Tipps & Tricks zu Weinen (Weine Allgemein) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Hotti.com

Blumig, samtig, erdig

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bevor ich mit meinem Beitrag beginne, bekenne ich mich zum aktiven Weintrinker, mit einer Vorliebe für trockene, französische Rotweine. Einen guten Wein erkenne ich häufig erst am nächsten Tag!

Habe ich einen dicken, schweren Kopf, war der Wein wohl nicht unbedingt der Beste. Geht es mir gut und habe ich weder Kopfschmerzen noch verspüre ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend, war der Wein für mich in Ordnung.

Mit dem Preis eines Weines hat das bei mir nichts zu tun. Es gibt preiswerte Weine, die mir super bekommen und besonders edle Tropfen, die mir Probleme bereiten.

Es gibt Menschen, die von sich behaupten nicht nur Weintrinker sondern auch Weinkenner zu sein. Das es mit dem Erkennen des Jahrgangs eines Weines, der Bestimmung des Anbaugebietes, oder sogar der Weinlage nicht besonders weit her sein kann, belegt eine Untersuchung, die erst vor wenigen Tagen in unserer Zeitung veröffentlicht wurde.

Absolute Weinspezialisten, oder die sich dafür hielten, wurden Weine vorgesetzt, zu denen sie Angaben machen sollten. Das taten sie gewissenhaft und vollkommen von ihrem Wissen und ihrer Urteilskraft überzeugt. Schon am nächsten Tag, als man ihnen die gleichen Weine noch einmal zur Bestimmung vorsetzte, erkannten sie keinen einzigen wieder. Einige behaupteten sogar, diese Weine noch nie getrunken zu haben.

Ich las diesen Test in unserer Tageszeitung und musste doch etwas schmunzeln, haben wir doch in unserem Bekanntenkreis auch Weinspezis, die von sich total überzeugt sind. Ich denke, dass man die Bekömmlichkeit eines Weines am eigenen, anschließenden Wohlbefinden festmachen sollte. Und über den Geschmack lässt sich ohnehin nicht streiten.

Eine andere Information, die auch zum allgemeinen Thema Wein gehört, möchte ich Euch nicht vorenthalten. Sie bezieht sich auf die Verkorkung der Weine.

Lange Zeit glaubte man, einen guten Wein schon am Korken erkennen zu können. Fest steht jedoch, dass in der Vergangenheit viele gute Weine im Laufe der Lagerung intensiv den Korkgeschmack angenommen hatten und ungenießbar waren.

Kork ist ein Naturprodukt und in der Verarbeitung sehr teuer. Mittlerweile hat man sich auf andere Verschlussmöglichkeiten besonnen. Im Gespräch ist zum Beispiel der Kronkorken, der wesentlich preiswerter ist, jedoch nicht von Weintrinkern akzeptiert werden wird, befürchtet man jedenfalls. Eine gute Flasche Wein mit einem ordinären Flaschenöffner zu öffnen, widerspricht der Etikette. *g*

So kam man auf einen Kunststoffkorken, den ich bereits bei einer geschenkten Flasche Wein vorfand. Es war nicht ganz leicht, diesen Korken aus dem Flaschenhals zu entfernen, da er sehr hart ist und der Korkenzieher ständig abrutschte. Der Wein schmeckte einwandfrei.

Doch die Herstellungskosten dieses Plastikkorkens liegen weit unter denen des Naturkorkens und bieten schon eine finanzielle Alternative. An den Weinen, die mit diesem Korken verschlossen waren, wurden bisher keine geschmacklichen Veränderungen oder sonstige Nachteile festgestellt.

Allerdings liegen auch noch keine Erfahrungswerte vor. Auf die wird man noch etwas warten müssen. Der Plastikkorken könnte jedoch tatsächlich eine gute Möglichkeit sein, um auf das umstrittene Naturprodukt „Kork“ verzichten zu können.

Ob mit Naturkorken oder Plastikverschluss, mein Gläschen Rotwein werde ich mir auch weiterhin schmecken lassen.

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