Traffic - Macht des Kartells (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2010
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Erfahrungsbericht von Ulrike
Den muss man (leider) zwei Mal sehen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Weiß eigentlich, wieviele Filme Michael Douglas im Jahre 2000 rausgebracht hat? Es sind deren drei:
- Wonderboys
- Eine Nacht bei McCools
- Traffic
Damit ist Michael Douglas im Jahre 2000 wohl einer der fleisigsten Schauspieler überhaupt gewesen, brachte doch auch er in den Jahren zuvor maximal einen Film pro Jahr heraus. Aber zum Film Traffic.
Michael Douglas spielt Robert Wakefield, der als entscheidenden Sprung in seiner Karriere Drogenbeauftragter der Regierung wird. Er wird zu einem bedeutenden Mann im Land, hat Kontakt mit Senatoren, wichtigen Persönlichkeiten und selbst dem Präsidenten.
Als er sein Amt antritt, beschließt er, die Drogenszene nicht nur durch Worte seine Berater kennenzulernen, sondern hautnah Grenzposten zu besuchen, um so die Drogenfront mal aus nächster Nähe kennenzulernen. Schockierend für ihn, als er feststellt, dass seine eigene Tochter ebenfalls den Drogen verfallen ist.
Traffic ist ein Film, bei dem die Schauplätze sehr oft wechseln. Mal wird in irgendwelchen Drogenkartellen Mexikos gedreht, mal wieder in den USA, mal im Büro des Drogenbeauftragten, mal in seinem zu Hause. Der Film hat so viele Schauplätze und so viele Szenenwechsel, dass es fast unmöglich ist, immer genau zu wissen, wo man sich gerade befindet.
Hinzukommt, dass in dem Film eine große Anzahl von wichtigen Personen mitspielt. Natürlich ist es Michael Douglas, der die Hauptrolle spielt. Und natürlich spielt Catherine Zeta-Jones eine Hauptrolle, die nach Verhaftung ihres Mannes selbst ins Drogengeschäft einsteigt. Aber da spielen noch eine Menge weiterer Personen kleinere Hauptrollen, nämlich die ganzen Leute aus den Drogenkartellen.
Da gibt es (nur im Film) zwei Drogenkartelle mit unglaublich vielen Schlüsselrollen. Die einzelnen Personen bekämpfen sich gegenseitig, arbeiten teilweise mit den Amerikanern zusammen und wechseln sogar die Lager.
So wird der Film megakompliziert und kaum noch verstehbar. Deshalb sage ich, dass man den Film zweimal sehen muss. Regissseur Steven Soderbergh scheint dem Zuschauer zwar einen wirklichen Einblick in die Arbeit der Drogenkartelle zu geben, der Film ist jedoch frei erfunden und nicht alles läuft in Wirklichkeit so einfach ab wie im Film dargestellt.
Für mich war der Film eher langweilig, da mir der ständige Szenenwechsel und die zahlreichen Personen zu viel Aufmerksamkeit verlangte. Irgendwann verlor ich den Faden und der Film plätscherte nur noch vor sich hin, bis am Ende wieder die Haupthandlung von Bedeutung gewann, als nämlich Michael Douglas feststellt, dass es viel wichtiger ist, seine geflohene Tochter wieder zu finden, als seinen Job in perfekter Weise auszuüben.
Leute, die gerne einen Film zweimal anschauen, um wirklich alles zu verstehen, werden an Traffic Freude haben. Wer aber einen interessanten Film sehen möchte, der dürfte mit Traffic überfordert sein. Ach ja, zweieinhalb Stunden ist der Film lang, für die enthaltene Handlung eine Stunde zu viel.
- Wonderboys
- Eine Nacht bei McCools
- Traffic
Damit ist Michael Douglas im Jahre 2000 wohl einer der fleisigsten Schauspieler überhaupt gewesen, brachte doch auch er in den Jahren zuvor maximal einen Film pro Jahr heraus. Aber zum Film Traffic.
Michael Douglas spielt Robert Wakefield, der als entscheidenden Sprung in seiner Karriere Drogenbeauftragter der Regierung wird. Er wird zu einem bedeutenden Mann im Land, hat Kontakt mit Senatoren, wichtigen Persönlichkeiten und selbst dem Präsidenten.
Als er sein Amt antritt, beschließt er, die Drogenszene nicht nur durch Worte seine Berater kennenzulernen, sondern hautnah Grenzposten zu besuchen, um so die Drogenfront mal aus nächster Nähe kennenzulernen. Schockierend für ihn, als er feststellt, dass seine eigene Tochter ebenfalls den Drogen verfallen ist.
Traffic ist ein Film, bei dem die Schauplätze sehr oft wechseln. Mal wird in irgendwelchen Drogenkartellen Mexikos gedreht, mal wieder in den USA, mal im Büro des Drogenbeauftragten, mal in seinem zu Hause. Der Film hat so viele Schauplätze und so viele Szenenwechsel, dass es fast unmöglich ist, immer genau zu wissen, wo man sich gerade befindet.
Hinzukommt, dass in dem Film eine große Anzahl von wichtigen Personen mitspielt. Natürlich ist es Michael Douglas, der die Hauptrolle spielt. Und natürlich spielt Catherine Zeta-Jones eine Hauptrolle, die nach Verhaftung ihres Mannes selbst ins Drogengeschäft einsteigt. Aber da spielen noch eine Menge weiterer Personen kleinere Hauptrollen, nämlich die ganzen Leute aus den Drogenkartellen.
Da gibt es (nur im Film) zwei Drogenkartelle mit unglaublich vielen Schlüsselrollen. Die einzelnen Personen bekämpfen sich gegenseitig, arbeiten teilweise mit den Amerikanern zusammen und wechseln sogar die Lager.
So wird der Film megakompliziert und kaum noch verstehbar. Deshalb sage ich, dass man den Film zweimal sehen muss. Regissseur Steven Soderbergh scheint dem Zuschauer zwar einen wirklichen Einblick in die Arbeit der Drogenkartelle zu geben, der Film ist jedoch frei erfunden und nicht alles läuft in Wirklichkeit so einfach ab wie im Film dargestellt.
Für mich war der Film eher langweilig, da mir der ständige Szenenwechsel und die zahlreichen Personen zu viel Aufmerksamkeit verlangte. Irgendwann verlor ich den Faden und der Film plätscherte nur noch vor sich hin, bis am Ende wieder die Haupthandlung von Bedeutung gewann, als nämlich Michael Douglas feststellt, dass es viel wichtiger ist, seine geflohene Tochter wieder zu finden, als seinen Job in perfekter Weise auszuüben.
Leute, die gerne einen Film zweimal anschauen, um wirklich alles zu verstehen, werden an Traffic Freude haben. Wer aber einen interessanten Film sehen möchte, der dürfte mit Traffic überfordert sein. Ach ja, zweieinhalb Stunden ist der Film lang, für die enthaltene Handlung eine Stunde zu viel.
20 Bewertungen, 1 Kommentar
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29.03.2006, 17:03 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich...über gegenlesungen würde ich mich freuen;)
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