Traffic - Macht des Kartells (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Zwergi333

Drogenkartell

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung


Traffic ist ein Drama, dass 2000 in den USA gedreht worden ist.

Regie: Steven Soderbergh
Darsteller: ua. Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones



1. Inhalt
2. Bild
3. Ton
4. Extras
5. Allgemein



1. Inhalt



Michael Douglas brilliert als Richter Robert Wakefield, der den Polizeikampf gegen die Drogenbanden leiten soll. Michaels junge Gattin Catherine Zeta-Jones steht in Traffic auf der anderen Seite des Gesetzes. Sie spielt Helena Ayala, eine schwangere Frau mit einem Sohn, die im Wohlstand lebt und erst nach dessen Verhaftung erfährt, dass ihr Vorzeige-Ehemann Carlos Ayala ein gefährlicher Drogenboss ist. Um ihren Mann aus dem Gefängnis zu befreien und ihr gewohntes Leben fortführen zu können, wird sie gezwungen, die Leitung von dessen Verbrecher-Firma zu übernehmen.

Während Michael Douglas als Robert Wakefield in der Öffentlichkeit große Reden gegen die Drogen-Banden schwingt, wird seine Tochter in aller Heimlichkeit immer süchtiger. Ihr Vater ist zu beschäfigt und bemerkt die Katastrophe in seiner Familie erst, als seine vermeintlich wohlbehütete Tochter bereits ihren Körper verkauft, um ihre zunehmende Lust auf Drogen befriedigen zu können.

In Mexiko versucht der Polizist Javier Rodriguez (Benicio Del Toro bekam dafür einen Oscar), Drogenschmuggler an der Grenze zu fassen. Der oberste mexikanische Verbrechensbekämpfer General Salazar (Tomas Milian) aber kämpft für seine eigenen Interessen.

In San Diego wiederum bezahlt ein aufrechter Drogenfahnder mit seinem Leben dafür, dass er einen Kronzeugen gegen den Drogenbaron Carlos Ayala hopps nehmen konnte. Der Auftrag zu diesem Attentat kam von Ayalas Frau Helena, die, wie oben schon klargestellt wurde, von Catherine Zeta-Jones gespielt wird. Und Michael Douglas, ihr Ehemann im wirklichen Leben, muss als Richter Wakefield erkennen, dass der aussichtslose Kampf gegen das Drogenkartell weder durch politische noch durch polizeiliche Maßnahmen gewonnen werden kann, sondern am ehesten noch dadurch, dass man in der eigenen Familie bei seinen eigenen Kindern die Probleme so löst, dass die erst gar nicht das Bedürfnis entwickeln, der Realität durch Drogen zu entfliehen.

Nach Erin Brockovich, dem Umweltverschmutzungs-Realthriller, der Julia Roberts zu Oscar-Reife verhalf, rückt Steven Soderbergh jetzt in diesem meisterhaft inszenierten Drogenkrimi die Macht der Rauschgiftkartelle in den Mittelpunkt der Kinoleinwand. Der Meisterfilmer tut das beinahe im Dogma-Stil mit der Kamera auf der Schulter und gibt dem Zuschauer damit das Gefühl, als wäre er live dabei, wenn Drogenfahnder Razzien durchführen oder wohlstandsverwahrloste Kinder mit Kokain und Heroin experimentieren, während ihre Eltern anderweitig beschäftigt sind.
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2. Bild



Bei Traffic eine einheitliche Bildbeurteilung abzuliefern und schon fast unmöglich. Der Regisseur verwendete diverse Verfremdungsmethoden um bestimmten Szenen Stile zu verpassen. So sind zum Beispiel die Aufnahmen in Mexiko mit einem Gelbstich versehen worden, die noch dazu ordentlich rauschen. In den Szenen in den USA gibt es wiederrum einen Blaustich. Hier ist die Qualität aber nicht so schlecht. Schärfe und Kontrast sind auf gutem Niveau, hätten aber sicher besser ausfallen können. Zu Bemängeln ist hier die Detailschärfe und vor allem die zu niedrige Bitrate, die immer wieder zu leichtem Blockrauschen führt. Hier hätte man sicher nochmal Hand anlegen können, und das ganze Bild ein wenig besser machen können. Aber auch so ist es nicht schlecht.
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3. Ton



\"Traffic\" ist sicher kein Film für ein Effektfeuerwerk. Im Gegenteil. Die meiste Zeit über wird nur gesprochen und so stehen die Dialoge klar im Vordergrund des Geschehens. Diese werden aber klar und deutlich aus der Front vernommen. Die hinteren Kanäle werden meistens nur von der Musik genutzt und bauen somit eine leichte Räumlichkeit auf. Hier hätte auf alle Fälle nur die Dolby Digital Spur ausgereicht und den Platz für den dts-Track für das Bild verwenden können.
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4. Extras


Hier die Extras im Überblick:

- Interviews
- B-Roll
- Deleted Scenes
- Biografien
- Filmografien
- Trailer

Insgesamt gibt es 14 Interviews mit dem Regisseur, den Hauptdarstellern sowie den Rest der Belegschaft.
Die B-Roll (ca. 13 min.) bietet unkommentierte Aufnahmen von den Dreharbeiten. Nichts aufregendes.
Die Deleted Scenes bestehen aus 25 Stück, die leider nicht deutsch untertitelt wurden.
Biografien und Filmografien liegen in Form von Texttafeln auf. Natürlich gibt es auch noch den Trailer. Alles in allem ziemlich schwach für eine extra DVD.
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5. Allgemein


Zum Film selbst kann ich nur sagen, dass man diesen unbediengt gesehen haben muss. Die Darsteller blühen hier nur so auf und machen den Film meiner Meinung nach zu einem Meisterwerk. Da es ja bereits eine Fassung von \"Traffic\" auf DVD gibt, muss man sich jetzt fragen, ob sich dieser Aufwand einer Special Edition eigentlich gelohnt hat. Die Extras sind nicht wirklich berauschend, da vor allem ein Making Of klar fehlt. Trotzdem muss man diesen Film eigentlich in seiner Sammlung haben.
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lg Sandy

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-09 15:30:29 mit dem Titel Drogenkartell

Einleitung


Traffic ist ein Drama, dass 2000 in den USA gedreht worden ist.

Regie: Steven Soderbergh
Darsteller: ua. Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones



1. Inhalt
2. Bild
3. Ton
4. Extras
5. Allgemein



1. Inhalt



Michael Douglas brilliert als Richter Robert Wakefield, der den Polizeikampf gegen die Drogenbanden leiten soll. Michaels junge Gattin Catherine Zeta-Jones steht in Traffic auf der anderen Seite des Gesetzes. Sie spielt Helena Ayala, eine schwangere Frau mit einem Sohn, die im Wohlstand lebt und erst nach dessen Verhaftung erfährt, dass ihr Vorzeige-Ehemann Carlos Ayala ein gefährlicher Drogenboss ist. Um ihren Mann aus dem Gefängnis zu befreien und ihr gewohntes Leben fortführen zu können, wird sie gezwungen, die Leitung von dessen Verbrecher-Firma zu übernehmen.

Während Michael Douglas als Robert Wakefield in der Öffentlichkeit große Reden gegen die Drogen-Banden schwingt, wird seine Tochter in aller Heimlichkeit immer süchtiger. Ihr Vater ist zu beschäfigt und bemerkt die Katastrophe in seiner Familie erst, als seine vermeintlich wohlbehütete Tochter bereits ihren Körper verkauft, um ihre zunehmende Lust auf Drogen befriedigen zu können.

In Mexiko versucht der Polizist Javier Rodriguez (Benicio Del Toro bekam dafür einen Oscar), Drogenschmuggler an der Grenze zu fassen. Der oberste mexikanische Verbrechensbekämpfer General Salazar (Tomas Milian) aber kämpft für seine eigenen Interessen.

In San Diego wiederum bezahlt ein aufrechter Drogenfahnder mit seinem Leben dafür, dass er einen Kronzeugen gegen den Drogenbaron Carlos Ayala hopps nehmen konnte. Der Auftrag zu diesem Attentat kam von Ayalas Frau Helena, die, wie oben schon klargestellt wurde, von Catherine Zeta-Jones gespielt wird. Und Michael Douglas, ihr Ehemann im wirklichen Leben, muss als Richter Wakefield erkennen, dass der aussichtslose Kampf gegen das Drogenkartell weder durch politische noch durch polizeiliche Maßnahmen gewonnen werden kann, sondern am ehesten noch dadurch, dass man in der eigenen Familie bei seinen eigenen Kindern die Probleme so löst, dass die erst gar nicht das Bedürfnis entwickeln, der Realität durch Drogen zu entfliehen.

Nach Erin Brockovich, dem Umweltverschmutzungs-Realthriller, der Julia Roberts zu Oscar-Reife verhalf, rückt Steven Soderbergh jetzt in diesem meisterhaft inszenierten Drogenkrimi die Macht der Rauschgiftkartelle in den Mittelpunkt der Kinoleinwand. Der Meisterfilmer tut das beinahe im Dogma-Stil mit der Kamera auf der Schulter und gibt dem Zuschauer damit das Gefühl, als wäre er live dabei, wenn Drogenfahnder Razzien durchführen oder wohlstandsverwahrloste Kinder mit Kokain und Heroin experimentieren, während ihre Eltern anderweitig beschäftigt sind.
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2. Bild



Bei Traffic eine einheitliche Bildbeurteilung abzuliefern und schon fast unmöglich. Der Regisseur verwendete diverse Verfremdungsmethoden um bestimmten Szenen Stile zu verpassen. So sind zum Beispiel die Aufnahmen in Mexiko mit einem Gelbstich versehen worden, die noch dazu ordentlich rauschen. In den Szenen in den USA gibt es wiederrum einen Blaustich. Hier ist die Qualität aber nicht so schlecht. Schärfe und Kontrast sind auf gutem Niveau, hätten aber sicher besser ausfallen können. Zu Bemängeln ist hier die Detailschärfe und vor allem die zu niedrige Bitrate, die immer wieder zu leichtem Blockrauschen führt. Hier hätte man sicher nochmal Hand anlegen können, und das ganze Bild ein wenig besser machen können. Aber auch so ist es nicht schlecht.
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3. Ton



\"Traffic\" ist sicher kein Film für ein Effektfeuerwerk. Im Gegenteil. Die meiste Zeit über wird nur gesprochen und so stehen die Dialoge klar im Vordergrund des Geschehens. Diese werden aber klar und deutlich aus der Front vernommen. Die hinteren Kanäle werden meistens nur von der Musik genutzt und bauen somit eine leichte Räumlichkeit auf. Hier hätte auf alle Fälle nur die Dolby Digital Spur ausgereicht und den Platz für den dts-Track für das Bild verwenden können.
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4. Extras


Hier die Extras im Überblick:

- Interviews
- B-Roll
- Deleted Scenes
- Biografien
- Filmografien
- Trailer

Insgesamt gibt es 14 Interviews mit dem Regisseur, den Hauptdarstellern sowie den Rest der Belegschaft.
Die B-Roll (ca. 13 min.) bietet unkommentierte Aufnahmen von den Dreharbeiten. Nichts aufregendes.
Die Deleted Scenes bestehen aus 25 Stück, die leider nicht deutsch untertitelt wurden.
Biografien und Filmografien liegen in Form von Texttafeln auf. Natürlich gibt es auch noch den Trailer. Alles in allem ziemlich schwach für eine extra DVD.
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5. Allgemein


Zum Film selbst kann ich nur sagen, dass man diesen unbediengt gesehen haben muss. Die Darsteller blühen hier nur so auf und machen den Film meiner Meinung nach zu einem Meisterwerk. Da es ja bereits eine Fassung von \"Traffic\" auf DVD gibt, muss man sich jetzt fragen, ob sich dieser Aufwand einer Special Edition eigentlich gelohnt hat. Die Extras sind nicht wirklich berauschend, da vor allem ein Making Of klar fehlt. Trotzdem muss man diesen Film eigentlich in seiner Sammlung haben.
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lg Sandy

28 Bewertungen, 1 Kommentar

  • liiiiindaaaaa

    29.03.2006, 17:05 Uhr von liiiiindaaaaa
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich...über gegenlesungen würde ich mich freuen;)