Tony Hawk's Pro Skater 3 (PC Spiel Sport) Testbericht

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ab 57,98
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Erfahrungsbericht von hirni

Und ein drittes mal Sucht ohne Ende...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung:
Das Ziel: 200.000 Punkte. Die Zeit die man dafür hat: lächerliche 2 Minuten. Der Skater fährt los, grindet auf der Stange, macht einen 360 Grad Sprung, hüpft auf den Zaun, macht mehrere Grinds hintereinander. Die Spannung steigt. Einen 180 Grad Sprung, wieder ein paar Grinds. Das Ausbalancieren wird immer schwieriger. Jetzt geht’s den gleichen Weg wieder zurück. Der Multiplikator zeigt bereits 20, jetzt nur nicht den Gymnast Plant vergeigen, da der als Abschluss der Combo vorhergesehen war, denn sonst war alles umsonst…
Ein Szene, die man in Tony Hawk’s Pro Skater 3 (THPS 3) ständig erleben wird. Und genau das ist so spannend an dem Game. Man versagt schneller als man gewinnt, denn beides ist sehr eng beieinander. (c) by Hirni Dreht man sich nur ein kleines bisschen zuviel, legt sich der Skateboarder lang und der ganze Combo ist hinüber. Aber das macht THPS 3 auch so süchtig, denn wenn man einen Combo mal nicht schafft, versucht man es gleich noch einmal.


Spielprinzip:
Es hat sich gegenüber den erfolgreichen ersten beiden Teilen nicht geändert. Man steuert einen Skater durch insgesamt 10 verschiedene Level und zeigt da unglaublich und atemberaubende Tricks und Combos für die man entsprechend viele Punkte erhält. Die Tricks sind die üblichen: Grinds, Manuals, Grabs, Ollies und weitere halsbrecherische Stunts in der Luft.
Doch damit allein knackt man keine Highscore. Man muss eine Aneinanderreihungen an den ganzen Sortiment an Tricks hinlegen, das sind die so genannten Combos. Dafür gibt es den Multiplikator und allein das Wort hört sich schon noch viel an. Denn dieser Multiplikator treibt die Punktanzahl in den sechsstelligen Bereich. Sollt man aber dazwischen einmal auf die Nase fliegen ist alles vorbei.

Möglichst viele Punkte zu bekommen wird immer ein Ziel des Spieles sein, um die High-, Profi- und Hammer-Score zu knacken.
Aber es gibt noch andere Ziele in jeden Level. I
n zwei gibt es einen Wettbewerb, bei den man möglichst gut fahren muss um die Juri zu beeindrucken. Man hat dafür eine Minute Zeit pro Runde und drei Runden pro Lauf. Der Durchschnitt der zwei besten Runden ergibt die Punktzahl. Landet man auf den dritten Platz am Ende, gibt es die Bronze-Medaille, auf dem zweiten die Silber und auf dem ersten Platz gibt es die Gold-Medaille.
In den anderen Levels muss man die Buchstaben ‚S’, ‚K’, ‚A’, ‚T’, und ‚E’ einsammeln, egal in welcher Reihenfolge. Dann muss man das versteckte Tape finden, welches irgendwo oben in der Luft schwebt und man nur durch Sprünge oder Grindes erreichen kann. Dann muss man zum Beispiel in Kanada fünf Skater beeindrucken, oder in der Vorstadt den dünnen Mann helfen, oder am Flughafen die Tickets für einen Freund bringen…

In jeden Level gibt es ein verstecktes Deck in Form eines Symbols, welches irgendwo schwebt. Sammelt man dieses auf, gibt es ein neues Deck, also ein neues Skateboard.
Außerdem gibt es fünf gelbe Skill-Punkte. Sammelt man einen von diesen auf, darf man seine Fähigkeiten um einen Punkt pro gesammelten Skill-Punkt erweitern.

Wo wir bei den Fähigkeiten wären: Jeder Skater hat unterschiedliche Fähigkeiten, die sich, wie schon gesagt durch das Aufsammeln der gelben Skill-Punkte verbessern können. So braucht man für Grind logischerweise bessere Balance, aber für Sprünge eher Tempo, Ollie und Air.
Neben der Fähigkeiten der Skater lässt sich auch das Aussehen der Akrobaten verändern. Das Angebot ist mehr als ausreichend und man bekommt von den Hüten von Tüchern und Kappen, über Piratenhüte bis hin zu Bauarbeiterhelmen alles. Es gibt viele Hosen und Oberteile, man (c) by Hirni kann ihnen Narben an den Beinen geben oder Tätowierungen, Brillen und Frisuren und natürlich auch Schoner.
Wer will kann sich auch selbst einen Skater gestallten.

Grafik:
Die Grafik ist so echt gemacht, dass man sich nach ein paar Stunden zocken wie ein echter Skateboarder fühlt. Die acht offiziellen plus 2 geheimen Levels sind äußerst echt gestaltet und die ganzen Landschaft ist super. So skatet man in einem Stahlwerk, in Kanada, in einer Vorstadt, am Flughafen, in Rio, in Los Angeles und in Tokio.
In jeden Level gibt es immer neue Überraschungen. Fast jeder Gegenstand lässt sich mit in die Combos integrieren. Sei es die Schaufel eines Schneeräumgefährtes oder ein fahrender Eiswagen. Immer wieder gibt es neue geheime Orte, wo man wieder klasse Combos oder aber neue Decks finden kann.
Sogar das hinfallen sieht so echt aus, das man selbst schon fast den Schmerz spüren kann.


Steuerung:[/]
Die Steuerung ist im Prinzip ganz einfach, man sollte sie nur vor dem ersten Start einmal ändern. Ich lege sie meistens so an: Sprung auf Lehrtaste, Bewegen mit den Steuerkreuz und Grabs auf der ‚H’-Taste, weil man für die Grabtrick die ‚G’-Taste benötigt (die ist direkt neben dem H).
Grinden hab ich auf die Null-Taste im Ziffernblock gestellt und die links und recht Drehungen auf die 7 bzw. 9 Taste im Ziffernfeld.
Aber jeder sollte ein bisschen experimentieren um die optimale Steuerung herauszufinden. Nervig ist nur, dass man das Spiel neu starten muss, wenn man die Steuerung ändern will.

Die Steuerung selber hat nach einer halben Stunde raus und braucht nicht mehr auf die Tastatur gucken und kann sich auf die Tricks selber vollkommen konzentrieren.

Ein Gamepad wäre auch eine feine Sache, hab ich aber leider nicht und kann deshalb nicht sagen ob es viel besser ist.


Glaubwürdigkeit:
Das Spiel ist aber nicht sehr glaubwürdig. Aber das schadet nicht im geringsten, ganz im Gegenteil, es macht nur noch mehr Spaß, wenn man sieht, wie Skater Sprünge von über 10 Metern Höhe machen und dabei einen 720er Ollie (zwei volle Drehungen) oder Heelflips…
Wenn ein Skater hinfliegt steht er auch wieder sofort auf, was aber selbstverständlich ist, da man sonst ständig Neustarten müsste.


Fazit:
Das Spiel macht süchtig. Man versucht immer wieder die Combos von neu zu starten, oder die Levelziele zu schaffen und man weiß, das jedes Ziel zu schaffen ist, jeder Sprung ist möglich, den man machen muss um ein Ziel zu schaffen und genau das macht THPS 3 so süchtig. Was bei anderen Spielen nervt, ist bei THPS so motivierend.
Denn im Gegenteil zu anderen (c) by Hirni Sportspielen wie FIFA oder NHL gibt es keinen anderen der Schuld ist, keine schlechte KI der Mitspieler und zu starke KI der Gegner, weil es keine anderen gibt. Die Leistung die der Boarder leistet spiegelt exakt das wieder, was man selbst drauf hat.

Der Soundtrack ist klasse und es gibt alles von Rock bis Rap. Die CD kann man auch im Handel kaufen und wer will schaltet den Sound aus und lässt auf der eigenen Anlage die passende Musik laufen oder man importiert eigene MP3-Lieder.

Ich kann das Spiel wirklich nur empfehlen weil es extrem süchtig macht und auch nach Stunden Spielspaß noch für neue Überraschungen sorgt!



© by Hirni (Yopi) und Neo87 (ciao) 4 ever

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