Erfahrungsbericht von Ingwer
Depression und Manie- Hand in Hand
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Jeder kannt das Gefühl, wenn man sich allgemein angespannt, schlapp, lustlos und einfach nur leer fühlt. Am liebsten würde man sich ins Bett legen, nichts mehr von der Welt mitkriegen und einfach nur schlafen, doch die innere Rastlosigkeit lässt dies oft nicht zu, und man liegt wach und denkt stundenlang nach.
Dieses Gefühl ist vollkommen normal, und wichtig für den Menschen, um mit Problemsituationen einigermaßen zurechtzukommen, ohne großen seelischen Schaden zu nehmen. Wenn dieses Gefühl der Sinnlosigkeit und Leere sich allerdings verselbständigt und übersteigert, spricht man von Depression.
Das Wort Depression kommt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt Niedergeschlagenheit. Dies ist auch die vorherrschende depressive Stimmung, die immer latent vorhanden ist und sich phasenweise und oft aus gerinfügigstem Anlass manifestiert.
Es gibt zwei verschiedene Arten der Depression:
Erstens: Die unipolare Depression:
Diese Art der Depression ist eigentlich oben schon beschrieben. Die depressioven Symptome bilden das Krankheitsbild. Der Patient ist äußerst labil, hängt oft sogar Selbstmordgedanken nach, hat aber oft gar nicht die Kraft und den Antrieb, diese wirklich auszuführen.
Zweitens: Die bipolare Depression:
Hierbei kommen zu den phasenweisen depressiven Symptomen auch noch Phasen der Manie hinzu. In den manischen phasen schlägt die Stimmung des Patienten ins absolute Gegenteil um. Anstatt Selbstvorwürfen und Selbstmordgedanken nachzuhängen, fängt er an, sich zu überschätzen, zu überfordern... größtenwahnsinnig zu werden. Er hat das Gefühl, nichts sei zu schwer für ihn. In diesen Phasen vernachlässigen die Patienten ihre körperlichen Bedürfnisse oft total: Viel zu wenig Schlaf und Nahrung, totale Überarbeitung etc. sind oft die Folgen.
Depressionen sind nicht nur für den betroffenen ein großes, ernstzunehmendes Problem. Auch Familienmitglieder und Freunde haben unter den starken Stimmungsschwankungen zu leiden, die sie selbst ja oft gar nicht nachvollziehen können.
Depressionen sind heilbar, jedenfalls in vielen Fällen.
Durch medikamentöse Behandlung, das heißt durch Einnahme von Psychopharmaka werden die körperlichen Ursachen bekämpft (eventuelle Drüsenfehlfunktionen im Gehirn). Die Stimmung kann sich aufgrund dessen stabilisieren und bessern.
Wichtig ist für Betroffene auch, sich nicht zurückzuziehen, sondern mit den Mitmenschen zu kommunizieren, auch über die Krankheit zu sprechen.
Eine Gesprächstherapie ist meist eine gute Chance, den Teufelskreis der Krankheit zu velassen.
Bei der Psychoanalyse werden die unbewussten Ursachen der Depression analysiert und bewusst gemacht, was gerade bei Depressionen eine große Hilfe bieten kann.
Liebe Grüße,
ingwer.
(Bewertung unten nicht beachten!)
Dieses Gefühl ist vollkommen normal, und wichtig für den Menschen, um mit Problemsituationen einigermaßen zurechtzukommen, ohne großen seelischen Schaden zu nehmen. Wenn dieses Gefühl der Sinnlosigkeit und Leere sich allerdings verselbständigt und übersteigert, spricht man von Depression.
Das Wort Depression kommt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich übersetzt Niedergeschlagenheit. Dies ist auch die vorherrschende depressive Stimmung, die immer latent vorhanden ist und sich phasenweise und oft aus gerinfügigstem Anlass manifestiert.
Es gibt zwei verschiedene Arten der Depression:
Erstens: Die unipolare Depression:
Diese Art der Depression ist eigentlich oben schon beschrieben. Die depressioven Symptome bilden das Krankheitsbild. Der Patient ist äußerst labil, hängt oft sogar Selbstmordgedanken nach, hat aber oft gar nicht die Kraft und den Antrieb, diese wirklich auszuführen.
Zweitens: Die bipolare Depression:
Hierbei kommen zu den phasenweisen depressiven Symptomen auch noch Phasen der Manie hinzu. In den manischen phasen schlägt die Stimmung des Patienten ins absolute Gegenteil um. Anstatt Selbstvorwürfen und Selbstmordgedanken nachzuhängen, fängt er an, sich zu überschätzen, zu überfordern... größtenwahnsinnig zu werden. Er hat das Gefühl, nichts sei zu schwer für ihn. In diesen Phasen vernachlässigen die Patienten ihre körperlichen Bedürfnisse oft total: Viel zu wenig Schlaf und Nahrung, totale Überarbeitung etc. sind oft die Folgen.
Depressionen sind nicht nur für den betroffenen ein großes, ernstzunehmendes Problem. Auch Familienmitglieder und Freunde haben unter den starken Stimmungsschwankungen zu leiden, die sie selbst ja oft gar nicht nachvollziehen können.
Depressionen sind heilbar, jedenfalls in vielen Fällen.
Durch medikamentöse Behandlung, das heißt durch Einnahme von Psychopharmaka werden die körperlichen Ursachen bekämpft (eventuelle Drüsenfehlfunktionen im Gehirn). Die Stimmung kann sich aufgrund dessen stabilisieren und bessern.
Wichtig ist für Betroffene auch, sich nicht zurückzuziehen, sondern mit den Mitmenschen zu kommunizieren, auch über die Krankheit zu sprechen.
Eine Gesprächstherapie ist meist eine gute Chance, den Teufelskreis der Krankheit zu velassen.
Bei der Psychoanalyse werden die unbewussten Ursachen der Depression analysiert und bewusst gemacht, was gerade bei Depressionen eine große Hilfe bieten kann.
Liebe Grüße,
ingwer.
(Bewertung unten nicht beachten!)



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