Erfahrungsbericht von Rhodenberg
Bruce Willis auf Sparflamme
Pro:
gute Idee
Kontra:
schlechte Umsetzung
Empfehlung:
Nein
Ein wunderschöner Dienstagabend. Gespannt freuen wir uns auf den Film Fluch der Karibik. Die Karten sind seit einer Woche bestellt und alles ist in Ordnung.
Aber was ist das.... als wir den Saal betreten sind alle Plätze bis auf den Letzten besetzt
und wir stehen da, mit fünf gültigen Kinokarten und kommen nicht weiter.
Nachdem wir nun schon mit dem nötigen Basistrauma und der Lust Menschenblut zu sehen versehen worden sind (zwar das des Kinobesitzer aber egal)
haben wir dann einfach auf Tränen der Sonne umgeschwenkt.
1.) Inhalt
2.) Wer darf Krieg spielen
3.) Umsetzung des Films
4.) Mein kleines Fazit am morgen.
1.) Inhalt
Ein Film ohne eine Idee kann immer noch einen guten Inhalt haben.
Aber ein Film mit einer Idee muss keinen guten Inhalt haben.
Der Soldat Lt. Waters (Bruce Willis) treibt mit seinem Flugzeugträger irgendwo vor Afrika
und erledigt für seinen Boss diverse Rettungsaktionen. Auch diesmal muss er zu solch einer Aktion aufbrechen. Durch innere Unruhen im Land sind die ausländischen Gäste in
Gefahr und Lt. Waters bekommt den Auftrag einige Amerikanische Staatsbürger darunter Dr. Lena Kendricks aus dem Land zu holen.
Also flugs in den Hubschrauber gesetzt und ab mit dem gesamten Team ins Landesinnere.
Da es aber kein Kurzfilm ist muss ja noch was schief gehen und Dr. Kendricks besteht darauf das alle Patienten die sie in der Mission betreut mitgenommen werden.
Ob der Lt. sich darauf einlässt lasse ich hier mal offen. Aber Euch wird noch ein Verrat,
ein Spion, ein König und etliche Kilos Munition präsentiert bevor der Film seinem Ende zugeht und man sich entscheiden muss ob die wirklich gute Story auch umgesetzt worden ist.
2.) Wer darf Krieg spielen
Eigentlich kann ich mir solche Namen sowieso nicht merken. Bruce Willis hat es nur aufgrund seiner Anzahl an Filmen in mein Gedächtnis geschafft und M.Bellucci schafft
es vielleicht wegen anderer Eigenschaften *G* Aber bevor ich die Namen jetzt wieder
aus dem Kopf verliere hier ein paar Fakten zum Film
Tränen der Sonne
(Tears of the Sun)
USA 2003,121 Minuten
Regie: Antoine Fuqua
Drehbuch: Alex Lasker, Patrick Cirillo
Hauptdarsteller: Bruce Willis (Lt. A. K. Waters), Monica Bellucci (Dr. Lena Kendricks), Paul Francis (Danny „Doc“ Kelley), John Messner (Kelly Lake), Tom Skerritt (Captain Bill Rhodes), Fionulla Flanagan (Schwester Grace), Pierrino Mascarino (Pater Gianni), Jimmy Jean-Louis (Gideon), Eamonn Walker (Ellis „Zee“ Pettigrew), Cole Hauser (James „Red“Atkins), Nick Chinlund (Michael „Slo“ Slowenski), Charles C. Ingram (Demetrius „Silk“ Owens), Chad Smith (Jason „Flea“ Mabry), Malick Bowens (Colonel Idris Sadick), Akosua Busia (Patience), Peter Mensah (Terwase)
Mensch so viele Namen. So viele Leute habe ich gar nicht gesehen aber egal. *G*
3.) Umsetzung des Films
Wenn ich Euch erzähle das ich Euch die Geschichte einer Gruppe darbiete die durch dichten Dschungel stolpert in der Mitte ein Verräter, hinter der Gruppe ein Haufen blutrünstiger zu allem entschlossener Soldaten und das Ziel ist nahezu unerreichbar. Eine Geschichte voller Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzung. Eine Geschichte einer Gruppe die sich gegen das Unmögliche auflehnt und am Ende gewinnen wird, dann werden viele sagen erzähl uns mehr Großvater. Denn die Geschichte klingt sehr interessant und spannend.
Leider schafft es das Team um Antonie Fuqua es nicht dieses auch in die nötigen Bilder und Texte umzusetzen. Der Film ist vollgestopft mit Klischee-Sprüchen und lauer Unterhaltung. Grausame Szenen werden inkonsequent genutzt und verfehlen dadurch die gewünschte Wirkung. Weder Bruce Willis noch die anderen Darsteller bekommen die Charaktertiefe die
dieser Film dringend gebraucht hätte um das Grauen des Bürgerkriegs und die Verzweiflung
der Gruppe darzustellen.
Auf viele der Darsteller wird nicht eingegangen und die Charaktere der Gruppe werden nie als Individuen betrachtet. Eine Gruppe schwarzer Flüchtlinge die durch den Jungle rennen. Aber wer diese Gruppe ist erfährt man nicht. Welche Sorgen plagen den Einzelnen welche Ängste.
Die Gruppe hat Angst zeigt uns der Regisseur das muss reichen.
Auch die Spezialforce der Amerikaner ist ein Einheitsbrei. Einige Versuche den Personen tiefe zu geben scheitert an flachen Dialogen und schlechten Darstellungen und man hat die ganze Zeit das Gefühl das die Leute sich Mühe geben aber es irgendwie am Drehbuch scheitert.
Wo man sich wirklich Mühe gegeben hat ist die Wirkung des Dschungels auf die Gruppe es wird geschwitzt und die Hitze zehrt an den Körpern und die Gruppe wird merklich schwächer.
Kurz gesagt schöne Idee aber ein schlechter Inhalt.
4.) Mein kleines Fazit am morgen.
Als alle Plätze in Fluch der Karibik besetzt waren haben wir Tränen der Sonne noch für einen guten Ersatz gehalten. Ein typischer Bruce Willis Film voller Action und Spannung.
Aber leider sind wir bitter enttäuscht worden. Grausame Gewalt die ohne Wirkung in der Story verpufft und schlechte Dialoge haben den Film zu einer Qual gemacht.
Des weiteren strotzt der Film nur so von Fehlern. Menschen sterben sind plötzlich wieder da.
Munition ist manchmal unendlich manchmal sofort leer etc. Damit könnte ich wahrscheinlich jetzt ein Buch füllen.
Selten habe ich bei einem Film mit einer solch guten Idee so eine schlechte Umsetzung gesehen. Eigentlich hätte man danach über die Ungerechtigkeit eines Bürgerkrieges reden sollen und die heldenhafte Tat einiger Soldaten die Menschen retten die Sie nie zuvor gesehen
haben und sich ausdrücklich gegen Ihre Befehle wenden aber es kann anderes.
Wir redeten über Fehler, schlechte Dialoge und flache Charakter. Der Film ist nicht eine Minute glaubwürdig und das ist wirklich schade.
Ich muss hier eine absolut vernichtende Empfehlung aussprechen. Eine gute Story in einer schlechten Umsetzung. Der Film kann die Story und die Message absolut nicht transportieren und ist eine Aufreihung schlechter Klischees und flacher Dialoge.
Wer so was mag ist gut aufgehoben dem Rest kann ich wirklich nur empfehlen, SPART EUCH DAS GELD.
Bis bald Euer frustet Rhodenberg.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie nach Afrika in den Dschungel zur Umerziehung schicken.
Aber was ist das.... als wir den Saal betreten sind alle Plätze bis auf den Letzten besetzt
und wir stehen da, mit fünf gültigen Kinokarten und kommen nicht weiter.
Nachdem wir nun schon mit dem nötigen Basistrauma und der Lust Menschenblut zu sehen versehen worden sind (zwar das des Kinobesitzer aber egal)
haben wir dann einfach auf Tränen der Sonne umgeschwenkt.
1.) Inhalt
2.) Wer darf Krieg spielen
3.) Umsetzung des Films
4.) Mein kleines Fazit am morgen.
1.) Inhalt
Ein Film ohne eine Idee kann immer noch einen guten Inhalt haben.
Aber ein Film mit einer Idee muss keinen guten Inhalt haben.
Der Soldat Lt. Waters (Bruce Willis) treibt mit seinem Flugzeugträger irgendwo vor Afrika
und erledigt für seinen Boss diverse Rettungsaktionen. Auch diesmal muss er zu solch einer Aktion aufbrechen. Durch innere Unruhen im Land sind die ausländischen Gäste in
Gefahr und Lt. Waters bekommt den Auftrag einige Amerikanische Staatsbürger darunter Dr. Lena Kendricks aus dem Land zu holen.
Also flugs in den Hubschrauber gesetzt und ab mit dem gesamten Team ins Landesinnere.
Da es aber kein Kurzfilm ist muss ja noch was schief gehen und Dr. Kendricks besteht darauf das alle Patienten die sie in der Mission betreut mitgenommen werden.
Ob der Lt. sich darauf einlässt lasse ich hier mal offen. Aber Euch wird noch ein Verrat,
ein Spion, ein König und etliche Kilos Munition präsentiert bevor der Film seinem Ende zugeht und man sich entscheiden muss ob die wirklich gute Story auch umgesetzt worden ist.
2.) Wer darf Krieg spielen
Eigentlich kann ich mir solche Namen sowieso nicht merken. Bruce Willis hat es nur aufgrund seiner Anzahl an Filmen in mein Gedächtnis geschafft und M.Bellucci schafft
es vielleicht wegen anderer Eigenschaften *G* Aber bevor ich die Namen jetzt wieder
aus dem Kopf verliere hier ein paar Fakten zum Film
Tränen der Sonne
(Tears of the Sun)
USA 2003,121 Minuten
Regie: Antoine Fuqua
Drehbuch: Alex Lasker, Patrick Cirillo
Hauptdarsteller: Bruce Willis (Lt. A. K. Waters), Monica Bellucci (Dr. Lena Kendricks), Paul Francis (Danny „Doc“ Kelley), John Messner (Kelly Lake), Tom Skerritt (Captain Bill Rhodes), Fionulla Flanagan (Schwester Grace), Pierrino Mascarino (Pater Gianni), Jimmy Jean-Louis (Gideon), Eamonn Walker (Ellis „Zee“ Pettigrew), Cole Hauser (James „Red“Atkins), Nick Chinlund (Michael „Slo“ Slowenski), Charles C. Ingram (Demetrius „Silk“ Owens), Chad Smith (Jason „Flea“ Mabry), Malick Bowens (Colonel Idris Sadick), Akosua Busia (Patience), Peter Mensah (Terwase)
Mensch so viele Namen. So viele Leute habe ich gar nicht gesehen aber egal. *G*
3.) Umsetzung des Films
Wenn ich Euch erzähle das ich Euch die Geschichte einer Gruppe darbiete die durch dichten Dschungel stolpert in der Mitte ein Verräter, hinter der Gruppe ein Haufen blutrünstiger zu allem entschlossener Soldaten und das Ziel ist nahezu unerreichbar. Eine Geschichte voller Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzung. Eine Geschichte einer Gruppe die sich gegen das Unmögliche auflehnt und am Ende gewinnen wird, dann werden viele sagen erzähl uns mehr Großvater. Denn die Geschichte klingt sehr interessant und spannend.
Leider schafft es das Team um Antonie Fuqua es nicht dieses auch in die nötigen Bilder und Texte umzusetzen. Der Film ist vollgestopft mit Klischee-Sprüchen und lauer Unterhaltung. Grausame Szenen werden inkonsequent genutzt und verfehlen dadurch die gewünschte Wirkung. Weder Bruce Willis noch die anderen Darsteller bekommen die Charaktertiefe die
dieser Film dringend gebraucht hätte um das Grauen des Bürgerkriegs und die Verzweiflung
der Gruppe darzustellen.
Auf viele der Darsteller wird nicht eingegangen und die Charaktere der Gruppe werden nie als Individuen betrachtet. Eine Gruppe schwarzer Flüchtlinge die durch den Jungle rennen. Aber wer diese Gruppe ist erfährt man nicht. Welche Sorgen plagen den Einzelnen welche Ängste.
Die Gruppe hat Angst zeigt uns der Regisseur das muss reichen.
Auch die Spezialforce der Amerikaner ist ein Einheitsbrei. Einige Versuche den Personen tiefe zu geben scheitert an flachen Dialogen und schlechten Darstellungen und man hat die ganze Zeit das Gefühl das die Leute sich Mühe geben aber es irgendwie am Drehbuch scheitert.
Wo man sich wirklich Mühe gegeben hat ist die Wirkung des Dschungels auf die Gruppe es wird geschwitzt und die Hitze zehrt an den Körpern und die Gruppe wird merklich schwächer.
Kurz gesagt schöne Idee aber ein schlechter Inhalt.
4.) Mein kleines Fazit am morgen.
Als alle Plätze in Fluch der Karibik besetzt waren haben wir Tränen der Sonne noch für einen guten Ersatz gehalten. Ein typischer Bruce Willis Film voller Action und Spannung.
Aber leider sind wir bitter enttäuscht worden. Grausame Gewalt die ohne Wirkung in der Story verpufft und schlechte Dialoge haben den Film zu einer Qual gemacht.
Des weiteren strotzt der Film nur so von Fehlern. Menschen sterben sind plötzlich wieder da.
Munition ist manchmal unendlich manchmal sofort leer etc. Damit könnte ich wahrscheinlich jetzt ein Buch füllen.
Selten habe ich bei einem Film mit einer solch guten Idee so eine schlechte Umsetzung gesehen. Eigentlich hätte man danach über die Ungerechtigkeit eines Bürgerkrieges reden sollen und die heldenhafte Tat einiger Soldaten die Menschen retten die Sie nie zuvor gesehen
haben und sich ausdrücklich gegen Ihre Befehle wenden aber es kann anderes.
Wir redeten über Fehler, schlechte Dialoge und flache Charakter. Der Film ist nicht eine Minute glaubwürdig und das ist wirklich schade.
Ich muss hier eine absolut vernichtende Empfehlung aussprechen. Eine gute Story in einer schlechten Umsetzung. Der Film kann die Story und die Message absolut nicht transportieren und ist eine Aufreihung schlechter Klischees und flacher Dialoge.
Wer so was mag ist gut aufgehoben dem Rest kann ich wirklich nur empfehlen, SPART EUCH DAS GELD.
Bis bald Euer frustet Rhodenberg.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie nach Afrika in den Dschungel zur Umerziehung schicken.
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