The White Pony - Deftones Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Zatzeck0805

Mein musikalisches Juwel!

5
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

Sehr facettenreich in musikalischer Hinsicht, tiefgründige Texte

Kontra:

Nix!

Empfehlung:

Ja

In diesem Bericht geht es um mein Lieblingsalbum, mein Allerheiligstes in Sachen Akkustik auf Datenträger; ich schreibe über das Album

>>>>> "White Pony" <<<<<


der Band "Deftones"!

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Inhalte:

1.) Einleitung
2.) Die Songs des Albums "White Pony" im Überblick
3.) Weitere Informationen zu diesem Album und nen bisschen mehr
4.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
5.) Meine Meinung zu einzelnen Songs / Wirkung des Albums
6.) Mein Fazit
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1.) Einleitung:
Mein Einstieg in rockige Gefilde gestaltete sich folgendermaßen;
Meine ersten Erfahrungen mit Musikalben oder einzelnen Songs habe ich mit dem Alter von 13 Jahren in der siebten Klasse gehabt. Es fing an mit Grunge, z.B. "Nirvana´s" phantastischem Album "Nevermind" und unvergessenen Songs wie "Polly", "On a plain" oder selbstverständlich ebenso "Smells like teen spirit", durchquerte gar den Death Metal Bereich (u.a. Werke von "Obituary", Death" oder auch "Unleashed", wurde mal punkiger dank "Green Day" oder auch "NOFX". Dann wurde es wieder etwas rauher wegen Werken wie "Spheres" von "Pestilence" Mitte der Neunziger. Nu Metal war zwischendurch dann auch angesagt dank "Limp Bizkit" (unvergessen der Song "Re-arranged") oder auch "Korn" und "Linkin Park´s" tollem Debüt "Hybrid Theory". Zuletzt hatte ich mir dann das neue Album der Metal-Ikonen "Metallica" zugelegt. Ich deute damit an, dass mich Metal und Rock-Musik in vielen gängigen Variationen immer und immer wieder begleitet hat. Mich werden gegebenfalls die vielen unterschiedlichen Musikalben verraten, die ich bisher veröffentlicht habe. Viele furiose Alben durchkreuzten also meine Gehörgänge, vile (auch hier noch ungerühmte haben auch den weiteren Weg begehen können, in mein Gedächtnis in positiver Art und Weise zu gelangen und / oder mein Herz zu berühren...

Das nun im Folgenden beschriebene Album einer vielleicht nicht ganz so bekannten Band wie die Mehrzahl der oben erwähnten Acts ist in der Tat mein Favorit. Dieses Album hat sich markant positiv hervorgetan hatte, bereits selbstverständlich beim Kauf vor mittlerweile nun acht Jahren, wurde bei mir immer beliebter und notweniger und hat sich schliesslich als mein Lieblingsalbum hervorgetan!.
Im Nachhinein möchte ich nun auf Geschichtliches der Band eingehen, auf die Entwicklung, einige Fakten zu diesem Album bringen; des Weiteren natürlich nahe bringen, warum mir das Album nach und nach an´s Herz und Ohr gewachsen ist und warum es einfach etwas Besonderes ist. Dieses Album ist kein "Ponyhof", aber für mich bedeutet dieses Album sehr viel, es ist ein Stern am Musikhimmel.

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Wer sind denn bitte die "Deftones"? Wo kommen die denn her? Haben die überhaupt etwas geleistet?

Auf alle Fragen und noch mehr versuche ich nun etwas einzugehen...
Diese Musikband stammt aus Sacramento in den USA. Gegründet worden ist die Band bereits im Jahre 1988, sie gibt es nun bereits seit 20 Jahren.

Man kann sie schon getrost beschreiben als Pioniere des neueren Rockgenres ab den Neunziger Jahren. Sie wurden als "Mitbegründer" der Rockform "Nu Metal" gekennzeichnet, jedoch entfernten sie sich ab ihrem dritten Album "White Pony" nach und nach aus diesem Schema. Die ersten beiden Alben "Adrenaline" aus dem Jahr 1997 sowie ihr Zweitwerk "Around the fur" zeigten noch eindeutigere Spuren des "Nu Metal" auf. Parallelen waren noch erkennbar mit anderen Vertretern dieses neueren Genres. Gewisse Ähnlichkeiten zu Soundstrukturen von Bands wie zum Beispiel "Coal Chamber", "Drowning Pool", "Korn", "Limp Bizkit", "Linkin Park", "Papa Roach" oder auch "P.O.D." waren schon zu erkennen! Das sind allesamt Bands, die ich natürlich kenne, deren Alben ich zum Teil besitze und schätzen gelernt habe oder wovon ich auch noch einige Lieder auf diversen Samplern habe.
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Der eigentliche Ursprung:
Diese Musikrichtung des "Nu Metal" hat Elemente aus "Hip Hop", "Heavy Metal" sowie elektronischen Einflüssen. Diese Elemente traten eher in den beiden Vorgängern auf, das Album "White Pony" klingt einfach anders. Es hat zwar gewisse leichte Elemente auf dem Album aufzuweisen, kann aber nicht unbedingt als definitives "New Metal" Album bezeichnet werden. Wer´s will, den kann ich nicht daran hindern. Ich bleibe im Folgenden bei meiner Meinung. Später noch mehr dazu...

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Kurz Einiges zur Geschichte bzw. im Speziellen der Werdegang bis zu diesem besonderen Album "White Pony"...

... In den späten Achtzigern lernten sich der Sänger Chino Moreno, Abe Cunningham sowie Stephen Carpenter kennen und gründeten mit dem damaligen Bassisten Dominic Garcia die Band "Deftones".
Als aber dann Abe Cunningham und Dominic Garcia in anderen Bandprojekten ihre primäre Bestimmung sahen, kam es zunächst bei den "Deftones" zu einem kleinen Break, so konnte es ja nicht vorangehen.


Im Nachhinein ging es voran: sie wurden durch den Schlagzeuger John Taylor sowie durch den Bassisten Chi Cheng ersetzt.
Nach einiger Zeit verließ aber wiederum Drummer John Taylor die Band und Abe Cunningham wurde setzte seine Arbeit (aka: brachte seine Leidenschaft zur Musik wieder bei den "Deftones" ein) bei den "Deftones" fort.
Genau mit diesem Team fingen dann die "Deftones" im Jahre 1989 an, ihre Musik in die Öffentlichkeit zu transportieren und zunächst sich in der näheren Umgebung rund um Sacramento und Umgebung positiv Ihre Art von Musik an die Leute zu transportieren. Das ging zunächst über drei, vier Jahre so weiter. Einiger Erfolg war regional zu verzeichnen, mehr aber war zunächst nicht drin...
Von ihrer Musik konnten sie nach wie vor nicht (noch) leben, aber mit ihrer Musik natürlich!

Erst nach zahllosen Auftritten und Demotapes gab es für die "Deftones" einen Plattendeal bei Madonnas (!) "Label Maverick". Zwar hatten die "Deftones" schon in regelmäßigen Abständen Angebote von kleineren Plattenlabels erhalten, nahmen diese aber nicht an. Woran lag es? Am großen Anspruch? Waren sie nicht ganz bei sich? Sie machten auf jeden Fall so ihren Weg, konnten so mit diesem größeren Plattendeal ihre bisherigen Jobs an den Nagel hängen und waren bereit für ein Debütalbum.
Im September 1995 wurde dann ihr Debütalbum "Adrenaline" veröffentlicht. Es kam relativ gut an. Aber erst durch ihr zweites Album Around the Fur (1997) gelang ihnen der große Durchbruch. Es kam bei Presse und bei Musikfans einfach gut an. Vielleicht war es massenkompatibler und entscheidend war ein wichtiger Support:

Den ersten und wohl wichtigsten Gastauftritt bei den "Deftones" hatte kein Geringerer als der große Max Cavalera (ehem. Mitglied von "Sepultura" die vor allem wenige Jahre zuvor mit ihren beiden Alben "Chaos A.D." sowie "Roots" in aller Munde waren und riesige kommerzielle Erfolge feiern konnte).
Drei Jahre nach "Around the Fur" erschien "WHITE PONY", ihr bisher bestes, ansprechendstes sowie ihr bisher erfolgreichstes Album. Auf

dem befindet sich ein gemeinsamer Track namens "Passenger" mit Maynard James Keenan (Mitglied von "Tool" sowie "A Perfect Circle") befindet.
Erst seit diesem Album ist Frank Delgado offizielles Mitglied, doch
dieser hat bereits an den ersten beiden Alben zuvor entscheidend mitgewirkt, war nur nicht offiziell in der Stammbesetzung.

Sagenhaft: Für den atemberaubenden Song "Elite", der sich nun mal auf dem Album "White Pony" befindet, erhielten die "Deftones" im Jahre 2001 einen Grammy!
Im Jahr 2003 wurde das Album "Deftones" veröffentlicht, welches ich aber widerum in nicht bestechender Qualität sehe. Es ist ein gutes Album. Die Schwierigkeit an sich war wahrscheinlich das bestechende Album vom "weissen Pferd", das einfach nicht mehr zu überbieten ist.

Die "Deftones" werkelten auch von da an bei so manchem Nebenprojekt mit.
So sind Chino Moreno und Frank Delgado an dem Projekt "Team
Sleep" beteiligt, Abe Cunningham bei "Phallucy" und "Stephen
Carpenter" bei "Kush" dabei. Chi Cheng sogar nimmt CDs mit eigenen Gedichten auf. Aber alles für gute Zwecke in´s Leben gerufen. Kaum zu glauben, aber wahr!
Im Oktober 2005 wurde dann "B-sides and Rarities" auf den Markt gebracht: darauf befinden sich u. a. Cover von "Duran Duran" und "Lynyrd Skynyrd" sowie eben wie das Album auch angibt, bisher rares Material. Insgesamt sind diese Songs auf zwei datenträgern enthalten.

Am 27. Oktober 2006 war es soweit; es erschien das neueste Album namens "Saturday
Night Wrist".
Gastmusiker sind hierbei der charismatische Serj Tankian (System of a Down) und Annie Hardy (Giant Drag). Vor allem Serj Tankian glänzt in dem hammermäßigen Song "Mein".

2010 erschien dann das bis dato letzte Album "Diamond Eyes".


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Wichtiges in Kurzform:
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* Die Gründung erfolgte im Jahr 1988

* Genre Alternative Rock, Alternative Metal
* Internetseite: http://www.deftones.de/
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* Die Gründungsmitglieder waren:
- Gesang, Gitarre Camillo "Chino" Wong Moreno

- Gitarre Stephen Carpenter
- Bass Dominic Garcia

- Schlagzeug Abe Cunningham

* Die aktuelle Besetzung besteht aus:

- Gesang, Gitarre Camillo "Chino" Wong Moreno
- Gitarre Stephen Carpenter

- Bass Chi Ling Dai Cheng
- Schlagzeug Abe Cunningham

- Turntables, Samples, Keyboard Frank Delgado (offiziell ist er
seit 2000 fest bei den "Deftones" dabei)
* Ehemalige Mitglieder:

- Schlagzeug John Taylor
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Diskografie (Gesamtdarstellung):
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* Alben:
# (Like) Linus (das war nen Demotape) (1993)

# Adrenaline (1995)
# Around the Fur (1997)

# White Pony (2000)
# Deftones (2003)

# B-Sides & Rarities (2005)
# Saturday Night Wrist (2006)

__________
* EPs:

# Live (1998)
# Back to school (Mini Maggit) (2001)

__________
* Singles:

# 7 Words (1995)
# Bored (1996)

# My Own Summer (Shove It) (1998)
# Be Quiet and Drive (Far Away) (1998)

# Change (In the House of Flies) (2000)
# Back To School (Mini Maggit) (2001)

# Digital Bath (2001)
# Minerva (2003)

# Hexagram (2003)
# Hole In The Earth (2006)

# Mein (2007)
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2.) Die Songs des Albums "White Pony" nun im Überblick nebst der jeweiligen Spielzeit:
1. Feiticeira -3:09 Minuten

2. Digital Bath - 4:15 Minuten
3. Elite - 4:01 Minuten

4. Rx Queen - 4:27 Minuten
5. Street Carp - 2:41 Minuten

6. Teenager - 3:20 Minuten
7. Knife Prty - 4:49 Minuten

8. Korea - 3:23 Minuten
9. Passenger - 6:08 Minuten

10. Change (In The House Of Flies) - 5:01 Minuten
11. Pink Maggit - 7:38 Minuten

12. The Boy's Republic - 4:40 Minuten (Anmerkung: Der BONUS SONG der "roten Ausgabe")
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3.) Weitere Informationen zu diesem Album und nen bisschen mehr:
Deftones - White Pony

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* Veröffentlicht wurde das Album am 19. Juni 2000

* Label: Warner Brothers
* Vertrieb: Warner Music

* EAN: 093624770527
* Format: Compact Disc; 1 Datenträger

* Genre: Alternative Rock, New Metal
* Anzahl der Titel = 11 (plus Bonussong bei dieser Edition)

* Die Spieldauer des Albums beträgt ca. 53 Minuten
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* Zur Besetzung bei diesem Album:
- Gesang, Gitarre: Chino Moreno

- Schlagzeug: Abe Cunningham
- Bass:Chi Cheng

- Gitarre: Stephen Carpenter
- DJ, Keyboard: Frank Delgado
* Das Album "White Pony" ist insgesamt das dritte und auch das erfolgreichste Album der Deftones( das ergeben Verkaufszahlen, das zeigten Kritiken sowie die "Grammy"- Auszeichnung"!)

* Das Album "White Pony" wurde in vier verschiedenen Versionen veröffentlicht:
- Limitierte Erstauflage mit rotem Cover (dazu gehört mein Exemplar!)

- Limitierte Erstauflage mit schwarzem Cover
- die reguläre Ausgabe mit silbergrauem Cover

- eine Neuauflage mit weißem Cover und "Back to School" als enthaltenen Bonussong

* Dieses Album verkaufte sich schon in der ersten Woche in den USA etwa 180.000 Mal (!) und stieg somit auf den dritten Platz der amerikanischen, der "Billboard Charts", ein. Über die Millionenmarke sind sie schon lange vorbeigezogen...

Auch in hier in Europa war das Album sehr erfolgreich. Ebenso natürlich an den guten Chartplatzierungen zu sehen, ebenso waren sie Headliner bei diversen Festivals auf dem europäischem Kontinent!
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Noch kurz etwas zu den Bonustracks:
* "The Boys Republic" (bei der Erstauflage mit rotem oder schwarzem Cover enthalten)

* "Back to School" (Mini Maggit) (bei einer anderen Version enthalten: der Neuauflage mit weißem Cover)
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* Die Produktion erfolgte durch Terry Date, er war unter anderem schon zuständig für folgende Alben:
- Deftones - Adrenaline (1995)

- Deftones - Around the Fur (1997) mit Einsatz in Produktion sowie Engineering,
als Produzent war er tätig zum Beispiel bei

- Soundgarden - Louder than Love (1989)
- Pantera - Cowboys from Hell (1990)

- Pantera - Vulgar Display of Power (1992)
- Pantera - Far Beyond Driven (1994)

- Pantera - The Great Southern Trendkill (1996)
- Limp Bizkit - Significant Other (1999)

- Limp Bizkit - Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavoured Water (2000)

Den Mix erledigte er für:

- Soundgarden - Badmotorfinger (1991)
- Limp Bizkit - New Old Songs (2001)

- Matrix Reloaded Soundtrack (2003)
- Tony Hawk's Pro Skater 3: Soundtrack (2003)

- Ozzy Osbourne - Prince of Darkness (2005)
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Die rote Sonderedition enthält noch die Möglichkeit, via PC an weitere Features zu gelangen:
- Fotos
- ein Video einer Studiosession des Songs "Elite": zwar relativ kurz, aber eindrucksvoll
- ein Videospiel im Stile von "Pacman". Ziel ist es, alle Pfede zu sammeln, ohne von den "fiesen" Bandmitgliedern entdeckt und "gefressen" zu werden! Das kann man spielen, muss man aber nicht: aber in jedem Falle nicht uninteressant.


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4.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?

Schätzen gelernt hatte ich bereits in den Neunziger Jahren die beiden ersten Werke, nämlich "Adrenaline" sowie "Around the fur". Geschwommen bin ich auf dieser "Nu-Metal-Welle" und habe vor allem Bands schätzen gelernt wie "Korn" oder "Limp Bizkit", die mich mit ihren ersten Alben vor allem überzeugen konnten, so dass ich auch auf Konzerten in Düsseldorf sowie auch in Bremen gewesen bin.
Da ich beide Alben der "Deftones" schon besessen hatte und von diesem Musikstil besessen gewesen bin, war ich im Jahre 2000 sehr auf das dritte Werk "White Pony" gespannt:

Gekauft hatte ich sie mir voller (Neu-) Gier am Veröffentlichungstag. Dank hilfreicher Rezensionen hatte ich mir das Album angeschafft in einem Laden in der nächsten Kleinstadt Einbeck. Bezahlt haben müsste ich um die 30 Mark. Sie hat seinerzeit nicht mehr gekostet als die Standardversion dieses Albums.
Motive des Kaufes waren speziell Vorberichte des Albums über die Katalogversion des Mailorders "EMP" aus Lingen, deren fachkundige Berichte über (Neu-) Veröffentlichungen zum Großteil hilfreich gewesen sind. Darüberhinaus suchte ich mir Artikel aus diversen Fachmagazinen wie der "Visions". Es wurde berichtet über einen etwas anderen Weg, der mit Veröffentlichung dieses Albums "White Pony" eingeschlagen worden ist. Es wurde berichtet von einem etwas sperrigen Album, von etwas dunklerer Stimmung, sehr viel Leidenschaft, einem wehmütigen, zum Teil aber auch kraftvollen Gesang, von musikalischer besonderer metallischer Ausdrucksfähigkeit, von Tiefe, von Weiterentwicklung, von einem Stück Erwachsenwerdens.

Einige Punkte beweisen, dass dieses Album sich von den Vorgängern unterscheidet. Es ist dann die Frage, ob bisherige Leidenschaft des Fans weiterhin bestehen bleibt, oder ob dieses Album eine Leidenschaft bringt, die Leiden schafft.
Mir ist alles im Nachhinein gut bekommen: der leichte Kurswechsel der Band mit diesem Album, dieses Erwachsenwerden, die vorgehaltene "New Metal"-Attitüde, die dezent im Hintergrund verschwand. Dabei muss erwähnt werden, dass die "Deftones" sich noch nie wirklich mit dieser "New Metal" Gedanken anfreunden konnten. Sollte ich selbst dieses Album in ein Genre eintauchen, würde ich es einordnen als alternatives metallisches Werk, dass insgeheim schon "New Metall-Einflüsse inne hat, aber die hier nicht so herborzuheben sind. Man erkennt diese zwar, aber sind diese nicht so offensichtlich dargestellt,. Ich würde höchstens anmerken, dass sich diese Bestandteile verschmelzen, aber dennoch von der Wirkung auf mich anders sind.

Nun bist du geliebte Compact Disc wie gehabt bereits seit dem ersten Veröffentlichungstag anno 2000 an meiner Seite. Leider hast du schon gewaltige Gebrauchsspren aufzuweisen dank mir. Obwohl ich mich stets bemüht habe, auf dich aufzupassen. Leider hat diese limitierte Edition tatsächlich gewaltige Gebrauchsspuren aufzuweisen: Ich habe das gute Stück auf dem Weg zum Auto mal auf Pflasterstein fallen lassen. Nun ist sie dabei so "gut" auf den Boden gefallen, dass die Hülle lädiert ist und die rote spezielle Fronthülle nicht mehr verschliessbar ist. Da diese Edition sich von den Standardhüllen abesetzt, habe ich ein echt schlechtes Gefühl... Auch ist die CD an sich mit vielen Kratzern übersät. Das tat nicht nur der CD weh, sondern auch mir. Tatsache ist einfach, dass dieses CD einen sehr ideelen Wert für mich hat neben der Tatsache, dass es an sich eine "Limited Edition" ist.
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5.) Meine Meinung zu einzelnen Songs / Wirkung des Albums:
1. Feiticeira:

Das Album startet in Form des Songs "Feiticeira" mit vorgeschobenen Gitarrenrythmen. Nach einigen Sekunden werden diese durch das Schlagzeug unterstützt. Der Song ist in einem durchgehend mittlerem Tempo angelegt, bietet einige ruhigere Elemente durch abgesetzte Abschnitte. Aufgrund dieser Konzeption ist der Song metallisch mit einem gewissen Hauch Melancholie und Tiefe. Dies ist der furiose Beginn eines bewegenden Albums, dass einerseits den gewissen Grad Sensibilität durch Text und Gesang entfaltet, andererseits zum Teil äusserst hart ist. Dieser Song ist schon für mich fast der Grund, um zu erkennen, dass es besser gar nicht ginge, nach diesem Song den CD-Player ausmachen könnte. "Feiticiera" bedeutet für mich Power und Intensität mit der nötigen Würze an Emotionalität.
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2. Digital Bath:

- "Digital Bath" ist ein etwas ruhigerer Vertreter in diesem Reigen. Kompakt gesehen finde ich es gelungen, dass man nach dem dynamischeren ersten Song einen ruhigen Song ausgwählt hat als zweiten Song. Der Song besticht durch diesen ruhigen Unterton, der sich durch das gesamte Lied zieht. Der bestechendste Punkt ist hierbei die stimmliche Darbietung von Herrn Moreno: dieses gängig vorgetragene "Tonight - I feel like more" geht mir nicht so schnell aus meinem Kopf!
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3. Elite:
- "Elite" ist der ausgezeichnete Song, der mit einem "Grammy" ausgezeichnet worden ist. Und das, obwohl der Song in musikalischer als auch in stimmlicher Hinsicht, der härteste Song des ganzen Albums ist! Oder gerade, weil er so metallisch und roh ist!?!

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4. Rx Queen:

- Wieder wechselt die Gangart von harten Tönen in leichtere, sanftere Melodien und "zarterem" Gesang, der hier etwas flehend wirkt. Der Song ist mal wieder etwas ganz besonderes, ohne an der anmutigen und im Gesamten wirkenden Homogenität zu kratzen!
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5. Street Carp:
- "Street Carp" strotzt vor Dynamik, ähnlich wie der noch folgende Song "Korea"! in der Kürze liegt die Würze" - mit 2:41 Minuten der kürzeste Song, aber fast nicht zu überbieten an Impulsivität. Der Song klingt recht spontan!

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6. Teenager:

- "Teenager" ist der zarteste Song des gesamten Albums. Eine ureigene Stimmung wird erzeugt mit Hilfe des ruhigen Gesangs, der angenehmen Spielweise der gesamten Instrumente. Und dann sind da noch diese langgezogenen Samples auf der anderen Seite und geben dem Ganzen eine sehr kontrastreiche Stimmung. So etwas habe ich noch nicht gehört, auch nichts Vergleichbares. Interessant auf jeden Fall. Aber interessant kann auch "OK", nächster Song bedeuten. Aber hier trifft vollkommen zu, dass sich das experimentelle Vorgehen sehr gelohnt hat.
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7. Knife Prty:
- Mit "Knife Prty" wird die Gangart wieder hochgezogen. Unvermindert wirkt der Song dynamisch (vor allem durch den Gesang), die Spielweise des Schlagzeuges steuert etwas dagegen meiner Meinung nach, und verschleppt das Ganze auf interessante Art und Weise. Nach absolvierten 2/3 des Songs setzt eine flehende, wehmütige weibliche Stimme ein, die immer mehr ausartet. Chino Moreno setzt dann auch wieder nach kurzer Auszeit ein und ergänzt dieses musikalisch auf Hochglanz wirkende Stück, bis es nach fast 5 Minuten dem Ende zugeht!

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8. Korea:

- "Korea" ist DER SONG schlechthin, was Dynamik betrifft. Hier wird ein richtig guter "Mitgeh"- Faktor erzeugt, der sich besonders im letzten Drittel ganz groß auswirkt. Der Song macht riesigen Spaß. Ein kleineres Intro kann noch nicht andeuten, wohin die musikalische Reise dieses Mal hingehen wird. Aber dann wird durch den Einsatz der Instrumente die dynamische Vorgehensweise schon deutlich, die in den Refrains durch härteren Gesang noch intensiver wird und dann ab dem beschriebenen letzten Drittel ein wahnsinniges Feuer entfachen wird. Das ist einer meiner absoluten Favoriten auf dem Album neben den anderen 11 Songs:-) ... (Nun gut, ein Lied wird letzten Endes noch alle bisherigen Songs toppen)...
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9. Passenger:
- War das Album mit den bisherigen 8 Songs schon sehr gut, so fehlt mir nun normalerweise die entsprechende Einordnung. Das konkrete Ansinnen: ab dem neunten Song wird das Album noch besser, die Songs noch einen Tick intensiver.

Das liegt auch an diesem fantastischen Song namens "Passenger".
"Passenger" ist in Zusammenarbeit mit Maynard James Keenan, dem Frontmann der Band "TOOL" entstanden. Das ist diesbezüglich eine ganz entscheidende "Zutat", das Ergebnis ist einfach *P*E*R*F*E*K*T*! Zunächst ist die Stimmung anhand der Instrumentalisierung sehr entscheidend. Das schleppende Tempo ist bei diesem Song auch ein mehr als entscheidendes postitives Instrument an sich.

Ich habe das Video dazu mal angeschaut. An sich nur ein Aufnahme aus einem Automobil, dass durch die Nacht wahllos umherfährt, mit dieser Melodie wird es noch so viel mehr... Das transportiert den Song rein emotional in noch weitaus sentimentalere Etagen. Dadurch, dank dieser Bilder im Hintergrund, wird das Lied ein bewegender Moment und ich fühle mich als "Passenger First class".
Ein Textauszug:

"Mh, I'm your passenger (x2)
Drop
These down
Then
Put them on me
Nice
Cool
Seats there
To cushion your knees
Now
To calm me
Take me around again
Don't pull over
This time would you please
Drive
Faster"

Die Stimmung, der Song an sich ist kaum noch anders zu beschreiben; schade, das der Song nach einer Spielzeit von knapp über sechs Minuten beendet ist: ich hätte noch gern mehr davon gehört und wäre noch gerne auf einer längeren musikalischen Riese in diesem Format an Bord gewesen!

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10. Change (In The House Of Flies):
Hier ein kleiner Textauszug:

...
"Change (In The House Of Flies)
Ive watched you change

into a flie
i looked away

you were on fire
i watched a change"

...

Dieser Song steht dem Vorgänger nicht unbedingt in Etwas nach!

Der Text, die Musik: als Gesamtwerk widerum ganz besonders stimmungsgeladene musikalische Unterhaltung. Ein ganz besonderes Flair, was hier entfacht wird: der Song besticht durch eine tolle Abwechslung, den hätte ich auch gleich für den "Grammy" mitnominiert! In den Refrains betont ruhig, entfaltet dieser sich durch kompaktes Gitarrenspiel, beherbergt aber dennoch eine gewisse Leichtigkeit und Lässigkeit. Ich bin überwältigt.
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11. Pink Maggit:
* Dieser Song namens "Pink Maggit" ist aus meiner Sicht das absolute "Vorzeigestück" emotionaler Härte, so möchte ich es zunächst grob darstellen. Ich habe natürlich schon so manches Lied angehört, bin so viele Alben durchgegangen: ich habe keinen vergleichbaren Song gefunden; keinen, der mir so viel bedeutet und mir so viel gute Empfindungen wiedergibt wie eben dieser Song "Pink Maggit".

Als ich mir dieses Album vor langer Zeit zum ersten Mal vollständig ganz anhörte, vernahm ich diesen Song zunächst noch als "schwächsten Song" aller auf diesem Album enthaltenen Titel. Kaum zu fassen. Es hatte zunächst noch etwas mit meinem damaligen musikalischen Geschmack zu tun.
Nach bestimmt ca. drei bis vier Jahren habe ich mir das Album aus einer Laune heraus mal wieder vollständig angehört: Vom ersten Klang an, vom ersten Wort von Chi Moreno an hatte ich eine besondere Empfindung beim Anhören dieses Stückes. Ich habe diesen Song ganz anders wahrgenommen...

Warum die Bewertung dieses Songs so dermaßen im positiven Wandel gewesen ist und was seine besondere Stärke ist, versuche ich im Einzelnen nachfolgend anzugeben:
Der Song beginnt sehr ruhig, sehr entspannt mit einer einleitender, begleitender Gitarre zum folgenden Gesang.

Einige Zeit ist man zunächst in diesen Soundgebahren aufgehoben. Es ist furios. Ich weiss nicht, wie mir bei diesem Song geschieht. Es kommt gewissermassen zu einer Aufladung und nach ca. 2:45 Minuten will sich dieser Song vollständig entladen. Lange Zeit ist es so, als ob ich in einem Tunnel sei, dann kommt es zur Entladung, so umschreibe ich es mal. Von da an geht es dynamisch, rockig, aber auch angenehm flehend und melancholisch immer weiter und weiter...
Ich habe es bei keinem Song erlebt, durch Himmel und Hölle zu gehen. Ein Song, bei dem ich so gerührt bin, dass ehrlicherweise den Tränen nah bin, bei dem ich aber andererseits so viel reine positive Energie tanke. Das ist schon sehr bizarr. So reagiere ich aber bei jedem Durchgang dieses Liedes.

Fortwährend geht es von diesem Zeitpunkt an in vollständiger musikalischer Begleitung weiter:
_


Der Text zu diesem Song (Das ist der komplette Text, nach dem Motto "manchmal ist weniger eben mehr!"):
Ill stick you a little

enough to take your
oxygen away

then Ill set you on fire
cause I´m on fire

and Im with you alone
Im so into this whore

be afraid
I might lose her so forget about me

because Ill stick you
pushed back to square

now that youve kneed her
in the throat

well there you go
cause back in school

we are the leaders
of all so transpose

or stop you life is what you do
all you are to me is meat

now pass the flask
_
Dank "Pink Maggit" ist mir kalt und doch heiss, durchlebe ich eine Berg-und Talfahrt, bin ich emotional durchgeschüttelt nach den vergangenen 7:38 Spieldauer des Songs. Vielleicht erwarten Leser eher plausiblere Begründungen, ich umschreibe das eher in emotionaler Form. Warum? Weil es einfach so ist:-)!

Eine Info am Rande -> Den Song gibt es in einer ganz anderen Version: eher einem Format, was gut auf die Vorgängeralben hätte passen können. Denn dieser Song ist mit oben wiedergegebenem Text in einer "Nu Metal" entsprechenden Version mit vorgetragenen Raps und sehr flüssig noch am Start: hier heisst der Song "Mini Maggit", der auf der gleichbetitelten EP neben sieben weiteren Songs enthalten ist.
Die völlig unterschiedliche Darstellung eines Textes in ganz unterschiedlichen Rythmen und eben differenzierten Darstellungsweisen ist für mich sehr faszinierend. Wer beide Versionen kennt, weiss, wovon ich schreibe.

Dieser Song sollte doch niemals enden, und nun ist es "schon" nach 7:38 Minuten soweit, ehe ich aus diesem Song mit Herzpucken entlassen werde.
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12. The Boy's Republic:

* "The Boy´s Republic" ist ein Bonus Song meiner roten Albumversion. Dieser Song ist kein Beiwerk, keine halbgare Zugabe für einen besonderen Kaufanreiz. Dieser Song passt hervorragend in das Gesamtgebilde dieses Albums und meiner Meinung nach könnte der Song der verlorene zwölfte Song dieses Albums "White Pony" sein! Rein emotional eine etwas undankbare Aufgabe für diesen Song nach dem mit vollstem Lob beschriebenen vorausgegangenem Song "Pink Maggit", aber dennoch sehr wertvoll meinem Empfinden nach.
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6.) Mein Fazit:
Vorweg: Dieses Album ist aus meiner Sicht sehr ansprechend und mittlerweile für mich persönlich einfach unverzichtbar geworden.

Trafen die "Deftones" noch als Vorreiter dieser "Nu Metal"-Generation meinen Geschmack mit ihren beiden Alben "Adrenaline" und "Around the fur" in den Neunziger Jahren, so enttäuschten sie mich eher mit dem für ihre Ansprüche mittelmäßigen Album "Deftones". Nach diesem Album hatten sie sich letzten Endes meiner Meinung nach wieder mit der Veröffentlichung des, wie ich finde, zweitbesten Albums der Band-Historie namens "Saturday night wrist" und überragender Songs wie zum Beispiel "Mein" wieder gefangen, so ist "White Pony" nicht nur mein absoluter Favorit der "Deftones"-Alben, sondern auch eben im Allgemeinen mein Lieblingsalbum aus den oben beschriebenen Gründen.
Als (durchgehend) sanft kann man Alben der Band nun zwar bestimmt nicht beschreiben. Hier geht es eher nach dem Motto "Das Leben ist kein Ponyhof"! Aber die enthaltenen Songs wie zum "Passenger", "Pink Maggit, "Change (In the house of flies" oder auch "Digital Bath" sind von ihrer unfassbaren emotionalen Erscheinung her kaum zu begreifen. Dieses Album ist im Vergleich zu den Vorgängern nicht zu vergleichen mit den vorhergehenden Alben "Adrenaline" und "Around The Fur" (ohne diese Alben nur etwas Negatives zu wollen - ganz und gar nicht; sie hatten bzw haben nach wie vor eben ihren Anreiz, aber eben in anderer Form). Diese Härte, diese Melancholie, diese tollen Texte: "White Pony" spielt in einer eigenen Liga. Ganz wenige Alben von Acts haben mich so wahnsinnig berührt. Am ehesten fällt mir hier noch "Album of the year" von "Faith No More" ein.

"White Pony" ist für mich zum Sinnbild eines akkustischen Schatzes geworden.
"White Pony" ist für mich ein sehr bindendes, emotionales, vielschichtiges, kluges, vielseitiges, dynamisches , aber auch Gott sein Dank etwas ungestümes und ein wenig rohes Album -> schön, dass es so ist, wie es ist.

Das Album ist von der Grundstimmung düsterer und für Musikkonsumenten nicht so leicht zugänglich wie die beiden Vorgänger. Auch von den Nachfolgern unterscheidet sich das Album sehr in dieser Art und Weise. Was die prinzipielle Einordnung in Musikgenres betrifft, befinden sich auf dem Album
"White Pony" vorrangig Elemente aus Industrial sowie Noise. Neben richtig schön krachenden, lauten und (zum Teil auch sehr) aggressiven Stücken gibt es aber auch auch balladeske Songs wie zum Beispiel das Lied "Teenager" auf diesem Album. Ausgezeichnet an sich meinem Empfinden nach das Merkmal von so manchem gelungenen Tempowechsel sowohl in der generellen Songabfolge als auch in den hier enthaltenen Songs selbst.

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In diesem Album zeigen die Deftones" gekonnt ein bewegendes Spannungsfeld zwischen Melancholie / Emotionalität und auch härteren Strukturen. Beschreiben kann ich dieses Album als mit weiteren nun folgenden Grundelementen in diesem Spannungsfeld:
- es ist ehrlich
- es ist anmutig
- es ist herausfordernd
- sanft und doch brutal
- erzeugt Stille und ist doch mit sehr viel Dynamik angereichert

- wirkt gnadenlos, aber doch mit sanften Zügen behaftet
- es ist irgendwie sperrig, aber auf anderer Seite einfach "nur" experimentell
"White Pony" garantiert im Nachhinein einen abwechslungsreichen und strapaziösen, aber dennoch sehr gelungenen akkustischen Ausritt!

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Allein die Stimme des Frontmannes Chino Moreno ist äusserst vielseitig. Kann man unter Umständen noch bei der ersten Hörprobe denken, der schreit ja nur, kann sich das Ganze ändern. Generell bin ich der Meinung, dass die ganze Spannbreite des Gesangs hier vertreten ist. Anmutiger, ruhiger, klagender, aufregender, kreischender und auch wütender Gesang. Alles ist mit dabei.

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* Insgesamt reicht das aus meiner Sicht ganz, ganz, ganz locker für eine besondere Empfehlung und somit für die Vergabe von > 5 Sternen < !
Das Album ist mein besonderes Juwel in meiner CD-Sammlung.


"Tonight - I feel like more" /// "Everytime I Listen to this record - I feel like more"!
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Herzlichen Dank für das Lesen, Kommentieren und / oder das Bewerten von Eurer Seite aus :-)!
Insgeheim hoffe ich natürlich, dass Euch mein Bericht gefallen hat.

Gruss,

®ene´


PS: Der Bericht ist ebenso auf Dooyoo und Ciao erschienen!

55 Bewertungen, 13 Kommentare

  • jazzyjazz1082

    30.11.2010, 23:19 Uhr von jazzyjazz1082
    Bewertung: besonders wertvoll

  • Striker1981

    21.06.2010, 21:44 Uhr von Striker1981
    Bewertung: besonders wertvoll

    BH und Liebe Grüße vom STRIKER ;)

  • Mondlicht1957

    07.06.2010, 20:32 Uhr von Mondlicht1957
    Bewertung: besonders wertvoll

    Sehr hilfreich und liebe Grüsse

  • Lakisha_1

    29.05.2010, 23:31 Uhr von Lakisha_1
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner Bericht, würd mich über deine Lesungen sehr freuen. lg

  • austin77

    29.05.2010, 22:51 Uhr von austin77
    Bewertung: sehr hilfreich

    du liest bei mir und ich bei dir, so macht yopi Spaß. Liebe Grüße

  • g0ldfish

    29.05.2010, 12:40 Uhr von g0ldfish
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einfach geniales Album! Habe die Band 2000 in Washington gesehen, einfach genial! LG

  • XXLALF

    29.05.2010, 10:51 Uhr von XXLALF
    Bewertung: besonders wertvoll

    und ein wunderschönes wochenende

  • sigrid9979

    29.05.2010, 08:22 Uhr von sigrid9979
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wünsche ein schönes Wochenende

  • Bunny84

    29.05.2010, 02:06 Uhr von Bunny84
    Bewertung: besonders wertvoll

    BW von mir. Wünsche dir einen schönes Wochenende. Freue mich über Gegenlesungen . LG BUNNY84

  • hjid55

    29.05.2010, 01:17 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich und liebe Grüße Sarah

  • minasteini

    29.05.2010, 00:46 Uhr von minasteini
    Bewertung: besonders wertvoll

    Habe umbewertet auf bw. Toller Bericht. LG

  • morla

    29.05.2010, 00:03 Uhr von morla
    Bewertung: besonders wertvoll

    wünsche dir ein schönes wochenende lg. petra

  • boby

    28.05.2010, 23:21 Uhr von boby
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr guter Testbericht, und sehr hilfreich. Viele Grüße Robert (;