Tipps & Tricks zu Tee (Allgemein) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Ruhollah
Tipps für die Teezubereitung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es gibt Kaffeetrinker und es gibt Teetrinker. Ich gehöre zum Letzteren. Kaffee schmeckt mir einfach nicht, sodass mir die Zubereitung von Kaffee stets misslingt (meist wird er zu stark). Tee ist mein Lieblingsgetränk. Gerade trinke ich wieder einen schwarzen Tee (?Schwarzer Friese?). Grünen Tee trinke ich natürlich auch. Und mancher Früchtetee (Hagebutte, Holunder) oder Kräutertee (Kamille, Fenchel) ist auch nicht zu verachten.
Es gibt Regeln, die speziell nur für bestimmte Teesorten gelten und es gibt Regeln, die generell für gelten. Ich beginne mit den Regeln, die für jede Teesorte gelten
Jeden Tee muss man aufgießen. Es gibt verschiedene Einrichtungen, die verhindern, dass die Teeblätter wieder aus dem Tee entnommen werden können. Eine Möglichkeit wäre das Teeei, empfehlen ist es aber auf keinen Fall. Im Teeei kann sich das Aroma nicht entfalten! Tee in Teebeutel zu kaufen, ist vielleicht ganz praktisch, aber für Hochgenuss sorgt es nicht. Zugegeben, ich benutzte und benutze Teebeutel ab und zu noch, aber doch nur deswegen, weil manche Teesorten meist nur in dieser Form angeboten werden (v. a. Kräutertees). Die Teebeutel haben dass Problem, dass sie einfach zu wenig Tee mit sich führen. Am Ende schmeckt der Tee ziemlich fad. Professionelle Teetrinker verwenden Teefiler, Teenetz und Teesieb. Teefilter, z. B. von Bünting, gibt es ziemlich günstig; den Tee muss selbst hineingeben. Die Teefilter sind so beschaffen wie Teebeutel, mit dem Unterschied, dass man die Dosis selbst bestimmen kann (ohne tausend Teebeutel in der Kanne zu haben) und dass die Teeblätter mehr Platz zum Schwimmen haben. Ähnlich funktioniert das Teenetz. Ich habe eines. Man sollte aber für jede Teesorte ein anderes Netz nehmen, denn mein Teenetz ist vom schwarzem Tee ganz braun geworden. Und ein Teesieb ist auch ganz nützlich. Wer aber ein Teesieb benutzt, benötigt eine zweite Kanne, zum Umfüllen. Bei der Zweikannentechnik (v. a. beim Friesentee angewendet) holt man das meiste Aroma aus dem Tee. Den Tee selbst kauft man natürlich in Großpackung (250 g).
Tee gießt man in der Regel mit Wasser auf. Ideal ist dabei weiches Wasser. Man kann Mineralwasser ohne Kohlensäure nehmen, man kann aber auch Leitungswasser entkalken. Das Behältnis ist auch ganz wichtig. Für jede Teesorte eine eigene Kanne! Ich habe nur für den Schwarztee eine Kanne; Grüntee und andere Tees können sich auch gleiche Kannen teilen. Aber nichts versaut das Aroma eines Grüntees oder Kräutertees so wie eine Kanne, in der vorher ganz oft Schwarztee aufgegossen wurde. Bei der Kanne ist auch die Form entscheidend. Ein großer Bauch und eine kleine Öffnung oben (am besten mit Deckel) sind gut, wenn der Tee lange warm bleiben soll; große Öffnung ohne Deckel ist gut, wenn der Tee abkühlen soll. Letzteres praktiziere ich immer im Sommer. Kalter Hagebuttentee schmeckt hervorragend (das gilt auch für Pfefferminztee) und ist auch nicht so harntreibend wie koffeinhaltiger Tee.
Es gibt aber auch die speziellen Regeln.
Für Schwarztee gilt: kochendes Wasser. Wenn der Schwarztee anregend sein soll, muss er 2 bis 3 Minuten ziehen; soll er beruhigend sein, muss er 3 bis 5 Minuten ziehen.
Für Grüntee gilt: niemals kochendes Wasser, sondern Wasser mit Theta um die 75-80?C. Wenn das Wasser zu heiß ist, schmeckt der Grüntee bitter. Wenn der Grüntee 1 bis 2 min. zieht, dann ist er anregend, bei 3 bis 5 min. beruhigend. Bei nichtaromatisierten Grüntee sollte man die Blätter nicht nach dem ersten Aufguss wegwerfen. 3 bis 5 mal kann man Grüntee aufgießen. Das hat nichts mit Geiz zu tun, sondern mit dem Aroma. Der zweite Aufguss schmeckt oftmals besser als der erste!
Kräuter- und Früchtetee: 10 bis 15 min. benötigen Kamille, Hagebutte, Pfefferminze, Fenchel u. a. Sorten. Das Wasser darf natürlich kochen. Bei diesen Teesorten (v. a. bei Hagebutte und Pfefferminze) habe ich festgestellt, dass sie kalt besser schmecken als warm.
Friesentee: Friesentee ist eigentlich Schwarztee oder eine Schwarzteemischung. Um solchen Tee nach dem alten Friesenritual zuzubereiten, benötigt man zwei Kannen. In der vergewärmten Kanne 1 (am besten vorher mit warmen Wasser ausspülen) macht man Tee (ohne Filter). Dosierung: pro Tasse einen gehäuften Teelöffel. Das kochende Wasser gießt man darüber, aber nur 4 bis 5 cm hoch. Dann kommt die Kanne Tee auf ein Stövchen und darf 2 bis 3 min. dort verweilen. Dann gießt man das restliche Wasser hinzu. Dann nimmt man sich die (ebenfalls vorgewärmte) Kanne 2, hält ein Teesieb über die Kanne und kippt den Tee aus Kanne 1 durch das Sieb in Kanne 2. Ich habe es einmal gemacht und es schmeckt hervorragend. Aber es ist auch ein ganz schöner Aufwand.
Das Süßen des Tees sollte jedem Teetrinker selbst vorbehalten sein. Am besten machen sich da Zuckerwürfel; zum Friesentee gehört Kluntje. Ich bevorzuge braunen Rohrzucker in Würfelform. Ziemlich daneben ist aber Süßungsmittel oder die Süssli-Tabletten. Das Zeremoniell wird dadurch gestört. Ebenso sollte man Tee niemals mit Teebeutel anbieten. Ich habe schon öfter gesehen, wie in gewissen Lokalen der Kellner oder die Kellnerin nicht nur den Aufguss, sondern auch den Teebeutel zum Gast bringt. Was soll der Gast mit dem Teebeutel? Es gibt ja auch Leute, die trinken Tee aus einer Tasse, in der noch der Beutel herumschwimmt. Ich finde sowas widerwärtig.
Ich hoffe, die Tipps waren nützlich. Ich trinke durchschnittlich eine Kanne pro Tag. Meistens bin in der Woche nicht daheim, weshalb ich samstags oder sonntags schon mal drei bis vier Kannen (à ein Liter) getrunken habe.
Es gibt Regeln, die speziell nur für bestimmte Teesorten gelten und es gibt Regeln, die generell für gelten. Ich beginne mit den Regeln, die für jede Teesorte gelten
Jeden Tee muss man aufgießen. Es gibt verschiedene Einrichtungen, die verhindern, dass die Teeblätter wieder aus dem Tee entnommen werden können. Eine Möglichkeit wäre das Teeei, empfehlen ist es aber auf keinen Fall. Im Teeei kann sich das Aroma nicht entfalten! Tee in Teebeutel zu kaufen, ist vielleicht ganz praktisch, aber für Hochgenuss sorgt es nicht. Zugegeben, ich benutzte und benutze Teebeutel ab und zu noch, aber doch nur deswegen, weil manche Teesorten meist nur in dieser Form angeboten werden (v. a. Kräutertees). Die Teebeutel haben dass Problem, dass sie einfach zu wenig Tee mit sich führen. Am Ende schmeckt der Tee ziemlich fad. Professionelle Teetrinker verwenden Teefiler, Teenetz und Teesieb. Teefilter, z. B. von Bünting, gibt es ziemlich günstig; den Tee muss selbst hineingeben. Die Teefilter sind so beschaffen wie Teebeutel, mit dem Unterschied, dass man die Dosis selbst bestimmen kann (ohne tausend Teebeutel in der Kanne zu haben) und dass die Teeblätter mehr Platz zum Schwimmen haben. Ähnlich funktioniert das Teenetz. Ich habe eines. Man sollte aber für jede Teesorte ein anderes Netz nehmen, denn mein Teenetz ist vom schwarzem Tee ganz braun geworden. Und ein Teesieb ist auch ganz nützlich. Wer aber ein Teesieb benutzt, benötigt eine zweite Kanne, zum Umfüllen. Bei der Zweikannentechnik (v. a. beim Friesentee angewendet) holt man das meiste Aroma aus dem Tee. Den Tee selbst kauft man natürlich in Großpackung (250 g).
Tee gießt man in der Regel mit Wasser auf. Ideal ist dabei weiches Wasser. Man kann Mineralwasser ohne Kohlensäure nehmen, man kann aber auch Leitungswasser entkalken. Das Behältnis ist auch ganz wichtig. Für jede Teesorte eine eigene Kanne! Ich habe nur für den Schwarztee eine Kanne; Grüntee und andere Tees können sich auch gleiche Kannen teilen. Aber nichts versaut das Aroma eines Grüntees oder Kräutertees so wie eine Kanne, in der vorher ganz oft Schwarztee aufgegossen wurde. Bei der Kanne ist auch die Form entscheidend. Ein großer Bauch und eine kleine Öffnung oben (am besten mit Deckel) sind gut, wenn der Tee lange warm bleiben soll; große Öffnung ohne Deckel ist gut, wenn der Tee abkühlen soll. Letzteres praktiziere ich immer im Sommer. Kalter Hagebuttentee schmeckt hervorragend (das gilt auch für Pfefferminztee) und ist auch nicht so harntreibend wie koffeinhaltiger Tee.
Es gibt aber auch die speziellen Regeln.
Für Schwarztee gilt: kochendes Wasser. Wenn der Schwarztee anregend sein soll, muss er 2 bis 3 Minuten ziehen; soll er beruhigend sein, muss er 3 bis 5 Minuten ziehen.
Für Grüntee gilt: niemals kochendes Wasser, sondern Wasser mit Theta um die 75-80?C. Wenn das Wasser zu heiß ist, schmeckt der Grüntee bitter. Wenn der Grüntee 1 bis 2 min. zieht, dann ist er anregend, bei 3 bis 5 min. beruhigend. Bei nichtaromatisierten Grüntee sollte man die Blätter nicht nach dem ersten Aufguss wegwerfen. 3 bis 5 mal kann man Grüntee aufgießen. Das hat nichts mit Geiz zu tun, sondern mit dem Aroma. Der zweite Aufguss schmeckt oftmals besser als der erste!
Kräuter- und Früchtetee: 10 bis 15 min. benötigen Kamille, Hagebutte, Pfefferminze, Fenchel u. a. Sorten. Das Wasser darf natürlich kochen. Bei diesen Teesorten (v. a. bei Hagebutte und Pfefferminze) habe ich festgestellt, dass sie kalt besser schmecken als warm.
Friesentee: Friesentee ist eigentlich Schwarztee oder eine Schwarzteemischung. Um solchen Tee nach dem alten Friesenritual zuzubereiten, benötigt man zwei Kannen. In der vergewärmten Kanne 1 (am besten vorher mit warmen Wasser ausspülen) macht man Tee (ohne Filter). Dosierung: pro Tasse einen gehäuften Teelöffel. Das kochende Wasser gießt man darüber, aber nur 4 bis 5 cm hoch. Dann kommt die Kanne Tee auf ein Stövchen und darf 2 bis 3 min. dort verweilen. Dann gießt man das restliche Wasser hinzu. Dann nimmt man sich die (ebenfalls vorgewärmte) Kanne 2, hält ein Teesieb über die Kanne und kippt den Tee aus Kanne 1 durch das Sieb in Kanne 2. Ich habe es einmal gemacht und es schmeckt hervorragend. Aber es ist auch ein ganz schöner Aufwand.
Das Süßen des Tees sollte jedem Teetrinker selbst vorbehalten sein. Am besten machen sich da Zuckerwürfel; zum Friesentee gehört Kluntje. Ich bevorzuge braunen Rohrzucker in Würfelform. Ziemlich daneben ist aber Süßungsmittel oder die Süssli-Tabletten. Das Zeremoniell wird dadurch gestört. Ebenso sollte man Tee niemals mit Teebeutel anbieten. Ich habe schon öfter gesehen, wie in gewissen Lokalen der Kellner oder die Kellnerin nicht nur den Aufguss, sondern auch den Teebeutel zum Gast bringt. Was soll der Gast mit dem Teebeutel? Es gibt ja auch Leute, die trinken Tee aus einer Tasse, in der noch der Beutel herumschwimmt. Ich finde sowas widerwärtig.
Ich hoffe, die Tipps waren nützlich. Ich trinke durchschnittlich eine Kanne pro Tag. Meistens bin in der Woche nicht daheim, weshalb ich samstags oder sonntags schon mal drei bis vier Kannen (à ein Liter) getrunken habe.
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