zu den anderen Einladungen, die ich immer bekomme, stand auf dieser mehrmals ausdrücklich, dass man bei seiner Filmbesprechung auf keinen Fall das Ende verraten sollte und dass man sich rechtzeitig im Kino einzufinden hätte, damit Sicherheitsleute einen nach Aufnahmegeräten absuchen könnten.

\"Was machen die denn für einen Zirkus\", habe ich gedacht, doch weiter habe ich gelesen, dass es sich bei dem Film \"The Village - Das Dorf\" um das neueste Werk von M. Night Shyamalan, der schon \"The Sixt Sense\" und \"Signs\" gedreht hat, handelt.
Da verstand ich dann, warum es wichtig ist, niemandem das Ende zu verraten und das werde ich auch in folgendem Bericht nicht tun, weil man sich den Film dann nicht mehr ansehen braucht und ich nur empfehlen kann, sich den Film anzusehen, aber dazu später mehr. Jetzt erstmal zum Inhalt...

_Die Story
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Die Gesichte von \"The Village\" ist in den USA des 19. Jahrhunderts angesiedelt.
Die Bewohner von Covington, einem idyllischen Dorf in Pennsylvania, leben friedlich zusammen, solange sich alle an drei Regeln halten: 1. Verstecke die böse Farbe. Sie lockt sie an. 2. Gehe niemals in den Wald. Dort warten sie auf dich. 3. Beachte die Glocke. Sie kündigt ihr Kommen an.
Sie, das sind Kreaturen, die in den umliegenden Wäldern leben und über die man im Dorf eigentlich nicht offen spricht. Dennoch oder gerade deswegen sind sie aber in der Angst der Menschen allgegenwärtig.
Vor langer Zeit traf der Ältestenrat des Dorfes mit diesen Kreaturen das Abkommen sich gegenseitig nicht zu stören, um den Frieden zu wahren. So gibt es im Wald gesetzte Grenzen, die man nicht überschreiten darf.

Als immer mehr Menschen im Dorf sterben, weil richtige Medizin fehlt, beschließt der junge Lucius Hunt (Joaquin Phoenix) durch die Wälder in die Stadt zu gehen, um die medizinische Versorgung im Dorf zu gewährleisten und seine Neugier auf das Leben außerhalb des Dorfes zu befriedigen.

Der Bürgermeister (William Hurt) und auch Lucius´ Mutter (Sigourney Weaver) versuchen mit aller Macht der Worte zu verhindern, dass die Grenze zu den Wäldern von Lucius überschritten wird, doch die Sehnsucht nach der Welt hinter den Wäldern ist stärker und so wagt Lucius einen Schritt über die Grenze.

Die Kreaturen im Wald kommen daraufhin ins Dorf und hinterlassen eine Schneise der Verwüstung als Warnung, die Grenze nicht noch einmal zu überschreiten, aber nicht nur die Bestien bringen Unfrieden in das friedliche Dorf.
Der geistig zurückgebliebene Noah Percy (Adrien Brody) ist eifersüchtig auf Lucius, weil dieser mit seiner Jugendfreundin, der blinden Ivy (Bryce Dallas Howard), zusammen ist.
Im Wahn sticht Noah auf Lucius ein und verletzt ihn schwer.

Die rettende Medizin liegt jenseits der Wälder und Ivy ist fest entschlossen für ihren Geliebten den Kreaturen mutig entgegenzutreten. Dabei kann sie auch ihr Vater, der Bürgermeister, nicht aufhalten. Er kann seine starke Tochter lediglich in das Geheimnis der Wälder einweihen und auf ihre unversehrte Rückkehr hoffen.

_Meine Meinung
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Allein die Tatsache, dass ein Film wie \"M. Night Shyamalan´s The Village\" schon den Namen des Regisseurs im Titel hat, weist darauf hin, dass der Film sich in die Reihe der bisherigen Filme des Meisters einordnet und direkt die richtige Zielgruppe anspricht.
Im Falle von \"The Village\" dürfen sich die Fans von \"The Sixt Sense\" und \"Signs\" erneut auf einen spannenden Mystery-Thriller mit überraschendem Ende freuen.

Ich persönlich liebe solche Filme, vor allem, weil ich das Mitdenken im Kino immer vergesse. Ich bin am Ende wirklich überrascht, obwohl im Nachhinein betrachtet eigentlich von Anfang an alles klar ist.
So ist es auch bei \"The Village\". Wenn man hinterher darüber nachdenkt, dann fallen einem dutzende Szenen ein, die auf die \"Auflösung\" hindeuteten.

Im Falle von \"The Village\" finde ich den Weg zum großen Finale besonders gut gelöst.
Wenn Ivy ihre Reise durch die Wälder antritt, bekommt man das Geheimnis des Dorfes und der Wälder stückchenweise serviert, so dass man bei den Gegebenheiten im Wald dann keine Angst mehr haben muss.
Ich finde diese Vorgehensweise von Night Shyamalan genial, denn nimmt dem Film einfach den sonst so typischen Angstfaktor \"dunkler Wald\" und inszeniert das Ende recht trocken.

Die Spannung liegt mehr am Anfang des Films, wenn man noch nicht ahnt, um was es in \"The Village\" eigentlich genau geht, denn würde es nur um die schrecklichen Kreaturen gehen, die im Wald leben, wäre es doch etwas langweilig, auch wenn man sich beim Auftritt der Bestien schon erschreckt.

Lediglich die Wahl der Schauspieler finde ich bei \"The Village\" nicht so gelungen. Die unbekannte Bryce Dallas Howard als blinde Ivy macht ihre Sache sehr gut und ich hätte mir gewünscht Night Shyamalan hätte den Mut gehabt auch die anderen Hauptdarsteller mit unbekannteren Akteuren zu besetzen, denn Adrien Brody beispielsweise bleibt bei der Darstellung des etwas verrückten Noah Percy weit unter seinen Fähigkeiten. Im Film ist er außerdem ungefähr 5 Minuten zu sehen und verdient es eigentlich nicht, dass man mit seinem guten Ruf Werbung für den Film macht.

Auch Joaquin Phoenix ist meiner Meinung nach nicht ideal besetzt, er füllt die Rolle des Lucius einfach nicht mit dem nötigen Kampfgeist aus, den er bräuchte, um durch die Wälder zu kommen.

Richtig störend ist es aber nicht, dass die Schauspieler hätten besser gewählt werden können, denn an meinem Gesamteindruck des Films, ändert das nichts und mein Gesamteindruck ist durchweg positiv, denn \"The Village\" ist ein unterhaltsamer Film mit großartigem Ende, der für einen Mystery-Thriller auch die richtige Portion \"Angst und Schrecken\" enthält.

_Mein Fazit
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\"The Village\" ist ein Mystery-Thriller der besonderen Art. Spannend, beeindruckend und trotz aller Mystik erschreckend realistisch.

_Allgemeine Infos
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\"M. Night Shyamalan´s The Village - Das Dorf\". USA 2004
Regie: M. Night Shyamalan
Drehbuch: M. Night Shyamalan
Produzenten: Sam Mercer, Scott Rudin
Darsteller: Bryce Dallas Howard, William Hurt, Joaquin Phoenix, Sigourney Weaver, Adrien Brody
Verleih: Buena Vista International
Länge: 108 Minuten
FSK: 12
Filmstart: 09.09.04


* Teile dieser Meinung wurden von mir bereits auf anderen Webseiten veröffentlicht.

28 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Phlegma

    10.10.2004, 20:06 Uhr von Phlegma
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...der erste positive Bericht den ich dazu gelesen habe. Dazu muss ich aber sagen dass "the sixth sense" ein Meisterwerk ist, ja, aber sicher nicht "The Signs". Dummes Ende, wie ich finde. Nichts desto trotz, guter Bericht :)

  • anonym

    22.09.2004, 12:45 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    klasse bericht......ich finde den film nicht so toll

  • anonym

    21.09.2004, 09:49 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    wächst bei mir immer mehr :-) Werde ihn mir heut Nachmittag dann anschauen gehen und bin schon sehr gespannt. Danke für diesen Bericht!!