Tibet Terrier Testbericht




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- Familientauglichkeit:
- Pflegeaufwand:
- Futterkosten:
- Platzbedarf:
Erfahrungsbericht von campino
Campino wird jetzt gut behütetet
Pro:
Eigentlich ein recht pflegeleichter Hund.
Kontra:
Kontra? Nö.
Empfehlung:
Ja
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Wie die meisten von Euch wissen werden, habe ich seit geraumer Zeit wieder einen Hund im Hause -wer die Vorgeschichte nicht kennt, siehe mein Bericht:
Ich komme aus Tibet und brauche viel Liebe,
den ich bereits hier eingestellt habe.
Als erstes kann ich Euch mitteilen: Dzuna ist sauber und das ist auch ziemlich schnell gegangen. Schon daran habe ich gemerkt, über was für ein helles Köpfchen diese Hunderasse verfügt. Sie wurde am 20. 09.01 schließlich schon 3 Jahre alt und war bisher Stubenreinheit nicht gewöhnt.
Jetzt möchte ich Euch aber mehr über die Rasse Tibetterrier allgemein berichten.
Schon der Name ist irreführend. Der Tibetterrier ist nämlich gar kein Terrier, sondern ein Hütehund. Die geografischen und klimatischen Gegebenheiten Tibets erforderten für die Hütearbeit mit Schafen und Ziegen einen wendigen Hund, nicht zu schwer um in den unwirtlichen Wintern nicht im Schnee einzusinken, und mit einem robusten Haarkleid das eben jenen harten Wintern widerstand.
Die Geschichte der Tibetterrier als anerkannte Rasse begann mit der Ärztin Dr. Agnes Greig in Indien. Sie erhielt von der Frau eines tibetischen Stammesfürsten einen weiblichen Tibetterrier geschenkt. Dr. Greig fand Gefallen an ihrer Hündin, zumal sie nicht ganz hundeunerfahren war und begann eine Zucht. Die meisten Tibetterrier, die heute in Europa gezüchtet werden, lassen sich bis zur Zucht mit dem Zwingernamen Lameh von Dr. Greig zurückverfolgen.
Das zur Vorgeschichte.
Die Größe des Tibetterriers liegt zwischen 35,5 bis 40,5 cm Widerristhöhe, das Gewicht zwischen 7 und 14 kg. Meine Dzuna ist 37 cm hoch und wiegt 10 kg.
Angenehm ist, das der Tibetterrier keinen Jagdtrieb hat. Er schnüffelt zwar alles ab (man muss schließlich informiert sein), aber das wars dann schon. Hinter einer Fährte herpreschen? Macht er nicht. Das hat Vorteile, wenn man mit dem Hund im Wald ohne Leine unterwegs ist.
Der Hütehund kommt durch. Das fällt mir besonders auf, wenn ich mit Hund und Kindern unterwegs bin. Sobald ein Kind hinterher trödelt, wird Dzuna unruhig und zieht ständig nach hinten. Laufen wir alle zusammen oder ein Kind läuft vorneweg, ist alles OK. Ich habe den Eindruck, mein Hund fühlt sich am wohlsten, wenn die ganze Familie um ihn versammelt ist (dann hat sie nämlich alles im Blick und das findet sie gut).
Die Fellpflege ist etwas aufwendig, aber wenn sie jeden Tag durchgeführt wird auch ist sie relativ schnell erledigt. Ich bürste das Haar immer erst durch und mache mich dann mit einem Metallkamm an die Feinheiten. Sie genießt die Fellpflege offensichtlich. (Schade das ich kein Bild von ihr einstellen kann, ich würde sie Euch so gerne mal zeigen).
Der Tibetterrier ist äußerst bewegungsfreudig (campino eigentlich nicht, aber wenn’s dem Hund gut tut kommt es auch mir zugute). Auf der anderen Seite liegt sie auch ganz lieb bei mir im Büro unter dem Schreibtisch und bellt noch nicht mal wenn es klingelt.
Futter: 300-400 g Futter am Tag sollten schon sein. (Dzuna liebt übrigens Tofu, das freut tigerente01).
Im Moment gehe ich regelmäßig mit meinem Hund in eine Hundeschule. Sie hat bei den Vorbesitzern leider schon einiges mitgemacht, was zum Beispiel dazu geführt hat, das sie nicht alleine bleibt und das sie beim Anblick anderer Hunde förmlich ausrastet. Das möchte und muss ich ihr abgewöhnen. ©ampino Dieses Verhalten ist jedoch nicht rassetypisch, sondern rührt von ihrer Vorgeschichte her.
Ansonsten ist meine Dzuna der beste Hund der Welt!!!
Ich hoffe, Euch den Tibetterrier ein wenig nahe gebracht zu haben. Ich werde von den Fortschritten, die Dzuna in der Hundeschule macht, berichten. Aber erst mal abwarten, denn die Hundeschule ist nicht nur für meinen Hund, sondern auch für mich Neuland, das es erst zu erforschen gilt.
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1/2 Jahr später:
Dzuna macht sich gut in der Hundeschule. Mittlerweile weiß ich, das bellen(ausrasten) beim Anblick anderer Hunde rührt daher, dass Dzuna Angst hat. Woher? Tja, wenn ich das wüsste. Aber es hat sich schon sehr gebessert. Mit dem Alleinbleiben hapert es immer noch. Aber das kriegen wir auch noch in den Griff.
noch etwas später:
Nein, das mit dem alleine zu Hause bleiben will einfach nicht klappen....
warum? Keine Ahnung. Ich habe alle Tipps und Tricks die ich kenne ausprobiert. Dzuna möchte einfach Gesellschaft haben...
123 Bewertungen, 11 Kommentare
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09.08.2010, 10:21 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichund einen guten wochenstart
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28.05.2007, 02:10 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreichFrohe Pfingsten! Liebe Grüße Jeanny :o)
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27.01.2007, 17:00 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichsh & lg Sarah
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15.08.2006, 12:00 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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03.09.2005, 18:01 Uhr von NancyNoack
Bewertung: sehr hilfreichmeiner kleinen Schnuffine steckt auch ein Tibet Terrier mit drin. Ist deine auch so verrückt und ausgeflippt? Lg, nancy
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02.09.2005, 15:47 Uhr von sixt1970
Bewertung: sehr hilfreichDas ist ja ein netter Kerl!
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23.08.2005, 01:37 Uhr von ErlicherGauner
Bewertung: sehr hilfreichAuf ein TV Sender wahr auch mal das Problem zu sehen. Da gab es dann Profihilfe, vieleicht wendest du dich einfach mal ans TV. Sender weiss ich im Momment nicht, wenn ich in weiss melde ich mich in deinen GB. Grüße dein ErlicherGauner.
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15.11.2002, 09:56 Uhr von September
Bewertung: sehr hilfreichIst das ein Hübscher, ich liebe meinen Felix auch über alles, und wenn er mal alleine bleiben muss, weint er das ganze Haus zusammen.
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14.11.2002, 05:17 Uhr von Feuerläufer
Bewertung: sehr hilfreichJa das mit dem Alleinebleiben kann ich gut verstehen, ist halt ein echter Rudelhund. Toller Bericht, hat mir als Hundenarr gut gefallen.
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13.11.2002, 21:27 Uhr von Macchiaveli
Bewertung: sehr hilfreichSüsser Hund(und guter Bericht)!!! :-)
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13.11.2002, 19:26 Uhr von peter-stephan
Bewertung: sehr hilfreichIch mag Hunde eigentlich sher gerne, aber der kleine da oben auf dem Bild, ist nicht so mein Fall! MfG Peter-Stephan
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