Tipps und Tricks zum Fahrradkauf Testbericht
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Erfahrungsbericht von gatenmann
Allgemeine Tipps und Tricks zum Radkauf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hier mal ein paar allgemeine Infos und Tipps, die man beim Kauf eines Fahrrades einbeziehen sollte.
Autos gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Zum einen gibt es den Sportwagen, Kombi, Minibus, Geländewagen und viele weitere verschiedene Typen.
Bei Fahrädern ist es ebenfalls so. Eine kurze Auflistung verschiedener Fahrradtypen mit Kurzbeschreibungen soll dies nun verdeutlichen und erleichtern sich selbst einem Typ zuzuordnen.
Die bekanntesten Fahrräder dürften wohl die Trekkingräder darstellen. Sie zeichnen sich durch schmale 28“ Laufrädern aus, besitzen eine straßenverkehrstaugliche Ausstattung und eignen sich für vielfältigste Einsatzzwecke, wie zum Beispiel für den Wochenendausflug aber auch für den täglichen Weg zur Arbeit. Zur Grundausstattung gehören weiterhin ein Gepäckträger und Schutzbleche. Die Sitzposition ist bequem ausgelegt. Dies wird durch ein kurzes Oberrohr und/oder einem kurzen Vorbau erreicht. Bei diesem Fahrradtyp kommt es zum Einsatz von Naben- oder Kettenschaltungen. Bei einer Nabenschaltung stehen dem Benutzer in der Regel drei, fünf oder sieben Gänge zur Verfügung. Eine Ausnahme stellt hier die Rohloff-Nabenschaltung dar, die 14 Gänge besitzt. Eine Kettenschaltung stellt im Regelfall 21, 24 oder 27 Gänge zur Verfügung.
Rennräder besitzen im Gegensatz zu den Trekkingrädern eine extrem sportliche Sitzposition. Sie besitzen ein langes Oberrohr und/oder einen langen Vorbau. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch den nach unten gebogenen Lenker, so dass man beim Fahren mit der Griffposition am Lenkerende eine sehr gestreckte Haltung einnimmt. Dies ist auch so gewünscht, da diese Position aerodynamischer ist und so eine höhere Geschwindigkeit erreicht werden kann. Ausstattungsmerkmale eines Rennrades sind sehr schmale 28“ Laufräder, eine sehr hohe Übersetzung (große Kettenblätter vorne, kleine Ritzel hinten). Rennräder gibt es mit zwei oder drei Kettenblätter vorne und bis zu zehn Ritzeln an der Hinterradnabe. Diese Fahrräder besitzen im Normalfall keine Straßenausstattung.
Als dritten Fahrradtyp möchte ich das Mountainbike (MTB) vorstellen. Grundsätzlich lässt sich ein (MTB) durch folgende Eigenschaften charakterisieren. Zunächst einmal ist es für den Einsatz im Gelände konzipiert. Es besitzt sehr breite 26“ Laufräder, keine Straßenausstattung, aktuelle MTBs besitzen eine Kettenschaltung mit 27 Gängen, die Sitzposition kann von sehr sportlich bis zu bequem reichen. Eine erste Untergliederung stellt die Federung dar. Wenn das MTB gar keine Federung besitzt spricht man auch vom sog. „Starrbike“. Sollte es über eine Federgabel verfügen, ist die Rede von einem „Hardtail“. Besitzt es aber eine Federgabel und eine Hinterbaufederung so spricht man vom „Full Suspension“ kurz „Fully“.
Vor dem Kauf eines MTBs sollte man sich über den Einsatzzweck klar werden. Er bestimmt die Ausstattung des Rades.
Für den Gelegenheitsfahrer reicht ein MTB ohne Federung bzw. nur mit Federgabel. Sollte es finanziell keine zu große Belastung sein, sollte das Rad auf jeden Fall eine Federgabel aufweisen, da durch sie eine wesentliche Erhöhung des Fahrkomforts feststellbar ist. Der Preisunterschied beträgt im unteren Marktsegment ca. 100.- zwischen einem „Starrbike“ und einem „Hardtail“. Jedoch darf man von einer günstigen Federgabel auch nicht zu viel erwarten. Erst Gabeln mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten, wie Dämpfung, Federwegslänge etc. bieten die Möglichkeit das Rad individuell auf den Fahrer und seinen Fahrstil abzustimmen. Diese einstellbaren Gabeln liegen im Preis selbstverständlich auch etwas höher.
Jedoch muss neben der Häufigkeit des Fahrens auch noch der Einsatzort bzw. Einsatzzweck beurteilt werden. So ist es einleuchtend, dass ein Fahrer der breite Forstwege bevorzugt und eine gemütliche Fahrweise an den Tag legt, nicht über das gleiche Material verfügen muss, wie jemand der gerne an Amateurrennen im Downhillbereich teilnimmt.
Der Einsatzzweck charakterisiert die Art und die Häufigkeit des Fahrens bestimmt die qualitative Ausstattung des MTBs.
Einige Einsatzzwecke im MTB-Sport sind u.a. Cross-Country, Downhill, Freeride, Marathon.
Bremsen, Schaltwerke, Trettlager, Umwerfer, Kurbeln, Pedale etc. sind in sog. Gruppen unterteilt. Der weltweit größte Hersteller von solchen Komponenten ist der japanische Hersteller Shimano. Bei ihm haben die Gruppen folgende Bezeichnungen: Alivio, Deore, Deore LX, Deore XT, Deore XTR. Hierbei stellt die Alivio Gruppe den kostengünstigen Einsteigerbereich dar und Deore XTR ist die qualitativ hochwertigste Gruppe, die dieser Hersteller anbietet. Sollte also ein Verkäufer stolz darauf sein, dass das Rad eine Shimano-Schaltung hat, so hat dies nichts großartiges zu bedeuten. Es kommt vielmehr darauf an, was für eine Shimano-Schaltung vorhanden ist. Je näher sie an der Edelgruppe XTR liegt, desto höher die Qualität- leider auch der Preis.
Man darf allerdings auch nicht den Fehler machen und nur nach dem Schaltwerk Ausschau halten. Das Schaltwerk ist ein sog. Eyecatcher. Das Augenmerk sollte man vielmehr auf die versteckten Bauteile lenken.
Dies wären u.a. Naben, Tretlager, Felgen. Erst wenn diese Bauteile auch von einer hohen Gruppe stammen, kann man davon ausgehen, dass das Rad auch bei häufigem Einsatz zuverlässig sein wird.
Eine billige, defekte Nabe kann nämlich sehr schnell sehr teuer werden. Sollte die Nabe nicht zu reparieren sein, muss das gesamte Laufrad ausgespeicht werden und mit neuen Speichen wieder bestückt werden. Ein Satz Speichen kostet leicht 15 Euro. Hinzu kommt noch die Arbeitszeit – und die ist teuer. Das neue Einspeichen kann so leicht 40 Euro kosten. Da man ja zwei Räder besitzt können also 80 Euro zusammenkommen.
Weiterhin darf man nicht den Fehler machen und nur ein Fachgeschäft aufsuchen. Erst durch den Besuch mehrerer Läden bekommt man heraus welcher Verkäufer nur darauf aus ist seine Ware schnell an den Mann zu bringen. Hier kann man im Schadensfall dann auch wahrscheinlich nicht gerade auf Kulanz hoffen. Ein Verkäufer sollte auch direkt am Anfang auf die Wünsche des Kunden eingehen und gleichzeitig beraten. Zunächst sollte er den Einsatzzweck und u.a. die Häufigkeit der Nutzung erfragen. Durch diese Informationen kann er leichter und schneller das passende Rad heraussuchen.
Es war von Fachgeschäften die rede. Diese Läden sollte man auch aufsuchen, wenn man etwas vernünftiges kaufen möchte. Sie sind auf den ersten Blick zwar teurer aber die Fahrräder sind auch qualitativ besser.
Räder aus dem Baumarkt sind nicht komplett montiert, in der Regel sehr schwer und die Anbauteile rosten zum Teil sehr schnell.
Wenn man wirklich etwas länger von seinem Rad haben möchte lohnt sich nur der Weg zum Fachhändler.
Ich hoffe, dass dieser Bericht etwas helfen konnte. Durch frühere Kritiken ist mir zugetragen worden, dass meine Berichte zu kurz währen. Ich hoffe, dies trifft nicht auf diesen zu. Natürlich konnte ich auch hier nicht auf alles eingehen, aber dennoch – vielleicht ist er nützlich.
Anmerkung: Wer sich für ein MTB interessiert aber noch keine genauen Vorstellungen hat, sollte folgendes Forum besuchen: www.mtb-news.de Hier gibt es auch zahlreiche Unterforen für Rennrad oder Trekkingräder etc.
Autos gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Zum einen gibt es den Sportwagen, Kombi, Minibus, Geländewagen und viele weitere verschiedene Typen.
Bei Fahrädern ist es ebenfalls so. Eine kurze Auflistung verschiedener Fahrradtypen mit Kurzbeschreibungen soll dies nun verdeutlichen und erleichtern sich selbst einem Typ zuzuordnen.
Die bekanntesten Fahrräder dürften wohl die Trekkingräder darstellen. Sie zeichnen sich durch schmale 28“ Laufrädern aus, besitzen eine straßenverkehrstaugliche Ausstattung und eignen sich für vielfältigste Einsatzzwecke, wie zum Beispiel für den Wochenendausflug aber auch für den täglichen Weg zur Arbeit. Zur Grundausstattung gehören weiterhin ein Gepäckträger und Schutzbleche. Die Sitzposition ist bequem ausgelegt. Dies wird durch ein kurzes Oberrohr und/oder einem kurzen Vorbau erreicht. Bei diesem Fahrradtyp kommt es zum Einsatz von Naben- oder Kettenschaltungen. Bei einer Nabenschaltung stehen dem Benutzer in der Regel drei, fünf oder sieben Gänge zur Verfügung. Eine Ausnahme stellt hier die Rohloff-Nabenschaltung dar, die 14 Gänge besitzt. Eine Kettenschaltung stellt im Regelfall 21, 24 oder 27 Gänge zur Verfügung.
Rennräder besitzen im Gegensatz zu den Trekkingrädern eine extrem sportliche Sitzposition. Sie besitzen ein langes Oberrohr und/oder einen langen Vorbau. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch den nach unten gebogenen Lenker, so dass man beim Fahren mit der Griffposition am Lenkerende eine sehr gestreckte Haltung einnimmt. Dies ist auch so gewünscht, da diese Position aerodynamischer ist und so eine höhere Geschwindigkeit erreicht werden kann. Ausstattungsmerkmale eines Rennrades sind sehr schmale 28“ Laufräder, eine sehr hohe Übersetzung (große Kettenblätter vorne, kleine Ritzel hinten). Rennräder gibt es mit zwei oder drei Kettenblätter vorne und bis zu zehn Ritzeln an der Hinterradnabe. Diese Fahrräder besitzen im Normalfall keine Straßenausstattung.
Als dritten Fahrradtyp möchte ich das Mountainbike (MTB) vorstellen. Grundsätzlich lässt sich ein (MTB) durch folgende Eigenschaften charakterisieren. Zunächst einmal ist es für den Einsatz im Gelände konzipiert. Es besitzt sehr breite 26“ Laufräder, keine Straßenausstattung, aktuelle MTBs besitzen eine Kettenschaltung mit 27 Gängen, die Sitzposition kann von sehr sportlich bis zu bequem reichen. Eine erste Untergliederung stellt die Federung dar. Wenn das MTB gar keine Federung besitzt spricht man auch vom sog. „Starrbike“. Sollte es über eine Federgabel verfügen, ist die Rede von einem „Hardtail“. Besitzt es aber eine Federgabel und eine Hinterbaufederung so spricht man vom „Full Suspension“ kurz „Fully“.
Vor dem Kauf eines MTBs sollte man sich über den Einsatzzweck klar werden. Er bestimmt die Ausstattung des Rades.
Für den Gelegenheitsfahrer reicht ein MTB ohne Federung bzw. nur mit Federgabel. Sollte es finanziell keine zu große Belastung sein, sollte das Rad auf jeden Fall eine Federgabel aufweisen, da durch sie eine wesentliche Erhöhung des Fahrkomforts feststellbar ist. Der Preisunterschied beträgt im unteren Marktsegment ca. 100.- zwischen einem „Starrbike“ und einem „Hardtail“. Jedoch darf man von einer günstigen Federgabel auch nicht zu viel erwarten. Erst Gabeln mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten, wie Dämpfung, Federwegslänge etc. bieten die Möglichkeit das Rad individuell auf den Fahrer und seinen Fahrstil abzustimmen. Diese einstellbaren Gabeln liegen im Preis selbstverständlich auch etwas höher.
Jedoch muss neben der Häufigkeit des Fahrens auch noch der Einsatzort bzw. Einsatzzweck beurteilt werden. So ist es einleuchtend, dass ein Fahrer der breite Forstwege bevorzugt und eine gemütliche Fahrweise an den Tag legt, nicht über das gleiche Material verfügen muss, wie jemand der gerne an Amateurrennen im Downhillbereich teilnimmt.
Der Einsatzzweck charakterisiert die Art und die Häufigkeit des Fahrens bestimmt die qualitative Ausstattung des MTBs.
Einige Einsatzzwecke im MTB-Sport sind u.a. Cross-Country, Downhill, Freeride, Marathon.
Bremsen, Schaltwerke, Trettlager, Umwerfer, Kurbeln, Pedale etc. sind in sog. Gruppen unterteilt. Der weltweit größte Hersteller von solchen Komponenten ist der japanische Hersteller Shimano. Bei ihm haben die Gruppen folgende Bezeichnungen: Alivio, Deore, Deore LX, Deore XT, Deore XTR. Hierbei stellt die Alivio Gruppe den kostengünstigen Einsteigerbereich dar und Deore XTR ist die qualitativ hochwertigste Gruppe, die dieser Hersteller anbietet. Sollte also ein Verkäufer stolz darauf sein, dass das Rad eine Shimano-Schaltung hat, so hat dies nichts großartiges zu bedeuten. Es kommt vielmehr darauf an, was für eine Shimano-Schaltung vorhanden ist. Je näher sie an der Edelgruppe XTR liegt, desto höher die Qualität- leider auch der Preis.
Man darf allerdings auch nicht den Fehler machen und nur nach dem Schaltwerk Ausschau halten. Das Schaltwerk ist ein sog. Eyecatcher. Das Augenmerk sollte man vielmehr auf die versteckten Bauteile lenken.
Dies wären u.a. Naben, Tretlager, Felgen. Erst wenn diese Bauteile auch von einer hohen Gruppe stammen, kann man davon ausgehen, dass das Rad auch bei häufigem Einsatz zuverlässig sein wird.
Eine billige, defekte Nabe kann nämlich sehr schnell sehr teuer werden. Sollte die Nabe nicht zu reparieren sein, muss das gesamte Laufrad ausgespeicht werden und mit neuen Speichen wieder bestückt werden. Ein Satz Speichen kostet leicht 15 Euro. Hinzu kommt noch die Arbeitszeit – und die ist teuer. Das neue Einspeichen kann so leicht 40 Euro kosten. Da man ja zwei Räder besitzt können also 80 Euro zusammenkommen.
Weiterhin darf man nicht den Fehler machen und nur ein Fachgeschäft aufsuchen. Erst durch den Besuch mehrerer Läden bekommt man heraus welcher Verkäufer nur darauf aus ist seine Ware schnell an den Mann zu bringen. Hier kann man im Schadensfall dann auch wahrscheinlich nicht gerade auf Kulanz hoffen. Ein Verkäufer sollte auch direkt am Anfang auf die Wünsche des Kunden eingehen und gleichzeitig beraten. Zunächst sollte er den Einsatzzweck und u.a. die Häufigkeit der Nutzung erfragen. Durch diese Informationen kann er leichter und schneller das passende Rad heraussuchen.
Es war von Fachgeschäften die rede. Diese Läden sollte man auch aufsuchen, wenn man etwas vernünftiges kaufen möchte. Sie sind auf den ersten Blick zwar teurer aber die Fahrräder sind auch qualitativ besser.
Räder aus dem Baumarkt sind nicht komplett montiert, in der Regel sehr schwer und die Anbauteile rosten zum Teil sehr schnell.
Wenn man wirklich etwas länger von seinem Rad haben möchte lohnt sich nur der Weg zum Fachhändler.
Ich hoffe, dass dieser Bericht etwas helfen konnte. Durch frühere Kritiken ist mir zugetragen worden, dass meine Berichte zu kurz währen. Ich hoffe, dies trifft nicht auf diesen zu. Natürlich konnte ich auch hier nicht auf alles eingehen, aber dennoch – vielleicht ist er nützlich.
Anmerkung: Wer sich für ein MTB interessiert aber noch keine genauen Vorstellungen hat, sollte folgendes Forum besuchen: www.mtb-news.de Hier gibt es auch zahlreiche Unterforen für Rennrad oder Trekkingräder etc.
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