Topfschlagen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Paukenfrosch
Klopf auf den Topf !
Pro:
lustiges Spielchen für Kindergeburtstage mit Preisen
Kontra:
zu oft gespielt, wird es schnell langweilig
Empfehlung:
Ja
Letztes Wochenende ergab es sich, daß ich einige Kinder um mich hatte - meine Nichte (9 Jahre) und ihre drei Freundinnen. Da das Wetter sehr schön war, hielten wir uns im Freien auf und irgendwann kamen wir auf die Idee, Topfschlagen zu spielen.
Die Utensilien für´s Spiel waren schnell herbeigeschafft und anstatt kleiner Preise gab es Süßigkeiten.
Der Spaß war groß und wir mußten wirklich viel dabei lachen. Grund genug, sich einmal genauer Gedanken zu diesem Spiel zu machen…
* * * * *
Spiel-Utensilien
---------------------
An Spielutensilien benötigt man nicht viel:
- einen Topf
- einen Holzlöffel
- einen Schal
- kleine Preise
Diese Dinge sind auch austauschbar. So könnte man statt eines Topfes auch einen Wassereimer nehmen. Der Holzlöffel ist ja als Schlaginstrument gedacht, ihn kann man z. Bsp. durch einen normalen Stock ersetzen. Der Schal kann auch ein Tuch oder ähnliches sein, hauptsache, man kann damit die Augen verbinden.
Als Preise kann man alles mögliche nehmen. Wir hatten neulich nur Süßigkeiten, aber wenn zum Beispiel ein Kindergeburtstag ansteht, dann ist man ja entsprechend vorbereitet. Ich weiß noch aus meinen Kindertagen, daß meine Mutti lustige Radiergummis, bunte Bleistifte, Luftballons, Lutscher und derlei Kleinspielkrams kaufte.
* * * * *
Spielregeln
---------------
Das Spielprinzip ist leicht erklärt:
Dem Spieler werden zuerst die Augen verbunden, dann wird er um sich selbst gedreht, damit er ein klein wenig orientierungslos ist und anschließend wird ihm der Kochlöffel in die Hand gedrückt. Währenddessen stellt ein anderes Kind den Topf kopfüber irgendwo hin und ein kleiner Überraschungspreis wird unter dem Topf versteckt.
Nun darf der \"Blinde\" nach dem Topf suchen, indem er vorsichtig umhertapst und ständig mit dem Kochlöffel sachte um sich auf den Boden schlägt. Die anderen Kinder sind mit Zurufen behilflich. So darf man laut \"warm\" rufen, wenn der \"Blinde\" auf der richtigen Fährte ist. Ist er es nicht, erkennt er es an dem Ruf \"kalt\". Ist der Topf nur noch um haaresbreite vom blinden Schläger entfernt, dann gilt auch der Ruf \"heiß\".
Trifft der Spieler mit seinem Holzlöffel auf den Topf und ein lautes Boing ist zu hören, dann ist diese Spielrunde beendet. Die Augenbinde darf abgenommen werden und der Preis unter dem Topf ist für diesen Spieler gewonnen.
Nun sind die anderen Kinder an der Reihe…
* * * * *
Spielvarianten
-------------------
Die eben vorgestellte Spielvariante ist nur eine Möglichkeit. Man kann die Spielregel je nach Lust und Laune abändern. So könnte man zum Beispiel auch
* Topfschlagen auf Zeit
spielen. Dazu benötigt man allerdings noch eine Stoppuhr bzw. eine Uhr mit Stoppfunktion. Man kann selbstverständlich auch eine Armbanduhr mit Sekundenzeiger nehmen und so die genaue Zeit ermitteln, und zwar die Zeit, die der Spieler braucht, um den Topf zu finden.
Bei dieser Spielmöglichkeit liegt allerdings kein Preis unter dem Topf, denn die Preise gibt es erst, wenn alle Kinder gespielt haben. So werden alle Preise auf einmal auf den Tisch gelegt und der Sieger darf sich als erstes das Objekt seiner Begierde aussuchen. Danach der Zweite, dann der Dritte usw. bis jeder Mitspieler einen Preis bekommen hat.
Sind zum Topfschlagen eine gerade Anzahl an Kindern vorhanden, dann bietet sich das
* Topfschlag-Duell
an. Hier müssen 2 Personen gleichzeitig auf Topfsuche gehen. Es bleibt bei einem Topf, aber man benötigt nun zwei Schlaginstrumente und auch zwei Augenbinden. Hier kommt der Preis wieder direkt unter´s Töpfchen.
Weiter geht es wie beim normalen Topfschlagen, aber man muß schon darauf achten, daß beide Mitspieler etwa gleich weit vom Topf entfernt sind. Fair muß es schon bleiben.
Auch hier sind natürlich Zurufe erlaubt. Allerdings ist es schwieriger, sich auf \"seine\" Zurufe zu konzentrieren, denn wenn ein Spieler in die richtige Richtung läuft, dann muß es der andere ja noch lange nicht.
Diese Variante finde ich persönlich am witzigsten. Hierbei kann man sich wirklich kringelig lachen, besonders, wenn sich die zwei Spieler anrempeln.
* * * * *
Meine Meinung
--------------------
Als ich selbst noch ein Kind war, war Topfschlagen ein typisches Spiel für Kindergeburtstage. Das hängt ganz sicher mit den Überraschungspreisen zusammen, denn man kann sich ja nicht täglich in Unkosten stürzen. So ist es sicherlich auch heute noch, denn Topfschlagen ohne Preise macht nicht wirklich Spaß.
Topfschlagen würde ich für Kinder ab 5 bis 10 Jahren empfehlen. Die Kinder sollten schon mit dem Nicht-Sehen können vertraut sein. Es bringt nichts, wenn sie sich beim Spiel fürchten. So denke ich, daß 5 Jahre gut gewählt ist. Ab 10 Jahren könnte das Spiel eventuell schon etwas langweiliger und uninteressant werden. Aber ich will kein 11-jähriges Kind daran hindern, Topfschlagen zu spielen, wenn es daran Freude hat. Im Gegenteil, ich würde sogar so weit gehen, es für spezielle Partys auch für Erwachsene zu empfehlen. So könnte doch zum Beispiel das große Geburtstagskind auf diese Art zu seinen Geschenken kommen.
Gut finde ich an diesem Spiel, daß es nur weniger Vorbereitungen bedarf, da sich die Utensilien in Grenzen halten. Einen Topf, einen Holzlöffel und einen Schal hat wohl ein jeder zu Haus. Natürlich müssen die kleinen Geschenke gekauft werden. Aber das gehört zur Vorbereitung eines Kindergeburtstages wohl generell dazu. Somit sind auch die Kosten für dieses Spiel relativ gering.
Als Anlaß, um dieses Spiel zu spielen, fällt mir eigentlich immer wieder nur der Kindergeburtstag ein. Wie schon erwähnt, kann es auch in Kurzform für ein großes Geburtstagkind Anwendung finden und vielleicht auch auf einer Hochzeit. Aber so spontan, wie wir es neulich gespielt haben, das kommt sicherlich seltener vor.
Doch wo überall kann man nun Topfschlagen spielen? Ich selbst als Kind habe es immer nur draußen gespielt. Meine Mutti hatte viel zu viel Angst, daß wir ihr etwas entzwei brechen. Doch wer möchte und einen großen Raum zu Hause hat, der kann auch drinnen spielen. Aber so begrenzt dieser Raum auch ist, so begrenzt ist dann wohl auch der Spielspaß, weil der Topf zu schnell gefunden wird.
* * * * *
Fazit
-------
Zusammenfassend kann ich zum Topfschlagen eigentlich nur sagen, daß es sehr wohl ein empfehlenswertes Spiel ist, wenn die spielenden Personen das richtige Alter haben.
Kosten und Vorbereitung sind nicht der Rede wert, aber der Spaß kann sehr groß sein. Kindern gefällt dieses Spiel, weil es natürlich Preise gibt. Toll ist auch, daß man die Spielregeln individuell abändern kann.
Ein Spiel für jeden Tag ist Topfschlagen nicht, da kommt viel zu schnell Langeweile auf. Es sollte wirklich ein Spiel von mehreren sein, die man eben speziell zum Kindergeburtstag spielt. Dann hat man immer wieder auf´s neue Freude daran.
* * * * *
Schlusswort
----------------
Als letztes möchte ich noch für Fair-Play plädieren, d.h. man sollte stets darauf achten, daß der \"blinde\" Spieler nirgendwo anstößt und sich dabei gar verletzt. Es sollen doch alle Spaß und Freude haben, oder?
Die Utensilien für´s Spiel waren schnell herbeigeschafft und anstatt kleiner Preise gab es Süßigkeiten.
Der Spaß war groß und wir mußten wirklich viel dabei lachen. Grund genug, sich einmal genauer Gedanken zu diesem Spiel zu machen…
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Spiel-Utensilien
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An Spielutensilien benötigt man nicht viel:
- einen Topf
- einen Holzlöffel
- einen Schal
- kleine Preise
Diese Dinge sind auch austauschbar. So könnte man statt eines Topfes auch einen Wassereimer nehmen. Der Holzlöffel ist ja als Schlaginstrument gedacht, ihn kann man z. Bsp. durch einen normalen Stock ersetzen. Der Schal kann auch ein Tuch oder ähnliches sein, hauptsache, man kann damit die Augen verbinden.
Als Preise kann man alles mögliche nehmen. Wir hatten neulich nur Süßigkeiten, aber wenn zum Beispiel ein Kindergeburtstag ansteht, dann ist man ja entsprechend vorbereitet. Ich weiß noch aus meinen Kindertagen, daß meine Mutti lustige Radiergummis, bunte Bleistifte, Luftballons, Lutscher und derlei Kleinspielkrams kaufte.
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Spielregeln
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Das Spielprinzip ist leicht erklärt:
Dem Spieler werden zuerst die Augen verbunden, dann wird er um sich selbst gedreht, damit er ein klein wenig orientierungslos ist und anschließend wird ihm der Kochlöffel in die Hand gedrückt. Währenddessen stellt ein anderes Kind den Topf kopfüber irgendwo hin und ein kleiner Überraschungspreis wird unter dem Topf versteckt.
Nun darf der \"Blinde\" nach dem Topf suchen, indem er vorsichtig umhertapst und ständig mit dem Kochlöffel sachte um sich auf den Boden schlägt. Die anderen Kinder sind mit Zurufen behilflich. So darf man laut \"warm\" rufen, wenn der \"Blinde\" auf der richtigen Fährte ist. Ist er es nicht, erkennt er es an dem Ruf \"kalt\". Ist der Topf nur noch um haaresbreite vom blinden Schläger entfernt, dann gilt auch der Ruf \"heiß\".
Trifft der Spieler mit seinem Holzlöffel auf den Topf und ein lautes Boing ist zu hören, dann ist diese Spielrunde beendet. Die Augenbinde darf abgenommen werden und der Preis unter dem Topf ist für diesen Spieler gewonnen.
Nun sind die anderen Kinder an der Reihe…
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Spielvarianten
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Die eben vorgestellte Spielvariante ist nur eine Möglichkeit. Man kann die Spielregel je nach Lust und Laune abändern. So könnte man zum Beispiel auch
* Topfschlagen auf Zeit
spielen. Dazu benötigt man allerdings noch eine Stoppuhr bzw. eine Uhr mit Stoppfunktion. Man kann selbstverständlich auch eine Armbanduhr mit Sekundenzeiger nehmen und so die genaue Zeit ermitteln, und zwar die Zeit, die der Spieler braucht, um den Topf zu finden.
Bei dieser Spielmöglichkeit liegt allerdings kein Preis unter dem Topf, denn die Preise gibt es erst, wenn alle Kinder gespielt haben. So werden alle Preise auf einmal auf den Tisch gelegt und der Sieger darf sich als erstes das Objekt seiner Begierde aussuchen. Danach der Zweite, dann der Dritte usw. bis jeder Mitspieler einen Preis bekommen hat.
Sind zum Topfschlagen eine gerade Anzahl an Kindern vorhanden, dann bietet sich das
* Topfschlag-Duell
an. Hier müssen 2 Personen gleichzeitig auf Topfsuche gehen. Es bleibt bei einem Topf, aber man benötigt nun zwei Schlaginstrumente und auch zwei Augenbinden. Hier kommt der Preis wieder direkt unter´s Töpfchen.
Weiter geht es wie beim normalen Topfschlagen, aber man muß schon darauf achten, daß beide Mitspieler etwa gleich weit vom Topf entfernt sind. Fair muß es schon bleiben.
Auch hier sind natürlich Zurufe erlaubt. Allerdings ist es schwieriger, sich auf \"seine\" Zurufe zu konzentrieren, denn wenn ein Spieler in die richtige Richtung läuft, dann muß es der andere ja noch lange nicht.
Diese Variante finde ich persönlich am witzigsten. Hierbei kann man sich wirklich kringelig lachen, besonders, wenn sich die zwei Spieler anrempeln.
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Meine Meinung
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Als ich selbst noch ein Kind war, war Topfschlagen ein typisches Spiel für Kindergeburtstage. Das hängt ganz sicher mit den Überraschungspreisen zusammen, denn man kann sich ja nicht täglich in Unkosten stürzen. So ist es sicherlich auch heute noch, denn Topfschlagen ohne Preise macht nicht wirklich Spaß.
Topfschlagen würde ich für Kinder ab 5 bis 10 Jahren empfehlen. Die Kinder sollten schon mit dem Nicht-Sehen können vertraut sein. Es bringt nichts, wenn sie sich beim Spiel fürchten. So denke ich, daß 5 Jahre gut gewählt ist. Ab 10 Jahren könnte das Spiel eventuell schon etwas langweiliger und uninteressant werden. Aber ich will kein 11-jähriges Kind daran hindern, Topfschlagen zu spielen, wenn es daran Freude hat. Im Gegenteil, ich würde sogar so weit gehen, es für spezielle Partys auch für Erwachsene zu empfehlen. So könnte doch zum Beispiel das große Geburtstagskind auf diese Art zu seinen Geschenken kommen.
Gut finde ich an diesem Spiel, daß es nur weniger Vorbereitungen bedarf, da sich die Utensilien in Grenzen halten. Einen Topf, einen Holzlöffel und einen Schal hat wohl ein jeder zu Haus. Natürlich müssen die kleinen Geschenke gekauft werden. Aber das gehört zur Vorbereitung eines Kindergeburtstages wohl generell dazu. Somit sind auch die Kosten für dieses Spiel relativ gering.
Als Anlaß, um dieses Spiel zu spielen, fällt mir eigentlich immer wieder nur der Kindergeburtstag ein. Wie schon erwähnt, kann es auch in Kurzform für ein großes Geburtstagkind Anwendung finden und vielleicht auch auf einer Hochzeit. Aber so spontan, wie wir es neulich gespielt haben, das kommt sicherlich seltener vor.
Doch wo überall kann man nun Topfschlagen spielen? Ich selbst als Kind habe es immer nur draußen gespielt. Meine Mutti hatte viel zu viel Angst, daß wir ihr etwas entzwei brechen. Doch wer möchte und einen großen Raum zu Hause hat, der kann auch drinnen spielen. Aber so begrenzt dieser Raum auch ist, so begrenzt ist dann wohl auch der Spielspaß, weil der Topf zu schnell gefunden wird.
* * * * *
Fazit
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Zusammenfassend kann ich zum Topfschlagen eigentlich nur sagen, daß es sehr wohl ein empfehlenswertes Spiel ist, wenn die spielenden Personen das richtige Alter haben.
Kosten und Vorbereitung sind nicht der Rede wert, aber der Spaß kann sehr groß sein. Kindern gefällt dieses Spiel, weil es natürlich Preise gibt. Toll ist auch, daß man die Spielregeln individuell abändern kann.
Ein Spiel für jeden Tag ist Topfschlagen nicht, da kommt viel zu schnell Langeweile auf. Es sollte wirklich ein Spiel von mehreren sein, die man eben speziell zum Kindergeburtstag spielt. Dann hat man immer wieder auf´s neue Freude daran.
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Schlusswort
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Als letztes möchte ich noch für Fair-Play plädieren, d.h. man sollte stets darauf achten, daß der \"blinde\" Spieler nirgendwo anstößt und sich dabei gar verletzt. Es sollen doch alle Spaß und Freude haben, oder?
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