Train of Thought - Dream Theater Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Theli
Die dunkle Seite der Macht
Pro:
4 Weltklasse Musiker, klasse Produktion, lange Songs
Kontra:
Für ältere Fans gewöhnugsbedürftig, einige schwächere Momente
Empfehlung:
Ja
Hertzlich Willkommen zu meinem Debuttext.;)
---Die Band----
Seit ihrem ersten Album haben sich Dream Theater stetig weiterentwickelt, kein Album klingt wie ein Vorheriges und auch diesmal gehen sie neue Wege:
Spürbar von Metallica, Iron Maiden und anderen klassischen Metal Bands beeinflusst, lassen sie ein wahres Schwermetall Feuerwerk auf die Hörer los, ohne jedoch auf die typische Komplexität und die überlangen Soli zu verzichten.Bis auf 2 Tracks sind alle Lieder jenseits des 10 Minuten Bereichs und vorallem für Neulinge des Progressive Metal schwer verdaulich, nach einigen Durchgängen kommt man jedoch immer mehr auf den Geschmack und kann sich die Platte nahezu endlos oft anhören, ohne das sie langweilig wird.Dass die Leistung der 4 Musiker wieder einmal erste Sahne ist, ist eigentlich nicht erwähnenswert, Dream Theater haben ihren Erfolg und den Ruf als eine der besten Bands überhaupt (im Gegensatz zu vielen anderen Bands) nicht umsonst bekommen.
Durch einige für DT ungewöhnliche Parts und dem düsteren Klang denke ich dennoch, dass einige Fans ziemlich von diesem Album enttäuscht werden könnten.
Die Gestaltung der Platte lässt kaum etwas zu wünschen übrig: Das Booklet enthält neben den Songtexten aufwändige, interessante Artworks und auf der CD ist noch etwas Bonusmaterial für Besitzer eines Internetanschlusses vorhanden. Die Produktion ist eine der besten, die ich im Metalsektor kenne, vor allem die Drums und den Gitarrensound hätte auch eine so bekannte Band wie Metallica nicht besser machen können ( was ihnen auf \"St.Anger auch nicht einmal ansatzweise so gut gelungen ist).
Nun zu den einzelnen Songs:
Gesamtspiellänge: 69:18
As I Am:
Dieser noch relative simple Opener fängt mit den letzten Tönen des Vorgängeralbums \"Six Degrees of inner Turbulence\" an, wechselt dann aber schnell zu einer düsteren Stimmung und spätestens bei den groovenden Riffs und dem kräftigen Gesang merkt man den starken Metallica Einfluss bei diesem Song.
Ein interessantes Detail:
Der Refrain lautet
\" For those who understand,
I extend my hand,
for the doubtful i demand,
take me as i am.\"
Klingt ein bisschen so, als hätten Dream Theater geahnt, das dieses Album auf geteilte Meinungen stoßen wird.
This Dying Soul:
Bei dem heftigen Anfang könnte man denken, man habe hier ein Thrashmetal Album vor sich, bis es dann etwas gedämpft wird und der Sänger mit der Zeile
\"Hello Mirror, so glad to see you my friend\"
beginnt.
Das erinnert an die Zeile
\"Hello Victoria so glad to see you my friend\"
aus dem Album \"Scenes from a Memory\".
Ob das Zufall ist oder nicht, kann ich nicht sagen, aber kurze Zeit später wird man an einen ganz anderen Song erinnert, was ein Blick in das Booklet bestätigt:
\"This Dying Soul ist in einen vierten und fünften Teil eingeteil und somit eine Fortsetzung des dreigeteilten
\"The Glass Prison\" aus dem Vorgänger Album.
Was mir persönlich weniger an dem Song gefällt, sind die verzerrten Vocals und die etwas übertriebene Länge des Tracks.
Endless Sacrfice:
Dieser Track ist zwar in etwa genau so lang wie \"This Dying Soul\", aber der Instrumentalpart ist hier schlichtweg atemberaubend, sodass er mein Favourit auf dem Album ist.
Sowohl die ruhigen Stellen als auch die heftigeren können hier überzeugen, ähnlich wie bei dem Meisterwerk \"Voices\" aus der \"Awake\" Scheibe.
Honor Thy Father:
Hier machen sich einige der meiner Meinung nach schwächeren Stellen bemerkbar.
Der Song ist \"This dying Soul\" etwas ähnlich, hat aber einige Rap-Parts und erinnert zum Teil etwas an eine Nu-Metal Band. Wer damit aber kein Problem hat, dem wird auch dieser Track gefallen.
Vacant:
In diesem mit knapp 3 Minuten kürzesten Track des Albums ist einmalig ein Cello zu hören und ist die einzige Ballade auf dieser Scheibe.
Wirklich überzeugen konnte sie mich allerdings nicht, kein Vergleich zu Tracks wie \"Space Dye Vest\".
Er ist allerdings auch wohl mehr als Einleitung zum nun folgenden Instrumental Song gedacht.
Stream of Conciousness:
Der einzige Instrumentalsong auf dem Album und gleichzeitig Dream Theaters längstes.
Wer auch nur einmal ein Instrumentalstück der band gehört hat, weiss, was ihn hier erwartet:
Ein Wechselspiel aller Musiker, wobei jeder mindestens einmal die Gelegenheit hat, seine Leistung unter Beweis zu stellen.
Der rote Faden geht dabei aber nicht verloren und der Track wird nicht zu unübersichtlich.
In The Name Of God:
Den Abschluss des Albums stellt der mit über 13 Minuten längste Track dar.
Wie schon in \"home\" sind hier zu Anfang einige japanisch klingende Töne zu hören und die Gesangesleitung LaBries sowie den Refrain und die Melodien machen den Track für mich zu einem Highlight und würdigem Finale des Albums.
Fazit:
Düsterer, härter, metal-lastiger und einige Nu-metal Parts.
Vielen Fans von eher soften Alben wie Images and Words oder Metropolis pt.2 wird das stören, aber alleine schon der dritte und der letzte Track sind den vollen Kaufpreis wert.
Unglaubliche Instrumental Passagen,groovende Riffs und die überzeugende Leistung des Sängers ( die live allerdings immer noch nicht recht begeistern kann) machen auch dieses Album zum absoluten Pflichtkauf für Progmetal Fans. Wer allerdings noch Einsteiger dieses Genres ist, dem würde ich \"the devine Wings of Tragedy\" von Symphony X als Einstieg empfehlen, und wer gar die \"Awake\" noch nicht im Regal hat, sollte diese vorziehen, da sie von allen Alben DT`s am ehesten mit Train of Thought konkurriert, aber meiner Meinung nach noch eine Klasse besser ist.
Im Vergleich zu den Klassikern der Band würde ich eigentlich nicht die volle Punktzahl geben, aber 4 Sterne sind für solch ein Meisterwerk trotzdem zu wenig.
Volle Punktzahl!
---Die Band----
Seit ihrem ersten Album haben sich Dream Theater stetig weiterentwickelt, kein Album klingt wie ein Vorheriges und auch diesmal gehen sie neue Wege:
Spürbar von Metallica, Iron Maiden und anderen klassischen Metal Bands beeinflusst, lassen sie ein wahres Schwermetall Feuerwerk auf die Hörer los, ohne jedoch auf die typische Komplexität und die überlangen Soli zu verzichten.Bis auf 2 Tracks sind alle Lieder jenseits des 10 Minuten Bereichs und vorallem für Neulinge des Progressive Metal schwer verdaulich, nach einigen Durchgängen kommt man jedoch immer mehr auf den Geschmack und kann sich die Platte nahezu endlos oft anhören, ohne das sie langweilig wird.Dass die Leistung der 4 Musiker wieder einmal erste Sahne ist, ist eigentlich nicht erwähnenswert, Dream Theater haben ihren Erfolg und den Ruf als eine der besten Bands überhaupt (im Gegensatz zu vielen anderen Bands) nicht umsonst bekommen.
Durch einige für DT ungewöhnliche Parts und dem düsteren Klang denke ich dennoch, dass einige Fans ziemlich von diesem Album enttäuscht werden könnten.
Die Gestaltung der Platte lässt kaum etwas zu wünschen übrig: Das Booklet enthält neben den Songtexten aufwändige, interessante Artworks und auf der CD ist noch etwas Bonusmaterial für Besitzer eines Internetanschlusses vorhanden. Die Produktion ist eine der besten, die ich im Metalsektor kenne, vor allem die Drums und den Gitarrensound hätte auch eine so bekannte Band wie Metallica nicht besser machen können ( was ihnen auf \"St.Anger auch nicht einmal ansatzweise so gut gelungen ist).
Nun zu den einzelnen Songs:
Gesamtspiellänge: 69:18
As I Am:
Dieser noch relative simple Opener fängt mit den letzten Tönen des Vorgängeralbums \"Six Degrees of inner Turbulence\" an, wechselt dann aber schnell zu einer düsteren Stimmung und spätestens bei den groovenden Riffs und dem kräftigen Gesang merkt man den starken Metallica Einfluss bei diesem Song.
Ein interessantes Detail:
Der Refrain lautet
\" For those who understand,
I extend my hand,
for the doubtful i demand,
take me as i am.\"
Klingt ein bisschen so, als hätten Dream Theater geahnt, das dieses Album auf geteilte Meinungen stoßen wird.
This Dying Soul:
Bei dem heftigen Anfang könnte man denken, man habe hier ein Thrashmetal Album vor sich, bis es dann etwas gedämpft wird und der Sänger mit der Zeile
\"Hello Mirror, so glad to see you my friend\"
beginnt.
Das erinnert an die Zeile
\"Hello Victoria so glad to see you my friend\"
aus dem Album \"Scenes from a Memory\".
Ob das Zufall ist oder nicht, kann ich nicht sagen, aber kurze Zeit später wird man an einen ganz anderen Song erinnert, was ein Blick in das Booklet bestätigt:
\"This Dying Soul ist in einen vierten und fünften Teil eingeteil und somit eine Fortsetzung des dreigeteilten
\"The Glass Prison\" aus dem Vorgänger Album.
Was mir persönlich weniger an dem Song gefällt, sind die verzerrten Vocals und die etwas übertriebene Länge des Tracks.
Endless Sacrfice:
Dieser Track ist zwar in etwa genau so lang wie \"This Dying Soul\", aber der Instrumentalpart ist hier schlichtweg atemberaubend, sodass er mein Favourit auf dem Album ist.
Sowohl die ruhigen Stellen als auch die heftigeren können hier überzeugen, ähnlich wie bei dem Meisterwerk \"Voices\" aus der \"Awake\" Scheibe.
Honor Thy Father:
Hier machen sich einige der meiner Meinung nach schwächeren Stellen bemerkbar.
Der Song ist \"This dying Soul\" etwas ähnlich, hat aber einige Rap-Parts und erinnert zum Teil etwas an eine Nu-Metal Band. Wer damit aber kein Problem hat, dem wird auch dieser Track gefallen.
Vacant:
In diesem mit knapp 3 Minuten kürzesten Track des Albums ist einmalig ein Cello zu hören und ist die einzige Ballade auf dieser Scheibe.
Wirklich überzeugen konnte sie mich allerdings nicht, kein Vergleich zu Tracks wie \"Space Dye Vest\".
Er ist allerdings auch wohl mehr als Einleitung zum nun folgenden Instrumental Song gedacht.
Stream of Conciousness:
Der einzige Instrumentalsong auf dem Album und gleichzeitig Dream Theaters längstes.
Wer auch nur einmal ein Instrumentalstück der band gehört hat, weiss, was ihn hier erwartet:
Ein Wechselspiel aller Musiker, wobei jeder mindestens einmal die Gelegenheit hat, seine Leistung unter Beweis zu stellen.
Der rote Faden geht dabei aber nicht verloren und der Track wird nicht zu unübersichtlich.
In The Name Of God:
Den Abschluss des Albums stellt der mit über 13 Minuten längste Track dar.
Wie schon in \"home\" sind hier zu Anfang einige japanisch klingende Töne zu hören und die Gesangesleitung LaBries sowie den Refrain und die Melodien machen den Track für mich zu einem Highlight und würdigem Finale des Albums.
Fazit:
Düsterer, härter, metal-lastiger und einige Nu-metal Parts.
Vielen Fans von eher soften Alben wie Images and Words oder Metropolis pt.2 wird das stören, aber alleine schon der dritte und der letzte Track sind den vollen Kaufpreis wert.
Unglaubliche Instrumental Passagen,groovende Riffs und die überzeugende Leistung des Sängers ( die live allerdings immer noch nicht recht begeistern kann) machen auch dieses Album zum absoluten Pflichtkauf für Progmetal Fans. Wer allerdings noch Einsteiger dieses Genres ist, dem würde ich \"the devine Wings of Tragedy\" von Symphony X als Einstieg empfehlen, und wer gar die \"Awake\" noch nicht im Regal hat, sollte diese vorziehen, da sie von allen Alben DT`s am ehesten mit Train of Thought konkurriert, aber meiner Meinung nach noch eine Klasse besser ist.
Im Vergleich zu den Klassikern der Band würde ich eigentlich nicht die volle Punktzahl geben, aber 4 Sterne sind für solch ein Meisterwerk trotzdem zu wenig.
Volle Punktzahl!
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