Train of Thought - Dream Theater Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von The_Wishmaster
Du sollst Deine Lieblingsband ehren!
Pro:
...
Kontra:
...
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Aus aktuellem Anlass - Dream Theater befinden sich gerade auf Tour - möchte ich mich heute mal dem aktuellen Album des New Yorker Quintetts widmen. \"Train of Thought\" nennt sich der Silberling, seit November letzten Jahres ist er erhältlich und nach unzähligen Durchläufen (die bei jedem Silberling der Truppe ohne Zweifel vonnöten sind) fühle ich mich in der Lage, meine Meinung über das Werk ansprechend kund zu tun...
| ° Dream Theater
|____________________
1989 konnte erstmals eine Band auf sich aufmerksam machen, die bald schon zur absoluten Speerspitze in ihrem Genre zählen sollte: Dream Theater debütierten mit ihrem grandiosen Werk \"When dream and day unite\" und zeigten, wie man sowohl eingängigen, als auch progressiven Metal in einer Perfektion spielen kann, wie er selten erreicht wird. Kein Wunder, waren es doch die Musik-Studenten John Myung (Bass), John Petrucci (Gitarre) und Mike Portnoy (Drums), von der die Band ins Leben gerufen wurde und die hier ihr Können demonstrierten. Der endgültige Durchbruch gelang mit dem 92er Werk \"Images and Words\", auf dem sich am Mikro erstmals ein gewisser James LaBrie verdingte, der bald zu so etwas wie der \"typischen Stimme\" für die Band werden sollte. Der Erfolg gab den New Yorkern mit ihrem progressiven Stil recht, Alben wie \"Awake\", \"Falling into Infinity\" oder \"Scenes from a Memory\" verkauften sich brilliant und untermauerten den Superstar-Status, den Dream Theater bald inne hatten.
Immer wieder gab es Live-Aufnahmen und Solo-Alben der einzelnen Musiker zu bewundern und nur der Posten am Keyboard wurde einige Male neu vergeben, so dass ihn momentan Jordan Rudess besetzt. Mit ihm spielten Dream Theater schon das 2002er Werk \"Six Degrees of inner Turbulence\" (eine Doppel-CD übrigens) ein, mit dem man eine Spur härter werden wollte. Die Fans durften gespannt sein, was sie auf dem neuen Scheibchen \"Train of Thought\" erwarten würde...
| ° Train of Thought
|____________________
01.) ~ As I am ~ 9,5/10 <-- Anspieltipp
02.) ~ This dying Soul ~ 9,5/10 <-- Anspieltipp
03.) ~ Endless Sacrifice ~ 8,5/10
04.) ~ Honor thy Father ~ 9,5/10 <-- Anspieltipp
05.) ~ Vacant ~ 8,5/10
06.) ~ Stream of Consciousness ~ 8/10
07.) ~ In the Name of God ~ 9/10
Schon mit \"Six degrees of inner Turbulence\" waren Dream Theater nicht nur auf Gegenliebe gestoßen, aber das störte die New Yorker Prog-Metaller ja noch nie. Im Gegenteil, es scheint als hätten sie sich für \"Train of Thought\" eine \"Jetzt erst Recht!\"-Haltung zugelegt, denn anders lässt sich der Sound auf diesem Silberling kaum erklären. Klar, Dream Theater waren schon immer eine Metal-Band, waren aber früher vor allem für ihre verspielten Instrumental-Parts bekannt. Zwischenzeitlich fand man zwar Ausflüge in härtere Metal-Ecken (\"Pull me Under\", \"Erotomania\", etc.), aber dass einem jemals derart brachiale Riffs wie auf \"Train of Thought\" um die Ohren wehen würden, damit hätten wohl nur die wenigsten gerechnet.
Dabei merkt man deutlich, wie Dream Theater auf der einen Seite ihre \"alten Helden\" huldigen, denn das Anfangsriff aus dem Opener \"As I am\" (welcher es mit mega-eingängigem Refrain und höllischem Groove zur ersten Single geschafft hat) hätte ein Tomy Iommi (Black Sabbath) nicht besser hinbekommen können: Düster, schleppend und tonnenschwer wälzt es sich wie zähes, heißes Magma aus den Boxen und Verwandelt unser Wohnzimmer in einen kochenden Lavasee. Auf der anderen Seite zollen sie auch ihren aktuellen Einflüssen Tribut, die scheinbar zum Teil aus der Nu-Metal-Ecke zu kommen scheinen. Fans traditionellem Hartstahls brauchen aber nicht gleich entrüstet aufschreien, denn bis auf wenige \"modern\" klingende Riffs inklusive quietschender Obertöne (\"Endless Sacrifice\") oder verzerrte Vocals (\"Honor thy Father\") machen sich diese Elemente nicht großartig bemerkbar.
Und dennoch, Dream Theater haben mehr denn je ihre Neigung zum Metal entdeckt. Gepaart mit abgefahrenen und teils recht vertrackten Rhythmen (und den dazugehörigen Tempowechseln, versteht sich!) gehen sie progressiv wie eh und je zu Werke, dürften aber endlich auch den Freunden härterer Klänge bedingungslos gefallen. Das Intro von \"Honor thy Father\" ist dafür ein perfektes Beispiel, denn dieses Zusammenspiel von Gitarre, Bass und Drums (inkl. bollernder Double Bass!) bekommen nur Dream Theater so genial hin. Die mystisch-orgelnden Keyboards und der folgende Wechsel von James LaBries cleaner Stimme und verzerrten Vocals bringen zudem Abwechslung in den Song, lassen ihn dank eingängigem Refrain zu einem Anspieltipp für Neueinsteiger werden, eingespielte Samples überraschen und sorgen für eine einmalige Atmospähre.
Dass die Truppe rund um Wunderdrummer Mike Portnoy ihre experimentelle Ader natürlich nicht verloren haben, dürfte niemanden überraschen. Auch auf \"Train of Thought\" finden wir demnach ausgedehnte Solo-Passagen, in denen sich Keyboard und Gitarre gerne mal duellieren, nur schafft man es, die Songs trotz größtenteils überlanger Spielzeit von gut und gerne 10 Minuten nicht mit aufgeblähten Soloparts in Stücke zu zerreissen. Stattdessen werden die Soli kompakter denn je in die Tracks eingeflochten und ergeben so in ihrer Gesamtheit ein mehr als homogenes Bild, dem man gerne lauscht. Das gelingt selbst beim 11-minütigen Instrumental \"Stream of Consciousness\", welches ich aber dennoch als den \"schwächsten\" Track der Scheibe ansehen würde - was noch lange nicht heisst, dass der Titel wirklich schlecht wäre, andere Bands wären froh, wenn sie ein derartiges Stück komponieren könnten. Herausragend sind dabei wie immer die kleinen Momente, an denen die New Yorker völlig abdrehen und verspielte Blues-, Country- und Klamauk-Sounds mit einfliessen lassen und den Hörer wenige Sekunden lang verdutzt im Regen stehen lassen, bevor sie den Song normal weiterführen. Die markanteste Stelle hierfür ist meiner Meinung nach in \"Endless Sacrifice\" zu finden (ab 6:28 Minuten), aber es würde auch noch andere Beispiele geben.
Wer jetzt denkt, dass Dream Theater komplett ihren Stil geändert haben, der täuscht sich. Denn natürlich gibt es auch weiterhin die ruhigen Seiten der Band zu bestaunen, was vor allem in den akustischen Strophen von \"Endless Sacrifice\" geschieht. Aber zwischen all den überlangen Stücken verbirgt sich mit \"Vacant\" auch noch eine ganz besondere kleine Nummer, in der LaBrie nur von Piano und Streichern begleitet seine vokalen Fähigkeiten in aller Ruhe zur Schau stellen darf. Zwar keine ergreifende Ballade wie man sie von den Jungs kennt, aber ein schönes und ruhiges Stück Musik, welches kurz nach der Hälfte der Spielzeit an dieser Stelle mehr als passend ist. Die gewohnt druckvolle und glasklare Produktion sowie das ansehnliche Artwork runden das Album ab, so dass nicht nur Fans der Truppe begeistert sein dürften.
| ° Fazit
|____________________
Fans der älteren Scheiben wie \"Images and Words\" oder \"Awake\" dürften einige Durchläufe brauchen, bis sie sich mit \"Train of Thought\" angefreundet haben. Das liegt aber nicht an der Komplexität des Materials, da man sich im Vergleich zu früher gar kompakter präsentiert, sondern eher an dezent modernen Einflüssen, die Dream Theater härter als je zuvor erscheinen lassen. Ohne allerdings ihre Trademarks zu vernachlässigen präsentieren uns die New Yorker erneut ein kompositorisches Sahnehäubchen nach dem anderen, bei dem zwar der ganz große Kracher fehlt, welches in seiner Gesamtheit aber dennoch restlos überzeugt.
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Trainmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen das Licht am Ende des Tunnels sehen - die Lichter eines herannahenden Zuges! ;)
Shake Heads!
Aus aktuellem Anlass - Dream Theater befinden sich gerade auf Tour - möchte ich mich heute mal dem aktuellen Album des New Yorker Quintetts widmen. \"Train of Thought\" nennt sich der Silberling, seit November letzten Jahres ist er erhältlich und nach unzähligen Durchläufen (die bei jedem Silberling der Truppe ohne Zweifel vonnöten sind) fühle ich mich in der Lage, meine Meinung über das Werk ansprechend kund zu tun...
| ° Dream Theater
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1989 konnte erstmals eine Band auf sich aufmerksam machen, die bald schon zur absoluten Speerspitze in ihrem Genre zählen sollte: Dream Theater debütierten mit ihrem grandiosen Werk \"When dream and day unite\" und zeigten, wie man sowohl eingängigen, als auch progressiven Metal in einer Perfektion spielen kann, wie er selten erreicht wird. Kein Wunder, waren es doch die Musik-Studenten John Myung (Bass), John Petrucci (Gitarre) und Mike Portnoy (Drums), von der die Band ins Leben gerufen wurde und die hier ihr Können demonstrierten. Der endgültige Durchbruch gelang mit dem 92er Werk \"Images and Words\", auf dem sich am Mikro erstmals ein gewisser James LaBrie verdingte, der bald zu so etwas wie der \"typischen Stimme\" für die Band werden sollte. Der Erfolg gab den New Yorkern mit ihrem progressiven Stil recht, Alben wie \"Awake\", \"Falling into Infinity\" oder \"Scenes from a Memory\" verkauften sich brilliant und untermauerten den Superstar-Status, den Dream Theater bald inne hatten.
Immer wieder gab es Live-Aufnahmen und Solo-Alben der einzelnen Musiker zu bewundern und nur der Posten am Keyboard wurde einige Male neu vergeben, so dass ihn momentan Jordan Rudess besetzt. Mit ihm spielten Dream Theater schon das 2002er Werk \"Six Degrees of inner Turbulence\" (eine Doppel-CD übrigens) ein, mit dem man eine Spur härter werden wollte. Die Fans durften gespannt sein, was sie auf dem neuen Scheibchen \"Train of Thought\" erwarten würde...
| ° Train of Thought
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01.) ~ As I am ~ 9,5/10 <-- Anspieltipp
02.) ~ This dying Soul ~ 9,5/10 <-- Anspieltipp
03.) ~ Endless Sacrifice ~ 8,5/10
04.) ~ Honor thy Father ~ 9,5/10 <-- Anspieltipp
05.) ~ Vacant ~ 8,5/10
06.) ~ Stream of Consciousness ~ 8/10
07.) ~ In the Name of God ~ 9/10
Schon mit \"Six degrees of inner Turbulence\" waren Dream Theater nicht nur auf Gegenliebe gestoßen, aber das störte die New Yorker Prog-Metaller ja noch nie. Im Gegenteil, es scheint als hätten sie sich für \"Train of Thought\" eine \"Jetzt erst Recht!\"-Haltung zugelegt, denn anders lässt sich der Sound auf diesem Silberling kaum erklären. Klar, Dream Theater waren schon immer eine Metal-Band, waren aber früher vor allem für ihre verspielten Instrumental-Parts bekannt. Zwischenzeitlich fand man zwar Ausflüge in härtere Metal-Ecken (\"Pull me Under\", \"Erotomania\", etc.), aber dass einem jemals derart brachiale Riffs wie auf \"Train of Thought\" um die Ohren wehen würden, damit hätten wohl nur die wenigsten gerechnet.
Dabei merkt man deutlich, wie Dream Theater auf der einen Seite ihre \"alten Helden\" huldigen, denn das Anfangsriff aus dem Opener \"As I am\" (welcher es mit mega-eingängigem Refrain und höllischem Groove zur ersten Single geschafft hat) hätte ein Tomy Iommi (Black Sabbath) nicht besser hinbekommen können: Düster, schleppend und tonnenschwer wälzt es sich wie zähes, heißes Magma aus den Boxen und Verwandelt unser Wohnzimmer in einen kochenden Lavasee. Auf der anderen Seite zollen sie auch ihren aktuellen Einflüssen Tribut, die scheinbar zum Teil aus der Nu-Metal-Ecke zu kommen scheinen. Fans traditionellem Hartstahls brauchen aber nicht gleich entrüstet aufschreien, denn bis auf wenige \"modern\" klingende Riffs inklusive quietschender Obertöne (\"Endless Sacrifice\") oder verzerrte Vocals (\"Honor thy Father\") machen sich diese Elemente nicht großartig bemerkbar.
Und dennoch, Dream Theater haben mehr denn je ihre Neigung zum Metal entdeckt. Gepaart mit abgefahrenen und teils recht vertrackten Rhythmen (und den dazugehörigen Tempowechseln, versteht sich!) gehen sie progressiv wie eh und je zu Werke, dürften aber endlich auch den Freunden härterer Klänge bedingungslos gefallen. Das Intro von \"Honor thy Father\" ist dafür ein perfektes Beispiel, denn dieses Zusammenspiel von Gitarre, Bass und Drums (inkl. bollernder Double Bass!) bekommen nur Dream Theater so genial hin. Die mystisch-orgelnden Keyboards und der folgende Wechsel von James LaBries cleaner Stimme und verzerrten Vocals bringen zudem Abwechslung in den Song, lassen ihn dank eingängigem Refrain zu einem Anspieltipp für Neueinsteiger werden, eingespielte Samples überraschen und sorgen für eine einmalige Atmospähre.
Dass die Truppe rund um Wunderdrummer Mike Portnoy ihre experimentelle Ader natürlich nicht verloren haben, dürfte niemanden überraschen. Auch auf \"Train of Thought\" finden wir demnach ausgedehnte Solo-Passagen, in denen sich Keyboard und Gitarre gerne mal duellieren, nur schafft man es, die Songs trotz größtenteils überlanger Spielzeit von gut und gerne 10 Minuten nicht mit aufgeblähten Soloparts in Stücke zu zerreissen. Stattdessen werden die Soli kompakter denn je in die Tracks eingeflochten und ergeben so in ihrer Gesamtheit ein mehr als homogenes Bild, dem man gerne lauscht. Das gelingt selbst beim 11-minütigen Instrumental \"Stream of Consciousness\", welches ich aber dennoch als den \"schwächsten\" Track der Scheibe ansehen würde - was noch lange nicht heisst, dass der Titel wirklich schlecht wäre, andere Bands wären froh, wenn sie ein derartiges Stück komponieren könnten. Herausragend sind dabei wie immer die kleinen Momente, an denen die New Yorker völlig abdrehen und verspielte Blues-, Country- und Klamauk-Sounds mit einfliessen lassen und den Hörer wenige Sekunden lang verdutzt im Regen stehen lassen, bevor sie den Song normal weiterführen. Die markanteste Stelle hierfür ist meiner Meinung nach in \"Endless Sacrifice\" zu finden (ab 6:28 Minuten), aber es würde auch noch andere Beispiele geben.
Wer jetzt denkt, dass Dream Theater komplett ihren Stil geändert haben, der täuscht sich. Denn natürlich gibt es auch weiterhin die ruhigen Seiten der Band zu bestaunen, was vor allem in den akustischen Strophen von \"Endless Sacrifice\" geschieht. Aber zwischen all den überlangen Stücken verbirgt sich mit \"Vacant\" auch noch eine ganz besondere kleine Nummer, in der LaBrie nur von Piano und Streichern begleitet seine vokalen Fähigkeiten in aller Ruhe zur Schau stellen darf. Zwar keine ergreifende Ballade wie man sie von den Jungs kennt, aber ein schönes und ruhiges Stück Musik, welches kurz nach der Hälfte der Spielzeit an dieser Stelle mehr als passend ist. Die gewohnt druckvolle und glasklare Produktion sowie das ansehnliche Artwork runden das Album ab, so dass nicht nur Fans der Truppe begeistert sein dürften.
| ° Fazit
|____________________
Fans der älteren Scheiben wie \"Images and Words\" oder \"Awake\" dürften einige Durchläufe brauchen, bis sie sich mit \"Train of Thought\" angefreundet haben. Das liegt aber nicht an der Komplexität des Materials, da man sich im Vergleich zu früher gar kompakter präsentiert, sondern eher an dezent modernen Einflüssen, die Dream Theater härter als je zuvor erscheinen lassen. Ohne allerdings ihre Trademarks zu vernachlässigen präsentieren uns die New Yorker erneut ein kompositorisches Sahnehäubchen nach dem anderen, bei dem zwar der ganz große Kracher fehlt, welches in seiner Gesamtheit aber dennoch restlos überzeugt.
In diesem Sinne...
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The-Trainmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen das Licht am Ende des Tunnels sehen - die Lichter eines herannahenden Zuges! ;)
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24 Bewertungen, 1 Kommentar
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27.12.2006, 22:09 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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