Topfschlagen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von LordMe
Wo ist der Topf ? - Spielen mit Avalon - Teil2
Pro:
kaum Vorbereitungsaufwand, Spaß
Kontra:
keine Konkurrenz
Empfehlung:
Ja
Wo ich nun gestern schon einen Bericht über die (mehr oder weniger) beliebte Schnitzeljagd geschrieben habe, bin ich wohl auf den Geschmack gekommen, euch hier ein paar kleine Spiele nahe zu bringen, die auf Kindergeburtstagen oder ähnlichen Ereignissen im Normalfall immer gut ankommen.
Das solltet ihr aber nicht verallgemeinern, denn besonders aus den Kommentaren zum \"Schnitzeljagd\" - Bericht habe ich gemerkt, dass es auch Leute gibt, die keine Kinder mehr sind, und das Spiel trotzdem gerne spielen. Das kann ich sogar ein wenig verstehen, da bei der \"Schnitzeljagd\" vielleicht noch ein Kultfaktor vorhanden ist. Bei dem heutigen Spiel, das
s ich erkläre, ist dieser wahrscheinlich weniger vorhanden. Aber auf Kommentare, wenn dies nicht stimmt, freue ich mich immer.
Was braucht man?
**********
- Spieler (ab 3 Spieler)
- Einen Topf
- Einen (möglichst langen) Holzlöffel
- Eine Umgebung, in der sich keine schnell zerbrechlichen Dinge befinden
- Kleine Preise wie zum Beispiel Bonbons
- Eine Augenbinde
Vorbereitung
**********
Die Vorbereitung für dieses Spiel ist sehr simpel und schnell zu vollziehen. Man muss erst einmal die benötigten Dinge (Topf, Löffel, Preise in Form von Süßigkeiten und eine Augenbinde in Form eines Tuchs oder Vergleichbarem) holen und dann eine mittelgroße Spielfläche wählen, in der sich keine schnell zerbrechlichen Dinge (wie Flaschen oder Vasen, die schnell umkippen können) befinden, oder diese aus dem Raum entfernen.
Bei der Spielfläche handelt es sich nicht um ein vorgegebenes Feld, sondern viel mehr um einen ganzen Raum, der das Spielfeld darstellt.
Es wird eine Spielperson ausgelost oder bestimmt, der die Augenbinde so umgelegt wird, dass sie nichts mehr sehen kann. Es ist wichtig, dass nicht der kleinste Schlitz entsteht, denn sobald die Person auch nur teilweise ihre Umwelt erkennt, ist das Spiel langweilig.
Jetzt sollte noch ein paar Tests an der \"blinden\" Person durchgeführt werden, wie einen Schlag vor den Augen vorzutäuschen. Wenn sie aus einem Abwehrreflex heraus zusammenzuckt, weiß man, dass sie noch etwas sehen kann.
In der Zwischenzeit muss ein anderer Spieler den Topf und eine Süßigkeit zur Hand nehmen und letztere irgendwo im Raum verstecken und den Topf darüber stülpen.
Nachdem die \"blinde\" Person nun noch ein paar Mal um die eigene Achse gedreht wird und nun vollends die Orientierung verloren haben sollte, wird ihr der Löffel in die Hand gedrückt und das eigentliche Spiel kann beginnen.
Spielablauf
**********
Die anderen Spieler sollten zuerst einen gewissen Sicherheitsabstand von der Person einnehmen, aber immer noch so weit in der Nähe stehen, dass schnell eingegriffen werden kann, falls etwas beschädigt werden sollte oder Ähnliches.
Der Spieler mit der Augenbinde versucht nun, mit Hilfe des Kochlöffels durch den Klang des Schlagens auf den Boden mit diesem den Topf mit der sich darunter befindenden Süßigkeit aufzuspüren.
Das sollte sich als ziemlich schwer darstellen, besonders wenn das Spielfeld ziemlich groß ist.
Daher haben nun die anderen Mitspieler die Aufgabe, den blinden Spieler durch Zurufe zu lotsen. Die Zurufe bestehen aus den zwei Wörtern \"heiß\" und \"kalt\" und den Zwischenstufen. Je näher sich der Spieler nun am Topf befindet, desto \"wärmer\" sind die Zurufe der andere. Wenn er sich zum Beispiel unmittelbar am Topf befindet, wird \"heiß\" gerufen, befindet er sich weit entfernt, auf der anderen Seite des Raumes oder geht in die falsche Richtung, so heißt es \"kalt\".
Nun kann man sich auch denken, warum ein Sicherheitsabstand eingenommen werden sollte. Es kann schon schmerzen, wenn man den Löffel des übermotivierten Spielers mit der Augenbinde abkriegt.
Persönliche Meinung / Fazit
**********
Die Vorbereitung des Spiels gestaltet sich auch hier sehr leicht und geht schnell. Als Begleitperson sollte man allerdings anwesend sein, da der Löffel schon so einige Dinge zertrümmert hat, die er besser heile hätte lassen sollen. Außerdem ist nicht jedem zuzutrauen, die Augenbinde so anzulegen, dass der Spieler nichts mehr sieht und nicht einmal mehr durch eine kleine Lücke schielen kann.
Die Spieler werden durch den Preis sogar motiviert und finden so auch Spaß am Spiel.
Ein negativer Aspekt ist mir allerdings doch aufgefallen. Die Motivation lässt doch schneller nach, als bei anderen Spielen, wenn jeder einmal an der Reihe war. Das liegt vielleicht daran, dass kein Konkurrenzkampf zwischen den Spieler geweckt wird. Während des Spielablaufs hilft durch die Zurufe jeder jedem und es gibt nichts zu gewinnen, da man den Top nach mehr oder weniger Zeit sowieso findet.
Das Spiel ist sonst aber aus den oben genannten Gründen sehr zu empfehlen.
PS: Ich habe extra während des gesamten Berichts diesmal nicht von \"Kindern\" gesprochen, da ich schon bei der Schnitzeljagd überrascht war, wie viele Leser bei Ciao so etwas nicht in späterer Zeit nach der Kindheit gespielt haben. Falls ihr auch dieses Spiel noch spielt, so schreibt das bitte im Kommentar, da es mich (nachdem ich schon bei der Schnitzeljagd sehr überrascht war) sehr interessieren würde, inwiefern das Spiel auch im \"höheren Alter\" noch von Bedeutung ist und Spielspaß aufweist.
Mit freundlichen Grüßen
LordAvalon
Das solltet ihr aber nicht verallgemeinern, denn besonders aus den Kommentaren zum \"Schnitzeljagd\" - Bericht habe ich gemerkt, dass es auch Leute gibt, die keine Kinder mehr sind, und das Spiel trotzdem gerne spielen. Das kann ich sogar ein wenig verstehen, da bei der \"Schnitzeljagd\" vielleicht noch ein Kultfaktor vorhanden ist. Bei dem heutigen Spiel, das
s ich erkläre, ist dieser wahrscheinlich weniger vorhanden. Aber auf Kommentare, wenn dies nicht stimmt, freue ich mich immer.
Was braucht man?
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- Spieler (ab 3 Spieler)
- Einen Topf
- Einen (möglichst langen) Holzlöffel
- Eine Umgebung, in der sich keine schnell zerbrechlichen Dinge befinden
- Kleine Preise wie zum Beispiel Bonbons
- Eine Augenbinde
Vorbereitung
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Die Vorbereitung für dieses Spiel ist sehr simpel und schnell zu vollziehen. Man muss erst einmal die benötigten Dinge (Topf, Löffel, Preise in Form von Süßigkeiten und eine Augenbinde in Form eines Tuchs oder Vergleichbarem) holen und dann eine mittelgroße Spielfläche wählen, in der sich keine schnell zerbrechlichen Dinge (wie Flaschen oder Vasen, die schnell umkippen können) befinden, oder diese aus dem Raum entfernen.
Bei der Spielfläche handelt es sich nicht um ein vorgegebenes Feld, sondern viel mehr um einen ganzen Raum, der das Spielfeld darstellt.
Es wird eine Spielperson ausgelost oder bestimmt, der die Augenbinde so umgelegt wird, dass sie nichts mehr sehen kann. Es ist wichtig, dass nicht der kleinste Schlitz entsteht, denn sobald die Person auch nur teilweise ihre Umwelt erkennt, ist das Spiel langweilig.
Jetzt sollte noch ein paar Tests an der \"blinden\" Person durchgeführt werden, wie einen Schlag vor den Augen vorzutäuschen. Wenn sie aus einem Abwehrreflex heraus zusammenzuckt, weiß man, dass sie noch etwas sehen kann.
In der Zwischenzeit muss ein anderer Spieler den Topf und eine Süßigkeit zur Hand nehmen und letztere irgendwo im Raum verstecken und den Topf darüber stülpen.
Nachdem die \"blinde\" Person nun noch ein paar Mal um die eigene Achse gedreht wird und nun vollends die Orientierung verloren haben sollte, wird ihr der Löffel in die Hand gedrückt und das eigentliche Spiel kann beginnen.
Spielablauf
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Die anderen Spieler sollten zuerst einen gewissen Sicherheitsabstand von der Person einnehmen, aber immer noch so weit in der Nähe stehen, dass schnell eingegriffen werden kann, falls etwas beschädigt werden sollte oder Ähnliches.
Der Spieler mit der Augenbinde versucht nun, mit Hilfe des Kochlöffels durch den Klang des Schlagens auf den Boden mit diesem den Topf mit der sich darunter befindenden Süßigkeit aufzuspüren.
Das sollte sich als ziemlich schwer darstellen, besonders wenn das Spielfeld ziemlich groß ist.
Daher haben nun die anderen Mitspieler die Aufgabe, den blinden Spieler durch Zurufe zu lotsen. Die Zurufe bestehen aus den zwei Wörtern \"heiß\" und \"kalt\" und den Zwischenstufen. Je näher sich der Spieler nun am Topf befindet, desto \"wärmer\" sind die Zurufe der andere. Wenn er sich zum Beispiel unmittelbar am Topf befindet, wird \"heiß\" gerufen, befindet er sich weit entfernt, auf der anderen Seite des Raumes oder geht in die falsche Richtung, so heißt es \"kalt\".
Nun kann man sich auch denken, warum ein Sicherheitsabstand eingenommen werden sollte. Es kann schon schmerzen, wenn man den Löffel des übermotivierten Spielers mit der Augenbinde abkriegt.
Persönliche Meinung / Fazit
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Die Vorbereitung des Spiels gestaltet sich auch hier sehr leicht und geht schnell. Als Begleitperson sollte man allerdings anwesend sein, da der Löffel schon so einige Dinge zertrümmert hat, die er besser heile hätte lassen sollen. Außerdem ist nicht jedem zuzutrauen, die Augenbinde so anzulegen, dass der Spieler nichts mehr sieht und nicht einmal mehr durch eine kleine Lücke schielen kann.
Die Spieler werden durch den Preis sogar motiviert und finden so auch Spaß am Spiel.
Ein negativer Aspekt ist mir allerdings doch aufgefallen. Die Motivation lässt doch schneller nach, als bei anderen Spielen, wenn jeder einmal an der Reihe war. Das liegt vielleicht daran, dass kein Konkurrenzkampf zwischen den Spieler geweckt wird. Während des Spielablaufs hilft durch die Zurufe jeder jedem und es gibt nichts zu gewinnen, da man den Top nach mehr oder weniger Zeit sowieso findet.
Das Spiel ist sonst aber aus den oben genannten Gründen sehr zu empfehlen.
PS: Ich habe extra während des gesamten Berichts diesmal nicht von \"Kindern\" gesprochen, da ich schon bei der Schnitzeljagd überrascht war, wie viele Leser bei Ciao so etwas nicht in späterer Zeit nach der Kindheit gespielt haben. Falls ihr auch dieses Spiel noch spielt, so schreibt das bitte im Kommentar, da es mich (nachdem ich schon bei der Schnitzeljagd sehr überrascht war) sehr interessieren würde, inwiefern das Spiel auch im \"höheren Alter\" noch von Bedeutung ist und Spielspaß aufweist.
Mit freundlichen Grüßen
LordAvalon
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