Traffic - Macht des Kartells (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2010
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Erfahrungsbericht von wirnhier
Der Titel verspricht nichts, doch der Film...
Pro:
Die Drogenproblematik wird fast sachlich dargestellt und nicht beantwortet...
Kontra:
nichts für pure Unterhaltung, es ist anspruchsvoll ;o)
Empfehlung:
Ja
Hallo ciao\'s,
Als ich eine Vorschau zu Traffic gesehen und mir eine oder zwei Kritiken durchgelesen hatte, war mir ansich schon alles Klar. Das Rezept, großes Hollywoodkino mit Michael Douglas und ein ganz großes Thema. M.D. auch noch der große Drogenbeseitiger und seine Tochter eine Süchtige.
--- Erwartung vom Film
Ich habe gleich erwartet, dass die Presse sich diesen Fisch auf die Titelseiten angelt und der ach so arme Vater seine Tochter aus dem Sumpf holt, die Presse verklagt und was weiß ich noch alles. Klischees über Klischees, so wie Hollywood nun mal zu 98% ist.
--- Einstellung zum Film
Ansich wäre ich auch nicht in den Film gegangen. Wie es aber so kam hatten wir uns zu einigen verabredet und die Alternativen \'Pearl Habour\' (noch viel schlimmer) oder \'Die Mumie (2)\' (kann nur noch schlimmer sein als (1)) waren auch nicht gerade ein toller Gedanke. Ja, da wären noch \'die purpurnen Flüsse\' - kein toller Titel, aber ein toller Film, nur leider schon gesehen.
Also Traffic oder nichts. Ach, warum nicht und das wurde belohnt. Es ist tatsächlich wahr, der Film war nicht typisch Hollywood, obwohl der von dort kommt. Dieser Pressefirlefanz wurde gar nicht angespielt, vielmehr ging es schon fast wie in einem Dokumentarfilm zu. Die Problematik vom Drogengeschäft, Schmuggel, beteiligt sein und eben nicht das Gut und Böse klar definieren. Einfach wunderbar.
--- Filmbeginn
Die ersten 30 Minuten, es können auch 45 gewesen sein war ich fast schockiert, ich habe ganze zwei drei Mal Musik im Hintergrund wahrgenommen. Das geht normaler Weise nicht, Filme kommen ohne diese Musik nicht aus, weil Musik Empfindungen erzeugt oder einfach massiv unterstützt. Nun, vielleicht sollte man sich zu Beginn einfach mit den Fakten zufrieden geben und alles ersteinmal hinnehmen.
--- mehr zum Filminhalt
Im Wesentlichen geht es um drei Schauplätze, ein einfacher Polizist in Mexico, ein vermeidlicher Drogendealer wird festgenommen und die Karriere ins Weiße Haus des Chefdrogenjägers vom Staat USA.
Letztere wurde von M.D. gespielt und seine Tochter, die eine der besten ihrer Schule ist gerät unter Drogen, weil ihre Schulfreunde mal was rüber reichen.
Der Polizist in Mexico steht zwischen den Fronten der DrogenMafia und seinem Dienst, arbeitet mit halblegalen mitteln, immer darauf bedacht selber nicht zur Zielscheibe zu werden und trotzdem sich nicht von den DrogenGangs verbiegen zu lassen. Sein erklärtes Ziel ist etwas kitschig, doch das fällt in diesem Film überhaupt nicht auf. Er möchte eine Flutlichtanlage für die Kinder in Mexico, zum einen damit sie von der Straße weg sind und nicht nach Drogen greifen und zum anderen scheint das ein kleiner Traum von ihm zu sein...
Beim großen und reichen Drogenboss im Gefängnis geht es einfach um schuldig oder unschuldig. Er kommt natürlich durch seine guten Anwälte wieder aus dem Gefängnis, doch es ist viel interessanter, was sich in der Zwischenzeit in seinem Imperium tut.
--- kleines Fazit
keine leichte Unterhaltung aber ein Film der Kategorie sehr gut.
Als ich eine Vorschau zu Traffic gesehen und mir eine oder zwei Kritiken durchgelesen hatte, war mir ansich schon alles Klar. Das Rezept, großes Hollywoodkino mit Michael Douglas und ein ganz großes Thema. M.D. auch noch der große Drogenbeseitiger und seine Tochter eine Süchtige.
--- Erwartung vom Film
Ich habe gleich erwartet, dass die Presse sich diesen Fisch auf die Titelseiten angelt und der ach so arme Vater seine Tochter aus dem Sumpf holt, die Presse verklagt und was weiß ich noch alles. Klischees über Klischees, so wie Hollywood nun mal zu 98% ist.
--- Einstellung zum Film
Ansich wäre ich auch nicht in den Film gegangen. Wie es aber so kam hatten wir uns zu einigen verabredet und die Alternativen \'Pearl Habour\' (noch viel schlimmer) oder \'Die Mumie (2)\' (kann nur noch schlimmer sein als (1)) waren auch nicht gerade ein toller Gedanke. Ja, da wären noch \'die purpurnen Flüsse\' - kein toller Titel, aber ein toller Film, nur leider schon gesehen.
Also Traffic oder nichts. Ach, warum nicht und das wurde belohnt. Es ist tatsächlich wahr, der Film war nicht typisch Hollywood, obwohl der von dort kommt. Dieser Pressefirlefanz wurde gar nicht angespielt, vielmehr ging es schon fast wie in einem Dokumentarfilm zu. Die Problematik vom Drogengeschäft, Schmuggel, beteiligt sein und eben nicht das Gut und Böse klar definieren. Einfach wunderbar.
--- Filmbeginn
Die ersten 30 Minuten, es können auch 45 gewesen sein war ich fast schockiert, ich habe ganze zwei drei Mal Musik im Hintergrund wahrgenommen. Das geht normaler Weise nicht, Filme kommen ohne diese Musik nicht aus, weil Musik Empfindungen erzeugt oder einfach massiv unterstützt. Nun, vielleicht sollte man sich zu Beginn einfach mit den Fakten zufrieden geben und alles ersteinmal hinnehmen.
--- mehr zum Filminhalt
Im Wesentlichen geht es um drei Schauplätze, ein einfacher Polizist in Mexico, ein vermeidlicher Drogendealer wird festgenommen und die Karriere ins Weiße Haus des Chefdrogenjägers vom Staat USA.
Letztere wurde von M.D. gespielt und seine Tochter, die eine der besten ihrer Schule ist gerät unter Drogen, weil ihre Schulfreunde mal was rüber reichen.
Der Polizist in Mexico steht zwischen den Fronten der DrogenMafia und seinem Dienst, arbeitet mit halblegalen mitteln, immer darauf bedacht selber nicht zur Zielscheibe zu werden und trotzdem sich nicht von den DrogenGangs verbiegen zu lassen. Sein erklärtes Ziel ist etwas kitschig, doch das fällt in diesem Film überhaupt nicht auf. Er möchte eine Flutlichtanlage für die Kinder in Mexico, zum einen damit sie von der Straße weg sind und nicht nach Drogen greifen und zum anderen scheint das ein kleiner Traum von ihm zu sein...
Beim großen und reichen Drogenboss im Gefängnis geht es einfach um schuldig oder unschuldig. Er kommt natürlich durch seine guten Anwälte wieder aus dem Gefängnis, doch es ist viel interessanter, was sich in der Zwischenzeit in seinem Imperium tut.
--- kleines Fazit
keine leichte Unterhaltung aber ein Film der Kategorie sehr gut.
16 Bewertungen, 2 Kommentare
-
29.03.2006, 17:00 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich...über gegenlesungen würde ich mich freuen;)
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13.04.2005, 23:52 Uhr von infoload
Bewertung: sehr hilfreich... was war an dem Film so toll? War doch langweilig wie sonst nix. Da wäre ich doch lieber in die anderen beiden gegangen. Trotzdem SH.
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