Theater Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von klausauskw
Zwischen Frühstück und Gänsebraten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Name lässt ahnen, dass es etwas zwischen einem Frühstück und einem Mittagessen geben muss.
Frühstücken, sofern man es zeitlich schafft, sollte man schon täglich, aber einen Gänsebraten zu Mittag wäre dann schon nichts alltägliches und somit etwas Besonderes und erinnert an die Weihnachtszeit.
Und genau Weihnachten ist hier gemeint.
Einigen kommt der Titel „Zwischen Frühstück und Gänsebraten bestimmt noch bekannt vor, nämlich in Verbindung mit dem ehemaligem DDR-Fernsehen.
Ja und genau diese legendäre Weihnachtssendung ist auch gemeint, an die ich mich sehr, sehr gern erinnere.
Die damaligen Moderatoren Margot Ebert und Heinz Quermann werden immer gern als die Eltern dieser Sendung bezeichnet.
Margot Ebert steht inzwischen nicht mehr auf den Bühnen des Landes, sie hat sich ihren Ruhestand verdient.
Heinz Quermann. leider schwer erkrankt, tritt ebenfalls nicht mehr auf.
Ich möchte an dieser Stelle auch dem Heinz Quermann für die vielen, vielen Jahre Fernsehen und Radio, die er uns nicht nur zur Weihnachtszeit bescherte, danke sagen.
Und so ist es sehr erfreulich, dass sich wieder neue „Eltern“ gefunden und diese tolle Sendung „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ neu erweckt haben, um somit eine langjährige Tradition am Leben zu halten.
Diese neuen „Eltern“ sind keine geringeren als Uta Schorn und Kammersänger Rainer Süß.
Ich bin sehr stolz, eine Karte „ergattert“ zu haben und sage diesbezüglich ein herzliches Dankeschön an Martina R. aus Berlin !
Am 6.12.2002, passend zum Nikolaus, war es dann so weit. Eine fantastische Veranstaltung im Theater Berlin-Karlshorst.
Meine Familie und ich standen durch rechtzeitiges Erscheinen ganz vorn, denn es galt: Freie Platzwahl !
Ca. 18:00 Uhr war dann Einlass. Wow, 1. Reihe Mittelplatz, direkt an der Bühne, na da konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen.
Die Bühne selbst war zwar sehr einfach, aber trotzdem sehr wirkungsvoll dekoriert.
Rechts und links stand jeweils ein Weihnachtsbaum, wunderbar geschmückt, statt dem üblichem Lametta zierten rote Schleifen die Nadeln. Eine Wohltat für’s Auge.
Auf der linken Bühnenseite, alles aus dem Blickwinkel des Zuschauers, stand ein kleiner Tisch mit Adventskranz, dahinter ein Sessel. Soll hier etwa das ebenso legendäre Weihnachtsmärchen erzählt werden...?
Um 19:00 Uhr gingen im Saal die Lichter aus und der Vorhang auf.
Ein Mann, dessen Namen ich mir leider nicht behielt, trat vor. Es war der neue Produzent von „Frühstück und Gänsebraten“. Er forderte uns alle auf, unsere Handys einzuschalten, denn wir wollen doch alle miteinander Spaß haben.
Hierfür gab es erst mal einen kräftigen Applaus und mir war klar, dass alle die richtige Stimmung mitgebracht haben.
Als dann die Moderatoren Uta Schorn und Rainer Süß die Bühne betraten, verstärkte sich dieser Applaus erst noch so richtig.
Mit Liedern, Gedichte und Geschichten führten sie durch’s Programm. Besonders Uta Schorn gefiel mit ihren komisch-ironischen 5-zeilern, auch Limerick(se) genannt.
„Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ hatte so einiges zu bieten. Gleich am Anfang traten die „Alex-Spatzen“, ein Kinderchor, auf.
Ein immer wieder in Deutschland gern gesehener Gast ist ohne Zweifel Nina Lizell, die auch heute noch ihren „Mann mit dem Pannamahut“ besingt, dabei als Showeinlage sogar 2 Hüte, signiert mit Datum, verschenkt.
Wenn man Nina Lizell auf der Bühne erlebt, dann denkt man schon, dass die Zeit an ihr spurlos vorüber geht.
Aber auch die artistischen Einlagen sind immer wieder gern gesehen und erhalten den ihnen gebührenden Applaus. Leider sind mir auch hier die Namen der beiden Mädels entfallen, die mit „Hulahopreifen“ allerlei darboten.
Besonders faszinierend, wie sich ein Mensch so verbiegen kann, als wären die Knochen aus Gummi.
Tränen liefen, als Jochen Petersdorf seine Geschichten am kleinen Tisch vorlas. Selbstverständlich gab es auch wieder das Weihnachtsmärchen. Der ganze Sall lachte und tobte!
Ein wahrer Künstler am Xylophon ist Bernd Warkus, der mit seinen Klängen für sehr viel Stimmung sorgte. Ein Augen- und Ohrenschmaus, wie er mit seinen „Löffeln“ hantiert.
Besonders gefreut habe ich mich über den Stargast Margot Ebert, die doch noch mal auftrat und ich sie somit endlich mal live erleben durfte.
Ihre Weihnachtsgeschichte ging besonders unter die Haut.
Viel Beifall gab es auch für den Sänger Ekki Göpelt, der vielen ja auch als Moderator der „Glückwunschantenne“ beim ORB und vom „Sonntagsvergnügen“ bei Antenne Brandenburg bekannt ist.
Egal ob Weihnachtslieder oder Schlager, auch diese gehen immer wieder unter die Haut, nicht zuletzt auch wegen den Texten, die ja meistens Michael Niekammer für ihn schreibt.
Beide sind ja immer wieder für ihre Gags bekannt und ein solcher durfte auch bei „Frühstück und Gänsebraten“ nicht fehlen!
Als nämlich Ekki Göpelt gerade ein Winterlied sang, kam Michael Niekammer verkleidet mit einem blauen Handwerkerkittel und einer Brille mit großen dicken Gläsern und einer Stehleiter über der Schulter auf die Bühne, stellte selbige neben Ekki Göpelt ab, stieg rauf, holte Kunstschnee aus dem Kittel, streute diesen Ekki Göpelt aufs Haupt, kam wieder von der Leiter, trat einen Schritt nach vorn’, verbeugte sich vor dem Publikum, nahm seine Leiter und ging wieder wortlos von der Bühne...
Weil mir dieses Programm so super gefiel, fuhr ich einfach am darauffolgenden 7.12.2002 noch mal hin und hatte wahnsinniges Glück, denn ein älterer Herr, dessen Frau erkrankt war, verkaufte mir eine seiner Eintrittskarten.
Da es an diesem Nachmittag besonders frostig war, war es allen eine sehr große Freude, als Michael Niekammer dafür sorgte, dass den wartenden Besuchern schon vorzeitig Einlass gewährt wurde.
Michael Niekammer ist ebenfalls Moderator bei Antenne Brandenburg („Klatsch und Tratsch und goldene Hits“), und für derartige Herzlichkeiten bekannt.
In der Hoffnung, dass ich niemanden vergessen habe und man mir die fehlenden Namen nicht nachträgt, möchte ich mit diesem kleinen Artikel allen Beteiligten ein Dankeschön für diese tolle Veranstaltung sagen. Dies gilt auch all jenen, die hinter den Kulissen im Theater Berlin-Karlshorst arbeiten !!!
Euer klausauskw
Frühstücken, sofern man es zeitlich schafft, sollte man schon täglich, aber einen Gänsebraten zu Mittag wäre dann schon nichts alltägliches und somit etwas Besonderes und erinnert an die Weihnachtszeit.
Und genau Weihnachten ist hier gemeint.
Einigen kommt der Titel „Zwischen Frühstück und Gänsebraten bestimmt noch bekannt vor, nämlich in Verbindung mit dem ehemaligem DDR-Fernsehen.
Ja und genau diese legendäre Weihnachtssendung ist auch gemeint, an die ich mich sehr, sehr gern erinnere.
Die damaligen Moderatoren Margot Ebert und Heinz Quermann werden immer gern als die Eltern dieser Sendung bezeichnet.
Margot Ebert steht inzwischen nicht mehr auf den Bühnen des Landes, sie hat sich ihren Ruhestand verdient.
Heinz Quermann. leider schwer erkrankt, tritt ebenfalls nicht mehr auf.
Ich möchte an dieser Stelle auch dem Heinz Quermann für die vielen, vielen Jahre Fernsehen und Radio, die er uns nicht nur zur Weihnachtszeit bescherte, danke sagen.
Und so ist es sehr erfreulich, dass sich wieder neue „Eltern“ gefunden und diese tolle Sendung „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ neu erweckt haben, um somit eine langjährige Tradition am Leben zu halten.
Diese neuen „Eltern“ sind keine geringeren als Uta Schorn und Kammersänger Rainer Süß.
Ich bin sehr stolz, eine Karte „ergattert“ zu haben und sage diesbezüglich ein herzliches Dankeschön an Martina R. aus Berlin !
Am 6.12.2002, passend zum Nikolaus, war es dann so weit. Eine fantastische Veranstaltung im Theater Berlin-Karlshorst.
Meine Familie und ich standen durch rechtzeitiges Erscheinen ganz vorn, denn es galt: Freie Platzwahl !
Ca. 18:00 Uhr war dann Einlass. Wow, 1. Reihe Mittelplatz, direkt an der Bühne, na da konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen.
Die Bühne selbst war zwar sehr einfach, aber trotzdem sehr wirkungsvoll dekoriert.
Rechts und links stand jeweils ein Weihnachtsbaum, wunderbar geschmückt, statt dem üblichem Lametta zierten rote Schleifen die Nadeln. Eine Wohltat für’s Auge.
Auf der linken Bühnenseite, alles aus dem Blickwinkel des Zuschauers, stand ein kleiner Tisch mit Adventskranz, dahinter ein Sessel. Soll hier etwa das ebenso legendäre Weihnachtsmärchen erzählt werden...?
Um 19:00 Uhr gingen im Saal die Lichter aus und der Vorhang auf.
Ein Mann, dessen Namen ich mir leider nicht behielt, trat vor. Es war der neue Produzent von „Frühstück und Gänsebraten“. Er forderte uns alle auf, unsere Handys einzuschalten, denn wir wollen doch alle miteinander Spaß haben.
Hierfür gab es erst mal einen kräftigen Applaus und mir war klar, dass alle die richtige Stimmung mitgebracht haben.
Als dann die Moderatoren Uta Schorn und Rainer Süß die Bühne betraten, verstärkte sich dieser Applaus erst noch so richtig.
Mit Liedern, Gedichte und Geschichten führten sie durch’s Programm. Besonders Uta Schorn gefiel mit ihren komisch-ironischen 5-zeilern, auch Limerick(se) genannt.
„Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ hatte so einiges zu bieten. Gleich am Anfang traten die „Alex-Spatzen“, ein Kinderchor, auf.
Ein immer wieder in Deutschland gern gesehener Gast ist ohne Zweifel Nina Lizell, die auch heute noch ihren „Mann mit dem Pannamahut“ besingt, dabei als Showeinlage sogar 2 Hüte, signiert mit Datum, verschenkt.
Wenn man Nina Lizell auf der Bühne erlebt, dann denkt man schon, dass die Zeit an ihr spurlos vorüber geht.
Aber auch die artistischen Einlagen sind immer wieder gern gesehen und erhalten den ihnen gebührenden Applaus. Leider sind mir auch hier die Namen der beiden Mädels entfallen, die mit „Hulahopreifen“ allerlei darboten.
Besonders faszinierend, wie sich ein Mensch so verbiegen kann, als wären die Knochen aus Gummi.
Tränen liefen, als Jochen Petersdorf seine Geschichten am kleinen Tisch vorlas. Selbstverständlich gab es auch wieder das Weihnachtsmärchen. Der ganze Sall lachte und tobte!
Ein wahrer Künstler am Xylophon ist Bernd Warkus, der mit seinen Klängen für sehr viel Stimmung sorgte. Ein Augen- und Ohrenschmaus, wie er mit seinen „Löffeln“ hantiert.
Besonders gefreut habe ich mich über den Stargast Margot Ebert, die doch noch mal auftrat und ich sie somit endlich mal live erleben durfte.
Ihre Weihnachtsgeschichte ging besonders unter die Haut.
Viel Beifall gab es auch für den Sänger Ekki Göpelt, der vielen ja auch als Moderator der „Glückwunschantenne“ beim ORB und vom „Sonntagsvergnügen“ bei Antenne Brandenburg bekannt ist.
Egal ob Weihnachtslieder oder Schlager, auch diese gehen immer wieder unter die Haut, nicht zuletzt auch wegen den Texten, die ja meistens Michael Niekammer für ihn schreibt.
Beide sind ja immer wieder für ihre Gags bekannt und ein solcher durfte auch bei „Frühstück und Gänsebraten“ nicht fehlen!
Als nämlich Ekki Göpelt gerade ein Winterlied sang, kam Michael Niekammer verkleidet mit einem blauen Handwerkerkittel und einer Brille mit großen dicken Gläsern und einer Stehleiter über der Schulter auf die Bühne, stellte selbige neben Ekki Göpelt ab, stieg rauf, holte Kunstschnee aus dem Kittel, streute diesen Ekki Göpelt aufs Haupt, kam wieder von der Leiter, trat einen Schritt nach vorn’, verbeugte sich vor dem Publikum, nahm seine Leiter und ging wieder wortlos von der Bühne...
Weil mir dieses Programm so super gefiel, fuhr ich einfach am darauffolgenden 7.12.2002 noch mal hin und hatte wahnsinniges Glück, denn ein älterer Herr, dessen Frau erkrankt war, verkaufte mir eine seiner Eintrittskarten.
Da es an diesem Nachmittag besonders frostig war, war es allen eine sehr große Freude, als Michael Niekammer dafür sorgte, dass den wartenden Besuchern schon vorzeitig Einlass gewährt wurde.
Michael Niekammer ist ebenfalls Moderator bei Antenne Brandenburg („Klatsch und Tratsch und goldene Hits“), und für derartige Herzlichkeiten bekannt.
In der Hoffnung, dass ich niemanden vergessen habe und man mir die fehlenden Namen nicht nachträgt, möchte ich mit diesem kleinen Artikel allen Beteiligten ein Dankeschön für diese tolle Veranstaltung sagen. Dies gilt auch all jenen, die hinter den Kulissen im Theater Berlin-Karlshorst arbeiten !!!
Euer klausauskw
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