The White Pony - Deftones Testbericht

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ab 27,52
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von downloth

Da gibts wat auf die def Ohren

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Deftones sind eine Punk Crossover Band, die es geschafft haben mit ihrem rohen, unverfälschten Stil in die Spitze der Metal Bands vorzustoßen. Im Jahr 2000 erschien das dritte Album der New Metal Band mit Namen "White Pony" auf Maverick Records. Die ersten beiden Werke der Deftones waren sehr rohe und schwermütige Alben; zu der Zeit konnte ich mit der Band wenig anfangen. Die Musik war mir einfach zu anstrengend und es fehlte mir einfach der gewisse Groove, der es eben ausmacht. Vom wortgewaltigen Sänger Chino Moreno war ich jedoch von Anfang an beeindruckt. Mittlerweile ist der Sound der Band erwachsen geworden und auch eingängiger. Das neue Album "White Pony" bringt die Veränderung in den Sound deer Deftones, den jede Band von Zeit zu Zeit einmal braucht.


Bei "new murderer" wird es sofort hörbar; der Sound der Band ist nicht mehr ganz so heavy, die Jungs rühren eine eher ruhigere Crossover Suppe an, zwar der Opener, aber gefällt mir nicht so gut. Wohingegen mit "nightrider" der Spass endlich richtig losgeht. Der Songe fegt so ziemlich alles weg.. "..i feel like war..." handelt von Verlorenheit, Einsamkeit. Die hochexplosiven Schlagzeug Einsätze können auch klanglisch überzeugen. "elite" rockt eingentlich ganz gut ab und kommt der Musik, die die Deftones auf früheren Alben aufgenommen haben sehr nahe; übles Gebolze und hemmungsloses Geschrei, nicht ganz so mein Fall. "iceskates" gehört sicherlich wiederum zu den guten Nummern. Was ich mit dem Titelsong "white pony" halten soll, weiß ich nicht so ganz, noch keine Minuten Spielzeit, Crossover Geschrummel; die weißen Ponies und ihre Hengste ???
Danach dürfen wir in das "digital bath" eintauchen. Das Lied gleitet ruhig und sanft ins Ohr des Zuhörers, Mix aus breakbeats und einem eher ruhigen Gesang. "knife party at the niko" handelt von mörderischer Liebe. Sängerin Rodleen kreirt mit den Deftones eine sehr bizarre Komposition. Spätestens "passenger" hat auch mich umgehauen. Die Deftones brauen hier hochenergetischen Bombast mit dem überragend Gesang wird daraus ein Klassiker der neuen Metal Musik. "...who cares who sees anything..", wer will das schon sehen, was in der Nacht passiert..... Mit "change (in the house of flies)" reißt und nervt wieder an den Öhrchen, alles in allem ne coole Nummer. "pink maggit" entwirrt das Deftones Kneuel dann wieder etwas, eine alles in allem harmonisch verlaufende Komposition, die mit einem tiefgehenden Herzschlagaufanhme endet.


Die Texte auf dem neuen Album "white pony" tragen Spuren der Liebe in all ihren Spielarten. Geprägt von aller Melancholie lassen die Texte sehr viel Raum für Interpretation. Auch der Klang der Aufnahme ist nahezu überragend. Die Musik dürfte die Fangemeinde bereichert und auch erweitert haben. Auf "White Pony" präsentieren die Deftones einen neuen, ausgereifteren Sound, der auch mich stellenweise fesseln und begeistern kann. Ich finde nicht alle Songs überragend, doch insgesamt eine alles in allem höresnwerte Komposition.


Linkverweise:
http://www.deftones.com/ Flash Seite, die auch Active X Elemente zur Anzeige benötigt
http://www.wea.de/ sehr interessante deutschsprachige Seite von WEA
www.thedeftones.de // Fotos - Lyrics - Audio/Video - Interviews - Chat - Forum - Downloads
http://www.rockhard.de/home.php3?rubrik=147&grafik=1&inc=detail_54.inc&id=25010