Tipps und Tricks zum Erstsemester Testbericht

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Erfahrungsbericht von dieanke

Dieanke wird jetzt Biologin...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

So, heute ist’s endlich so richtig losgegangen. Dieanke ist jetzt angehende Diplom-Biologin an der Justus-Liebig-Universität zu Gießen.

Ja, ja, werden viele sagen: Gerade den ersten Tag hinter sich, und schon Tipps und Tricks zum ersten Semester. Ich werde diesen Bericht ab jetzt immer wieder aktualisieren, damit ihr mein erstes Semester quasi live miterlebt. Und so was ist Tipp genug oder nicht???


Immatrikulation

Bei meinem Studiengang war eine Zulassung von der ZVS nötig. Das hat von Juli bis Anfang September gedauert.

Als die dann endlich da war, bin ich dann mit den Unterlagen (die die Uni vorher in einem Schreiben angegeben hat/ beglaubigtes Zeugnis, Krankenkassenbestätigung und Zulassung) mit dem Zug nach Gießen gefahren. Leider waren schon viele auf die Idee gekommen, also stand ich im Unihauptgebäude dann erst mal Schlange. Dann kam ich an die Reihe. Alles war ganz einfach, wenn man alles zusammen hat, bekommt man sofort einen vorläufigen Studienausweis ausgehändigt (zum endgültigen später, der wird nämlich erst in den nächsten Tagen fertig)... Dann wieder aus dem Gebäude draußen, durfte ich mich dann endlich Studentin nennen...

Bei nicht-ZVS-Studiengängen sollte man sich vorher erkundigen, ob die Uni einen internen NC hat, und wann Bewerbungsfristen sind. Infos dazu meistens unter den Uni-Homepages. Eine Bewerbung geht dann direkt ans Studentensekretäriat.


Also, was braucht man alles vor Beginn

Man bekommt meistens von der Uni ein Schreiben mit Ratschlägen, was man sich so alles besorgen soll.

Wichtig ist vor allem ein Vorlesungsverzeichnis. Das gibt es an meiner Uni bei allen Buchhandlungen in der Stadt. In diesem Vorlesungsverzeichnis steht alles wichtige drin. Zum einen, wann und wo die Vorlesungen in den einzelnen Fachbereichen sind, zum anderen stehen da meistens auch wichtige Telefonnummern drin, wie z.B. Studienberatung, Dekanate, Fachschaft, Sekretariat etc.

Nützlich waren für mich auch noch ein Stadtplan und ein Busplan. Ich hab zwar schon immer in der Nähe von Gießen gewohnt, aber wirklich ausgekannt hab ich mich dann doch nur bei H&M...


Die Einführungswoche

Die erlebe ich gerade live und in Farbe. Eine Woche vor Vorlesungsbeginn bieten viele Hochschulen eine sogenannte Einführungswoche an. Die ist vor allem zur Orientierung an der Hochschule, aber auch in der jeweiligen Stadt da.

In Gießen trifft man sich zunächst in einer großen Gruppe. Dann wird man sogenannten Studentischen Mentoren zugeteilt, jeweils ca. 20 Personen pro Gruppe. Mit den Studenten bleibt man dann die ganze nächste Woche zusammen, man lernt sich untereinander kennen und vor allem lernt man die Uni kennen. Deshalb ist der Besuch gerade im ersten Semester besonders wichtig. Man lernt, wie man den Stundenplan zu lesen hat und einiges an Panik geht verloren.

Außerdem ist es gut für solche Leute wie mich, die ich doch keinen kenne, der mit mir studiert. Man geht auch zusammen auf Fete – unsere „Ersti-Fete“ ist am Mittwoch, das wird dann auch die erste Erweiterung von diesem Bericht werden!!!


Fazit des ersten Tages

Also am ersten Tag habe ich schon viele Kontakte knüpfen können und viele Nervositäten abbauen. Die ersten wertvollen Erfahrungen sind gemacht. Und auf die Uni gehen ist weit weniger kompliziert, als ich es mir vorgestellt hätte!!! Bisher find ich’s klasse.


to be continued...

Der Stundenplan

Heute ging es erstmal drum, den Stundenplan zusammenzustellen. Mann, ist das kompliziert... Man hat dieses riesige Vorlesungsverzeichnis vor sich und denkt irgendwie nur Ogott. Aber man hat ja glücklicherweise in der ersten Woche die Mentoren, die einem dabei helfen... Puuuuh


Die ersten beiden Wochen

Oh mein Gott, meine Nerven. Eins habe ich in diesen zwei Wochen auf jeden Fall gelernt: Glaube nie, dass dein Stundenplan komplett ist.

Man nehme einmal an, 126 Leute beginnen ein Studium. Im ersten Semester ist ein Physikpraktikum vorgesehen. Nun wollen aber auch noch 40 Leute im 3. Semester dieses Praktikum haben. d.h. ca 30 Leute haben keinen Platz. Nun wird aber auch gesagt, dass sich keiner in die Listen eintragen soll. Trotzdem machen das 30 Leute. Das heißt, das Praktikum wird hin und her geschoben und schließlich war der Platz für unsere Gruppe futsch. So\'n Scheiß...

Aber es gab auch tolle Ereignisse. Im Hessischen Hochschulgesetz ist festgeschrieben, dass jedem Student ein Professor als Mentor zugeschrieben wird. Und ich hab einen ganz lieben Holländischen Professor gekriegt. Echt klasse.

Die ersten Vorlesungen waren völlig verschieden. In Chemie z.B. haben wir nochmal ganz von vorne angefangen. In Physik haben wir die ganze Oberstufe in einer Vorlesung wiederholt. Aber man darf sich einfach nicht entmutigen lassen. Es haben sich gleich kleinere Lerngruppen gebildet und so lässt sich der Stoff leicht schaffen!

Die ersten Prüfungen

Die ersten Prüfungen, das is immer dann, wenn alle in totale Panik verfallen! Aber im Endeffekt isses dann egal, nur die 50 müssen vor den Prozent stehen!

Fazit

Wer das erste Semester überstanden hat, der hat die erste Gedultsprobe geschafft. Bei uns geht schon das Gerücht, das Diplom kriegt man nicht mit Lernen, sondern mit Geduld!

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