Erfahrungsbericht von Anachronistin
Besuch im Berliner Tierheim
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Besuch im Berliner Tierheim
Am Wochenende habe ich mir nun endlich einmal das neue Tierheim angeschaut. Am 31.08.2001 fand der große Umzug von Lankwitz nach Falkenberg statt. In Lankwitz waren alle Kapazitäten ausgeschöpft, der Platz reichte einfach nicht mehr aus, viele Tiere mussten sehr beengt untergebracht werden.
Das Tierheim in Falkenberg, am Rande Berlins, ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie mit dem PKW gut erreichbar, genügend Stellplätze sind ebenfalls vorhanden.
Zuerst erblickt man eine riesige Betonlandschaft, wenig anheimelnd, eher robust und zweckmäßig. Auf einer Fläche von 18500 qm befinden sich das Verwaltungsgebäude, die Tiersammelstelle und -annahme, eine Tierarztpraxis, ein Tierfriedhof und die verschiedenen Tierhäuser. Im Zentrum der Anlage wurden die Hundehäuser angelegt, umringt von einer Betonmauer und einem riesigen Wasserbecken, welches insgesamt 6000 qm groß ist. Der Betonwall dient dem Lärmschutz. Bislang sieht er noch sehr kahl aus, man kann allerdings schon die ersten Triebe der Efeubepflanzung erkennen. In einigen Jahren wird dieser Bereich wohl ansehnlicher aussehen. Zur Zeit befinden sich 225 Hunde in den fünf Hundehäusern, welche übersichtlich voneinander abgeteilt sind. Jedes dieser Hundehäuser trägt einen Namen, nämlich: Lassie, Benji, Struppi, Rex und Idefix. Man sieht dort Rassehunde ebenso wie Mischlinge, in der Überzahl sind große Hunde zu finden, auch sogenannte Kampfhunde. Meist sind die Hunde einzeln untergebracht, einige, die miteinander klarkommen, teilen sich eine Box und einen Zwinger. – Ich glaube, dass keiner der Besucher ungerührt all die Hundeaugen betrachten kann, ohne sich auch nur die leiseste Vorstellung davon zu machen, was die Tiere wohl schon alles erlebt haben (müssen). Viele Hunde springen an den Gittern hoch und bellen, einige wenige sitzen stumm in einer Ecke. – Meine Hochachtung gilt den Tierpflegern, die sich täglich um sie bemühen.
Am Rande des Geländes wurden zwei Katzenhäuser gebaut, in denen derzeit 272 Katzen leben. Die einzelnen Gehege sind durch Glasscheiben voneinander abgetrennt, sodass sich die Katzen auch untereinander sehen können. Des weiteren kann jede Katze in ein Freigehege. Obwohl das Platzangebot als großzügig bezeichnet werden kann, hat mir hier doch das Herz geblutet. Ich lebe selbst mit einem Kater, wie einige von Euch ja schon wissen.
Einige der Katzen drängten sich an die Glasscheiben und die Gitter des Außengeheges, um wenigstens etwas Aufmerksamkeit zu bekommen, oder gar eine kleine Streicheleinheit. Allerdings soll man die Katzen nicht berühren, um eine eventuelle Krankheitsübertragung zu vermeiden.
In einem weiteren Gebäude sind die Kleintiere untergebracht. Dort gibt es hauptsächlich Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster und Vögel, die ebenfalls auf neue Besitzer warten.
Empfehlen möchte ich die Homepage des Tierheims: www.tierschutz-berlin.de
Dort findet man allerhand Infos, insbesondere zu den zu vermittelnden Tieren.
Der Tierschutzverein Berlin ist gemeinnützig und sucht natürlich nach Mitgliedern und Spendern, da nicht nur der Bau des neuen Tierheims sehr kostenintensiv war, sondern auch die tägliche Versorgung der Bewohner (Futter, Tierarztkosten, etc.)
Entscheidet man sich für ein Tier, so kosten Hunde ab 150 Euro, für eine Katze zahlt man ca.
55 Euro, und Kleintiere sind ab 17,50 Euro zu haben. Beim Erwerb eines Tieres ist eine Selbstauskunft zu leisten. Das Tierheim will schließlich nur an verantwortungsbewusste Tierfreunde ein Tier abgeben.
Abschließend hier noch die Öffnungszeiten des Tierheims:
Mo – Fr 11:00-16:00 Uhr
Sa 9:30-15:00 Uhr
So u. Feiertage 9:30-12:30 Uhr
Selbst wenn man kein Tier aus dem Tierheim mitnehmen will, lohnt ein Besuch allemal.
Am Wochenende habe ich mir nun endlich einmal das neue Tierheim angeschaut. Am 31.08.2001 fand der große Umzug von Lankwitz nach Falkenberg statt. In Lankwitz waren alle Kapazitäten ausgeschöpft, der Platz reichte einfach nicht mehr aus, viele Tiere mussten sehr beengt untergebracht werden.
Das Tierheim in Falkenberg, am Rande Berlins, ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie mit dem PKW gut erreichbar, genügend Stellplätze sind ebenfalls vorhanden.
Zuerst erblickt man eine riesige Betonlandschaft, wenig anheimelnd, eher robust und zweckmäßig. Auf einer Fläche von 18500 qm befinden sich das Verwaltungsgebäude, die Tiersammelstelle und -annahme, eine Tierarztpraxis, ein Tierfriedhof und die verschiedenen Tierhäuser. Im Zentrum der Anlage wurden die Hundehäuser angelegt, umringt von einer Betonmauer und einem riesigen Wasserbecken, welches insgesamt 6000 qm groß ist. Der Betonwall dient dem Lärmschutz. Bislang sieht er noch sehr kahl aus, man kann allerdings schon die ersten Triebe der Efeubepflanzung erkennen. In einigen Jahren wird dieser Bereich wohl ansehnlicher aussehen. Zur Zeit befinden sich 225 Hunde in den fünf Hundehäusern, welche übersichtlich voneinander abgeteilt sind. Jedes dieser Hundehäuser trägt einen Namen, nämlich: Lassie, Benji, Struppi, Rex und Idefix. Man sieht dort Rassehunde ebenso wie Mischlinge, in der Überzahl sind große Hunde zu finden, auch sogenannte Kampfhunde. Meist sind die Hunde einzeln untergebracht, einige, die miteinander klarkommen, teilen sich eine Box und einen Zwinger. – Ich glaube, dass keiner der Besucher ungerührt all die Hundeaugen betrachten kann, ohne sich auch nur die leiseste Vorstellung davon zu machen, was die Tiere wohl schon alles erlebt haben (müssen). Viele Hunde springen an den Gittern hoch und bellen, einige wenige sitzen stumm in einer Ecke. – Meine Hochachtung gilt den Tierpflegern, die sich täglich um sie bemühen.
Am Rande des Geländes wurden zwei Katzenhäuser gebaut, in denen derzeit 272 Katzen leben. Die einzelnen Gehege sind durch Glasscheiben voneinander abgetrennt, sodass sich die Katzen auch untereinander sehen können. Des weiteren kann jede Katze in ein Freigehege. Obwohl das Platzangebot als großzügig bezeichnet werden kann, hat mir hier doch das Herz geblutet. Ich lebe selbst mit einem Kater, wie einige von Euch ja schon wissen.
Einige der Katzen drängten sich an die Glasscheiben und die Gitter des Außengeheges, um wenigstens etwas Aufmerksamkeit zu bekommen, oder gar eine kleine Streicheleinheit. Allerdings soll man die Katzen nicht berühren, um eine eventuelle Krankheitsübertragung zu vermeiden.
In einem weiteren Gebäude sind die Kleintiere untergebracht. Dort gibt es hauptsächlich Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster und Vögel, die ebenfalls auf neue Besitzer warten.
Empfehlen möchte ich die Homepage des Tierheims: www.tierschutz-berlin.de
Dort findet man allerhand Infos, insbesondere zu den zu vermittelnden Tieren.
Der Tierschutzverein Berlin ist gemeinnützig und sucht natürlich nach Mitgliedern und Spendern, da nicht nur der Bau des neuen Tierheims sehr kostenintensiv war, sondern auch die tägliche Versorgung der Bewohner (Futter, Tierarztkosten, etc.)
Entscheidet man sich für ein Tier, so kosten Hunde ab 150 Euro, für eine Katze zahlt man ca.
55 Euro, und Kleintiere sind ab 17,50 Euro zu haben. Beim Erwerb eines Tieres ist eine Selbstauskunft zu leisten. Das Tierheim will schließlich nur an verantwortungsbewusste Tierfreunde ein Tier abgeben.
Abschließend hier noch die Öffnungszeiten des Tierheims:
Mo – Fr 11:00-16:00 Uhr
Sa 9:30-15:00 Uhr
So u. Feiertage 9:30-12:30 Uhr
Selbst wenn man kein Tier aus dem Tierheim mitnehmen will, lohnt ein Besuch allemal.




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